<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2011936,"date":"2021-10-16T21:20:00","date_gmt":"2021-10-16T19:20:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2011936"},"modified":"2021-10-16T23:08:31","modified_gmt":"2021-10-16T21:08:31","slug":"reifeprufung-fur-die-junge-union","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/10\/reifeprufung-fur-die-junge-union\/","title":{"rendered":"Reifepr\u00fcfung f\u00fcr die Junge Union"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Diese Generation des Parteinachwuchses von CDU und CSU hatte bisher nie eine Wahlniederlage erlebt \u2013 nach dem Absturz bei der Bundestagswahl ist die jahrelange Partystimmung vorbei. Wenn die JU der Partei mit aus der Krise helfen will, muss sie selbst nach vorne gehen. Jens Spahn hat beim Deutschland-Tag so etwas wie eine Bewerbung abgegeben.<\/b><br \/>\nM\u00fcnster. Dieser stets frenetische Jubel, diese Partystimmung auf den Bundeskongressen der Jungen Union in den vergangenen Jahren ist beim Deutschland-Tag in M\u00fcnster einer ungewohnten Ernsthaftigkeit gewichen. In gewisser Weise ist es ein Reifeprozess, den der politische Nachwuchs von CDU und CSU jetzt durchmacht. Es wird Zeit. Man muss sich das bewusst machen: Die jungen Frauen und M\u00e4nner kennen diese Situation gar nicht, sie wissen nicht, wie sich das anf\u00fchlt: verlieren. Denn 16 Jahre \u2013 \u00fcber eine ganze Generation der JU, in der man nur bis zum 33. Lebensjahr Mitglied sein kann \u2013 gewann die Union mit Angela Merkel die Bundestagswahlen. Die Junge Union war immer auf der Siegerseite. Bis jetzt. Oft wirkte sie erfolgsverw\u00f6hnt, manchmal \u00fcberheblich. Dieser Jugendverband ist immer auch die M\u00f6glichkeit zu einer pers\u00f6nlichen politischen Karriere. Das ist besonders attraktiv, wenn die Union die Regierung stellt. Denn das verbessert die Chancen, die Aussicht auf Posten, auf Macht. Jetzt, in den absehbar schwierigen Zeiten der Opposition, wird sich zeigen, was die Junge Union draufhat, die Partei selbst weiter zu entwickeln und aus der Krise mit herauszuholen. Aktivierungsmail verschickt Vielen Dank f\u00fcr Ihr Interesse an unserem Newsletter. In K\u00fcrze erhalten Sie einen Aktivierungslink per E-Mail von uns. Die Newsletter-Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal und laden Sie die Seite im Zweifel neu. Einen Anfang hat sie in M\u00fcnster gemacht. Sie hat besser zugeh\u00f6rt, wer was sagt. Zumindest hat sie nicht mehr wie fr\u00fcher einfach wild drauf losgeklatscht. Sie hat auch eine eigene, eine mutige Wahlanalyse vorgelegt, was warum wie schiefgegangen ist. Sie hat den Verlierer Armin Laschet scharf attackiert, ihm dann aber f\u00fcr seine Rede mit der Verantwortungs\u00fcbernahme der Wahlschlappe Respekt gezollt. Sie sollte den Unterschied gemerkt haben zwischen Laschet und ihrem Idol Markus S\u00f6der, besser gesagt: ihrem vielleicht einstigen Vorbild. Laschet holt sich die Pr\u00fcgel ab, S\u00f6der, f\u00fcr den sich die Junge Union mit gro\u00dfer Mehrheit als Kanzlerkandidat ausgesprochen hatte, duckt sich weg. Er sagt seinen Auftritt vor der Parteijugend ab \u2013 und meldet sich aus sicherer Entfernung via Zeitungsinterview mit einem Appell an Zusammenhalt. Das sollte sich die JU gut merken. In Selbstkritik wird sie sich aber noch \u00fcben m\u00fcssen. Es gefiel der JU nicht, dass Friedrich Merz auch ihr die Frage stellte, warum eigentlich so viele Erstw\u00e4hlerinnen und -w\u00e4hler zur FDP gegangen sind. Das ist aber eine sehr berechtigte Frage. Die Junge Union ist mit 100.000 Mitgliedern ein riesengro\u00dfer Jugendverband. Sie hat immerhin mehr Mitglieder als die FDP. W\u00e4re sie f\u00fcr junge Leute attraktiv gewesen, h\u00e4tte sie vielleicht f\u00fcr die Prozentpunkte sorgen k\u00f6nnen, die der Union zum Wahlsieg fehlten. Im Ringen um die n\u00e4chste CDU-F\u00fchrung wird sie vermutlich wieder einen Favoriten benennen. Bei ihrer Mitgliederbefragung vor einem Jahr zu den Kandidaten f\u00fcr den Parteivorsitz \u2013 Laschet, Merz und Norbert R\u00f6ttgen (die Merz gewann), hie\u00df es, dass sie lieber Jens Spahn gew\u00e4hlt h\u00e4tte, wenn man seinen Namen denn h\u00e4tte ankreuzen k\u00f6nnen. Spahn selbst hat beim Deutschland-Tag eine Br\u00fccke gebaut. Er habe \u201eLust, die neue CDU zu gestalten\u201c. Da kann er noch so viel von Team reden. Das h\u00f6rte sich sehr nach einer Bewerbung an. Und wenn die j\u00fcngere Generation die Macht \u00fcbernehmen will, dann muss sie auch springen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Generation des Parteinachwuchses von CDU und CSU hatte bisher nie eine Wahlniederlage erlebt \u2013 nach dem Absturz bei der Bundestagswahl ist die jahrelange Partystimmung vorbei. Wenn die JU der Partei mit aus der Krise helfen will, muss sie selbst nach vorne gehen. Jens Spahn hat beim Deutschland-Tag so etwas wie eine Bewerbung abgegeben. M\u00fcnster. 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