<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2034390,"date":"2021-11-15T04:21:00","date_gmt":"2021-11-15T02:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2034390"},"modified":"2021-11-15T06:06:16","modified_gmt":"2021-11-15T04:06:16","slug":"kuba-entzieht-journalisten-akkreditierung-nzz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/11\/kuba-entzieht-journalisten-akkreditierung-nzz\/","title":{"rendered":"Kuba entzieht Journalisten Akkreditierung| NZZ"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nach den Massenprotesten gegen die Regierung in Kuba im Juli, bei denen\u00a0Hunderte von Menschen festgenommen\u00a0wurden, haben Aktivisten wieder zu einem friedlichen Aufmarsch aufgerufen. Die Regierung hat den Protest verboten und im Vorfeld einigen Journalisten die Akkreditierung entzogen.<\/b><br \/>\nNach den Massenprotesten gegen die Regierung in Kuba im Juli, bei denen Hunderte von Menschen festgenommen wurden, haben Aktivisten wieder zu einem friedlichen Aufmarsch aufgerufen. Die Regierung hat den Protest verboten und im Vorfeld einigen Journalisten die Akkreditierung entzogen. Kurz vor neuen Protesten der Opposition auf Kuba hat die sozialistische Regierung allen Journalisten der spanischen Nachrichtenagentur Efe die Akkreditierung entzogen. Es sei das erste Mal, dass die Arbeit einer ganzen Nachrichtenagentur auf der Karibik-Insel blockiert werde, schrieb der Efe-B\u00fcrochef in Havanna, Atahualpa Amerise, am Sonntag auf Twitter. F\u00fcr diesen Montag plant die Opposition neue Proteste, obwohl die Regierung solche Kundgebungen verboten hat. Nach Amerises Angaben wurden die f\u00fcnf Efe-Journalisten am Samstag vom Leiter des Internationalen Pressezentrums vorgeladen. Dann wurde ihnen die Erlaubnis entzogen, auf Kuba als Journalisten zu arbeiten, wie die spanische Nachrichtenagentur Europa Press meldete. Offen sei, ob es sich um ein vor\u00fcbergehendes oder dauerhaftes Verbot handle. Zwei bekamen ihre Akkreditierungen nach Verhandlungen wieder, wie Amerise auf Twitter schrieb. Efe hatte vor einigen Tagen ein Interview mit einem Anf\u00fchrer des f\u00fcr illegal erkl\u00e4rten Oppositionsmarschs ver\u00f6ffentlicht, dem Dramatiker Yunior Garc\u00eda Aguilera. Kubanische Sicherheitskr\u00e4fte umstellten am Sonntag das Haus Garc\u00edas, wie der Theaterautor in sozialen Netzwerken mitteilte &#8211; kurz bevor er alleine mit weisser Rose in Havanna demonstrieren wollte. Efe-Pr\u00e4sidentin Gabriela Ca\u00f1as hatte die kubanische Regierung aufgerufen, ihre Entscheidung zu \u00ab\u00fcberdenken\u00bb. \u00abDie Agentur Efe ist ein objektives und verantwortungsvolles Medium, das seit mehr als 40 Jahren \u00fcber die Insel berichtet und die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Massnahme nicht versteht\u00bb, wurde sie von Europa Press zitiert. Auch Amnesty International und die Europ\u00e4ische Union kritisierten die Entscheidung. Ein Sprecher des Ausw\u00e4rtigen Dienstes in Br\u00fcssel teilte am Sonntagabend mit, die EU fordere die kubanischen Beh\u00f6rden auf, die Meinungs- und Pressefreiheit zu gew\u00e4hrleisten und den Efe-Mitarbeitern alle f\u00fcr deren Arbeit erforderlichen Dokumente zur\u00fcckzugeben. Auslandskorrespondenten leisteten einen wichtigen Beitrag zur V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und zur Offenheit von Gesellschaften. Am 11. Juli war es in Kuba spontan zu den gr\u00f6ssten Massenprotesten seit Jahrzehnten gekommen. Demonstriert wurde f\u00fcr mehr Freiheit und gegen Misswirtschaft. Es gab Hunderte von Festnahmen. Service Abonnemente Marktpl\u00e4tze NZZ Welt Das Unternehmen NZZ Zeitungen, Magazine und Portale Werbung Weitere Angebote Kooperations-Angebote<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den Massenprotesten gegen die Regierung in Kuba im Juli, bei denen\u00a0Hunderte von Menschen festgenommen\u00a0wurden, haben Aktivisten wieder zu einem friedlichen Aufmarsch aufgerufen. Die Regierung hat den Protest verboten und im Vorfeld einigen Journalisten die Akkreditierung entzogen. 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