<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2038032,"date":"2021-11-20T01:49:00","date_gmt":"2021-11-19T23:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2038032"},"modified":"2021-11-20T06:07:43","modified_gmt":"2021-11-20T04:07:43","slug":"coronavirus-blog-mediziner-rechnet-mit-harteren-kontakt-beschrankungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/11\/coronavirus-blog-mediziner-rechnet-mit-harteren-kontakt-beschrankungen\/","title":{"rendered":"Coronavirus-Blog: Mediziner rechnet mit h\u00e4rteren Kontakt-Beschr\u00e4nkungen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Direktor der Uniklinik Greifswald h\u00e4lt die von Bund und L\u00e4ndern beschlossenen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr unzureichend. Mehr Corona-News im Blog.<\/b><br \/>\nIn diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Freitag, den 19. November 2021, \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Alle Meldungen des Tages k\u00f6nnen Sie hier nachlesen. Am Sonnabendmorgen starten wir einen neuen Blog. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Der Corona-Blog von NDR.de macht jetzt eine kleine Pause. Das Team w\u00fcnscht Ihnen einen gute Nacht! Am Sonnabendmorgen starten wir einen neuen Blog zu den Auswirkungen der Pandemie in Norddeutschland. Die nieders\u00e4chsischen Oberb\u00fcrgermeister haben sich f\u00fcr Weihnachtsm\u00e4rkte mit 2G-Regeln ausgesprochen &#8211; Zutritt sollen nur geimpfte und genesene Personen bekommen. \u00ab\u00a0Sollte sich die Infektionslage sowie die Krankenhaussituation vor Ort weiter drastisch versch\u00e4rfen, pr\u00fcfen die Kommunen in eigener Verantwortung angemessene und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Ma\u00dfnahmen, wie Maskenpflicht, Einschr\u00e4nkung der \u00d6ffnungszeiten, Alkoholverbot oder 2G Plus\u00a0\u00bb, teilte Salzgitters Oberb\u00fcrgermeister Frank Klingebiel (CDU) stellvertretend f\u00fcr die Oberb\u00fcrgermeisterkonferenz mit. Ein Sprecher des nieders\u00e4chsischen St\u00e4dtetages sagte, bei einer 2G-Regelung m\u00fcssten Veranstalter die Zug\u00e4nge zu den M\u00e4rkten etwa mit B\u00e4ndchen als Nachweis oder durch Einz\u00e4unung regulieren. Klingebiel teilte mit, weder die nieders\u00e4chsische Corona-Verordnung noch der Bund-L\u00e4nder-Beschluss vom Donnerstag s\u00e4hen eine Absage der Weihnachtsm\u00e4rkte vor. Klingebiel verwies zudem darauf, dass die Weihnachtsm\u00e4rkte unter freiem Himmel stattfinden. \u00ab\u00a0W\u00fcrden wir die Weihnachtsm\u00e4rkte nicht durchf\u00fchren, ist zu bef\u00fcrchten, dass sich mehr Menschen in geschlossenen R\u00e4umen &#8211; gegebenenfalls ohne Kontrolle &#8211; treffen w\u00fcrden\u00a0\u00bb, teilte er mit. Dennoch haben erste Kommunen M\u00e4rkte abgesagt: Nach einem Corona-Ausbruch steht eine Einrichtung der Landeserstaufnahmestelle f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge in Bremen unter Quarant\u00e4ne. In der Einrichtung im Stadtteil Obervieland wurde nach einer Corona-Infektion Anfang der Woche eine Reihentestung bei den insgesamt 197 Bewohnerinnen und Bewohnern veranlasst, wie die Sozialbeh\u00f6rde nun mitteilte. Demnach sind bislang 55 Menschen positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden, bei 117 Personen fiel der Test negativ aus. Die \u00fcbrigen Ergebnisse lagen noch nicht vor. Bislang verliefen die Infektionen symptomarm oder symptomfrei. Nach einer best\u00e4tigten Corona-Infektion in einer weiteren Erstaufnahmestelle im Stadtteil Vegesack stehen auch dort laut der Beh\u00f6rde nun mehr als 100 Testungen an. Beide Einrichtungen hatten nach Angaben des Sozialressorts zuletzt mehr Menschen aufgenommen als angesichts der Corona-Pandemie eigentlich vorgesehen war. Grund daf\u00fcr seien seit Juni angestiegene Zahlen f\u00fcr Asyl- und Duldungsersuchen. Der Bundesrat hat dem neuen Infektionsschutzgesetz zugestimmt. Auch f\u00fcr die Kultur in Norddeutschland bedeutet das strengere Regeln. Veranstalter berichten \u00fcber ihre Erfahrungen mit der 2G-Regel. Hier eine Auswahl: Weihnachtsm\u00e4rkte werden abgesagt, Kultur- und Freizeiteinrichtungen geschlossen und Ausgangsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte in Corona-Hotspots eingef\u00fchrt: Angesichts rasant steigender Infektionszahlen f\u00e4hrt Sachsen gro\u00dfe Teile des \u00f6ffentlichen Lebens herunter. \u00ab\u00a0Die Situation ist hochdramatisch\u00a0\u00bb, sagte Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) in Dresden.2G- oder 2G-Plus-Regeln allein reichten nicht mehr aus, n\u00f6tig sei jetzt ein \u00ab\u00a0Wellenbrecher\u00a0\u00bb. Was Sachsen erlebe, werde in vielen Teilen Deutschlands in den kommenden Wochen und Monaten eintreten. Grunds\u00e4tzlich m\u00fcssten die Geimpften weniger Einschr\u00e4nkungen hinnehmen, aber auch diese Menschen m\u00fcssten mit Beschr\u00e4nkungen leben. Auch Sport findet bis auf Ausnahmen nicht statt &#8211; Vereinssport f\u00fcr Kinder bis 16 Jahre bleibt aber m\u00f6glich. F\u00fcr Ungeimpfte in den s\u00e4chsischen Corona-Hotspots mit einer Inzidenz von \u00fcber 1.000 gilt ab Montag eine n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung. Im Landkreis Friesland haben sich mindestens sieben von 1.000 Partyg\u00e4sten bei einer Feier in einem Gasthaus mit Corona infiziert. Eine Grundschule musste daraufhin geschlossen werden, Sch\u00fcler und Lehrer befinden sich in h\u00e4uslicher Quarant\u00e4ne. Betroffen ist auch ein Kindergarten und eine Haupt- und Realschule. Der Landkreis Friesland versch\u00e4rft nun die Veranstaltungsregeln. Hilft das nicht, sollen gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungen abgesagt werden. Der Bund will die Menge des Impfstoffs Biontech offenbar kontingentieren. Haus\u00e4rztinnen und Haus\u00e4rzte sollen pro Woche vorerst nur 30 Dosen zur Verf\u00fcgung gestellt bekommen, das reicht f\u00fcr 30 Impfungen, sechs pro Tag. F\u00fcr Impfzentren soll die Wochenration auf 1.020 Dosen festgelegt werden. Dar\u00fcber hat der Staatssekret\u00e4r im Bundesgesundheitsministerium, Thomas Steffen, die L\u00e4nder informiert. Die Haus\u00e4rzte in Mecklenburg-Vorpommern sind entsetzt \u00fcber die K\u00fcrzungen. An der Uniklinik Greifswald werden derzeit elf Covid-19-Patientinnen und -Patienten intensivmedizinisch behandelt. Der Direktor der Universit\u00e4tsmedizin Greifswald, Professor Klaus Hahnenkamp, hat sich an einem offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Gesundheitsministerinnen und -minister der L\u00e4nder beteiligt und vor \u00dcberlastung der Intensivkapazit\u00e4ten gewarnt. Operationen und Eingriffe m\u00fcssten deshalb abgesagt oder verschoben werden. Hahnenkamp sagte w\u00f6rtlich: \u00ab\u00a0Ich bitte alle, sich einmal in die Lage hineinzuversetzen von denjenigen Patienten, die Krebs haben und eine Operation ben\u00f6tigen. Die k\u00f6nnen wir einfach nicht durchf\u00fchren.\u00a0\u00bb Bez\u00fcglich des neuen Infektionsschutzgesetzes sagte Hahnenkamp: \u00ab\u00a0Endlich passiert etwas.\u00a0\u00bb Wichtig, aber auch sehr schwierig sei vor allem die Kontrolle von Testnachweisen. Er k\u00f6nne sich aber dennoch nicht vorstellen, dass man ohne wesentliche Kontaktsperren und Beschr\u00e4nkungen auskomme. Der Bundesrat hat heute dem neuen Infektionsschutzgesetz zugestimmt. Die Bek\u00e4mpfung der Pandemie wird damit keineswegs zur\u00fcckgefahren, meint Martin Polansky von NDR Info in seinem Kommentar. Zu bef\u00fcrchten sei allerdings, dass die Corona-bedingte Spaltung der Gesellschaft noch tiefer wird und die Impfquoten trotzdem nicht das gew\u00fcnschte Niveau erreichen. Die Beschw\u00f6rung von gemeinsamen Kraftanstrengungen d\u00fcrfte viele kaum mehr ber\u00fchren. Nach Angaben des Schweriner Gesundheitsministeriums nimmt das Tempo bei den Corona-Schutzimpfungen an Fahrt auf. Am Mittwoch seien rund 12.740 Impfungen erfolgt, teilte ein Sprecher des Ministeriums heute mit. Am Dienstag seien es rund 7.680 und am Montag rund 5.250 gewesen. Am Montag der vorhergehenden Woche lag der Wert demnach bei rund 3.880. Ministerin Stefanie Drese (SPD) rufe zuallererst alle bisher Nicht-Geimpften dringend auf, sich impfen zu lassen. Auffrischungsimpfungen w\u00fcrden vorrangig Immungeschw\u00e4chten, \u00fcber 70-J\u00e4hrigen oder etwa Bewohnern von Pflegeheimen angeboten. \u00dcber 80 Prozent der Pflegeheime h\u00e4tten bereits ein Impfangebot erhalten. In diesen Tagen bek\u00e4men alle \u00fcber 70-J\u00e4hrigen einen Brief mit der M\u00f6glichkeit, telefonisch einen Impftermin zu buchen. Nach RKI-Angaben haben 5,8 Prozent der Bev\u00f6lkerung im Nordosten eine Auffrischungsimpfung erhalten. Die d\u00e4nische Regierung hat heute zum zweiten Mal ihren Kurs leicht korrigiert. Mit einer aktuellen Inzidenz von etwa 450 wachsen in D\u00e4nemark die Sorgen. Auf diesem Niveau liegt auch das s\u00fcdd\u00e4nische Grenzland. Mit einer Hospitalisierungsrate von weniger als 1 steht D\u00e4nemark aber trotzdem weiter deutlich besser da als s\u00e4mtliche deutschen Bundesl\u00e4nder. Zur Kurskorrektur geh\u00f6rt, dass es generell mehr Tests geben soll, einmal w\u00f6chentlich jetzt auch f\u00fcr Grundschulkinder. Auf sie entfallen allein ein Viertel aller Neuinfektionen. Den Angaben zufolge gibt es inzwischen mehr als 200 Schulen, an denen es mehrere Corona-F\u00e4lle gibt. Eine Maskenpflicht ist aber weiterhin nicht geplant. Seit mittlerweile einer Woche werden in D\u00e4nemark 3G-Nachweise in Restaurants und bei Gro\u00dfveranstaltungen verlangt. Die Zahl der Klinik-Einweisungen von Covid-19-Patientinnen und -Patienten ist in Niedersachsen erneut gestiegen. Die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz lag laut Internetseite des Landes am Freitag bei 4,8. Die Region Hannover will mehr Menschen zu Erstimpfungen bewegen und setzt daf\u00fcr k\u00fcnftig auf Belohnungen. Als Anreiz sollen unter Erstgeimpften etwa Freikarten f\u00fcr Spiele des Fu\u00dfballzweitligisten Hannover 96 oder des Handballbundesligisten TSV Hannover-Burgdorf verlost werden, teilte die Region Hannover heute mit. Auch Tickets f\u00fcr Kino- oder Zoobesuche, Fitnessstudios, Schwimmhallen sowie Schnupperkurse in Sportvereinen sollen Teil der Kampagne werden. Die Region Hannover will dazu nun Gespr\u00e4che mit den Institutionen aufnehmen, hie\u00df es. Trotz Gegenma\u00dfnahmen sei zu erwarten, dass die Infektionszahlen mindestens bis Weihnachten weiter steigen w\u00fcrden, teilte die Region mit. Die zum 1. Juli 2021 aufgehobene Pflicht, Besch\u00e4ftigten die Arbeit im Homeoffice zu erm\u00f6glichen, wird wieder aktiviert. Was hei\u00dft das f\u00fcr Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Die neuen beschlossenen Bund-L\u00e4nder-Ma\u00dfnahmen kommen f\u00fcr den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zwar sehr sp\u00e4t, dennoch h\u00e4lt er sie f\u00fcr ausreichend &#8211; vorausgesetzt die Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden konsequent umgesetzt und kontrolliert werden. Im ARD -Mittagsmagazin sagte er: \u00ab\u00a0Wenn wir also beispielsweise die 2G-Ma\u00dfnahme systematisch kontrollieren und auch 2G-plus, dann ist das ja mehr oder weniger ein Lockdown f\u00fcr die Ungeimpften, weil sie k\u00f6nnen sich dann im \u00f6ffentlichen Leben nicht mehr aufhalten. Wir haben entsprechende Kontrollen auch an den Arbeitspl\u00e4tzen und im \u00f6ffentlichen Verkehr, das w\u00fcrde schon sehr stark wirken. Es kommt darauf an, wie gut es kontrolliert, wird.\u00a0\u00bb Der SPD-Politiker schlie\u00dft Strafen nicht aus: \u00ab\u00a0Das wird hier nicht abgehen, ohne dass man diejenigen bestraft, die nicht bereit sind sich an die Regeln zu halten.\u00a0\u00bb Lauterbach h\u00e4lt einen Lockdown wie in \u00d6sterreich f\u00fcr nicht notwendig. Sp\u00fcrhunde sind einer Untersuchung zufolge in der Lage, das Coronavirus Sars-CoV-2 mit hoher Genauigkeit von 15 anderen viralen Atemwegserregern zu unterscheiden. Wie die Tier\u00e4rztliche Hochschule Hannover (TiHo) heute mitteilte, zeige die Studie eines internationalen Forscherteams unter Leitung der nieders\u00e4chsischen Hochschule erstmals, dass die Stoffe, die Tiere bei Corona-Infizierten riechen, spezifisch f\u00fcr Sars-CoV-2 seien. Den Angaben zufolge riechen die Sp\u00fcrhunde nicht die Viren selbst, sondern fl\u00fcchtige organische Verbindungen, die bei Stoffwechselvorg\u00e4ngen nach einer Virusinfektion entstehen. Damit Sp\u00fcrhunde zuverl\u00e4ssig Corona-Infektionen von anderen Atemwegsinfektionen unterscheiden k\u00f6nnten, sei es notwendig, eine Vielzahl von Proben verschiedener viraler Atemwegsinfektionen in das Geruchstraining der Hunde aufzunehmen, schrieben die Studienautoren. An der Studie waren neben der TiHo auch die Bundeswehr, die Medizinische Hochschule Hannover und das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf beteiligt. Ungeimpfte Jugendliche k\u00f6nnten von Januar an anders als bisher von zahlreichen Veranstaltungen in Niedersachsen ausgeschlossen werden. Wie eine Regierungssprecherin heute in Hannover erkl\u00e4rte, k\u00f6nnte die Altersgrenze, ab der die 2G-Regel gilt, demn\u00e4chst von 18 auf 12 Jahre gesenkt werden. \u00ab\u00a0Bis jetzt ist vorgesehen, dass wir die bis 18-J\u00e4hrigen ausnehmen und dann vielleicht ab dem 31.12. das auf 12 Jahre reduzieren.\u00a0\u00bb Hintergrund der bisherigen Ausnahmeregelung ist, dass sich die Jugendlichen f\u00fcr den Schulbesuch regelm\u00e4\u00dfig auf Corona testen. Zudem standen den Jugendlichen die Impfungen deutlich sp\u00e4ter zur Verf\u00fcgung als Erwachsenen. Laut Zahlen des Robert Koch-Instituts ist bisher etwas mehr als die H\u00e4lfte (51,5 Prozent) der 12- bis 17-J\u00e4hrigen in Niedersachsen vollst\u00e4ndig geimpft. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der Corona-Infektionen binnen 24 Sunden um 1.004 gestiegen. Gestern waren 807 Neuinfektionen gemeldet worden, vor einer Woche 526. Die Hospitalisierungsrate liegt mittlerweile bei 5,5, die Sieben-Tage-Inzidenz bei 264.271 an Covid-19 Erkrankte werden in Krankenh\u00e4usern behandelt, das sind 20 mehr als gestern.66 Menschen liegen auf Intensivstationen. Die neuen 3G-Regeln am Arbeitsplatz und im Verkehrsbereich sollen nach Angaben der Bundesregierung voraussichtlich ab Mittwoch gelten. Das Bundesarbeitsministerium twitterte heute: \u00ab\u00a0Um Besch\u00e4ftigte besser zu sch\u00fctzen, gilt ab 24. November 3G am Arbeitsplatz.\u00a0\u00bb Das Bundesgesundheitsministerium best\u00e4tigte auf Nachfrage, dass ab diesem Tag auch die geplante 3G-Regel in Verkehrsmitteln und die bundesweiten Testpflichten in Pflegeeinrichtungen in Kraft treten sollen. Die entsprechende \u00c4nderung des Infektionsschutzgesetzes enth\u00e4lt auch die Wiedereinf\u00fchrung der Homeoffice-Pflicht, die damit ebenfalls ab Mittwoch greifen d\u00fcrfte. Eine Sprecherin des Arbeitsministeriums schr\u00e4nkte auf Nachfrage allerdings ein, dass ein Inkrafttreten davon abh\u00e4nge, wann das Gesetz vom Bundespr\u00e4sidenten ausgefertigt und im Bundesgesetzblatt verk\u00fcndet werde. Laut Gesetz tritt dieses am Tag nach der Verk\u00fcndung in Kraft. Der Bundestag hatte die Neuregelung am Donnerstag beschlossen. Am Freitag stimmte auch der Bundesrat zu. Die Einhaltung der geplanten 3G-Regel in Bussen und Bahnen ist nach Ansicht verschiedener Nahverkehrsbetreiber in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nicht vollst\u00e4ndig \u00fcberpr\u00fcfbar. \u00ab\u00a0Wir gehen davon aus, dass Kontrollen nur stichprobenhaft m\u00f6glich sein werden\u00a0\u00bb, teilte der Nahverkehrsbund Schleswig-Holstein am Freitag mit. Aus praktischen Gr\u00fcnden werde das vermutlich w\u00e4hrend der Fahrt stattfinden m\u00fcssen. Welche Rolle die Verkehrsunternehmen dabei spielen w\u00fcrden und welche die Ordnungsbeh\u00f6rden, sei noch zu kl\u00e4ren. Auch das Nahverkehrsunternehmen Rebus im Landkreis Rostock erkl\u00e4rte heute, dass sein Fahrpersonal die Kontrolle nicht \u00fcbernehmen k\u00f6nne. Gegebenenfalls k\u00f6nnte \u00fcber \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Hinweisschilder auf die Corona-Testpflicht hingewiesen werden, wenn Fahrg\u00e4ste nicht geimpft oder genesen seien, sagte Rebus-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Nienkerk. Und Anne Sch\u00e4fer vom Schweriner Nahverkehr sagte: \u00ab\u00a0Wir halten von der 3G-Regelung gar nichts. Das Maskentragen ist ausreichend.\u00a0\u00bb Der Beamtenbund in MV h\u00e4lt 3G f\u00fcr unrealistisch, denn im \u00f6ffentlichen Nahverkehr bestehe eine Bef\u00f6rderungspflicht, \u00ab\u00a0die nur unter ganz bestimmten Kriterien ausgesetzt werden darf.\u00a0\u00bb Fu\u00dfball-Nationalspieler Joshua Kimmich ist in Corona-Quarant\u00e4ne und fehlt dem FC Bayern daher im heutigen Spiel der Fu\u00dfball-Bundesliga beim FC Augsburg. Dies teilte der deutsche Fu\u00dfball-Rekordmeister am Nachmittag mit. Der ungeimpfte Mittelfeldspieler Kimmich muss also wegen des Kontakts zu einem Corona-Verdachtsfall im privaten Umfeld wie schon bei den j\u00fcngsten L\u00e4nderspielen erneut eine Zwangspause einlegen. Der 26-J\u00e4hrige hatte gerade erst die Quarant\u00e4ne verlassen, in die er zu Beginn der vergangenen Woche als direkte Kontaktperson des infizierten Nationalelf-Kollegen Niklas S\u00fcle musste. Auch S\u00fcle fehlt in Augsburg ebenso wie der positiv getestete Abwehrkollege Josip Stanisic. Fast 1.400 Sch\u00fcler in Mecklenburg-Vorpommern k\u00f6nnen derzeit nicht die Schule besuchen, weil sie wegen einer Corona-Infektion oder als enge Kontaktperson in Quarant\u00e4ne sind. Mit Stand Donnerstag waren 1.383 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an \u00f6ffentlichen allgemeinbildenden Schulen betroffen, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums mitteilte. Dies entspreche 0,9 Prozent der Gesamtsch\u00fclerzahl dort. Der Landeselternrat und die Lehrergewerkschaft GEW schlugen Alarm wegen der Corona-Lage an den Schulen. Luftfilterger\u00e4te sollten fl\u00e4chendeckend in den Schulen eingesetzt werde, forderten die beiden GEW-Landesvorsitzenden Annett Lindner und Maik Walm. Daf\u00fcr sollte das Land jetzt kurzfristig die Beschaffung und Verteilung von mindestens 2.000 Ger\u00e4ten \u00fcbernehmen. Zudem sollten die Corona-Tests in den Schulen aus Sicht der GEW ausgeweitet werden. \u00ab\u00a0Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie das Personal in den Schulen sollten dreimal w\u00f6chentlich getestet werden (Montag &#8211; Mittwoch &#8211; Freitag), um gerade f\u00fcr Kinder und Jugendliche einen engmaschigeren Schutz zu erreichen.\u00a0\u00bb Der Landeselternrat hatte kritisiert, dass die Schulen in MV nicht pandemiefest gemacht worden seien. Es gebe nur wenige Luftfilterger\u00e4te, weil sie seinerzeit als zu teuer eingesch\u00e4tzt worden seien. Die Hamburger Sportvereine haben aktuell etwa 40.000 weniger Mitglieder als vor Beginn der Corona-Pandemie. Austritte gab es vor allem bei den gro\u00dfen Vereinen und im Betriebssport. Seit dem Sommer geht es aber wieder leicht bergauf &#8211; auch, weil die Stadt Gutscheine verteilt. Wer neu in einen Sportverein eintritt, bekommt einen Zuschuss.18.000 dieser Gutscheine sind bereits abgerufen worden. Auch die 2G-Regelung soll den Vereinen helfen. Laut Sportsenator Andy Grote (SPD) f\u00fchlen sich die meisten Sportlerinnen und Sportler damit sicherer. Niedersachsens Sch\u00fcler m\u00fcssen sich auf eine m\u00f6gliche Versch\u00e4rfung der Corona-Regeln einstellen. S\u00e4mtliche M\u00f6glichkeiten, den Pr\u00e4senzunterricht zu sch\u00fctzen, w\u00fcrden derzeit gepr\u00fcft, sagte heute ein Sprecher von Kultusminister Grant-Hendrik Tonne (SPD). Dazu geh\u00f6rten t\u00e4gliche Corona-Tests. Auch eine Ausweitung der Maskenpflicht auf Erst- und Zweitkl\u00e4ssler schloss er nicht aus. \u00ab\u00a0Alles ist auf dem Tisch. Das Wichtigste ist, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler weiter in die Schule gehen k\u00f6nnen.\u00a0\u00bb Der Sprecher rief zudem die Erwachsenen auf, sich impfen zu lassen und sich auch im Privaten verantwortungsvoll zu verhalten. \u00ab\u00a0Das sind Beitr\u00e4ge, wie man Schule und Kita sicher halten kann.\u00a0\u00bb In den vergangenen zwei Wochen wurden laut Ministerium insgesamt 2.190 Corona-Verdachtsf\u00e4lle an den Schulen erfasst. An acht Schulen findet der Unterricht derzeit Corona-bedingt nur im Distanzlernen statt. Aufgrund der sich zunehmend versch\u00e4rfenden Corona-Lage hat Bayern sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen beschlossen. Das k\u00fcndigte Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) heute nach Beratungen der CSU-Freie-W\u00e4hler-Koalition in M\u00fcnchen an. Ein \u00dcberblick: Hamburg will mehr Tempo machen beim Boostern: Bis zu 160.000 Impfungen sollen insgesamt Woche f\u00fcr Woche m\u00f6glich sein, sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) heute. Jede Woche kommen durchschnittlich 75.000 Hamburgerinnen und Hamburger hinzu, deren Impfung ein halbes Jahr zur\u00fcckliegt. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde schl\u00e4gt f\u00fcr sie folgenden Weg vor: Wer eine Auffrischungsimpfung haben m\u00f6chte, sollte sich zun\u00e4chst an die Hausarzt- oder Facharzt-Praxis wenden. Alternativ k\u00f6nne man sich auch &#8211; falls vorhanden &#8211; an seinen betriebs\u00e4rztlichen Dienst wenden. Sollte es dort nicht m\u00f6glich sein, k\u00f6nne man in den Praxen in der N\u00e4he des Wohnorts nachfragen. Daf\u00fcr gibt es von der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung eine nach Stadtteilen sortierte Liste mit mehr als 100 Praxen, die Booster-Impfungen anbieten. Dar\u00fcber hinaus gibt es zus\u00e4tzliche st\u00e4dtische Angebote, die erheblich ausgeweitet werden sollen. Dort kann man Termine f\u00fcr die Impfzentren in den Bezirken online buchen. Demn\u00e4chst soll es 21 dezentrale Impfzentren geben, vor allem die Krankenh\u00e4user geh\u00f6ren dazu. Die Bundesregierung stuft Belgien und den Gro\u00dfteil der Niederlande wegen stark steigender Infektionszahlen von Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) heute bekannt. Auch Griechenland sowie Irland fallen nun in diese Kategorie. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollst\u00e4ndig geimpft oder genesen ist, muss f\u00fcr zehn Tage in Quarant\u00e4ne und kann sich fr\u00fchestens f\u00fcnf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) sieht die ausschlie\u00dfliche Orientierung an der Hospitalisierungsrate f\u00fcr neue Corona-Beschr\u00e4nkungen kritisch. \u00ab\u00a0Es ist ein guter Indikator. Man ist aber gut beraten, ihn nicht als einzigen zu nehmen\u00a0\u00bb, sagte Leonhard. Bei politischen Entscheidungen m\u00fcssten auch andere Daten wie Neuansteckungs- oder Impfquote ber\u00fccksichtigt werden. Denn die Rate der Klinikeinweisungen sei um mindestens sieben Tage zeitverz\u00f6gert. \u00ab\u00a0Wenn die Hospitalisierungsrate sehr hoch ist in einem Bundesland, ist die Lage schon au\u00dfer Kontrolle. Das hei\u00dft, das ist auch sehr sp\u00e4t, dann einzugreifen.\u00a0\u00bb Die sich in den vergangenen Tagen h\u00e4ufenden Absagen von Weihnachtsfeiern wegen der sich versch\u00e4rfenden Corona-Lage bereiten vielen Gastwirten und Hoteliers in Schleswig-Holstein zunehmend Sorgen. Weihnachtsfeiern seien f\u00fcr die Betriebe ein wichtiger Teil des Gesch\u00e4fts, in dem auch R\u00fccklagen f\u00fcr die schwachen Wintermonate gebildet werden m\u00fcssten, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbands (Dehoga) Schleswig-Holstein, Stefan Scholtis. Aus der ohnehin schwierigen Lage heraus k\u00f6nnte es f\u00fcr manche Betriebe noch mal sehr eng werden. \u00ab\u00a0Der v\u00f6llige Wegfall w\u00e4re katastrophal\u00a0\u00bb, sagte Scholtis. Er verwies auf Regeln, die es G\u00e4sten erm\u00f6glichen, an Weihnachtsfeiern in Restaurants teilzunehmen: \u00ab\u00a0Das statische Sitzen an Tischen birgt keine Gefahr.\u00a0\u00bb Nach Angaben der Sozialbeh\u00f6rde sind heute 558 neue Corona-F\u00e4lle in Hamburg registriert worden. Das sind 36 F\u00e4lle weniger als am Donnerstag und zwei Neuinfektionen weniger als am Freitag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt auf H\u00f6chstwert-Niveau: Nach 189,4 am Donnerstag stieg sie auf jetzt 189,5. Vor einer Woche hatte der Wert bei 160,8 gelegen. Die Zahl der Klinik-Einweisungen von Covid-19-Patienten ist in Niedersachsen abermals gestiegen. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz liegt heute bei 4,8 nach 4,7 am Vortag, wie das Land auf seiner Internet-Seite zur Corona-Lage mitteilte. Auf den Intensivstationen sind 6,9 Prozent der zur Verf\u00fcgung stehenden Betten mit Covid-Patienten belegt. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Hospitalisierungsinzidenz mit 6,5 norddeutschlandweit am h\u00f6chsten. Nach den Beschl\u00fcssen der Bund-L\u00e4nder-Runde ist die Krankenhausbelastung k\u00fcnftig der Ma\u00dfstab f\u00fcr strengere Corona-Ma\u00dfnahmen. Wenn ein Bundesland den Index 3 \u00fcberschreitet, soll dort die 2G-Regel angewendet werden. Ab einem Index von 6 gilt 2G plus mit einem zus\u00e4tzlichem Test f\u00fcr den Zutritt. Liegt der Index \u00fcber 9 sollen weitergehende Ma\u00dfnahmen wie Kontaktbeschr\u00e4nkungen ergriffen werden. In der Tabelle k\u00f6nnen Sie sehen, wo die norddeutschen Bundesl\u00e4nder aktuell stehen: Die 3G-Regel am Arbeitsplatz, die jetzt auch f\u00fcr Deutschland vom Bundesrat gebilligt wurde, gibt es in Italien bereits seit Oktober. Mit dem sogenannten Greenpass m\u00fcssen Besch\u00e4ftigte nachweisen, geimpft, genesen oder frisch getestet zu sein. Unternehmerverb\u00e4nde ziehen f\u00fcnf Wochen nach der Einf\u00fchrung ein positives Fazit. Gewerkschaften kritisieren, dass die Kosten f\u00fcr die Tests von den Besch\u00e4ftigten zu tragen sind. Doch die Regierung bezweckte mit der Regelung, den Druck auf Ungeimpfte zu erh\u00f6hen. Mittlerweile sind mehr als 84 Prozent der \u00fcber Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen in Italien geimpft. Auch wenn die Besucherzahlen im September gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat um 19 Prozent zugelegt haben, ist der Tourismus in Hamburg vom alten Niveau vor der Corona-Pandemie noch weit entfernt. Die Zahl der Reisenden, die in der Stadt eintrafen, summiert sich f\u00fcr den Zeitraum Januar bis September auf 2,01 Millionen. Im gleichen Zeitraum 2019 kamen 5,71 Millionen Touristen nach Hamburg, also fast dreimal so viele wie bislang in diesem Jahr. Der Bundesrat hat das ge\u00e4nderte Infektionsschutzgesetz verabschiedet. Die Abstimmung in der L\u00e4nderkammer fiel einstimmig aus, also auch die CDU-gef\u00fchrten Bundesl\u00e4ndern stimmten dem Entwurf zu. Dieser sieht vor, dass die \u00ab\u00a0Epidemische Lage von nationaler Tragweite\u00a0\u00bb am 25. November ausl\u00e4uft. Daran hatte es zuletzt vor allem aus der Union Kritik gegeben. Allerdings wird zugleich die Rechtsgrundlage f\u00fcr weitere Auflagen geschaffen, darunter 3G-Regeln am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln. \u00d6sterreich geht wegen der Corona-Krise erneut in einen Lockdown und wird im Februar eine Impfpflicht einf\u00fchren. Das k\u00fcndigte Bundeskanzler Alexander Schallenberg an. Der Lockdown werde bereits ab Montag f\u00fcr maximal 20 Tage gelten. Nach zehn Tagen solle die Ma\u00dfnahme \u00fcberpr\u00fcft werden. Zudem solle ab dem 1. Februar 2022 eine landesweite Impfpflicht eingef\u00fchrt werden. \u00ab\u00a0Es war lange politischer Konsens, keine Impfpflicht einzuf\u00fchren\u00a0\u00bb, sagte Schallenberger. \u00ab\u00a0Aber wir m\u00fcssen der Realit\u00e4t ins Auge schauen.\u00a0\u00bb Trotz massiver Bem\u00fchungen sei es nicht gelungen, genug Menschen zu einer Impfung zu bewegen. \u00ab\u00a0Die Konsequenzen sind volle Intensivstationen und enormes menschliches Leid\u00a0\u00bb, so Schallenberger. \u00d6sterreich leidet unter einer massiven vierten Infektionswelle mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von um die 1.000, die mit den bisherigen Ma\u00dfnahmen nicht gebrochen werden konnte. RKI-Chef Lothar Wieler hat bei seiner w\u00f6chentlichen Pressekonferenz erneut auf die Notwendigkeit von Kontaktreduktionen hingewiesen, um die vierte Corona-Welle zumindest zu bremsen. Die 2G-Regel sei sinnvoll, \u00ab\u00a0in der aktuellen Situation reicht das nicht mehr\u00a0\u00bb. Ein Viertel der Landkreise weise aktuell eine Inzidenz \u00fcber 500 auf, zw\u00f6lf Kreise l\u00e4gen sogar \u00fcber 1.000. \u00ab\u00a0Ganz Deutschland ist ein einziger gro\u00dfer Ausbruch. Das ist eine nationale Notlage. Wir m\u00fcssen jetzt die Notbremse ziehen\u00a0\u00bb, sagte Wieler. \u00ab\u00a0Wir sind leider an einem Punkt angekommen, an dem wir viel Krankheit und Leid nicht mehr verhindern k\u00f6nnen.\u00a0\u00bb Die t\u00e4glichen Fallzahlen \u00ab\u00a0d\u00fcrfen wir einfach nicht mehr hinnehmen\u00a0\u00bb. Bei Zehntausenden Infizierten jeden Tag w\u00fcrden unausweichlich mehrere Hundert pro Tag sterben. Wieler empfahl angesichts dieser Zahlen, m\u00f6glichst zuhause zu bleiben, Gro\u00dfveranstaltungen abzusagen und private Kontakte soweit wie m\u00f6glich zu reduzieren. Schlecht bel\u00fcftete Orte wie Kneipen und Clubs w\u00fcrde er am liebsten schlie\u00dfen. F\u00fcr Treffen auf engem Raum in geschlossenen R\u00e4umen riet er, stets zuvor einen Selbsttest zu machen. \u00ab\u00a0Das ist wie bei einem Tanker, der auf eine Hafenmauer zuf\u00e4hrt\u00a0\u00bb, zog Wieler einen Vergleich. \u00ab\u00a0Wenn wir alle gegensteuern, wird er die Mauer vielleicht noch seitlich rammen, aber nicht mehr frontal einrei\u00dfen.\u00a0\u00bb Bei der w\u00f6chentlichen Pressekonferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler hat der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erneut auf die Dramatik der aktuell weiter rasant steigenden Corona-Infektionszahlen hingeweisen. \u00ab\u00a0Die Lage ist ernst, ernster als letzte Woche\u00a0\u00bb, sagte Spahn. Die Sieben-Tage-Inzidenz habe sich innerhalb der vergangenen vier Wochen verf\u00fcnffacht. \u00ab\u00a0Es ist zehn nach zw\u00f6lf\u00a0\u00bb, sagte Spahn. \u00ab\u00a0Wir sind in einer nationalen Notlage, die auch eine nationale Kraftanstrengung braucht.\u00a0\u00bb Alleine mit Boostern und Impfen werden wir die vierte Welle nicht schnell brechen k\u00f6nnen. Es brauche also Kontaktbeschr\u00e4nkungen wie gestern von der Bund-L\u00e4nder-Runde beschlossen. Hier lobte Spahn ausdr\u00fccklich die Einheitlichkeit der Ma\u00dfnahmen. Niedersachsens Gesundheits\u00e4mter sto\u00dfen bei der Kontakt-Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten immer h\u00e4ufiger an ihre Grenzen. Ein Dutzend regionaler Beh\u00f6rden hat \u00dcberlastungsanzeigen gestellt. Infizierte werden dazu aufgerufen, sich selbstst\u00e4ndig in Quarant\u00e4ne zu begeben und Kontakte zu informieren, wie beispielsweise im Landkreis Cloppenburg, der seit Tagen landesweit mit die h\u00f6chsten Inzidenzen aufweist. Von \u00dcberlastung betroffen sind auch die Landkreise Osnabr\u00fcck und Nienburg. In Nienburg k\u00e4me auf eine infizierte Person zum Teil eine bis zu dreistellige Anzahl von Kontaktpersonen, wie eine Sprecherin mitteilte. Das Gesundheitsamt in Osnabr\u00fcck konzentriere sich bei der Nachverfolgung aus Kapazit\u00e4tsgr\u00fcnden haupts\u00e4chlich auf die Bereiche Pflege, Schule und Kita. In Neum\u00fcnster gelten von kommendem Montag an neue Corona-Regeln. Das hat ein Sprecher der Stadt NDR Schleswig-Holstein heute best\u00e4tigt. Demnach gilt auf dem Weihnachtsmarkt der Stadt die 2G-Regel. In der Innenstadt wird die Maskenpflicht wieder eingef\u00fchrt, ebenso im Designer-Outlet. Damit reagiert Neum\u00fcnster auf die steigenden Infektionszahlen. Aktuell liegt die Inzidenz dort laut Landesmeldestelle bei knapp 250 und ist damit die h\u00f6chste in Schleswig-Holstein. Im Landesschnitt betr\u00e4gt der Inzidenzwert aktuell 122,9. Gegen Werder Bremens Trainer Markus Anfang ist nach Vereinsangaben ein Ermittlungsverfahren wegen der angeblichen Nutzung eines gef\u00e4lschten Impfzertifikats eingeleitet worden. Nach Informationen von Radio Bremen ist Anfang bei einem Besuch des Gesundheitsamtes aufgefallen. \u00ab\u00a0In einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung hat Markus Anfang die Anschuldigungen entschieden zur\u00fcckgewiesen und nachdr\u00fccklich versichert, vollst\u00e4ndig geimpft zu sein und ein gef\u00e4lschtes Impfzertifikat nicht genutzt zu haben\u00a0\u00bb, teilte der Verein mit. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) hat das von Bund und L\u00e4ndern vereinbarte Drei-Stufen-Modell f\u00fcr Corona-Beschr\u00e4nkungen anhand der Rate von Covid-Patienten in Kliniken verteidigt. Dieses Modell sei klar, sagte sie heute im ZDF-\u00ab\u00a0Morgenmagazin\u00a0\u00bb. In Mecklenburg-Vorpommern gebe es bereits ein Warnstufenmodell, das nun entsprechend der Vereinbarung aktualisiert werde. Orientierungsgr\u00f6\u00dfe soll dem Bund-L\u00e4nder-Beschluss zufolge die f\u00fcr das jeweilige Bundesland ausgewiesene Hospitalisierungsrate sein. Daf\u00fcr erfasst das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Krankenhausaufnahmen von Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner in einem Sieben-Tage-Zeitraum. Ab den Schwellenwerten von 3,6 und 9 sollen Regeln f\u00fcr 2G,2G plus oder weitergehende Beschr\u00e4nkungen gelten. K\u00fcnftig nur noch genesen, geimpft oder getestet zur Arbeit &#8211; so sieht es das neue Infektionsschutzgesetz vor. Der Arbeitgeberverband UV Nord unterst\u00fctzt die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz, weist aber darauf hin, dass die Umsetzung &#8211; also Daten zu kontrollieren und festzuhalten &#8211; die Unternehmen viel Geld kosten werde. Der UV Nord sieht die Ungeimpften in der Pflicht, die n\u00f6tigen zus\u00e4tzlichen Tests selbst zu organisieren und appelliert in diesem Zusammenhang an die Betroffenen, sich \u00ab\u00a0endlich impfen zu lassen\u00a0\u00bb. Zus\u00e4tzlich sieht das Gesetz wieder eine Homeoffice-Pflicht vor. Der Versandkonzern Otto peilt eine Heimarbeits-Quote von nahezu 100 Prozent an. In der Verwaltung der Reederei Hapag-Lloyd arbeiten maximal 300 Menschen vor Ort &#8211; statt wie normalerweise 900. Die schleswig-holsteinische Landesregierung will im Bundesrat heute dem von den Ampelparteien auf den Weg gebrachten neuen Infektionsschutzgesetz zustimmen. Das Gesetz war von der CDU gestern im Bundestag abgelehnt worden. Aus Sicht von CDU-Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther bietet es ausreichend M\u00f6glichkeiten, um die n\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen umzusetzen. Besonders hervor hob G\u00fcnther die 2G-Regeln, die k\u00fcnftig bundesweit eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Diese seien das wichtigste R\u00fcstzeug im Kampf gegen die vierte Corona-Welle. \u00ab\u00a0Wir m\u00fcssen insbesondere die Geimpften und die, die sich nicht impfen lassen k\u00f6nnen, sch\u00fctzen\u00a0\u00bb, sagte G\u00fcnther. Und daf\u00fcr k\u00f6nne man sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen gegen Ungeimpfte rechtfertigen. \u00ab\u00a0Ich schlie\u00dfe definitiv nicht aus, dass es weitere Einschr\u00e4nkungen auch f\u00fcr Ungeimpfte geben wird\u00a0\u00bb, sagte G\u00fcnther. Das Robert Koch-Institut hat heute 2.624 labordiagnostisch best\u00e4tigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Niedersachsen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz betr\u00e4gt im Landesdurchschnitt 154,2 F\u00e4lle je 100.000 Einwohner (Vortag: 147,9; Vorwoche: 113,7). Es sind acht weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet worden. Die Zahl der Menschen, die in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit bei 6.225. Das Impfen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in Hamburg kommt voran. Bei den 12- bis 17-J\u00e4hrigen haben bis jetzt mehr als die H\u00e4lfte mindestens eine Spritze gegen Corona bekommen. Der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, hat die Beschl\u00fcsse des Bund-L\u00e4nder-Treffens zur Corona-Krise grunds\u00e4tzlich begr\u00fc\u00dft, aber eine m\u00f6gliche Nachsch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen in drei Wochen angemahnt. \u00ab\u00a0Ob sie ausreichen, um die Infektionslage in den Griff zu bekommen und eine \u00dcberlastung der Kliniken zu verhindern, muss sich zeigen\u00a0\u00bb, sagte Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wichtig sei es, bis zur vereinbarten Evaluation der Beschl\u00fcsse am 9. Dezember gezielt Daten und Erkenntnisse dar\u00fcber zu erheben und zu sammeln, \u00ab\u00a0welche Ma\u00dfnahmen wirken und wo nachgesch\u00e4rft werden muss\u00a0\u00bb, sagte der \u00c4rztepr\u00e4sident. So sei es zwar vern\u00fcnftig, die 2G-Regeln an die Hospitalisierungsinzidenz zu koppeln, sagte Reinhardt. Es sei aber nicht ganz klar, ab welchem Schwellenwert tats\u00e4chlich eine \u00dcberlastung drohe. \u00ab\u00a0Wir m\u00fcssen deshalb die Lage auf den Stationen im Blick behalten und bei Bedarf nachsteuern\u00a0\u00bb, sagte Reinhardt. Der Deutsche Landkreistag hat die Verst\u00e4ndigung von Bundesl\u00e4ndern und Bundeskanzlerin auf eine Impfpflicht f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte sowie f\u00fcr Angestellte in Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen gelobt. \u00ab\u00a0Das ist ein richtiger und notwendiger Schritt, der schnellstm\u00f6glich bundesrechtlich umgesetzt werden muss\u00a0\u00bb, sagte Pr\u00e4sident Reinhard Sager dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). \u00ab\u00a0In Anbetracht von sich f\u00fcllenden Intensivstationen, noch immer 15 Millionen ungeimpften Menschen und einer steigenden Inzidenz brauchen wir insgesamt viel Tatkraft.\u00a0\u00bb Er forderte \u00fcber den Beschluss der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz hinausgehende Ma\u00dfnahmen: \u00ab\u00a0Dazu geh\u00f6rt nach unserer \u00dcberzeugung auch die fl\u00e4chendeckende Einf\u00fchrung der 2G-Regelung, und zwar nicht erst ab einer bestimmten Hospitalisierungsrate. Wir sind keine Bef\u00fcrworter einer allgemeinen Impfpflicht, aber es k\u00f6nnte durchaus sein, dass wir bald an diesen Punkt kommen\u00a0\u00bb, sagte Sager. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist den zw\u00f6lften Tag in Folge auf einen erneuten H\u00f6chstwert gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 340,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 336,9 gelegen, vor einer Woche bei 263,7 (Vormonat: 75,1). Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 52.970 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 48.640 Ansteckungen. Allerdings wurden heute zun\u00e4chst keine neuen Fallzahlen f\u00fcr das Bundesland Sachsen gemeldet. Die tats\u00e4chliche Fallzahl d\u00fcrfte heute also noch einmal deutlich h\u00f6her liegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 201 Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 191 Todesf\u00e4lle. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen &#8211; den f\u00fcr eine m\u00f6gliche Versch\u00e4rfung der Corona-Beschr\u00e4nkungen wichtigsten Parameter &#8211; gab das RKI heute mit 5,34 an (Vortag: 5,30). Laut Hamburger Sozialbeh\u00f6rde steigt die Nachfrage nach den Booster-Impfungen. Bisher h\u00e4tten mehr als 13 Prozent der Menschen ab 60 Jahren eine dritte Spritze erhalten. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) hatte sich am Donnerstag f\u00fcr ein deutlich breiteres Auffrischen ausgesprochen. Alle Menschen ab 18 Jahren sollen k\u00fcnftig eine Booster-Impfung erhalten k\u00f6nnen. Dabei handelte es sich aber noch nicht um eine endg\u00fcltige Stiko-Empfehlung, sondern einen Beschlussentwurf, der zur Abstimmung an Fachkreise und die Bundesl\u00e4nder gegeben wurde. \u00c4nderungen seien noch m\u00f6glich, hie\u00df es am Donnerstag von den Experten. Nach den Landkreisen Rostock und Vorpommern-R\u00fcgen gilt von heute an auch im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte die 2G-Regel in vielen Freizeitbereichen. In Kultur- und Freizeiteinrichtungen d\u00fcrfen dann nur noch Geimpfte und Genesene eingelassen werden. Auch Hotels m\u00fcssen erneut die Schutzvorkehrungen versch\u00e4rfen, wie der Landkreis am Donnerstag mitteilte. Im Innenbereich sei eine Trennung zwischen G\u00e4sten, die geimpft oder genesen sind, sowie nicht geimpften und nur getesteten G\u00e4sten vorzunehmen. Ausgenommen von der 2G-Regelung bleiben laut Landesregierung lediglich Kinder unter sieben Jahren. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren m\u00fcssen einen negativen tagesaktuellen Corona-Test vorlegen. In der Landeshauptstadt Schwerin gilt von heute an vorsorglich 2G f\u00fcr Veranstaltungen in st\u00e4dtischen Kultureinrichtungen in Innenr\u00e4umen &#8211; obwohl die Stadt in den vergangenen Tagen in der Zone \u00ab\u00a0gelb\u00a0\u00bb war. Ausnahmen gelten unter anderem f\u00fcr Veranstaltungen, die sich \u00fcberwiegend an Kinder und Jugendliche richten, wie die Stadt mitteilte. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverl\u00e4ssige Informationsquelle. Neben diesem Live-Ticker halten wir Sie au\u00dferdem von montags bis freitags immer nachmittags mit dem NDR Newsletter \u00fcber die Ereignisse aus norddeutscher Sicht auf dem Laufenden. Zum kostenlosen Abonnieren reicht die Eingabe Ihrer Mail-Adresse aus. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein. In Schleswig-Holstein wurden binnen 24 Stunden 701 Neuinfektionen gemeldet. Einen Tag zuvor waren 825 neue F\u00e4lle registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 122,9 &#8211; nach 116,1 am Vortag. Neun weitere Covid-19-Todesf\u00e4lle wurden gemeldet; die Gesamtzahl in der Pandemie stieg damit auf 1.769. Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen, stieg auf 128 (Vortag: 127).33 von ihnen wurden auf Intensivstationen behandelt,17 mussten beatmet werden. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz &#8211; also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken kamen &#8211; liegt bei 2,75 (Vortag: 3,09). Am h\u00f6chsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Kreis Neum\u00fcnster, wo sie binnen Tagesfrist von 247,8 auf 249,0 stieg, gefolgt vom Kreis Herzogtum Lauenburg (174,7) und L\u00fcbeck (161,2). Vergleichsweise am besten steht Dithmarschen mit einem Wert von 75,8 da. Beim Treffen der Ministerpr\u00e4sidenten mit der gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vereinbarten Bund und L\u00e4nder am Donnerstagabend versch\u00e4rfte Ma\u00dfnahmen gegen die Corona-Pandemie. K\u00fcnftig sollen automatisch Einschr\u00e4nkungen in Kraft treten, sobald in Krankenh\u00e4usern eine bestimte Anzahl an Covid-Patienten behandelt wird. Ein \u00dcberblick: Guten Morgen! NDR.de h\u00e4lt Sie auch heute &#8211; am Freitag,19. November &#8211; \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen. Die gestrigen Ereignisse k\u00f6nnen Sie im Blog vom Donnerstag nachlesen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Direktor der Uniklinik Greifswald h\u00e4lt die von Bund und L\u00e4ndern beschlossenen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr unzureichend. Mehr Corona-News im Blog. In diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Freitag, den 19. November 2021, \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Alle Meldungen des Tages k\u00f6nnen Sie hier nachlesen. 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