<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2046102,"date":"2021-11-30T17:29:00","date_gmt":"2021-11-30T15:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2046102"},"modified":"2021-11-30T18:20:26","modified_gmt":"2021-11-30T16:20:26","slug":"britische-behorde-fordert-facebook-konzern-meta-soll-giphy-wieder-verkaufen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/11\/britische-behorde-fordert-facebook-konzern-meta-soll-giphy-wieder-verkaufen\/","title":{"rendered":"Britische Beh\u00f6rde fordert: Facebook-Konzern Meta soll Giphy wieder verkaufen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Um Wettbewerb und Innovation zu f\u00f6rdern, soll der Facebook-Konzern Meta den im August gekauften Dienst Giphy wieder verkaufen. Das fordert die britische Kartellbeh\u00f6rde CMA. Meta kritisierte die Anordnung.<\/b><br \/>\nLondon. Britische Wettbewerbsh\u00fcter wollen den Facebook-Konzern Meta zwingen, die im vergangenen Jahr \u00fcbernommene Clip-Plattform Giphy wieder zu verkaufen. Der Zusammenschluss schw\u00e4che den Wettbewerb zwischen Online-Diensten in Gro\u00dfbritannien, stellte die Kartellbeh\u00f6rde CMA (Competition and Markets Authority) in ihrer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Entscheidung fest. Der US-Konzern k\u00f6nne damit seine f\u00fchrende Marktposition st\u00e4rken und Konkurrenten unter Druck setzen, argumentierte sie. Der Verkauf sei der einzige Weg, die Bedenken auszur\u00e4umen. \u201eIndem wir von Facebook verlangen, Giphy zu verkaufen, sch\u00fctzen wir Millionen von Nutzenden sozialer Medien und f\u00f6rdern den Wettbewerb und die Innovation in der digitalen Werbung\u201c, sagte Stuart McIntosh, der Vorsitzende der Gruppe, die Untersuchung durchgef\u00fchrt hatte. Meta kritisierte die Anordnung. \u201eWir schauen uns den Beschluss an und pr\u00fcfen alle Optionen, darunter auch ein Berufungsverfahren\u201c, sagte ein Sprecher. Die Nutzerinnen und Nutzer sowie Giphy profitierten vom Zugang des Clip-Dienstes zur Infrastruktur von Meta, und der Zusammenschluss biete \u201emehr Auswahl f\u00fcr jeden\u201c. Die CMA hatte bereits im Oktober eine Geldstrafe von 50,5 Millionen Pfund (umgerechnet knapp 60 Millionen Euro) wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen Auflagen im Zusammenhang mit einer Pr\u00fcfung des Giphy-Kaufs verh\u00e4ngt. Bereits im August hatte die Beh\u00f6rde angedeutet, m\u00f6glicherweise einen Verkauf zu bef\u00fcrworten. Unter anderem sieht die Beh\u00f6rde die Gefahr, dass Meta es f\u00fcr Rivalen von Facebook und Instagram schwieriger machen k\u00f6nnte, die animierten Bilder von Giphy einzubinden. So k\u00f6nne der Konzern verlangen, dass Giphy-Kunden wie Tiktok, Twitter oder Snapchat f\u00fcr den Zugang zu den Gifs mehr Kundendaten mit ihm teilen. Giphy sei bis zur \u00dcbernahme auch ein Wettbewerber f\u00fcr den Facebook-Konzern im Online-Werbemarkt gewesen, betonte die CMA. Gro\u00dfe Tech-Plattformen standen zuletzt verst\u00e4rkt im Visier von Wettbewerbsh\u00fctern, Politikerinnen und Politikern. Es ist aber der erste Vorsto\u00df eines Regulierers, der die R\u00fcckabwicklung eines bereits vollzogenen Deals fordert. In den USA gibt es bereits seit einiger Zeit Forderungen von Politikern und einigen Experten sowie Expertinnen, Meta solle die zugekauften Dienste Instagram und WhatsApp wieder absto\u00dfen. Der Konzern, der j\u00fcngst seinen Namen von Facebook zu Meta \u00e4nderte, hatte Giphy im Mai 2020 in den Fotodienst Instagram einverleibt. Der Kaufpreis soll mehr als 300 Millionen Dollar betragen haben. Aktuell wird auch der Plan von Facebook, das auf Software f\u00fcr Kundenbeziehungsmanagement spezialisierte Start-up Kustomer zu \u00fcbernehmen, von Wettbewerbsh\u00fctern aufmerksam gepr\u00fcft. Im Sommer meldete die EU-Kommission Bedenken gegen diesen Deal an. RND\/dpa\/Reuters\/AP<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Wettbewerb und Innovation zu f\u00f6rdern, soll der Facebook-Konzern Meta den im August gekauften Dienst Giphy wieder verkaufen. Das fordert die britische Kartellbeh\u00f6rde CMA. Meta kritisierte die Anordnung. London. 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