<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2046279,"date":"2021-11-30T21:50:00","date_gmt":"2021-11-30T19:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2046279"},"modified":"2021-12-01T00:13:48","modified_gmt":"2021-11-30T22:13:48","slug":"intensivstationen-in-innsbruck-und-hall-stosen-an-ihre-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/11\/intensivstationen-in-innsbruck-und-hall-stosen-an-ihre-grenzen\/","title":{"rendered":"Intensivstationen in Innsbruck und Hall sto\u00dfen an ihre Grenzen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Ende des planbaren Betriebs sei aufgrund der Zahl der Corona-Intensivpatienten erreicht worden, erkl\u00e4rte Johannes&#8230;<\/b><br \/>\nDas Ende des planbaren Betriebs sei aufgrund der Zahl der Corona-Intensivpatienten erreicht worden, erkl\u00e4rte Klinik-Sprecher Schwamberger. Ab sofort k\u00f6nne f\u00fcr Patienten abseits von Notf\u00e4llen keine Garantie mehr f\u00fcr eine Behandlung gegeben werden. Auch in Osttirol ist die Situation schwierig. Innsbruck \u2013 Die Innsbrucker Klinik und das Krankenhaus Hall sto\u00dfen an ihre Grenzen. Am Dienstag habe man das Ende des planbaren Betriebs erreicht, warnte der Sprecher der tirol Kliniken, Johannes Schwamberger. Das sei \u00ab\u00a0noch keine Katastrophe\u00a0\u00bb, Leistungseinschr\u00e4nkungen w\u00fcrden aber jetzt drastisch zunehmen. Gesundheitslandesr\u00e4tin Annette Leja (\u00d6VP) zeigte sich indes bei einer Pressekonferenz am Dienstag \u00ab\u00a0\u00fcberzeugt, dass wir gut durch diese vierte Welle kommen werden\u00a0\u00bb. ????\ufe0f Video| Klinik am Ende des planbaren Betriebs Sobald Sie das Video laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform (Datenschutz) ausgetauscht. Durch Klick auf \u00ab\u00a0Zustimmen und Abspielen\u00a0\u00bb werden alle Drittanbieter-Inhalte k\u00fcnftig automatisch geladen. Sie k\u00f6nnen diese Funktion sp\u00e4ter jederzeit wieder deaktivieren. Am Montag habe man die Stufe sieben von sieben auf der internen Skala erreicht, berichtete Schwamberger. Am Dienstag sei diese \u00ab\u00a0aufgef\u00fcllt\u00a0\u00bb worden.38 Corona-Patienten ben\u00f6tigten in Innsbruck mit Stand Dienstagfr\u00fch intensivmedizinische Betreuung. Das ist ein H\u00f6chstwert \u2013 mehr waren es noch nie. Die Klinik wie auch das Krankenhaus Hall mit sechs Intensivpatienten gehen damit endg\u00fcltig in den Krisenmodus. Tirolweit waren 66 Covid-Patienten auf einer Intensivstation, um vier mehr als am Vortag. Der bisherige H\u00f6chstwert in Tirol wurde vergangenen Dezember mit 81 Corona-Intensivpatienten erreicht. Bisher sei der Ablauf \u00ab\u00a0v\u00f6llig planbar\u00a0\u00bb gewesen, nun m\u00fcsse man sich laufend um weitere Intensivm\u00f6glichkeiten umschauen, erkl\u00e4rte Schwamberger. F\u00fcr Dienstag konnte man vier weitere Intensivbetten aktivieren. Sollte die Zahl der schwerst an Covid-19 Erkrankten weiter steigen, w\u00fcrden vermehrt Aufwachr\u00e4ume zu Intensivstationen umfunktioniert. \u00ab\u00a0Jede Ma\u00dfnahme geht nat\u00fcrlich auf Kosten von Nicht-Covid-Patienten\u00a0\u00bb, betonte Schwamberger. Die Versorgung der Bev\u00f6lkerung k\u00f6nne \u2013 abgesehen von Notf\u00e4llen \u2013 nicht mehr sichergestellt werden. 150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch. \u25b6\ufe0f Platter gegen \u00ab\u00a0Panikmache\u00a0\u00bb bei Omikron, Geld-Anreize in Tirol f\u00fcr Pflegeausbildung Ab sofort k\u00f6nne f\u00fcr Patienten abseits von Notf\u00e4llen keine Garantie mehr f\u00fcr eine Behandlung gegeben werden: \u00ab\u00a0Wer auf eine Operation wartet, etwa eine Knie- oder H\u00fcft-OP, der muss warten. Wir haben keine Betten mehr f\u00fcr eine Nachversorgung\u00a0\u00bb, warnte Schwamberger. Auch das ohnehin schon \u00fcber die Ma\u00dfen belastete Pflegepersonal sei dar\u00fcber informiert, es werde im Falle noch mehr Patienten betreuen m\u00fcssen, berichtete Schwamberger. \u00ab\u00a0Der Knackpunkt ist das Personal\u00a0\u00bb, sagte er. Der Personalstand bleibe ja gleich, das mache die Situation \u00ab\u00a0nicht gerade einfacher\u00a0\u00bb. Auch aus dem Bezirkskrankenhaus Lienz wurde am Dienstag berichtet, dass Elektiveingriffe zum Teil verschoben werden m\u00fcssen, \u00ab\u00a0die Akut- und Notfallversorgung ist aber sichergestellt\u00a0\u00bb, sagten der stellvertretende \u00c4rztliche Direktor, Andreas Mayr, und Martin Schmidt, \u00c4rztlicher Direktor und Leiter der Krisenstabes. In Lienz ist die Sieben-Tages-Inzidenz laut AGES tirolweit mit 1586 am h\u00f6chsten, f\u00fcr Gesamttirol betr\u00e4gt der Wert 1125. In Osttirol wurden am Dienstag 30 Corona-Patienten auf der Normalstation und f\u00fcnf Personen auf der Intensivstation betreut. \u00ab\u00a0Zeitweise sind alle Covid-Intensivbetten belegt, zeitweise verf\u00fcgen wir \u00fcber ein freies Bett\u00a0\u00bb, berichteten die Direktoren. Internistische Intensivbetten mussten \u00ab\u00a0von Anfang an\u00a0\u00bb umfunktioniert werden. \u00ab\u00a0Fast ausnahmslos\u00a0\u00bb m\u00fcssen auf Intensivstationen ungeimpfte Menschen behandelt werden. Das Personal auf den betroffenen Stationen sei \u00ab\u00a0in einem au\u00dferordentlich hohen Ma\u00df gefordert und arbeitet an den Grenzen seiner Belastbarkeit\u00a0\u00bb, schilderten die beiden \u00c4rzte. Einige erlitten bereits ein Burn-out. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, \u00ab\u00a0wird unsere Kapazit\u00e4tsgrenze \u00fcberschritten und dann m\u00fcssen wir Covid-PatientInnen verlegen\u00a0\u00bb, so Mayr und Schmidt. \u00ab\u00a0Aufgrund unserer besonderen geografischen Lage ist dies in jedem Fall eine besondere Hausforderung\u00a0\u00bb, sagten sie. Landeshauptmann G\u00fcnther Platter und Gesundheitslandesr\u00e4tin Leja (beide \u00d6VP) besuchten am Montag eine Intensivstation. \u00ab\u00a0Die Situation auf den Tiroler Intensivstationen ist durchaus ernst, die Kapazit\u00e4ten sind knapp\u00a0\u00bb, kommentierte die Gesundheitslandesr\u00e4tin die aktuelle Lage, zeigte sich aber nichtsdestotrotz zuversichtlich. So gebe es etwa \u00ab\u00a0eine gute Abstimmung unter den Intensivmedizinern\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ich m\u00f6chte nicht auf der Intensivstation landen\u00a0\u00bb, meinte Landeshauptmann Platter nach dem Besuch in der Innsbrucker Klinik. Er richtete abermals einen dringenden Impfappell an die Bev\u00f6lkerung. (TT.com, APA) ???? Live-Blog: Alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Echtzeit ???? 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