<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2048664,"date":"2021-12-04T05:47:00","date_gmt":"2021-12-04T03:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2048664"},"modified":"2021-12-04T06:03:18","modified_gmt":"2021-12-04T04:03:18","slug":"omikron-impfstoff-erst-in-monaten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/12\/omikron-impfstoff-erst-in-monaten\/","title":{"rendered":"Omikron-Impfstoff erst in Monaten?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Chef der St\u00e4ndigen Impfkommission Mertens geht davon aus, dass die Hersteller drei bis sechs Monate brauchen, um einen neuen Impfstoff gegen die Omikron-Variante zu entwickeln. Er rief dazu auf, nicht zu warten und sich jetzt boostern zu lassen.<\/b><br \/>\nDer Chef der St\u00e4ndigen Impfkommission Mertens geht davon aus, dass die Hersteller drei bis sechs Monate brauchen, um einen neuen Impfstoff gegen die Omikron-Variante zu entwickeln. Er rief dazu auf, nicht zu warten und sich jetzt boostern zu lassen. Der Chef der St\u00e4ndigen Impfkommission, Thomas Mertens, rechnet mit m\u00f6glichen neuen Impfstoffen gegen die Omikron-Variante des Coronavirus erst in Monaten. \u00ab\u00a0Drei bis sechs Monate d\u00fcrften die Hersteller im Labor brauchen. Das ist nicht ganz trivial: Sie m\u00fcssen einen Impfstoff kreieren, der gegen Omikron und Delta wirkt, denn noch ist Delta weit verbreitet\u00a0\u00bb, sagte Mertens der \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb. Dann stehe noch die Zulassung an. \u00ab\u00a0Die Frage ist, ob die Beh\u00f6rden komplett neue Zulassungsstudien verlangen oder ein schnelles Zulassungsverfahren w\u00e4hlen\u00a0\u00bb, sagte er. Dass ein neuer Impfstoff im Kampf gegen die Variante n\u00f6tig sei, halte er durchaus f\u00fcr m\u00f6glich: \u00ab\u00a0Omikron hat viele \u00c4nderungen am Spike-Protein, das k\u00f6nnte es den Antik\u00f6rpern schwerer machen, gegen das Virus vorzugehen.\u00a0\u00bb Trotz eines m\u00f6glichen neuen Impfstoffes sollten B\u00fcrger jetzt eine Auffrischungsimpfung erhalten, betonte Mertens: \u00ab\u00a0Boostern lohnt auf jeden Fall. Der Kampf gegen die Delta-Variante geht weiter. Und es w\u00e4re kein Problem, sich wenige Monate nach der Booster-Impfung erneut impfen zu lassen, um sich gegebenenfalls vor Omikron zu sch\u00fctzen.\u00a0\u00bb Der Stiko-Chef warnte auch davor, S\u00fcdafrika zu stigmatisieren, wo die Omikron-Variante zuerst entdeckt worden war: \u00ab\u00a0S\u00fcdafrika sequenziert sehr professionell, deshalb wurde Omikron dort entdeckt. Wo die Variante herkommt, wei\u00df keiner. Wom\u00f6glich ist sie durch Mutation in immungeschw\u00e4chten Menschen entstanden, bei denen sich Viren mangels Gegenwehr besonders heftig und lange vermehren.\u00a0\u00bb Die neue Variante sch\u00fcrt weltweit Sorgen, allerdings ist es laut Experten noch zu fr\u00fch, um sagen zu k\u00f6nnen, welche Auswirkungen sie auf die Pandemie haben wird. Wegen der vielen Mutationen wird bef\u00fcrchtet, dass die Omikron-Variante leichter \u00fcbertragbar und resistenter gegen Impfungen sein k\u00f6nnte. Dies muss sich aber erst noch best\u00e4tigen. Der Chef des deutschen Impfstoff-Herstellers BioNTech, Sahin, hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverl\u00e4ufen sch\u00fctzen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin in Mainz bei der Verleihung des diesj\u00e4hrigen Preises der t\u00fcrkischen Aydin-Dogan-Stiftung an ihn und seine Frau \u00d6zlem T\u00fcreci. Der Mainzer Impfstoffhersteller arbeitet neben den laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs &#8211; vorbeugend f\u00fcr den Fall, dass dieser notwendig werden k\u00f6nnte. Erste Zwischenergebnisse der seit vergangenem Donnerstag laufenden Untersuchungen l\u00e4gen noch nicht vor, sagte der Firmenchef. Niemand solle wegen Omikron die Nerven verlieren, vielmehr gehe es jetzt darum, allen m\u00f6glichst schnell Auffrischungsimpfungen zu verabreichen, sagte Sahin in einem Gespr\u00e4ch mit dem \u00ab\u00a0Wall Street Journal\u00a0\u00bb. Omikron k\u00f6nne zu mehr Infektionen f\u00fchren, aber der von Biontech und Pfizer auf den Markt gebrachte Impfstoff habe auch bei andere Varianten gut gegen schwere Erkrankungen gesch\u00fctzt. Deutlich skeptischere Aussagen von Moderna-Chef Stephane Bancel zur Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe gegen Omikron hatten am Dienstag die B\u00f6rsen belastet. Bancel sagte in der \u00ab\u00a0Financial Times\u00a0\u00bb, bestehende Impfstoffe d\u00fcrften mit der Omikron-Variante ihre Probleme haben. Es werde wohl l\u00e4nger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden k\u00f6nnten. Sahin sagte dem \u00ab\u00a0Wall Street Journal\u00a0\u00bb, der K\u00f6rper bilde nach der Impfung Antik\u00f6rper und T-Zellen, die der Immunabwehr dienten. Falls die Variante besser darin sei, die Antik\u00f6rper zu \u00fcberlisten, blieben immer noch die T-Zellen als Schutz vor schweren Krankheitsverl\u00e4ufen. Es sei kaum vorstellbar, dass eine Variante beide Schutzmechanismen aushebeln k\u00f6nnte. US-Experten wie der Immunologe und Pr\u00e4sidentenberater Anthony Fauci betonen seit Tagen, dass die bestehenden Impfungen in gewissem Ma\u00df auch angesichts der neuen Variante vor schweren Krankheitsverl\u00e4ufen und Todesf\u00e4llen sch\u00fctzen werden. Unklar sei bislang aber, wie viel geringer ihre Schutzwirkung ausfallen werde, sagte Fauci am Dienstag. Die dahingehenden Tests liefen derzeit.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Chef der St\u00e4ndigen Impfkommission Mertens geht davon aus, dass die Hersteller drei bis sechs Monate brauchen, um einen neuen Impfstoff gegen die Omikron-Variante zu entwickeln. Er rief dazu auf, nicht zu warten und sich jetzt boostern zu lassen. Der Chef der St\u00e4ndigen Impfkommission Mertens geht davon aus, dass die Hersteller drei bis sechs Monate [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2048663,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2048664"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2048664"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2048664\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2048665,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2048664\/revisions\/2048665"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2048663"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2048664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2048664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2048664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}