<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2062084,"date":"2021-12-22T00:19:00","date_gmt":"2021-12-21T22:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2062084"},"modified":"2021-12-22T00:08:53","modified_gmt":"2021-12-21T22:08:53","slug":"corona-news-ticker-norden-verscharft-regeln-fruher-als-der-bund","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/12\/corona-news-ticker-norden-verscharft-regeln-fruher-als-der-bund\/","title":{"rendered":"Corona-News-Ticker: Norden versch\u00e4rft Regeln fr\u00fcher als der Bund"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Schon ab Heiligabend beschr\u00e4nken Hamburg und MV private Kontakte, Niedersachsen und Bremen schlie\u00dfen Clubs. Mehr Corona-News im Live-Ticker.<\/b><br \/>\nIm Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8211; am Dienstag,21. Dezember 2021 &#8211; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Laut des Beschlusspapiers der heutigen Bund-L\u00e4nder-Beratungen bitten die Bundesl\u00e4nder den Bundestag und die Bundesregierung, die Vorbereitungen zur Einf\u00fchrung einer allgemeinen Impfpflicht \u00ab\u00a0z\u00fcgig voranzutreiben und kurzfristig einen Zeitplan vorzulegen\u00a0\u00bb. Die Omikron-Variante erh\u00f6he die Dringlichkeit daf\u00fcr, hei\u00dft es. \u00ab\u00a0Ich kann jeden und jede verstehen, die nichts mehr h\u00f6ren will von Corona, von Mutationen und neuen Virusvarianten\u00a0\u00bb, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei der Pressekonferenz nach den heutigen Bund-L\u00e4nder-Beratungen. Doch man d\u00fcrfe die Augen nicht vor der n\u00e4chsten Welle verschlie\u00dfen. Dem Beschluss der Konferenz zufolge bef\u00fcrchten Bund und L\u00e4nder eine \u00ab\u00a0explosionsartige Verbreitung\u00a0\u00bb der Omikron-Variante; es sei mit einer \u00ab\u00a0sehr hohen Krankheitslast\u00a0\u00bb zu rechnen. ge die strengere Regelung, dass sie maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen d\u00fcrfen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die j\u00fcngsten Bund-L\u00e4nder-Beschl\u00fcsse zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus verteidigt, zugleich aber auch h\u00e4rtere Schritte nicht ausgeschlossen. \u00ab\u00a0Das, was wir heute beschlossen haben, das erzielt Wirkung\u00a0\u00bb, versicherte Lauterbach am Abend in einem Interview der ARD Tagesthemen. \u00ab\u00a0Aber wir schlie\u00dfen nichts aus. Also wenn tats\u00e4chlich die Fallzahlen sich so entwickeln w\u00fcrden, dass auch ein harter Lockdwon diskutiert werden muss, dann gibt es da keine roten Linien. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir da nicht.\u00a0\u00bb Bund und L\u00e4nder treffen sich am 7. Januar das n\u00e4chste Mal, um die Corona-Lage neu zu bewerten. Nachdem die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) heute ihre Empfehlung zur Auffrischungsimpfung aktualisiert hat, sind in Schleswig-Holstein Booster-Impfungen ab morgen entsprechend nach drei statt wie zuvor nach mindestens sechs Monaten m\u00f6glich. Ziel ist ein besserer Schutz vor schweren, durch Omikron hervorgerufenen Erkrankungen und eine verminderte \u00dcbertragung der Variante. Die Booster-Impfung sei in den 26 Impfstellen des Landes \u00fcber die Terminbuchung auf www.impfen-sh.de sowie bei den mobilen Impfaktionen m\u00f6glich, hie\u00df es. Auch Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern setzen die Aktualisierung der Stiko-Empfehlung direkt um. Das Bundesland Bremen wird bei der Corona-bedingten Schlie\u00dfung von Clubs und Diskotheken die Regelung von Niedersachsen \u00fcbernehmen. Das sagte B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) heute Abend nach der Beratung von Bund und L\u00e4ndern. Die dort beschlossenen neuen Corona-Regeln, unter anderem die Schlie\u00dfung von Clubs und Diskotheken, sollen sp\u00e4testens zum 28. Dezember umgesetzt werden. Niedersachsen macht die Branche aber schon zum 24. Dezember zu. \u00ab\u00a0Ich werde dem Senat empfehlen, dass wir uns an Niedersachsen orientieren\u00a0\u00bb, so Bovenschulte. Es sei sinnvoll, dieselben Regeln wie das Nachbarland zu haben. Auch Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern setzen einzelne Beschl\u00fcsse fr\u00fcher um: Diese L\u00e4nder beschr\u00e4nken private Kontakte bereits zu Weihnachten und nicht erst danach. Bund und L\u00e4nder wollen daf\u00fcr Sorge tragen, dass grundlegende Einrichtungen auch dann weiter funktionieren, falls viele Besch\u00e4ftigte sich zeitgleich mit Omikron infizieren oder in Quarant\u00e4ne m\u00fcssen und ausfallen. Als Beispiele f\u00fcr diese kritische Infrastruktur wurden nach dem heutigen Bund-L\u00e4nder-Gipfel \u00ab\u00a0Krankenh\u00e4user, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung sowie die entsprechende Logistik\u00a0\u00bb genannt. Alle Betreiber kritischer Infrastrukturen werden aufgerufen, Notfallpl\u00e4ne umgehend zu \u00fcberpr\u00fcfen, anzupassen und zu gew\u00e4hrleisten, dass diese kurzfristig aktiviert werden k\u00f6nnen. \u00ab\u00a0Der neu eingerichtete Bund-L\u00e4nder-Krisenstab wird dies unterst\u00fctzen\u00a0\u00bb, hei\u00dft es im Beschlusspapier der Konferenz. Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) betonte am Abend, Schleswig-Holstein werde seinen vorsichtigen Weg weitergehen, man f\u00fchle sich f\u00fcr die kommenden Wochen gut ger\u00fcstet. In Schleswig-Holstein d\u00fcrfen sich wie auf der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz beschlossen ab dem 28. Dezember nur noch maximal zehn Personen privat treffen. Wenn eine ungeimpfte Person dabei ist, gilt, dass sich ein Haushalt mit zwei Personen eines anderen Haushalts treffen darf. \u00ab\u00a0Ich bitte um Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass wir diese Entscheidungen so treffen m\u00fcssen.\u00a0\u00bb Das falle nicht leicht, sagte G\u00fcnther. \u00ab\u00a0Ich hoffe auch ausdr\u00fccklich, dass wir \u00fcber sehr tempor\u00e4re Einschr\u00e4nkungen sprechen, die m\u00f6glichst nicht lange anhalten m\u00fcssen.\u00a0\u00bb In Mecklenburg-Vorpommern gelten schon vom 24. Dezember an die Kontaktbeschr\u00e4nkungen, die bundesweit bis sp\u00e4testens 28. Dezember eingef\u00fchrt werden sollen. Danach d\u00fcrfen sich maximal zehn geimpfte Personen privat treffen. Ungeimpfte d\u00fcrfen nur mit zwei weiteren Personen zusammenkommen. Schwesig begr\u00fcndete den 24. Dezember als Stichtag f\u00fcr MV mit dem hohen Infektionsgeschehen im Land. Auf die Frage, ob im Januar ein Lockdown notwendig sei, sagte die SPD-Politikerin: \u00ab\u00a0Ich schlie\u00dfe nichts aus.\u00a0\u00bb In Mecklenburg-Vorpommern sind die 100 f\u00fcr Covid-Patienten vorgesehenen Intensivbetten schon jetzt weitgehend ausgelastet. Ein neuer Krisenstab beim Innenministerium soll sich laut Schwesig auf den Katastrophenfall in Mecklenburg-Vorpommern vorbereiten. Hintergrund sei die Gefahr, dass es wegen Omikron-Infektionen und daraus resultierenden Quarant\u00e4ne-Anordnungen zu massiven Personal-Engp\u00e4ssen in der kritischen Infrastruktur \u2013 Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Energieversorgung etc. &#8211; kommen k\u00f6nne. Obwohl die bundesweiten Versch\u00e4rfungen zur Eind\u00e4mmung der Omikron-Variante sp\u00e4testens ab 28. Dezember gelten, hat Hamburg sich schon vor dem Gipfel-Treffen dazu entschlossen, Kontakte bereits zu Weihnachten zu beschr\u00e4nken. So d\u00fcrfen sich in der Hansestadt bereits ab Heiligabend nur noch zehn Personen treffen, das gilt auch f\u00fcr Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sind nur Kinder unter 14 Jahren. Au\u00dferdem gibt es eine Sperrstunde in der Gastronomie und ein Tanzverbot, das der Schlie\u00dfung von Clubs und Diskotheken gleichkommt. \u00ab\u00a0Die Entscheidungen, die wir getroffen haben, sind in v\u00f6lliger \u00dcbereinstimmung mit der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz\u00a0\u00bb, sagte Tschentscher. Die auf dem Bund-L\u00e4nder-Gipfeltreffen (MPK) beschlossenen Versch\u00e4rfungen der Corona-Ma\u00dfnahmen sollen sp\u00e4testens am 28. Dezember in Kraft treten. Das bedeutet, die Regeln f\u00fcr Weihnachten bleiben vielerorts wie sie sind: Bei Treffen mit einer ungeimpften Person, darf sich ein Haushalt h\u00f6chstens mit zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder sind von der Regelung ausgenommen. Keine Beschr\u00e4nkung gelten f\u00fcr Treffen, an denen ausschlie\u00dflich Geimpfte und Genesene teilnehmen. Bei den neuen Regeln handelt es sich um \u201ebundesweit einheitliche Mindeststandards\u201c. In Niedersachsen gelten diese Regelungen ebenfalls ab 28. Dezember, Clubs und Diskotheken m\u00fcssen aber bereits zu Weihnachten schlie\u00dfen. \u00ab\u00a0Wir spielen noch im Team Vorsicht, aber nicht im Team Panik\u00a0\u00bb, so Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) nach der MPK. Als gesetzliche Grundlage f\u00fcr weitere Corona-Ma\u00dfnahmen bleibt die erneute Ausrufung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite umstritten. \u00ab\u00a0Wann, wenn nicht jetzt\u00a0\u00bb, fragte Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) heute nach dem Bund-L\u00e4nder-Gipfel. Die Entscheidung der Ampel-Koalition, die epidemische Lage auslaufen zu lassen, sei \u00ab\u00a0ein klarer Fehler\u00a0\u00bb gewesen. Berlins Regierende B\u00fcrgermeisterin Franziska Giffey (SPD) widersprach dem ausdr\u00fccklich: \u00ab\u00a0Ich w\u00fcrde hier nicht von einem klaren Fehler sprechen.\u00a0\u00bb Sie betonte, die Entscheidung der Ampel-Parteien sei in einer anderen Situation getroffen worden. F\u00fcr die n\u00e4chste Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am 7. Januar stellte sie eine Neubewertung in Aussicht. \u00ab\u00a0Als n\u00e4chstes Zwischenziel m\u00f6chte ich eine Impfquote von mindestens 80 Prozent ansteuern. Und wenn wir das erreicht haben, m\u00fcssen wir das n\u00e4chste Ziel in den Blick nehmen\u00a0\u00bb, k\u00fcndigte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach dem Bund-L\u00e4nder-Gipfel an. Derzeit liegt die Impfquote in Deutschland bei 70,4 Prozent, in Norddeutschland bei 73,2 Prozent. Die Impfkampagne soll nach Angaben des Bundeskanzlers auch \u00fcber die Feiertage weiterlaufen. Vieles spreche daf\u00fcr, dass das Ziel von 30 Millionen Auffrischungsimpfungen bis zum Jahresende erreicht werde, so Scholz bei der Vorstellung der Ergebnisse des Bund-L\u00e4nder-Gipfels. Bis Ende Januar sollten weitere 30 Millionen Impfungen hinzukommen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach habe bei den Bund-L\u00e4nder-Beratungen w\u00f6chentlich mindestens zehn Millionen Dosen in Aussicht gestellt, wie Berlins neue Regierende B\u00fcrgermeisterin Franziska Giffey (SPD) berichtete. \u00ab\u00a0Es ist wichtig, dass es hier eine Verl\u00e4sslichkeit gibt.\u00a0\u00bb Deutschland k\u00f6nne sich beim Impfen \u00ab\u00a0kein Pause\u00a0\u00bb leisten, sagte die Regierungschefin. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Regierungschefinnen und -chefs der L\u00e4nder bleiben mit ihren beschlossenen Corona-Ma\u00dfnahmen hinter den Forderungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zur\u00fcck. Die RKI-Experten hatten insbesondere \u00ab\u00a0sofortige Ma\u00dfnahmen\u00a0\u00bb zum Herunterfahren des \u00f6ffentlichen Lebens gefordert. Die von der Miniterpr\u00e4sidentenkonferenz (MPK) beschlossenen Beschr\u00e4nkungen treten erst nach Weihnachten in Kraft und sehen nicht die vom RKI empfohlenen Ma\u00dfnahmen wie etwa die Schlie\u00dfung der Gastronomie oder verl\u00e4ngerte Weihnachtsferien f\u00fcr Schulen und Kitas vor. Kanzler Scholz sagte dazu: \u00ab\u00a0Was wir jetzt haben, ist sofortige Kontaktbeschr\u00e4nkung (&#8230;) Alles m\u00f6gliche ist sehr beschr\u00e4nkt.\u00a0\u00bb \u00ab\u00a0Wir alle sind m\u00fcrbe und der Pandemie m\u00fcde\u00a0\u00bb, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz. Er betonte nach der Spitzenrunde mit den L\u00e4nderchefs, dass jetzt gehandelt werden m\u00fcsse. Es sei absehbar, dass Omikron \u00ab\u00a0die Zahlen in den n\u00e4chsten Wochen massiv ansteigen lassen\u00a0\u00bb werde, sagt Scholz in Berlin. \u00ab\u00a0Wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen nicht die Augen verschlie\u00dfen vor dieser n\u00e4chsten Welle.\u00a0\u00bb Er betont: \u00ab\u00a0Corona macht keine Weihnachtspause.\u00a0\u00bb Der Vorsitzende der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz, Hendrik W\u00fcst (CDU), sagte, das n\u00e4chste Treffen der Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten mit der Bundesregierung wird am 7. Januar stattfinnden. Dann soll die Corona-Lage neu bewertet werden. Sp\u00e4testens ab dem 28. Dezember d\u00fcrfen \u00fcberregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Gro\u00dfveranstaltungen nur noch ohne Zuschauer stattfinden. Damit muss sich auch der Profisport in Deutschland wieder mit fl\u00e4chendeckenden Geisterspielen arrangieren. Clubs und Diskotheken m\u00fcssen ganz schlie\u00dfen. Wie lange diese beim Bund-L\u00e4nder-Gipfel getroffene Regelung gilt, blieb zun\u00e4chst offen. Die Regierenden der L\u00e4nder und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) haben sich heute bei einer gemeinsamen Konferenz auf eine weitere Versch\u00e4rfung der Corona-Ma\u00dfnahmen geeinigt. Demnach werden private Zusammenk\u00fcnfte unabh\u00e4ngig vom Impfstatus ab dem 28. Dezember auf maximal zehn Personen begrenzt. Wenn eine ungeimpfte Person teilnimmt, darf sich ein Haushalt h\u00f6chstens mit zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden jeweils nicht mitgez\u00e4hlt. Bund und L\u00e4nder wollen zudem die Corona-Impfkampagne weiter intensivieren. Sie soll auch \u00fcber Weihnachten, an den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester und an Silvester weiterlaufen. Die n\u00e4chste Zielmarke: 30 Millionen Impfungen bis Ende Januar 2022. Derzeit sind laut Gesundheitsministerium rund 58,5 Millionen Menschen vollst\u00e4ndig geimpft,27 Millionen haben sich bereits boostern lassen. Betreiber wichtiger Infrastrukturen wie Polizei, Feuerwehr und Krankenh\u00e4user werden aufgefordert, ihre Pandemie-Pl\u00e4ne zu bearbeiten und zu aktivieren, um die Kernversorgung aufrecht zu erhalten. Angesichts der Omikron-Gefahr sollen sp\u00e4testens ab dem 28. Dezember sch\u00e4rfere Kontaktbeschr\u00e4nkungen auch f\u00fcr Geimpfte und Genesene gelten. Darauf h\u00e4tten sich heute Bund und L\u00e4nder in ihrer digitalen Konferenz verst\u00e4ndigt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur \u00fcbereinstimmend von Bund- und L\u00e4nder-Seite. Demnach sollen private Zusammenk\u00fcnfte von Geimpften und Genesenen \u00ab\u00a0sp\u00e4testens\u00a0\u00bb ab dem 28. Dezember nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt sein &#8211; Kinder ausgenommen. Der Punkt ist aber nur einer von vielen, die Einigung auf das Gesamtpapier stand am fr\u00fchen Abend noch aus. Niedersachsens Oberverwaltungsgericht in L\u00fcneburg hat entschieden, dass die vom Land verh\u00e4ngte sogenannte Weihnachtsruhe Bestand hat. Sie gilt vom 24. Dezember bis zum 2. Januar. Die angeordnete Schlie\u00dfung von Clubs und Diskotheken sowie weitere Einschr\u00e4nkungen \u00fcber die Feiertage in Niedersachsen sind dem 13. Senat des Gerichts zufolge vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie angemessen. Diese Infektionsschutzma\u00dfnahmen \u00fcber die Feiertage bis ins neue Jahr seien derzeit notwendig. Landesweit gilt in diesem Zeitraum die Warnstufe 3 &#8211; unabh\u00e4ngig von den f\u00fcr die Einstufung wichtigen Werten wie Sieben-Tages-Inzidenz, Hospitalisierung und Intensivbettenbelegung. Vor Gericht gezogen war ein Veranstalter aus der N\u00e4he von Aurich, der vom Gastst\u00e4ttenverband Dehoga unterst\u00fctzt wurde. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern unter die Marke von 400 gesunken. Nach 1.457 gemeldeten Infektionsnachweisen an einem Tag errechnete das Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Soziales heute eine Sieben-Tage-Inzidenz von 388,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Vor einer Woche waren es 1.934 Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 451,1 gemeldet worden. Allerdings stieg die Zahl der Krankenhauseinweisungen. Aktuell liegen 422 Covid-Patienten in den Kliniken, wie das Amt mitteilte. Das waren sieben mehr als am Vortag und 27 mehr als vor einer Woche. Auf Intensivstationen lagen 98 Patienten, zwei weniger als am Vortag und einer weniger als vor einer Woche. Eine Einzelhandelskette ist vor dem Verwaltungsgericht Hamburg mit dem Versuch gescheitert, die in der Hansestadt geltende 2G-Regel zu kippen. Gegen die vorl\u00e4ufige befristete Anwendung des 2G-Zugangsmodells best\u00fcnden \u00ab\u00a0keine durchgreifenden rechtlichen Bedenken\u00a0\u00bb, entschieden die Richter heute (Aktenzeichen 21 E 5155\/21). Die entsprechende Regelung in der Corona-Verordnung der Stadt sei rechtm\u00e4\u00dfig. Das 2G-Modell besagt, dass nur gegen Covid-19 Geimpfte oder Genesene Zutritt haben. Um welche Einzelhandelskette es sich handelt, wollte das Gericht nicht sagen. Zur Stunde ber\u00e4t die Bund-L\u00e4nder-Konferenz \u00fcber weitere Ma\u00dfnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Variante Omikron. Voraussichtlich wird die Runde f\u00fcr die Zeit nach Weihnachten weitere Kontaktbeschr\u00e4nkungen beschlie\u00dfen &#8211; auch f\u00fcr Geimpfte und Genesene. Sie sollen sich dann nur noch zu zehn Personen gleichzeitig in Innenr\u00e4umen treffen d\u00fcrfen. Dem Greifswalder Bioinformatiker Lars Kaderali, Mitglied im Expertengremium der Bundesregierung, reicht das nicht aus. Bei NDR MV Live forderte er die epidemische Notlage wieder zu beschlie\u00dfen, um den L\u00e4nder die M\u00f6glichkeit zu geben, handeln zu k\u00f6nnen. Zum jetzigen Zeitpunkt h\u00e4tten die L\u00e4nder nur wenig Spielr\u00e4ume. Die Infektionszahlen in Deutschland fallen. Doch weil sich die neue Omikron-Variante rasend schnell ausbreitet, sind sch\u00e4rfere Corona-Ma\u00dfnahmen \u00fcberf\u00e4llig. Ein schwer aufzul\u00f6sendes Paradoxon, sagt die Virologin Sandra Ciesek. Denn: \u00ab\u00a0Es z\u00e4hlt eigentlich jeder Tag.\u00a0\u00bb Die ARD sendet heute um 20.15 Uhr eine 15-min\u00fctige Sondersendung zur Corona-Lage. Darin werden die Beschl\u00fcsse des gerade laufenden Bund-L\u00e4nder-Gipfeltreffens er\u00f6rtert und eingeordnet. Das ARD extra ist im TV und \u00fcber den Livestream auf der Homepage zu sehen. Im Kampf gegen steigende Corona-Infektionszahlen halten weiter rund zwei Drittel der Bundesb\u00fcrger einer Umfrage zufolge die Schlie\u00dfung von Gesch\u00e4ften, Clubs und Freizeiteinrichtungen sowie Ausgangs- und Kontaktbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr ein ad\u00e4quates Mittel.66 Prozent der Befragten sind f\u00fcr solch einen generellen Lockdown. Das geht aus dem \u00ab\u00a0Trendbarometer\u00a0\u00bb von RTL und ntv hervor. Demnach lehnen 32 Prozent der Befragten einen Lockdown ab. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte f\u00fcr die Umfrage vom 17. bis 20. Dezember rund 1.000 Menschen befragt. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) hat heute ihre Empfehlung zu Auffrischungsimpfungen aktualisiert. Nun sollen die Booster-Impfungen mindestens nach drei und nicht mehr wie zuvor nach mindestens sechs Monaten verabreicht werden k\u00f6nnen. Hamburg setzt die Empfehlung \u00ab\u00a0unverz\u00fcglich\u00a0\u00bb um, so ein Senats-Schreiben, sodass \u00ab\u00a0im Rahmen der Impfzentren mit vorheriger Terminvereinbarung ebenso wie bei den Impfzentren mit offenem Angebot alle Personen eine Auffrischungsimpfung erhalten k\u00f6nnen, bei denen die Grundimmunisierung mindestens drei Monate zur\u00fcckliegt.\u00a0\u00bb Um dies zu gew\u00e4hrleisten, soll es im kommenden Monat zus\u00e4tzliche Termine f\u00fcr betroffene Personen geben. \u00c4ltere oder vorerkrankte Menschen werden weiterhin bevorzugt ber\u00fccksichtigt. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind Auffrischungsimpfungen ab sofort schon drei Monate nach der Grundimmunisierung m\u00f6glich, so Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD). Dies gelte f\u00fcr Personen im Alter ab 18 Jahren. Die Lage bei Verlegungen von Covid-Patienten nach Norddeutschland ist derzeit entspannt. Bislang seien 67 Menschen aus anderen Bundesl\u00e4ndern nach Norddeutschland gekommen, teilte das Innenministerium in Niedersachsen mit. Niedersachsen hat demnach bislang 32 Menschen aufgenommen, Schleswig-Holstein 19, Hamburg sieben, Bremen f\u00fcnf und Mecklenburg-Vorpommern vier.25 Menschen kamen aus Sachsen in den Norden,23 aus Th\u00fcringen sowie 19 aus Bayern. Derzeit komme die Nachfrage meist aus Th\u00fcringen, so das Ministerium. Die Karte zeigt die Belastung der Intensivstationen durch Covid-19-F\u00e4lle im Norden. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) geht davon aus, dass landesweit weitere Kontaktbeschr\u00e4nkungen auch f\u00fcr Geimpfte und Genesene notwendig sind, um die Corona-Pandemie einzugrenzen. Wie sie dem NDR Nordmagazin sagte, komme mit der Virusvariante Omikron eine f\u00fcnfte schwere Welle auch auf Mecklenburg-Vorpommern zu. \u00ab\u00a0Wir m\u00fcssen uns alle \u00fcberlegen, wie viele Kontakte wirklich n\u00f6tig sind\u00a0\u00bb, so Schwesig. Sie pl\u00e4dierte, das Limit von geimpften und genesenen Personen, die sich im privaten Bereich treffen d\u00fcrfen, von 30 auf 10 zu reduzieren. Auf die Frage, ob im Januar ein Lockdown notwendig sei, sagte die SPD-Politikerin: \u00ab\u00a0Ich schlie\u00dfe nichts aus.\u00a0\u00bb Zur Stunde beraten Bund und L\u00e4nder \u00fcber eine m\u00f6gliche Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen nach &#8211; oder wie bereits in Hamburg beschlossen &#8211; zu den Feiertagen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat wegen der Omikron-Variante des Coronavirus auch f\u00fcr Gottesdienste strengere Regelungen empfohlen. Demnach sollen in Kirchen, Synagogen und Moscheen nur Menschen Zugang haben, die geimpft oder genesen sind und die einen zus\u00e4tzlichen Test mitbringen (2G-Plus-Regel), hie\u00df es in einer RKI-Empfehlung. Die Testung k\u00f6nne entfallen, wenn die Besucherinnen und Besucher schon eine Auffrischungsimpfung erhalten h\u00e4tten. Stand jetzt entscheiden die Gemeinden selbst, unter welchen Bedingungen (2G oder 3G) die Gottesdienste stattfinden. Ob eine Anpassung der Impfstoffe an die neue Omikron-Variante des Coronavirus n\u00f6tig ist, ist nach Einsch\u00e4tzung der europ\u00e4ischen Arzneimittelagentur EMA offen. Das sagte EMA-Chefin Emer Cook auf einer Pressekonferenz. Die Beh\u00f6rde ben\u00f6tige mehr Daten \u00fcber die Wirksamkeit der Vakzine, die \u00dcbertragbarkeit der Variante und die Schwere der Krankheit, die sie verursacht. Cook sagte, sie h\u00e4tte vor einem Jahr nicht gedacht, dass sich die Welt noch in einer Pandemie befinden w\u00fcrde, als die Beh\u00f6rde gr\u00fcnes Licht f\u00fcr den Covid-Impfstoff von BioNTech\/Pfizer gab &#8211; dem damals ersten in EU. Die Ministerpr\u00e4sidenten und -pr\u00e4sidentinnen der L\u00e4nder haben am Nachmittag ihre Beratungen \u00fcber sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen gegen die bef\u00fcrchtete Omikron-Welle in der Corona-Pandemie begonnen. Zun\u00e4chst sprechen sie in einer Videokonferenz unter sich, sp\u00e4ter soll Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zugeschaltet werden. Laut einem Beschlussvorschlag f\u00fcr das heutige Treffen sollen sch\u00e4rfere Kontaktregeln \u00ab\u00a0sp\u00e4testens\u00a0\u00bb ab dem 28. Dezember und besonders zu Silvester gelten. An Weihnachten sollte die Zahl der Kontakte bei Familienfeiern dagegen noch eigenverantwortlich begrenzt werden, hei\u00dft es in dem Papier weiter. Der Vorsitzende der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz, Hendrik W\u00fcst (CDU), hat an Bund und L\u00e4nder appelliert, einen m\u00f6glichst hohen Schutzwall gegen die drohende f\u00fcnfte Corona-Welle zu bauen. In Niedersachsen ist bislang in 100 F\u00e4llen die Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Anzahl der positiven Proben sei in den vergangenen Tagen von 2,4 auf 6,1 Prozent gestiegen, sagte heute bei einer Pressekonferenz die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schr\u00f6der. Am 3. Dezember war im Bundesland der erste Fall der neuen Variante durch das Landesgesundheitsamt nachgewiesen worden. Man m\u00fcsse sich darauf einrichten, dass im Laufe des Januars die Omikron-Variante die f\u00fchrende Variante des Coronavirus sein werde, so Schr\u00f6der. Booster-Impfungen und Kontaktbeschr\u00e4nkungen sollen nach den Worten von Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) helfen, die Dynamik im Land zu reduzieren. Die zuerst im s\u00fcdlichen Afrika nachgewiesene Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als \u00ab\u00a0besorgniserregend\u00a0\u00bb eingestuft. Die EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erh\u00f6hen k\u00f6nnte. Omikron hat sich zur vorherrschenden Coronavirus-Variante im Nachbarland D\u00e4nemark entwickelt. Das gab Gesundheitsminister Magnus Heunicke heute unter Berufung auf Daten der Beh\u00f6rde f\u00fcr Infektionskrankheiten bekannt. Auch in England ist die Variante bereits vorherrschend. Die EU-Kommission erwartet, dass B.1.1.529 schon im Laufe des kommenden Monats in ganz Europa die dominierende Variante sein wird. Das Verbot von Silvesterfeuerwerk ist offiziell. Bundesinnenministern Nancy Faeser (SPD) habe die entsprechende Verordnung gestern unterzeichnet, teilte heute das Bundesinnenministerium mit. Die Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz hatte das Verbot vor knapp drei Wochen beschlossen, um Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht zu verhindern und die in der Corona-Pandemie stark beanspruchten Krankenh\u00e4user zu entlasten. Die Verordnung werde am 24. Dezember in Kraft treten. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Auffrischungsimpfungen wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus bereits nach mindestens drei statt wie bisher nach sechs Monaten. Das gelte ab sofort f\u00fcr Erwachsene, teilte das Gremium heute mit. Die Empfehlung ziele auf einen verbesserten Schutz vor schweren, durch Omikron hervorgerufenen Erkrankungen in der Bev\u00f6lkerung und auf eine verminderte \u00dcbertragung der Variante ab. Anhand der Aktualisierung haben nun die H\u00e4lfte aller Berechtigten im Norden eine Auffrischungsimpfung bekommen. Nach der bisherigen Empfehlung lag die Quote bei 99 Prozent. Es sei damit zu rechnen, dass Omikron das Infektionsgeschehen hierzulande \u00ab\u00a0innerhalb k\u00fcrzester Zeit\u00a0\u00bb bestimmen werde, so die Stiko. \u00c4ltere und vorerkrankte Menschen sollen wegen ihres h\u00f6heren Covid-19-Risikos die Spritze bevorzugt erhalten. Aktuelle Daten deuteten auf einen deutlich verringerten Impfschutz gegen\u00fcber der Omikron-Variante drei bis vier Monate nach der Grundimmunisierung hin, erkl\u00e4rte die Stiko. Nach einer Auffrischimpfung steige die Schutzwirkung vor symptomatischer Infektion mit der Omikron-Variante jedoch wieder deutlich an. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt wegen der aktuellen Corona-Lage in Deutschland und der gro\u00dfen Gefahren durch die Omikron-Ausbreitung \u00ab\u00a0maximale Kontaktbeschr\u00e4nkungen\u00a0\u00bb. Diese sollten \u00ab\u00a0sofort beginnen\u00a0\u00bb und bis zun\u00e4chst Mitte Januar gelten, wie das RKI auf Twitter schrieb. Au\u00dferdem sollten etwa die Weihnachtsferien verl\u00e4ngert werden und Unis auf Distanzlehre umstellen, zudem m\u00fcssten auch Restaurants, Bars und Sportst\u00e4tten im Innenbereich geschlossen werden. Weitere Punkte des RKI-Vorschlags sind eine Reduzierung des Reisens auf das \u00ab\u00a0unbedingt Notwendige\u00a0\u00bb sowie eine \u00ab\u00a0intensive Begleitkommunikation zum Verst\u00e4ndnis der Ma\u00dfnahmen\u00a0\u00bb. Eine generelle Maskenpflicht solle in Innenr\u00e4umen gelten und auch im Au\u00dfenbereich, wenn der Abstand von 1,5 Meter unterschritten wird &#8211; die Pflicht solle auch f\u00fcr Geimpfte und Genesene gelten. Die Phase bis Mitte Januar solle genutzt werden, um so viele Menschen wie m\u00f6glich mit Booster-Impfungen zu versorgen. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel hat die Teilnehmer von Corona-Demonstrationen dazu aufgerufen, die Schutzma\u00dfnahmen gegen eine Ansteckung einzuhalten. Gerade angesichts der Warnungen vor einer gro\u00dfen Ansteckungswelle durch die neue Omikron-Variante forderte, das Tragen einer Maske und das Einhalten eines Mindestabstands zu befolgen. Gestern hatten in Mecklenburg-Vorpommern rund 17.000 Menschen an Demonstrationen gegen Corona-Ma\u00dfnahmen teilgenommen. Etwa in Rostock waren beispielsweise Maskentr\u00e4ger in der Minderheit. Pegel forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf: \u00ab\u00a0Schauen Sie, mit wem Sie mitgehen und lassen Sie sich nicht f\u00fcr fremde Zwecke einspannen.\u00a0\u00bb Die friedlichen Demonstrationsteilnehmer und Veranstalter m\u00fcssten klare Kante zeigen und sich etwa von extremistischen Gruppen oder Beteiligten distanzieren. Covid-19-Infektionen k\u00f6nnen j\u00fcngsten Forschungen zufolge auch im Herzen schwere Gef\u00e4\u00dfsch\u00e4den verursachen. Ein interdisziplin\u00e4res Team der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover konnte laut einer Mitteilung von heute wesentliche Ver\u00e4nderungen im Herzmuskelgewebe von Menschen nachweisen, die an Covid-19 gestorben sind. Bislang wurde vor allem die Sch\u00e4digung von Lungengewebe durch die Krankheit erforscht. Angesichts der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante werden in Hamburg bereits zu Weihnachten die Kontakte auch f\u00fcr Geimpfte und Genesene eingeschr\u00e4nkt. Nur noch maximal zehn Menschen d\u00fcrften ab dem 24. Dezember privat zusammentreffen, sagte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) heute nach einer Sitzung des rot-gr\u00fcnen Senats. Nicht mitgez\u00e4hlt werden hier Kinder unter 14 Jahren. F\u00fcr Ungeimpfte gelten bereits sch\u00e4rfere Beschr\u00e4nkungen. Sie d\u00fcrfen sich nur noch mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts und maximal zwei Mitgliedern eines weiteren Haushalts treffen. In der Gastronomie wird zudem erneut eine Sperrstunde um 23 Uhr eingef\u00fchrt. Ausgenommen wird die Silvesternacht, in der die Sperrstunde um 1 Uhr ist. Au\u00dferdem werden bis auf Weiteres Tanzveranstaltungen in Hamburg verboten &#8211; das kommt faktisch einer Schlie\u00dfung von Clubs und Diskotheken gleich. Hamburgs Corona-Inzidenz ist deutlich gestiegen und liegt mit 344,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche auf einem Rekordstand seit Beginn der Pandemie &#8211; und nur noch knapp unter der Marke von 350, ab der automatisch neue Beschr\u00e4nkungen gelten und Clubs und Diskotheken geschlossen bleiben m\u00fcssen. Gestern hatte der Wert 308,5 betragen, am vergangenen Dienstag 262,1. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde meldete 1.336 best\u00e4tigte Neuinfektionen &#8211; so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden seit Beginn der Pandemie. Gestern waren 510 neue Corona-F\u00e4lle best\u00e4tigt worden, vor einer Woche 659. Laut Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) sind in Hamburg bislang 28 Infektionen mit der Omikron-Virusvariante nachgewiesen worden. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus in Hamburg gestorben sind, blieb bei 1.953. Die Hospitalisierungsrate liegt laut RKI in Hamburg aktuell (Stand: Montag) bei 3,13. Ohne Booster-Impfung sind EU-Impfzertifikate als Nachweis beim Reisen k\u00fcnftig sp\u00e4testens neun Monate nach der Grundimmunisierung ung\u00fcltig. Die Entscheidung tritt am 1. Februar in Kraft, wie die EU-Kommission heute mitteilte. Theoretisch k\u00f6nnen die EU-L\u00e4nder noch ein Veto einlegen, was aber als so gut wie ausgeschlossen gilt, da die Regelung laut Kommissionssprecher mit den Staaten abgestimmt wurde. Schleswig-Holsteins Landespastor Heiko Na\u00df hat angesichts der Corona-Pandemie das gut ausgebaute Netzwerk von station\u00e4ren Hospizen im n\u00f6rdlichsten Bundesland gelobt. \u00ab\u00a0Die Pandemie hat uns allen noch einmal vor Augen gef\u00fchrt, wie bedeutend es f\u00fcr Sterbende und ihre Angeh\u00f6rigen ist, einen w\u00fcrdevollen Rahmen f\u00fcr den letzten Weg zu finden\u00a0\u00bb, sagte der Diakonie-Chef heute bei einem Besuch im Hospiz \u00ab\u00a0Petri Haus\u00a0\u00bb in Schleswig. Viele an Corona erkrankte Menschen seien in der Vergangenheit allein in Krankenh\u00e4usern gestorben. \u00ab\u00a0Das war den schwierigen Umst\u00e4nden geschuldet, zeigt aber, welchen hohen Stellenwert eine w\u00fcrdevolle Sterbebegleitung hat\u00a0\u00bb, so Na\u00df. Die Hospize seien Orte, in denen Menschen Ruhe und Raum finden, voneinander Abschied zu nehmen. Da viele Betroffene diesen Weg zu Hause gehen wollten, sei die ambulante Hospizarbeit genauso wichtig. Die Corona-Lage wird sich nach Einsch\u00e4tzung des Rostocker Epidemiologen Emil Reisinger in den kommenden Wochen weiter zuspitzen. Das h\u00e4nge mit der um sich greifenden Corona-Variante Omikron und den anstehenden Weihnachtsfeiertagen zusammen, sagte Reisinger der Deutschen Presse-Agentur. Nach Untersuchungen in der Uniklinik geht er davon aus, dass sich alleine im Raum Rostock aktuell 20 bis 25 Menschen mit dieser Variante angesteckt haben. Omikron werde immer h\u00e4ufiger diagnostiziert, \u00ab\u00a0mit stark steigender Tendenz\u00a0\u00bb, sagte er mit Blick auf die Entwicklung in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Reisinger forderte die Menschen auf, ihre Kontakte deutlich zu verringern. Angesichts der hundertprozentigen Auslastung der Intensivbetten sei eine Versch\u00e4rfung der Lage in den Kliniken zu erwarten. Nach Aussage des Greifswalder Bioinformatikers Lars Kaderali hat die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen in Mecklenburg-Vorpommern einen H\u00f6chststand erreicht. Gestern hatte das Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Soziales 100 Covid-Intensivpatienten gemeldet. \u00ab\u00a0So viele waren es w\u00e4hrend der gesamten Pandemie noch nicht. Das ist alles noch Delta. Und nun kommt Omikron\u00a0\u00bb, hatte Kaderali daraufhin auf Twitter geschrieben. In Deutschland sind gestern weitere rund 870.000 Impf-Dosen gespritzt worden. Wie aus den heute fr\u00fch vom Robert Koch-Institut (RKI) und dem Bundesgesundheitsministerium ver\u00f6ffentlichten Zahlen hervorgeht, f\u00fchrten davon rund 80.000 Impfungen zu einer vollst\u00e4ndigen Impfung. Die Quote in Deutschland liegt bei 70,4 Prozent &#8211; das entspricht 58,5 Millionen Menschen. Knapp 720.000 Dosen wurden gestern als Auffrischungsimpfungen verabreicht. Mindestens 27,1 Millionen Menschen in Deutschland haben den Angaben zufolge inzwischen eine sogenannte Booster-Impfung bekommen, das sind 32,6 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Aktuell sind laut RKI und Ministerium 22,1 Millionen Menschen in Deutschland nicht geimpft &#8211; das sind 26,5 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Vier Millionen (4,8 Prozent) von ihnen sind Kinder bis vier Jahren, f\u00fcr die bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verf\u00fcgung steht. Bundesratspr\u00e4sident Bodo Ramelow (Die Linke) ruft zum Zusammenhalt in der Corona-Pandemie auf. Das Verbindende, nicht das Trennende m\u00fcsse in den Mittelpunkt von Denken und Handeln gestellt werden. \u00ab\u00a0Solidarit\u00e4t und Zusammenhalt sind in diesen Zeiten umso wichtiger, um vor uns liegende Herausforderungen zu meistern und gemeinsam st\u00e4rker zu werden\u00a0\u00bb, sagte der Ministerpr\u00e4sident von Th\u00fcringen. In einem Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presse-Agentur zeigte er sich entsetzt von Aufrufen zu einer Corona-Demonstration vor dem Haus von Innenminister Georg Maier (SPD). Es sei \u00ab\u00a0unertr\u00e4glich\u00a0\u00bb, wenn Menschen gezielt dazu aufriefen \u00ab\u00a0vor den Privath\u00e4usern von Verantwortungstr\u00e4gern &lsquo;aufzumarschieren'\u00a0\u00bb, sagte Ramelow. Er solidarisiere sich mit Innenminister Maier und seiner Familie. Im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein gibt es Omikron-Verdachtsf\u00e4lle: Wie der Kreis mitteilte, wurde die Virusvariante offenbar in drei Kitas und zwei Gymnasien nachgewiesen &#8211; in Kaltenkirchen, Norderstedt und Ellerau. Jetzt m\u00fcssen alle engen Kontaktpersonen, unabh\u00e4ngig vom Impfstatus, zwei Wochen in Quarant\u00e4ne, hie\u00df es. Diese Quarant\u00e4ne k\u00f6nne nicht durch einen negativen Test verk\u00fcrzt werden. Hunderte von Corona-Skeptikern haben gestern Abend auch in vielen nieders\u00e4chsischen St\u00e4dten gegen die aktuellen Corona-Ma\u00dfnahmen von Bund und L\u00e4ndern protestiert. Bei zumeist nicht angemeldeten \u00ab\u00a0Spazierg\u00e4ngen\u201c zogen sie durch die Innenst\u00e4dte oder hielten Mahnwachen ab. Die gr\u00f6\u00dfte Veranstaltung fand nach Polizeiangaben in Wolfsburg statt, wo sich rund 850 Teilnehmer versammelten. In Delmenhorst, Celle Hameln und Nienburg kamen jeweils rund 300 Corona-Kritiker zusammen, in Salzgitter 200 und in Hildesheim 150. Vielerorts kam es zu Gegendemonstrationen. Die Demonstrationen verliefen an den meisten Orten st\u00f6rungsfrei. In Wolfsburg und Celle seien Beamte laut Polizeiangaben t\u00e4tlich angegriffen worden. Rund 17.000 Menschen waren am Abend bei 20 verschiedenen Demos in Mecklenburg-Vorpommern auf den Beinen. Auch dort verliefen die meisten Proteste ohne gr\u00f6\u00dfere Zwischenf\u00e4lle. Es ist eine der zentralen Aufgaben in der Corona-Pandemie: Die Impf- und Booster-Kampagne soll weiter Fahrt aufnehmen, um die Menschen in Deutschland so gut wie m\u00f6glich vor dem Coronavirus zu sch\u00fctzen. Die Pl\u00e4ne aus der Politik sehen vor, bis Ende Januar 30 Millionen weitere Impfungen vorzunehmen. In Niedersachsen sollen mehr als 90 Prozent der Impfteams auch zwischen Weihnachten und Neujahr aktiv sind. Das best\u00e4tigte das Gesundheitsministerium dem NDR. Auch in Arztpraxen k\u00f6nnen geimpft werden. Eine \u00dcbersicht \u00fcber Impfm\u00f6glichkeiten in Niedersachsen: Der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hat sich angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus f\u00fcr eine Wiederherstellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ausgesprochen. In der aktuellen Situation sei es \u00ab\u00a0relativ absurd\u00a0\u00bb, \u00ab\u00a0zu sagen, es g\u00e4be diese epidemische Lage nicht\u00a0\u00bb, so S\u00f6der im ARD-Morgenmagazin. Nun mangele es an Flexibilit\u00e4t, um auf Entwicklungen in der Pandemie rasch reagieren zu k\u00f6nnen. Der Gr\u00fcnen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte in der Sendung, er halte eine Wiedereinf\u00fchrung der epidemischen Lage f\u00fcr m\u00f6glich. \u00ab\u00a0Es kann durchaus sein, wenn sich das mit Omikron weiter versch\u00e4rft, und es ist zu bef\u00fcrchten, dass man dann auch die epidemische Lage wieder beschlie\u00dfen m\u00fcsste. Bund und L\u00e4nder m\u00fcssten notfalls \u00fcber die Feiertage zusammenkommen, um weitere Ma\u00dfnahmen zu beschlie\u00dfen, sollten die derzeitigen Schritte nicht ausreichen. Nach Ansicht von Immunologen eignet sich der gestern neu in der Europ\u00e4ischen Union (EU) zugelassene Impfstoff des US-Herstellers Novavax auch f\u00fcr Booster-Impfungen. \u00ab\u00a0Alles, was bislang bekannt ist, deutet darauf hin, dass Novavax wahrscheinlich ein sehr guter Impfstoff ist\u00a0\u00bb, sagte der Generalsekret\u00e4r der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Immunologie, Carsten Watzl, der \u00ab\u00a0Augsburger Allgemeinen\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Bei den Booster-Impfungen ist Novavax laut einer britischen Studie nicht ganz so effektiv wie die mRNA-Impfstoffe, aber deutlich besser als Vektorimpfstoffe wie AstraZeneca oder Johnson &amp; Johnson.\u00a0\u00bb Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat Kritik zur\u00fcckgewiesen, wonach die jetzt von Bund und L\u00e4ndern geplanten Versch\u00e4rfungen der Corona-Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Omikron-Variante zu sp\u00e4t k\u00e4men und nicht weit genug gingen. Behrens sagte auf NDR Info, die geplanten Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Tage nach Weihnachten seien aus ihrer Sicht eine gute M\u00f6glichkeit, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Auch andere Vorschl\u00e4ge der Expertenrats w\u00fcrden von der Politik aufgenommen, so werde etwa die Booster-Impfkampagne intensiviert. In Niedersachsen etwa laufe das \u00ab\u00a0sehr, sehr gut\u00a0\u00bb, so Behrens. Auch beim zweiten Weihnachtsfest unter Corona-Bedingungen m\u00fcssen f\u00fcr die Gottesdienst-Besuche Regeln eingehalten werden &#8211; die allerdings k\u00f6nnen in den Gemeinden in Niedersachsen unterschiedlich sein. Die katholischen Bist\u00fcmer und die evangelische Landeskirche riefen die Menschen dazu auf, sich vorab zu informieren, ob die 2G- oder die 3G-Regelung gilt. Das Tragen von Masken und das Einhalten von Abstandsregeln werde aber in aller Regel erwartet. Auch die Anmeldung zu den Gottesdiensten sei in vielen Orten erforderlich, hie\u00df es. Heute vor genau einem Jahr feierte das deutsche Unternehmen Biontech eine besondere Wegmarke: Denn damals wurde der Impfstoff von Biontech und seinem US-amerikanischem Partnerunternehmen Pfizer als weltweit erster Impfstoff gegen Covid-19 zugelassen. Nur ein paar Tage sp\u00e4ter, am 26. Dezember, wurde dann die allererste Dosis verimpft. Zw\u00f6lf Monate nach dem Impf-Start steht fest: Nicht nur das Unternehmen Biontech hat wirtschaftlich profitiert. Eine der f\u00fchrenden britischen Corona-Expertinnen hat die Beschr\u00e4nkungen, die Deutschland im Kampf gegen die Ausbreitung der Omikron-Variante f\u00fcr Reisende aus Gro\u00dfbritannien verh\u00e4ngt hat, als wirkungslos kritisiert. \u00ab\u00a0Es ist zu sp\u00e4t. Wenn Deutschland das vor drei Wochen getan h\u00e4tte, fein\u00a0\u00bb, sagte Christina Pagel der Deutschen Presse-Agentur. Die Omikron-Variante habe sich aber l\u00e4ngst auch in Deutschland verbreitet. Bei der rasend schnellen \u00dcbertragbarkeit machten Reisebeschr\u00e4nkungen keinen signifikanten Unterschied mehr. Mit der Verh\u00e4ngung einer Quarant\u00e4ne-Pflicht f\u00fcr Reiser\u00fcckkehrer aus Gro\u00dfbritannien suggeriere man nur, etwas gegen die Ausbreitung der Variante zu tun, ohne wirklich zu handeln, kritisierte Pagel. In Niedersachsen sind binnen eines Tages 1.252 neue Corona-F\u00e4lle registriert worden (Vortag: 677). Wie aus amtlichen Zahlen hervorgeht, fiel die Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 173,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Vortag: 177,1). Es gibt 18 neue best\u00e4tigte Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die landesweite Gesamtzahl der Verstorbenen seit Pandemie-Beginn betr\u00e4gt nun 6.703. Justizminister Marco Buschmann will Verst\u00f6\u00dfe gegen eine m\u00f6gliche allgemeine Impfpflicht mit einkommensgestaffelten Bu\u00dfgeldern ahnden. \u00ab\u00a0Niemand soll gegen seinen Willen mittels physischen Zwangs geimpft werden\u00a0\u00bb, sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Denkbar w\u00e4re es stattdessen, einen Versto\u00df gegen die Impfnachweispflicht als Ordnungswidrigkeit mit einem Bu\u00dfgeld zu ahnden. Bei der Bemessung k\u00f6nnte die finanzielle Lage im Einzelfall Ber\u00fccksichtigung finden. Zugleich rief Buschmann dazu auf, weiter auf \u00dcberzeugung und Aufkl\u00e4rung zu setzen. Heute beraten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Regierungschefinnen und -chefs der L\u00e4nder \u00fcber das weitere Vorgehen im Kampf gegen Corona und die Ausbreitung der Omikron-Variante. Dazu ist gestern eine Beschlussvorlage des Kanzleramts entstanden, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt: Auf der Grundlage der Vorlage sollen die Chefinnen und Chefs von Bundeskanzleramt und Staatskanzleien der L\u00e4nder einen endg\u00fcltigen Entwurf f\u00fcr die Spitzenrunde heute Nachmittag erstellen. Nur getestete Besucherinnen und Besucher d\u00fcrfen Alten- und Pflegeheime betreten. F\u00fcr das Personal bedeutet das erheblichen Aufwand an den Feiertagen. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Lage in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute fr\u00fch mit 306,4 an (Vortag: 316,0 \/ Vorwoche: 375,0 \/ Vormonat: 372,7). Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 23.428 best\u00e4tigte Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 30.823 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit knapp drei Wochen zur\u00fcck. Experten bef\u00fcrchten wegen der hochansteckenden und sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen eines Tages 462 Todesf\u00e4lle verzeichnet (Vorwoche: 473; insgesamt: 108.814). Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 4,73 (Freitag: 5,10) an. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverl\u00e4ssige Informationsquelle. Neben diesem Live-Ticker halten wir Sie au\u00dferdem von montags bis freitags immer nachmittags mit dem NDR Newsletter \u00fcber die Ereignisse aus norddeutscher Sicht auf dem Laufenden. Zum kostenlosen Abonnieren reicht die Eingabe Ihrer Mail-Adresse aus. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen und die Hospitalisierungs-Inzidenz sind in Schleswig-Holstein binnen einer Woche deutlich gestiegen. Wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht, lagen zuletzt 61 Covid-Patienten auf Intensivstationen &#8211; elf mehr als eine Woche zuvor. Die f\u00fcr Corona-Ma\u00dfnahmen wichtige Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele Corona-Kranke innerhalb einer Woche je 100.000 Menschen in Kliniken gekommen sind, stieg auf 3,78 &#8211; vor einer Woche lag sie bei 2,95. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liegt aktuell bei 167,5 und damit leicht unter dem Wert des Vortags. Eine Woche zuvor waren es 160,3. Binnen 24 Stunden wurden 591 Neuansteckungen gemeldet. Vor einer Woche waren es 610. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in SH im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um drei. In Niedersachsen gilt ab heute eine FFP2-Maskenpflicht f\u00fcr den gesamten Einzelhandel. Darauf hatte sich die Landesregierung am vergangenen Wochenende verst\u00e4ndigt. Es soll dabei keine Unterscheidung zwischen Gesch\u00e4ften des t\u00e4glichen Bedarfs und anderen L\u00e4den geben. Die Ma\u00dfnahme ist eine Reaktion auf die vergangene Woche vom Oberverwaltungsgericht L\u00fcneburg gekippte 2G-Regel in nieders\u00e4chsischen Gesch\u00e4ften. Der Expertenrat der Bundesregierung spricht angesichts der zu erwartenden Omikron-Welle von einer \u00ab\u00a0neuen Dimension\u00a0\u00bb im Pandemie-Geschehen. Wie beurteilt die Virologin Sandra Ciesek die Lage? In der neuen Folge des NDR Info Podcasts Coronavirus-Update, die heute Nachmittag erscheint, spricht die Expertin vom Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt am Main mit Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig \u00fcber Fragen wie: Wie schnell breitet sich die neue Variante in Deutschland aus? Wie gut wirken die Impfstoffe gegen sie und was k\u00f6nnen Booster ausrichten? Was kann zum Schutz in Alten- und Pflegeheimen getan werden? Guten Morgen aus der NDR.de Redaktion! Wir halten Sie auch heute &#8211; am Dienstag,21. Dezember &#8211; \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen. Nachrichten und Ereignisse von gestern k\u00f6nnen Sie im Blog von Montag nachlesen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon ab Heiligabend beschr\u00e4nken Hamburg und MV private Kontakte, Niedersachsen und Bremen schlie\u00dfen Clubs. Mehr Corona-News im Live-Ticker. Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8211; am Dienstag,21. Dezember 2021 &#8211; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. 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