<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2069261,"date":"2021-12-31T12:29:00","date_gmt":"2021-12-31T10:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2069261"},"modified":"2021-12-31T12:08:23","modified_gmt":"2021-12-31T10:08:23","slug":"virologen-zeigen-sich-vorsichtig-optimistisch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/12\/virologen-zeigen-sich-vorsichtig-optimistisch\/","title":{"rendered":"Virologen zeigen sich vorsichtig optimistisch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Noch ist v\u00f6llig unklar, wie sich die drohende Omikron-Welle auf Deutschland auswirkt. Bekannte Virologen wie Drosten und Streeck zeigen sich aber ged\u00e4mpft optimistisch &#8211; ein\u00a0Grund daf\u00fcr sind Nachrichten aus anderen L\u00e4ndern.<\/b><br \/>\nNoch ist v\u00f6llig unklar, wie sich die drohende Omikron-Welle auf Deutschland auswirkt. Bekannte Virologen wie Drosten und Streeck zeigen sich aber ged\u00e4mpft optimistisch &#8211; ein Grund daf\u00fcr sind Nachrichten aus anderen L\u00e4ndern. Prominente Virologen sehen Anlass f\u00fcr vorsichtigen Optimismus bei der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland. Der Berliner Virologe Christian Drosten verweist dabei auf Daten aus S\u00fcdafrika, wo sich die besonders ansteckende Virusvariante Omikron zun\u00e4chst verbreitet hatte: \u00ab\u00a0In gewisser Weise kann uns das beruhigen. S\u00fcdafrika ist sicher ein Blick in eine Zukunft, in eine endemische Situation, die sich dort gerade einstellt\u00a0\u00bb, sagte Drosten im ZDF. \u00ab\u00a0Nur sind wir leider noch ein ganzes St\u00fcck davon entfernt.\u00a0\u00bb Der \u00dcbergang von einer pandemischen zu einer endemischen Situation bedeutet, dass das Virus sich zwar weiterhin verbreitet, aber weniger gef\u00e4hrlich ist &#8211; vergleichbar etwa den typischen Erk\u00e4ltungsviren, zu denen auch andere Coronaviren z\u00e4hlen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach \u00e4u\u00dferte sich in der Nacht vorsichtig \u00fcber die \u00ab\u00a0sehr interessante Studie\u00a0\u00bb aus S\u00fcdafrika. Sie zeige, dass Omikron sich zwar vier mal so schnell wie Delta verbreitete, aber deutlich weniger schwere F\u00e4lle verursachte, schrieb er auf Twitter. \u00ab\u00a0Trotzdem lassen die Daten keine klaren Schl\u00fcsse auf \u00e4ltere Ungeimpfte zu.\u00a0\u00bb Der Bonner Virologe Hendrik Streeck sagte dem Sender RTL: \u00ab\u00a0Deutschland hat Gl\u00fcck, dass die anderen L\u00e4nder uns voraus sind. Wir k\u00f6nnen sehen, was dort passiert, und uns darauf einstellen.\u00a0\u00bb Au\u00dferdem h\u00e4tte die Politik hierzulande \u00ab\u00a0ziemlich starke Ma\u00dfnahmen\u00a0\u00bb ergriffen. \u00ab\u00a0Das l\u00e4sst hoffen, dass wir eine mildere Welle bekommen.\u00a0\u00bb Streeck und Drosten sitzen im neuen Expertenrat der Bundesregierung. Viele Experten wie auch Lauterbach rechnen damit, dass der H\u00f6hepunkt einer Omikron-Welle in Deutschland erst noch bevorsteht. Noch sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen h\u00e4lt Streeck derzeit jedoch nicht f\u00fcr notwendig: \u00ab\u00a0Wir m\u00fcssen erstmal abwarten, bis wir eine bessere Datenlage haben, um dann zu sehen, wie sich die Fallzahlen entwickeln.\u00a0\u00bb Mit milderem Wetter im Fr\u00fchjahr werde die Zahl der Infektionen wieder zur\u00fcckgehen, deshalb werde Deutschland sicher \u00ab\u00a0einen entspannten Sommer haben\u00a0\u00bb. Auch die Entwicklung in Gro\u00dfbritannien mit Blick auf Omikron sei ermutigend, sagte Drosten, \u00ab\u00a0denn die Zahl der schweren Erkrankungen scheint geringer zu sein\u00a0\u00bb. Der Virologe sieht allerdings in Deutschland die Politik weiter gefordert, \u00ab\u00a0vielleicht bis Ostern\u00a0\u00bb. Danach k\u00f6nnte ein \u00ab\u00a0Update\u00a0\u00bb der Impfstoffe mehr Sicherheit auch gegen Omikron schaffen. Sorgen mache er sich aber um die relativ gro\u00dfe Gruppe der B\u00fcrger, die weder geimpft noch genesen seien, sagte Drosten. \u00ab\u00a0Das ist leider ein deutsches Spezialproblem.\u00a0\u00bb Etwas pessimistischer zeigt sich der Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Christian Karagiannidis. Es sei m\u00f6glich, dass die Omikron-Variante mildere Krankheitsverl\u00e4ufe verursache, sagte er der \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Die schiere Anzahl von Neuinfektionen, auf die wir derzeit zusteuern, k\u00f6nnte die Intensivkapazit\u00e4ten dennoch vor gro\u00dfe Herausforderungen stellen, noch mehr aber die Hospitalisierung insgesamt\u00a0\u00bb, so Karagiannidis. Daher sollten sich Bund und L\u00e4nder schnell auf ein Warnsystem aus den Faktoren Intensivbettenbelegung, Hospitalisierungsquote und Inzidenz einigen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ist v\u00f6llig unklar, wie sich die drohende Omikron-Welle auf Deutschland auswirkt. Bekannte Virologen wie Drosten und Streeck zeigen sich aber ged\u00e4mpft optimistisch &#8211; ein\u00a0Grund daf\u00fcr sind Nachrichten aus anderen L\u00e4ndern. Noch ist v\u00f6llig unklar, wie sich die drohende Omikron-Welle auf Deutschland auswirkt. 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