<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2261869,"date":"2022-10-03T04:50:21","date_gmt":"2022-10-03T02:50:21","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2261869"},"modified":"2022-10-03T04:03:01","modified_gmt":"2022-10-03T02:03:01","slug":"waffenruhe-lauft-im-jemen-ohne-verlangerung-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2022\/10\/waffenruhe-lauft-im-jemen-ohne-verlangerung-aus\/","title":{"rendered":"Waffenruhe l\u00e4uft im Jemen ohne Verl\u00e4ngerung aus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Von dauerhaftem Frieden war der Jemen zwar weit entfernt, die Waffenruhe lie\u00df die Menschen im Krieg aber zumindest etwas aufatmen. Ein halbes Jahr nach ihrem Beginn endet sie nun ohne Verl\u00e4ngerung.<\/b><br \/>\nVon dauerhaftem Frieden war der Jemen zwar weit entfernt, die Waffenruhe lie\u00df die Menschen im Krieg aber zumindest etwas aufatmen. Ein halbes Jahr nach ihrem Beginn endet sie nun ohne Verl\u00e4ngerung.<br \/>Sanaa &#8211; Die Verhandlungen \u00fcber eine verl\u00e4ngerte Waffenruhe im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen vorerst gescheitert. Der UN-Sonderbeauftragte f\u00fcr den Jemen, Hans Grundberg, zeigte sich am Sonntagabend entt\u00e4uscht, wollte aber weiter f\u00fcr eine Einigung werben. \u201eIch werde meine unabl\u00e4ssigen Bem\u00fchungen fortsetzen, mit den Parteien auf eine rasche Einigung \u00fcber den Weg vorw\u00e4rts hinzuarbeiten\u201c, teilte er mehrere Stunden nach Ablauf mit. Kurze Zeit sp\u00e4ter gab es Berichte \u00fcber erneute Gefechte in mehreren Provinzen.<br \/>Im Jemen k\u00f6nnte sich der Konflikt nach vergleichsweise ruhigen Monaten nun wieder verst\u00e4rken. Hilfsorganisationen schlugen Alarm. Oxfam sprach etwa von \u201eschrecklichen Nachrichten\u201c f\u00fcr die Menschen im Land. \u201eEine verl\u00e4ngerte und erweiterte Waffenruhe h\u00e4tte der Bev\u00f6lkerung entscheidende Vorteile verschafft\u201c, teilte auch Grundberg mit.<br \/>In dem Land k\u00e4mpft ein von Saudi-Arabien gef\u00fchrtes Milit\u00e4rb\u00fcndnis an Seite der Regierung gegen die Huthi-Rebellen, die weite Teile des Nordens kontrollieren. Riad betrachtet sie als verl\u00e4ngerten Arm seines Erzfeindes Iran. Die Waffenruhe zwischen der Regierung und den Huthis war Anfang April f\u00fcr zun\u00e4chst zwei Monate in Kraft getreten und im Juni sowie im August verl\u00e4ngert worden. Zuvor hatte es seit 2016 keine Feuerpause im Jemen mehr gegeben. Seit April wurden deutlich weniger Gewalt und weniger zivile Opfer registriert.<br \/>Grundberg hatte versucht, diesmal eine Verl\u00e4ngerung um sechs Monate zu erreichen und diese an zus\u00e4tzliche Bedingungen zu kn\u00fcpfen. Unter anderem geht es um die \u00d6ffnung wichtiger Stra\u00dfen in Tais im S\u00fcdwesten, um Mittel zur milit\u00e4rischen Deeskalation und um die Freilassung von Gefangenen. Die Hoffnung war auch, die Feuerpause in einen dauerhaften Waffenstillstand zu verwandeln.<br \/>Die Entwicklung vom Sonntag sei \u201ezutiefst entt\u00e4uschend\u201c, teilte der Norwegische Fl\u00fcchtlingsrat (NRC) mit, der sehr aktiv ist im Jemen. Es sei eine \u201everpasste Gelegenheit\u201c, Zivilisten zu helfen. \u201eMillionen sind jetzt gef\u00e4hrdet, wenn Bombardements, Beschuss am Boden und Raketenangriffe weitergehen\u201c, teilte Oxfam mit.<br \/>Die Huthi-Rebellen lehnten Vorschl\u00e4ge \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung am Sonntag ab, weil diese \u201ekeinen Friedensprozess\u201c einleiteten. Der Oberste Rat der Huthis teilte nach einem Treffen in der Hauptstadt Sanaa mit, dass der Vorschlag den Forderungen der Aufst\u00e4ndischen nicht gerecht werde. Die Regierung hatte am Samstag erkl\u00e4rt, den Vorschlag erhalten zu haben und diesen \u201epositiv behandeln\u201c zu wollen.<br \/>UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hatte die Konfliktparteien am Freitag aufgerufen, diese Gelegenheit f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung unbedingt zu nutzen. Die Waffenruhe habe zur \u201el\u00e4ngsten Phase relativer Ruhe seit Kriegsbeginn\u201c gef\u00fchrt. Trotz wiederholter Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe gab es laut UN in dieser Zeit keine gr\u00f6\u00dferen Milit\u00e4reins\u00e4tze oder Verschiebung der Fronten. dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von dauerhaftem Frieden war der Jemen zwar weit entfernt, die Waffenruhe lie\u00df die Menschen im Krieg aber zumindest etwas aufatmen. Ein halbes Jahr nach ihrem Beginn endet sie nun ohne Verl\u00e4ngerung. Von dauerhaftem Frieden war der Jemen zwar weit entfernt, die Waffenruhe lie\u00df die Menschen im Krieg aber zumindest etwas aufatmen. 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