<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2912876,"date":"2024-06-04T08:24:05","date_gmt":"2024-06-04T06:24:05","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2912876"},"modified":"2024-06-04T08:03:46","modified_gmt":"2024-06-04T06:03:46","slug":"wahlaufrufe-gegen-die-afd-deutlicher-und-organisierter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2024\/06\/wahlaufrufe-gegen-die-afd-deutlicher-und-organisierter\/","title":{"rendered":"Wahlaufrufe gegen die AfD &quot;deutlicher und organisierter&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Array<\/b><br \/>\nOb Bisch\u00f6fe, Synoden oder Verb\u00e4nde &#8211; im Vorfeld der Europawahl am kommenden Sonntag (9. Juni) haben die beiden gro\u00dfen Kirchen deutlich davor gewarnt, die AfD zu w\u00e4hlen. Das ist ein Novum, wie eine Expertin nun betont hat: \u00ab\u00a0Im Vergleich zu vorherigen Wahlen, bei denen eher Einzelpersonen sich \u00e4u\u00dferten, sind die Aufrufe dieses Mal deutlicher und organisierter\u00a0\u00bb, sagte Sabrina Mayer, Professorin f\u00fcr Politische Soziologie an der Uni Bamberg. Das habe zum einen mit dem Aufkommen und Erstarken der AfD zu tun, aber auch damit, dass immer deutlicher werde, welche Positionen die AfD vertrete.<\/p>\n<p> Die Abgrenzung von der AfD gelte generell als sinnvolles Mittel f\u00fcr einen l\u00e4ngerfristigen Umgang, sagte Mayer weiter. \u00ab\u00a0Gleichzeitig sehen wir in Umfragen, dass konfessionelle Bindung und Religiosit\u00e4t nicht mehr gegen die Wahlpr\u00e4ferenz f\u00fcr die AfD sch\u00fctzt.\u00a0\u00bb Fr\u00fcher habe man bei rechtsextremen Parteien oftmals vor allem f\u00fcr katholische Gl\u00e4ubige eine Art Schutzeffekt der Religion beobachten k\u00f6nnen &#8211; durch die hohe Bindung an CDU\/CSU. Das hat sich Mayer zufolge heute durch die Individualisierung des Wahlverhaltens ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p> Abgrenzung als gesamtgesellschaftliche Frage<\/p>\n<p> Aufrufe im Zusammenhang mit der Wahl h\u00e4tten in der Regel mehrere Adressaten, erl\u00e4uterte die Wissenschaftlerin weiter. Zum einen w\u00fcrden sie nat\u00fcrlich den eigenen Mitgliedern beziehungsweise Gl\u00e4ubigen gelten und die Funktion der Abgrenzung erf\u00fcllen. \u00ab\u00a0Man k\u00f6nnte argumentieren, dass angesichts der niedrigen Anzahl an Menschen, die noch eine starke Bindung an die jeweiligen Kirchen versp\u00fcren, die Auswirkungen gering sind\u00a0\u00bb, sagte Mayer. \u00ab\u00a0Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass die \u00f6ffentliche Wahrnehmung durch die mediale Berichterstattung ein weiterer wichtiger Punkt ist.\u00a0\u00bb<\/p>\n<p> Gerade wenn verschiedene Institutionen der Zivilgesellschaft wie Vereine, Verb\u00e4nde, Stiftungen und Unternehmen sich entschieden positionieren, entstehe ein Bild, dass die Abgrenzung zur AfD nicht nur parteipolitisch getrieben sei, sondern von einem breiten B\u00fcndnis an Organisationen getragen werde. Die Abgrenzung werde so zu einer gesamtgesellschaftlichen Frage.<\/p>\n<p> Im Februar bei ihrer Fr\u00fchjahrstagung in Augsburg hatten sich die katholischen Bisch\u00f6fe Deutschlands klar von der AfD distanziert: \u00ab\u00a0Nach mehreren Radikalisierungssch\u00fcben dominiert inzwischen vor allem in der Partei \u00ab\u00a0Alternative f\u00fcr Deutschland\u00a0\u00bb (AfD) eine v\u00f6lkisch-nationalistische Gesinnung\u00a0\u00bb, schrieben die Bisch\u00f6fe. \u00ab\u00a0Wir appellieren an unsere Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger, auch an jene, die unseren Glauben nicht teilen, die politischen Angebote von Rechtsau\u00dfen abzulehnen und zur\u00fcckzuweisen. Wer in einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft leben will, kann in diesem Gedankengut keine Heimat finden.\u00a0\u00bb<\/p>\n<p> \u00ab\u00a0Kandidaten der AfD nicht w\u00e4hlbar\u00a0\u00bb<\/p>\n<p> Das oberste Laiengremium der Katholiken in Bayern rief f\u00fcr die Europawahl zu einer \u00ab\u00a0Wahlentscheidung f\u00fcr eine demokratische Partei\u00a0\u00bb auf und wandte sich deutlich gegen die AfD. \u00ab\u00a0Die Haltungen der AfD sind mit den Werten und dem Auftrag Jesu an die Menschen nicht vereinbar, Kandidatinnen und Kandidaten der AfD damit nicht w\u00e4hlbar\u00a0\u00bb, hie\u00df es in einem Aufruf des Landeskomitees zur Wahl.<\/p>\n<p> Auch auf der Landessynode der evangelischen Kirche im Freistaat hatte Landesbischof Christian Kopp im April deutlich gemacht: \u00ab\u00a0Parteien, die nationalistische, rechtsextremistische und fremdenfeindliche Positionen vertreten, k\u00f6nnen von Christinnen und Christen nicht gew\u00e4hlt werden.\u00a0\u00bb<\/p>\n<p> Lehrstuhl<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Array Ob Bisch\u00f6fe, Synoden oder Verb\u00e4nde &#8211; im Vorfeld der Europawahl am kommenden Sonntag (9. 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