<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3224942,"date":"2025-06-14T17:19:00","date_gmt":"2025-06-14T15:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3224942"},"modified":"2025-06-14T16:05:59","modified_gmt":"2025-06-14T14:05:59","slug":"israel-startet-schwere-angriffe-gegen-den-iran-nahost-krieg-schreckt-markte-auf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2025\/06\/israel-startet-schwere-angriffe-gegen-den-iran-nahost-krieg-schreckt-markte-auf\/","title":{"rendered":"Israel startet schwere Angriffe gegen den Iran: Nahost-Krieg schreckt M\u00e4rkte auf"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Eskalation zwischen Israel und dem Iran sorgt f\u00fcr Wirbel an den B\u00f6rsen. W\u00e4hrend europ\u00e4ische Aktien leicht fallen, steigen die \u00d6l- und Gaspreise.<\/b><br \/>\nStand: 14.06.2025, 15:19 Uhr<br \/>Von: Corinna Maier<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Die Eskalation zwischen Israel und dem Iran sorgt f\u00fcr Wirbel an den B\u00f6rsen. W\u00e4hrend europ\u00e4ische Aktien leicht fallen, steigen die \u00d6l- und Gaspreise.<br \/>Teheran\/Jerusalem \u2013 Der persische Golf ist das Nadel\u00f6hr der globalen Energieversorgung: Rund 30 Prozent des Roh\u00f6ls werden \u00fcber die Meerenge von Hormus in die ganze Welt verschifft. Seit gestern fliegen \u00fcber dieses Gew\u00e4sser wieder Kampfjets: Israel hat Donnerstagnacht schwere Angriffe gegen den Iran begonnen. Die Mullahs k\u00fcndigten Vergeltung an.<br \/>Der deutsche Aktienleitindex Dax gab bereits Freitagmorgen \u00fcber ein Prozent nach und konnte sich im Laufe des Tages nicht erholen. F\u00fcr Reiseaktien wie Tui und die Lufthansa ging es st\u00e4rker bergab. Die \u00d6lpreise dagegen stiegen drastisch. Stellenweise hoben die Preise f\u00fcr ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um \u00fcber zehn Prozent auf 78 Dollar an. Noch Ende Mai waren es kaum mehr als 60 Dollar. So wenig, dass die \u00d6lfirmen neue Bohrungen eingestellt hatten. Auch die Preise f\u00fcr Erdgas stiegen gestern, da \u00fcber den Persischen Golf relevante Mengen Fl\u00fcssiggas ausgeschifft werden. Seit dem Lieferstopp der russischen Gazprom gibt dieser Weltmarktpreis auch in Europa den Ton an.<br \/>Die Eskalationsszenarien sind durchaus dramatisch: Sollte der Iran die Stra\u00dfe von Hormus blockieren, k\u00f6nnte der \u00d6lpreis auf 100 Dollar pro Barrel steigen, stellte die Mail\u00e4nder Unicredit in einer fr\u00fcheren Analyse fest. Und 30 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie stammen immer noch aus Erd\u00f6l. Diese Eskalation erwarten Fachleute aber nicht: \u201eNat\u00fcrlich besteht das Risiko, dass der Iran die Stra\u00dfe von Hormus sperren wird\u201c, erkl\u00e4rte J\u00f6rg Kr\u00e4mer, Chefvolkswirt der Commerzbank, unserer Zeitung. \u201eAber letztlich w\u00fcrde sich das Land damit mit den Amerikanern anlegen, was riskant w\u00e4re. Am Ende d\u00fcrfte auch der aktuelle Konflikt zwischen Israel und Iran wie in der Vergangenheit keinen nachhaltigen Einfluss auf den \u00d6lpreis haben.\u201c<br \/>Eine Einsch\u00e4tzung, die Richard Joswick vom Analyse-Haus S&#038;P Commodity Research teilt: \u201eAls es in der Vergangenheit zu Schlagabt\u00e4uschen zwischen dem Iran und Israel kam, schnellten die Preise zun\u00e4chst in die H\u00f6he, fielen aber wieder, als klar wurde, dass die Situation nicht eskalierte und es keine Auswirkungen auf die \u00d6lversorgung gab.\u201c<br \/>Auch Robert Halver, Chef der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, h\u00e4lt stark steigende \u00d6lpreise f\u00fcr unwahrscheinlich. \u201eIch rechne nicht mit einer Eskalation. China und die USA brauchen beide g\u00fcnstiges \u00d6l.\u201c Denn Chinas schw\u00e4chelnde Wirtschaft ist auf preiswerte Energie angewiesen. Und in den USA steht \u201eDonald Trump innenpolitisch unter Druck und wird keine Inflationsrisiken durch teures \u00d6l wollen\u201c. Den \u00d6lpreis w\u00fcrden die Milit\u00e4rm\u00e4chte laut Halver nicht dem Zufall \u00fcberlassen: \u201eSollte der Iran die Stra\u00dfe von Hormus sperren, w\u00fcrden die Gro\u00dfm\u00e4chte sie wahrscheinlich r\u00e4umen.\u201c<br \/>Trotz gestiegener Aktienkurse rechnet Halver deshalb nicht damit, dass \u00d6lfirmen bald zu den gro\u00dfen Krisengewinnern geh\u00f6ren. \u201eEine \u00d6lkrise droht nicht unmittelbar, auch wenn Restrisiken bleiben.\u201c Denn fundamental sei die Versorgungslage relativ entspannt: \u201eDie \u00d6lnachfrage ist derzeit gering. Wenn die \u00d6lpreise steigen, wird Fracking in den USA wieder rentabel, was neues Angebot bringt.\u201c Denn Donald Trumps Zollpolitik hat die Weltwirtschaft empfindlich geschw\u00e4cht, was die \u00d6lnachfrage d\u00e4mpft. Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch st\u00fctzt die These: Wegen der bis gestern niedrigen \u00d6lpreise seien in den USA aktuell so wenige Bohrungen aktiv wie zuletzt im Herbst 2021.<br \/>Gestern Nachmittag kostete ein Barrel Roh\u00f6l 74 Dollar. Die Commerzbank-Experten glauben angesichts des Konflikts nicht, dass der Preis in n\u00e4chster Zeit unter 70 Dollar f\u00e4llt. F\u00fcr h\u00f6here Preise br\u00e4uchte es aber, so die einhellige Meinung, eine weitere Eskalation.<br \/>Die Heiz\u00f6l-Preise hatten erst vergangene Woche ein Vierjahres-Tief erreicht. Von Donnerstag auf Freitag schossen die Kosten f\u00fcr einen Liter in M\u00fcnchen dann von 88 auf 95 Cent in die H\u00f6he. Oliver Klapschus vom Vergleichsportal Heiz\u00f6l24: \u201eWir sehen seit Donnerstagnacht deutlich mehr Nachfrage. Das treibt die Preise nach oben.\u201c Die Lage sei schwer einzusch\u00e4tzen. \u201eEs kommt jetzt drauf an: Wenn der Konflikt die globale \u00d6lversorgung bedroht, d\u00fcrfte Heiz\u00f6l schnell nochmal zehn Prozent teurer werden. Danach m\u00fcsste man die Lage neu bewerten.\u201c Sollte der Konflikt sich aber nicht ausweiten, d\u00fcrften die Preise bald wieder sinken.<br \/>\u201eWahrscheinlich macht es Sinn, das Wochenende abzuwarten\u201c, r\u00e4t Klapschus. Verbraucher, die steigende Preise f\u00fcrchten, k\u00f6nnen \u00fcber Vergleichsportale aber auch nachts und am Wochenende Heiz\u00f6l zum angezeigten Preis buchen. Wer noch \u00d6l hat, kann laut Klapschus aber noch warten: \u201eFundamental wird das ganze Jahr eine schwache \u00d6lnachfrage erwartet. Das hei\u00dft, es k\u00f6nnen bis in den Herbst gute Kaufgelegenheiten kommen.\u201c (Corinna Maier)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eskalation zwischen Israel und dem Iran sorgt f\u00fcr Wirbel an den B\u00f6rsen. W\u00e4hrend europ\u00e4ische Aktien leicht fallen, steigen die \u00d6l- und Gaspreise. Stand: 14.06.2025, 15:19 UhrVon: Corinna MaierKommentareDruckenTeilenDie Eskalation zwischen Israel und dem Iran sorgt f\u00fcr Wirbel an den B\u00f6rsen. 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