<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3423867,"date":"2026-01-01T09:12:04","date_gmt":"2026-01-01T07:12:04","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3423867"},"modified":"2026-01-01T10:49:14","modified_gmt":"2026-01-01T08:49:14","slug":"boris-palmer-das-macht-leute-wutend-das-treibt-sie-zur-afd-tubingens-ob-will-n-wort-weiter-verwenden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/boris-palmer-das-macht-leute-wutend-das-treibt-sie-zur-afd-tubingens-ob-will-n-wort-weiter-verwenden\/","title":{"rendered":"Boris Palmer: \u201eDas macht Leute w\u00fctend, das treibt sie zur AfD\u201c \u2013 T\u00fcbingens OB will \u201eN-Wort\u201c weiter verwenden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nach Eklats und dem Parteiaustritt bleibt der T\u00fcbinger Oberb\u00fcrgermeister beim \u201eN-Wort\u201c standhaft. Was treibt ihn an &#8211; und wie begr\u00fcndet er seine umstrittene Sicht auf Sprache und Tabus? In. einem Podcast erkl\u00e4rt er seine Sichtweise<\/b><br \/>\nNach Eklats und dem Parteiaustritt bleibt der T\u00fcbinger Oberb\u00fcrgermeister beim \u201eN-Wort\u201c standhaft. Was treibt ihn an &#8211; und wie begr\u00fcndet er seine umstrittene Sicht auf Sprache und Tabus? In. einem Podcast erkl\u00e4rt er seine Sichtweise<br \/>Trotz heftiger Kritik will T\u00fcbingens Oberb\u00fcrgermeister Boris Palmer (parteilos) weiter das sogenannte N-Wort verwenden. \u201eEs gibt keinen Grund, einzelne W\u00f6rter zu tilgen. Und schon gar nicht zu behaupten, dieses eine einzige Wort \u2013 \u00fcber das wir jetzt nat\u00fcrlich nicht reden \u2013 sei schlimmer als Hitler oder Holocaust\u201c, sagte der 53-J\u00e4hrige im Podcast \u201eMeine schwerste Entscheidung\u201c der Funke Mediengruppe. \u201eDa sagen wir doch auch nicht H-Wort. Das ist absurd.\u201c Auf die Bemerkung \u201eSie benutzen das Wort weiter\u201c antwortete Palmer: \u201eNat\u00fcrlich.\u201c<br \/>Mit dem \u201eN-Wort\u201c wird eine fr\u00fcher in Deutschland gebr\u00e4uchliche rassistische Bezeichnung f\u00fcr Schwarze umschrieben. Der damalige Gr\u00fcnen-Politiker Palmer hatte jene Bezeichnung 2021 in einem Facebook-Beitrag \u00fcber den fr\u00fcheren Fu\u00dfball-Nationalspieler Dennis Aogo, der einen nigerianischen Vater hat, benutzt.<br \/>Die Staatsanwaltschaft T\u00fcbingen stellte ein Ermittlungsverfahren gegen Palmer infolge von Strafanzeigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung einige Monate sp\u00e4ter ein. Ein Parteiordnungsverfahren der Gr\u00fcnen endete mit dem Kompromiss, dass Palmer seine Parteimitgliedschaft zun\u00e4chst ruhen lassen musste. Bei der OB-Wahl 2022 wurde er als unabh\u00e4ngiger Kandidat im ersten Wahlgang nach zwei Amtszeiten f\u00fcr weitere acht Jahre best\u00e4tigt.<br \/>2023 trat er dann nach einem erneuten Eklat um die Verwendung des N-Wortes bei einer Migrationskonferenz in Frankfurt bei den Gr\u00fcnen aus. Als Palmer mit \u201eNazis raus\u201c-Rufen konfrontiert worden war, sagte er zu der Menge vor der Goethe-Universit\u00e4t: \u201eDas ist nichts anderes als der Judenstern. Und zwar, weil ich ein Wort benutzt habe, an dem Ihr alles andere festmacht. Wenn man ein falsches Wort sagt, ist man f\u00fcr Euch ein Nazi. Denkt mal dr\u00fcber nach.\u201c<br \/>Er finde es problematisch, \u201edass wir dieses Benutzen einzelner Worte moralisieren\u201c, sagte Palmer in dem Podcast. \u201eDas macht Leute kirre, das treibt sie zur AfD, das macht sie w\u00fctend.\u201c Diese Sprachregulierung lehne er zutiefst ab. Es komme auf den Kontext an. Wenn man andere mit einem beleidigenden Wort pers\u00f6nlich adressiere, sei die Beleidigung das Problem. \u201eNicht das Wort an sich\u201c, sagte er. \u201eWenn ich dar\u00fcber rede, dass ein bestimmtes Wort in einem bestimmten Kontext zum Beispiel von einer Autorin benutzt wurde und das Wort dann ausspreche, hat es null und gar nichts Verwerfliches.\u201c<br \/>Weiter sagte er: \u201eUnd dieses magische Denken, das schon allein das Benutzen eines Wortes Schuld ausl\u00f6st, reproduziere und so weiter, das lehne ich zutiefst ab. Mit dem dummen Zeug (.) brauchen Sie mir nicht zu kommen, dann kriegen Sie nicht einen Zentimeter Einsicht. Nicht bei mir, ich lehne das ab.\u201c<br \/>Der Vorfall in Frankfurt sei aus seiner Sicht am Ende der Grund gewesen zu sagen, diese \u00f6ffentliche Debatte k\u00f6nne er nicht mehr bestehen, sagte Palmer in dem Gespr\u00e4ch weiter. Die andere Seite habe ihn geradezu provoziert und aufgefordert, dieses \u201evermaledeite\u201c Wort zu sagen.<br \/>\u201eDass die Aussprache eines Wortes eine politische Karriere beenden kann, also sorry, wer solche Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr richtig h\u00e4lt, meine sind es nicht\u201c, sagte er. Aber dass er sich in eine Situation habe dr\u00e4ngen lassen, in der von au\u00dfen betrachtet der Eindruck entstehen k\u00f6nnte, er w\u00fcrde den Holocaust leugnen, \u201edas war ein schwerer Fehler\u201c. Das sei letztlich der Grund f\u00fcr den Parteiaustritt gewesen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Eklats und dem Parteiaustritt bleibt der T\u00fcbinger Oberb\u00fcrgermeister beim \u201eN-Wort\u201c standhaft. Was treibt ihn an &#8211; und wie begr\u00fcndet er seine umstrittene Sicht auf Sprache und Tabus? In. einem Podcast erkl\u00e4rt er seine Sichtweise Nach Eklats und dem Parteiaustritt bleibt der T\u00fcbinger Oberb\u00fcrgermeister beim \u201eN-Wort\u201c standhaft. 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