<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3432515,"date":"2026-01-10T01:23:00","date_gmt":"2026-01-09T23:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3432515"},"modified":"2026-01-10T01:38:27","modified_gmt":"2026-01-09T23:38:27","slug":"ukraine-krieg-es-ist-an-der-zeit-dass-europa-mit-russland-spricht-sagt-meloni-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/ukraine-krieg-es-ist-an-der-zeit-dass-europa-mit-russland-spricht-sagt-meloni-liveticker\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ \u201eEs ist an der Zeit, dass Europa mit Russland spricht\u201c, sagt Meloni ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Berlin verurteilt den Oreschnik-Einsatz gegen ukrainische Zivilisten scharf. Russlands Ex-Pr\u00e4sident Medwedew rechtfertigt die Mittelstreckenraketen als Beruhigungsmittel. Wolfgang Ischinger will den \u201eFrontstaat\u201c Polen mit Waffen aus Deutschland ausr\u00fcsten. Mehr im Liveticker.<\/b><br \/>\nRussland setzt in der Ukraine offenbar zum zweiten Mal die Mittelstreckenrakete \u201eOreschnik\u201c ein. WELT-Korrespondent Christoph Wanner berichtet aus Kiew \u00fcber die gezielten Schl\u00e4ge gegen die Energieinfrastruktur nahe der polnischen Grenze.<br \/>Die Bundesregierung verurteilt den Einsatz einer ballistischen Rakete gegen ukrainische Zivilisten scharf. Kiews B\u00fcrgermeister Klitschko r\u00e4t B\u00fcrgern zum Verlassen der Stadt. Italiens Regierungschefin Meloni pl\u00e4diert f\u00fcr direkten Dialog mit Russland. Mehr im Liveticker.<br \/>Dies sei kein offizieller Aufruf zur Evakuierung, sondern als Ratschlag an die Kiewer gemeint, auf ihre ofengeheizten Datschen zu fahren oder sich bei Verwandten und Freunden in weniger betroffenen Orten einzuquartieren. Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU stuft den n\u00e4chtlichen russischen Angriff mit einer Hyperschallrakete auf die westliche Region Lwiw als Kriegsverbrechen ein. \u2060Russland habe inmitten sich stark verschlechternder Wetterbedingungen versucht, kritische Infrastruktur in der N\u00e4he der Grenze zur Europ\u00e4ischen Union zu zerst\u00f6ren, teilt der SBU mit. Die Bundesregierung verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine mit der Mittelstreckenrakete Oreschnik. \u201eW\u00e4hrend die Ukraine die USA und Europa sich in den vergangenen Tagen und Wochen sehr intensiv f\u00fcr einen Frieden in der Ukraine einsetzen, hat Russland die Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen die Ukraine eingesetzt\u201c, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag in Berlin. Die Bundesregierung verurteile dies \u201eaufs Sch\u00e4rfste\u201c. Mit ihrem Angriff auf zivile ukrainische Energieinfrastruktur habe Russland den Konflikt \u201enochmals eskaliert\u201c. Es handele sich um \u201esymbolische Drohgeb\u00e4rden\u201c, um weiter Angst zu verbreiten. \u201eRussland eskaliert hier unprovoziert weiter\u201c, sagte Meyer. \u201eAn unserer Entschlossenheit wird dies nichts \u00e4ndern &#8211; im Gegenteil: Wir stehen weiter eng an der Seite der Ukraine und setzen unsere umfassende Unterst\u00fctzung ungemindert fort.\u201c<br \/>Russlands Ex-Pr\u00e4sident Dimitri Medwedjew rechtfertigt den Einsatz der neuen Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen die Ukraine als Beruhigungsmittel. \u201eGef\u00e4hrliche Psychopathen brauchen eine Zwangsjacke oder eine Rettungsspritze mit Haloperidol\u201c, schrieb der als Vizechef des nationalen Sicherheitsrats in Moskau immer noch einflussreiche Politiker. So sei es in der vergangenen Nacht im Westen der Ukraine passiert. Haloperidol ist ein Medikament zur Behandlung von Schizophrenie. In seinem j\u00fcngsten Blogeintrag konstatierte er eine \u201euniversale Katastrophe in den internationalen Beziehungen\u201c. Ursache ist seiner Darstellung nach aber nicht der von Kremlchef Putin 2022 befohlene Krieg gegen die Ukraine, sondern das Verhalten der USA mit der Entf\u00fchrung von Venezuelas Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro. Dieser werde zu einer neuen Symbolfigur wie einst S\u00fcdafrikas Nelson Mandela, prophezeite Medwedjew. Der Putin-Vertraute ging in dem Zusammenhang auch US-Pr\u00e4sident Trump an, den die russische F\u00fchrung normalerweise von ihrer Kritik am Westen ausnimmt. Medwedjew warf dem Chef des Wei\u00dfen Hauses \u201emilitaristischen Wahn\u201c vor. Scharfe Kritik \u00fcbte er auch an der Kaperung des \u00d6ltankers der russischen Schattenflotte, die er als Verbrechen bezeichnete. \u201eUnd die Antwort darauf sollte keineswegs im Rahmen der Konvention des internationalen Seerechts liegen\u201c, drohte er indirekt Vergeltung an. Selenskyj verlangt nach den neuen massiven russischen Angriffen auf sein Land eine \u201eklare\u201c internationale Reaktion. \u201eEs bedarf einer klaren Reaktion der Weltgemeinschaft\u201c, erkl\u00e4rte Selenskyj am Freitag im Onlinedienst X. Dies gelte vor allem f\u00fcr eine Reaktion seitens der USA, \u201ederen Signalen Russland wirklich Beachtung schenkt\u201c, f\u00fcgte er hinzu. Russland m\u00fcsse signalisiert werden, \u201edass es seine Pflicht ist, sich auf die Diplomatie zu konzentrieren\u201c, f\u00fcgte der ukrainische Staatschef hinzu. Moskau m\u00fcsse \u201ejedes Mal Konsequenzen sp\u00fcren, wenn es sich erneut auf T\u00f6tungen und die Zerst\u00f6rung von Infrastruktur konzentriert\u201c.<br \/>Selenskyj zufolge wurden bei der n\u00e4chtlichen Attacke auf Kiew mindestens 20 Wohnh\u00e4user besch\u00e4digt. Demnach wurde auch ein Geb\u00e4ude der Botschaft des Golfemirats Katar getroffen. Nach Angaben der ukrainischen Armee feuerte die russische Armee in der Nacht 36 Raketen und 242 Drohnen verschiedener Bauarten auf die Ukraine ab. Der Luftabwehr sei es gelungen, 18 Raketen und 226 Drohnen abzufangen. In der Hauptstadt Kiew und ihren Vororten wurden bei den Angriffen mindestens vier Menschen get\u00f6tet, wie B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Die Bundesregierung soll nach Ansicht des Vorsitzenden der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, dem \u00f6stlichen EU-Nachbarn Polen Waffensysteme schenken. Der EU- und Nato-Partner \u2060sei heute \u201eso etwas wie ein Frontstaat\u201c, sagte Ischinger in einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Polen habe damit etwa \u200ddie Rolle, die Deutschland vor dem Ende des Kalten Krieges innehatte. \u201eWenn wir derzeit so viel Geld f\u00fcr Verteidigung ausgeben k\u00f6nnen und die Frage der Reparationszahlungen seitens der polnischen politischen Elite nach wie vor offen ist: Warum geben wir ihnen dann nicht beispielsweise ein U-Boot, eine Fregatte oder vielleicht etwas milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung?\u201c, sagte Ischinger. \u201eWir k\u00f6nnten unseren polnischen Freunden diese Dinge kostenlos zur Verf\u00fcgung stellen, um ihre F\u00e4higkeit \u2060zur Verteidigung zu st\u00e4rken.\u201c Diese Geste w\u00fcrde \u2060zwar Geld kosten, w\u00e4re aber \u201eeine unglaublich gute Investition in Bezug auf politische Klugheit\u201c.<br \/>Zugleich zeigte sich der Vorsitzende der Sicherheitskonferenz entt\u00e4uscht davon, dass sich Deutschland und Frankreich bisher nicht auf den Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeugs (FCAS) einigen konnten. \u201eIch denke, das ist leider eine sehr ungl\u00fcckliche Entwicklung\u201c, sagte Ischinger. Er habe aber noch Hoffnung, dass man einen Ausweg finde. \u201eDie Wahrheit ist nat\u00fcrlich, dass sie zwar einen technologischen Vorsprung haben, Frankreich aber kein Geld mehr hat\u201c, sagte er mit Blick auf \u200dden franz\u00f6sischen R\u00fcstungskonzern Dassault, der den Fortgang des milliardenschweren Projekts derzeit \u200dmit dem Pochen auf einen gr\u00f6\u00dferen Arbeitsanteil blockiert. \u201eIch denke also, dass es . noch Hoffnung gibt, dass ein Kompromiss gefunden werden k\u00f6nnte, bei dem wir etwas mehr \u2060Geld bereitstellen und die Franzosen akzeptieren, dass der Technologieanteil gerecht und f\u00fcr alle Seiten akzeptabel ist.\u201c Die deutsche und die franz\u00f6sische Regierung hatten eigentlich bis Jahresende die Zukunft des Projekts kl\u00e4ren wollen, die Entscheidung \u200daber erneut vertagt. Falls das \u2060Projekt scheitere, \u200cm\u00fcsse man sich nach Alternativen umschauen, sagte \u200cIschinger. Er habe gehofft, \u201edass FCAS \u200cin zehn Jahren so etwas wie die n\u00e4chste Generation von Airbus sein w\u00fcrde\u201c, f\u00fcgte er  mit Verweis auf den deutsch-franz\u00f6sischen Flugzeugkonzern hinzu. Er sei \u00fcberzeugt, dass Bundeskanzler Friedrich \u200dMerz \u2060und sein Team alles tun w\u00fcrden, um das Projekt vor dem Scheitern zu bewahren. Eine russische \u2060Drohne hat bei n\u00e4chtlichen Angriffen auf die Ukraine nach Angaben von Pr\u00e4sident Selenskyj das Botschaftsgeb\u00e4ude von Katar in Kiew besch\u00e4digt. Katar \u200dhelfe bei der Vermittlung von Gespr\u00e4chen mit Russland \u00fcber den Austausch von Kriegsgefangenen, teilt Selenskyj \u00fcber den Kurznachrichtendienst Telegram weiter mit. 08:56 Uhr \u2013 Chef von Sicherheitskonferenz: Gespr\u00e4che Europas mit Russland derzeit aussichtslos Der Chef der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, h\u00e4lt direkte Gespr\u00e4che der Europ\u00e4er mit der \u2060russischen Regierung derzeit f\u00fcr sinnlos. Hochrangige russische Politiker machten immer wieder deutlich, dass die Europ\u00e4er f\u00fcr \u200dsie \u201enur Vasallen der Vereinigten Staaten\u201c seien und h\u00e4tten wohl nur Interesse, mit den USA zu sprechen, sagte Ischinger in einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten TV-Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Er zeigte sich deshalb auch skeptisch gegen\u00fcber dem Vorschlag von Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, direkt mit \u2060Russlands Pr\u00e4sident Putin zu sprechen. Dies \u2060sei auch der Hauptgrund, warum er Vertreter der russischen Regierung nicht zu der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz im Februar eingeladen habe, sagte Ischinger. Sie w\u00fcrden ohnehin nicht kommen und \u201evon 90 Prozent der anderen Teilnehmer der Sicherheitskonferenz niedergebr\u00fcllt werden\u201c. \u201eEs tut mir leid, aber es macht derzeit wenig Sinn, einen Vertreter der russischen Regierung dabei zu haben\u201c, f\u00fcgte \u200dIschinger hinzu.<br \/>Er habe sich aber sehr bem\u00fcht, \u200df\u00fcr die Konferenz russische Vertreter zu finden, die einen \u201eernstzunehmenden intellektuellen, politischen oder milit\u00e4rischen Hintergrund\u201c h\u00e4tten, ohne dabei klassische \u2060Oppositionelle zu sein. Er hoffe sehr darauf, dass wieder sinnvolle Gespr\u00e4che Deutschlands oder der Europ\u00e4er mit der russischen Seite m\u00f6glich seien, so dass \u200dman die russische Regierung \u2060wieder zur \u200cM\u00fcnchner Sicherheitskonferenz einladen k\u00f6nne, sagte \u200cIschinger. \u201eAber leider sind \u200cwir im Moment noch nicht so weit.\u201c Zugleich betonte Ischinger, dass der  iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghchi eingeladen sei, er aber noch \u200dkeine \u2060Zusage erhalten habe. 08:04 Uhr \u2013 Hunderttausende nach ukrainischem Angriff in Russland ohne Strom und Heizung Nach einem ukrainischen Angriff in der russischen Grenzregion Belgorod sind russischen Angaben zufolge bei hunderttausenden Menschen Strom und Heizung ausgefallen. Als Ergebnis des \u201en\u00e4chtlichen Angriffs des Feindes auf die Versorgungsinfrastruktur\u201c der Region Belgorod seien am Donnerstagmorgen um 6 Uhr 556.000 Menschen in sechs Gemeinden ohne Strom, erkl\u00e4rte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow am Freitag. Fast ebenso viele Menschen seien zudem bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ohne Heizung. Nach Angaben aus Moskau hat Russland bei dem Angriff auf die Westukraine die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. \u201eDie russischen Streitkr\u00e4fte haben einen massiven Schlag mit boden- und seebasierten Hochpr\u00e4zisionswaffen gro\u00dfer Reichweite gegen kritische Objekte auf dem Gebiet der Ukraine gef\u00fchrt, darunter auch mit dem Mittelstreckenkomplex Oreschnik und Drohnen\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung der Beh\u00f6rde.<br \/>Der Angriff sei Teil eines massiven n\u00e4chtlichen Schlags gegen Energieanlagen und Drohnenfabriken gewesen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Es handele sich um eine Reaktion auf einen versuchten ukrainischen Drohnenangriff auf eine der Residenzen von Pr\u00e4sident Putin Ende Dezember. Die Regierung in Kiew weist die russischen Vorw\u00fcrfe als \u201eL\u00fcge\u201c zur\u00fcck. Nach \u2060Angaben der ukrainischen Luftwaffe hat \u2060Russland bei dem j\u00fcngsten Angriff insgesamt 36 Raketen und 242 Drohnen eingesetzt. Bei neuen russischen Drohnen- und Raketenangriffen wurden in Kiew in der Nacht zum Freitag nach ukrainischen Angaben mindestens vier Menschen get\u00f6tet. Mindestens 22 weitere seien verletzt worden, teilten die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mit. Mehrere Stadtteile Kiews seien getroffen worden, erkl\u00e4rte Tymur Tkatschenko, Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Stadt. Im Bezirk Desnjanskyj sei eine Drohne auf das Dach eines mehrst\u00f6ckigen Geb\u00e4udes gest\u00fcrzt. An einer weiteren Adresse im selben Bezirk seien durch die Angriffe die ersten beiden Stockwerke eines Wohnhauses besch\u00e4digt worden. Im Bezirk Dnipro besch\u00e4digten Tr\u00fcmmer einer Drohne den Angaben zufolge ein mehrst\u00f6ckiges Geb\u00e4ude, zudem brach ein Feuer aus. In Teilen der Hauptstadt seien infolge der Angriffe die Wasser- und Stromversorgung unterbrochen worden, sagte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko. Der B\u00fcrgermeister der westukrainischen Stadt Lwiw, Andrij Sadowyj, meldete zudem einen russischen Angriff auf die kritische Infrastruktur mit einer bisher nicht identifizierten ballistischen Rakete.<br \/>Die Angriffswelle erfolgte nur wenige Stunden, nachdem Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj die Bev\u00f6lkerung vor russischen Absichten f\u00fcr eine gro\u00df angelegte Offensive gewarnt hatte. Russland wolle das eisige Wetter in der Hauptstadt ausnutzen, das f\u00fcr gef\u00e4hrliche Gl\u00e4tte auf Stra\u00dfen und Wegen sorge. 06:58 Uhr \u2013 Trump stellt neue Russland-Sanktionen in Aussicht US-Pr\u00e4sident Donald Trump signalisiert Unterst\u00fctzung f\u00fcr ein neues Sanktionspaket gegen Russland wegen des andauernden Ukraine-Kriegs. \u201eIch unterst\u00fctze es\u201c, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Weiter sagte er aber: \u201eIch hoffe, dass wir es nicht verwenden m\u00fcssen.\u201c Man habe bereits \u201egro\u00dfe Sanktionen gegen Russland\u201c verh\u00e4ngt, die russische Wirtschaft sei \u201esehr schlecht\u201c, sagte Trump. Russland sei jedoch gr\u00f6\u00dfer als die Ukraine und ein einflussreicheres Land. 04:58 Uhr \u2013 Rakete schl\u00e4gt im Westen der Ukraine ein \u2013 Spekulation \u00fcber Oreschnik-Einsatz Russland hat in der Nacht wichtige Infrastruktur in der westukrainischen Stadt Lwiw mit einer nicht identifizierten ballistischen Rakete angegriffen, sagte B\u00fcrgermeister Andriy Sadoviy. Zun\u00e4chst war von einer Hyperschallrakete gesprochen worden. Das Westkommando der ukrainischen Luftwaffe teilte mit, dass die Rakete mit einer Geschwindigkeit von 13.000 Kilometern pro Stunde flog, der genaue Typ der Rakete derzeit untersucht werde. Die \u201eNew York Times\u201c berichtete unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe, dass es wom\u00f6glich einen Abschuss einer ballistischen Mittelstreckenrakete von einem russischen strategischen Atomtestgel\u00e4nde aus gegeben hat. Wenn eine atomwaffenf\u00e4hige Rakete f\u00fcr den Angriff in der N\u00e4he von Lwiw verantwortlich gewesen sein sollte, so der Bericht, w\u00e4re es erst das zweite Mal in diesem Krieg, dass eine Rakete von einem Testgel\u00e4nde der strategischen Nuklearstreitkr\u00e4fte Russlands, weit entfernt von den Grenzen der Ukraine, abgefeuert wurde. Ukrainische Milit\u00e4rblogs ver\u00f6ffentlichten angebliche Videos aus der Region, die sechs Einschl\u00e4ge hintereinander zeigen. Dies \u00e4hnelt dem Trefferbild von sechs Gefechtsk\u00f6pfen der neuen russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik (Haselstrauch). Offizielle Best\u00e4tigungen f\u00fcr den Einsatz dieser Rakete gab es nicht. Die nach russischen Angaben neue Mittelstreckenrakete Oreschnik war erstmals im November 2024 auf die s\u00fcdukrainische Gro\u00dfstadt Dnipro abgefeuert worden.<br \/>Nach Angaben des B\u00fcrgermeisters von Kiew, Vitali Klitschko, greifen russische Drohnen Ziele in der \u2060ukrainischen Hauptstadt an. Es \u2060gebe Explosionen, schreibt Klitschko auf Telegram. In drei Bezirken seien Br\u00e4nde ausgebrochen. Die Drohnen h\u00e4tten Geb\u00e4ude in zwei Stadtteilen auf beiden Seiten des Flusses Dnipro getroffen. Klitschko erkl\u00e4rte zun\u00e4chst, zwei Menschen seien get\u00f6tet worden. Sp\u00e4ter in der Nacht wurde bekannt, dass es drei Todesopfer gab. Mehrere Menschen sind zudem verletzt worden. Der \u200dGouverneur der westukrainischen Region Lwiw, Maxym \u200dKosyzkyj, meldet ebenfalls Angriffe. Dabei sei ein \u2060Infrastrukturziel getroffen worden. Nach Angaben des B\u00fcrgermeisters der Stadt Lwiw, Andrij \u200dSadowyj, wurde bei \u2060dem russischen \u200cAngriff eine \u200cOreschnik-Hyperschallrakete eingesetzt. Es \u200csei jedoch Sache des Milit\u00e4rs,  die eingesetzte Waffe zu bestimmen, \u200dschreibt \u2060er auf Telegram.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin verurteilt den Oreschnik-Einsatz gegen ukrainische Zivilisten scharf. Russlands Ex-Pr\u00e4sident Medwedew rechtfertigt die Mittelstreckenraketen als Beruhigungsmittel. Wolfgang Ischinger will den \u201eFrontstaat\u201c Polen mit Waffen aus Deutschland ausr\u00fcsten. Mehr im Liveticker. 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