<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3435417,"date":"2026-01-12T21:01:27","date_gmt":"2026-01-12T19:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3435417"},"modified":"2026-01-12T21:34:15","modified_gmt":"2026-01-12T19:34:15","slug":"kein-geschmackle-entstehen-lassen-soder-sagt-nach-kritik-an-erhard-gipfel-fur-2026-ab","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/kein-geschmackle-entstehen-lassen-soder-sagt-nach-kritik-an-erhard-gipfel-fur-2026-ab\/","title":{"rendered":"\u201eKein Geschm\u00e4ckle entstehen lassen\u201c: S\u00f6der sagt nach Kritik an Erhard-Gipfel f\u00fcr 2026 ab"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Zuletzt geriet der Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group wegen m\u00f6glicher Einflussnahme auf Politiker in die Kritik. Bayerns Regierung hat nun erste Entscheidungen getroffen.<\/b><br \/>\nStand: 12.01.2026, 18:01 Uhr<br \/>Von: Nail Akkoyun<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Im November geriet der Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group wegen m\u00f6glicher Einflussnahme auf Politiker in die Kritik. Bayerns Regierung hat nun erste Entscheidungen getroffen.<br \/>Bamberg \u2013 Nach der Kritik am Ludwig-Erhard-Gipfel (LEG) der Weimer Media Group verzichtet Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der in diesem Jahr auf seine Teilnahme und seine Schirmherrschaft. \u201eMan muss \u00f6konomische und politische Dinge klar trennen und da m\u00f6chte ich auch kein Geschm\u00e4ckle entstehen lassen an der Stelle\u201c, sagte der CSU-Chef am Rande der Klausur der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz. S\u00f6der hatte 2022 erstmals die Schirmherrschaft \u00fcbernommen. Auch der bisher im Zuge der Veranstaltung gegebene Staatsempfang soll zun\u00e4chst ausbleiben.<br \/>S\u00f6der hatte bereits zuvor nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in Bamberg seine pers\u00f6nliche Entscheidung mitgeteilt, in diesem Jahr Abstand vom LEG zu suchen. Er betonte dabei, dass strafrechtlich nichts bei der Veranstaltung zu beanstanden sei, es gebe aber eine erkennbare \u201eGrauzone\u201c und er selbst sei in solchen F\u00e4llen \u201eimmer f\u00fcr relative Klarheit\u201c. Anderen Mitgliedern des Kabinetts sei die Teilnahme weiter m\u00f6glich. \u201eWir haben da keine Zensur.\u201c <br \/>Von den fr\u00fcheren G\u00e4sten teilten aus der bayerischen Staatsregierung aber Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) und Digitalminister Fabian Mehring (Freie W\u00e4hler) umgehend mit, nicht teilnehmen zu wollen. Die Gr\u00fcnen kritisierten das Vorgehen S\u00f6ders als unzureichendes \u201eaus der Aff\u00e4re ziehen\u201c. Nur weil der Ministerpr\u00e4sident dieses Mal nicht pers\u00f6nlich erscheint, sei das Thema noch lange nicht erledigt. \u201eDie eigentlichen Fragen zur Verwendung von Steuergeldern bleiben unbeantwortet\u201c, hie\u00df es. <br \/>Finanziell hatte sich der Freistaat in den vergangenen Jahren ebenfalls beim LEG engagiert. Das bayerische Wirtschaftsministerium erkl\u00e4rte hierzu auf Nachfrage, sowohl die Kooperation als auch die Teilnahmen von Minister Hubert Aiwanger als auch von Staatssekret\u00e4r Tobias Gotthardt (beide Freie W\u00e4hler) w\u00fcrden derzeit noch \u00fcberpr\u00fcft. Vom Digitalministerium hie\u00df es dagegen, dass es wegen der noch laufenden Evaluation f\u00fcr das Jahr 2026 keinen Kooperationsvertrag f\u00fcr den von der Weimer Media Group veranstalteten Ludwig-Erhard-Gipfel abschlie\u00dfen werde.<br \/>\u201eWir begr\u00fc\u00dfen diese Mitteilung des Ministerpr\u00e4sidenten. Seit dem Wechsel des ehemaligen Verlegers Weimer in das Bundeskabinett haben wir sehr sorgf\u00e4ltig auf die Trennung der Interessensph\u00e4ren, \u00fcber das gesetzlich Notwendige hinaus, geachtet\u201c, sagte Verlegerin Christiane Goetz-Weimer auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur.<br \/>Eine politische Neutralit\u00e4t, insbesondere im bayerischen Kommunalwahljahr, sei eine gute Entscheidung. Sie dankte S\u00f6der f\u00fcr die bisherige Unterst\u00fctzung. Als Schirmherr habe er den Gipfel \u00fcber mehrere Jahre begleitet und dabei \u201eden Stellenwert f\u00fcr den politischen und wirtschaftlichen Diskurs hervorgehoben\u201c.<br \/>Mitte November hatte die Staatsregierung eine \u00dcberpr\u00fcfung eingeleitet, ob der Ludwig-Erhard-Gipfel, der eng mit dem Namen des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer verbunden ist, weiter staatliche Unterst\u00fctzung bekommen soll oder nicht. Hintergrund waren Berichte, wonach die Weimer Media Group auf dem allj\u00e4hrlichen Gipfel am Tegernsee Unternehmen gegen Geld exklusiven Zugang zu Bundesministern bieten und dabei explizit mit \u201eEinfluss auf die politischen Entscheidungstr\u00e4ger\u201c werben soll. Die Weimer Media Group hatte ihrerseits jegliche Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckgewiesen.<br \/>In der Folge der Berichterstattung \u00fcber die Kritik an der Veranstaltung hatte sich der parteilose Kulturstaatsminister Weimer auch vorl\u00e4ufig von seinen Anteilen am Verlag Weimer Media Group getrennt. Noch vor seinem Amtsantritt hatte er die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung niedergelegt. Weimer besitzt 50 Prozent an der Verlagsgruppe, die er gemeinsam mit seiner Frau 2012 gegr\u00fcndet hatte. F\u00fcr die Dauer seiner politischen Amtszeit gehen diese nun an einen Treuh\u00e4nder. (Quelle: dpa) (nak)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuletzt geriet der Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group wegen m\u00f6glicher Einflussnahme auf Politiker in die Kritik. Bayerns Regierung hat nun erste Entscheidungen getroffen. Stand: 12.01.2026, 18:01 UhrVon: Nail AkkoyunKommentareDruckenTeilenIm November geriet der Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group wegen m\u00f6glicher Einflussnahme auf Politiker in die Kritik. Bayerns Regierung hat nun erste Entscheidungen getroffen.Bamberg \u2013 Nach der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3435416,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3435417"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3435417"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3435417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3435418,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3435417\/revisions\/3435418"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3435416"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3435417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3435417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3435417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}