<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3437380,"date":"2026-01-14T21:01:17","date_gmt":"2026-01-14T19:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3437380"},"modified":"2026-01-14T21:56:28","modified_gmt":"2026-01-14T19:56:28","slug":"proteste-in-iran-droht-eine-militarische-eskalation-mit-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/proteste-in-iran-droht-eine-militarische-eskalation-mit-den-usa\/","title":{"rendered":"Proteste in Iran: Droht eine milit\u00e4rische Eskalation mit den USA?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Noch ist unklar, wie Donald Trumps angek\u00fcndigte \u00abHilfe\u00bb f\u00fcr die iranische Protestbewegung aussehen soll. In der Region bereitet man sich dennoch auf eine milit\u00e4rische Eskalation vor.<\/b><br \/>\nNoch ist unklar, wie Donald Trumps angek\u00fcndigte \u00abHilfe\u00bb f\u00fcr die iranische Protestbewegung aussehen soll. In der Region bereitet man sich dennoch auf eine milit\u00e4rische Eskalation vor.<br \/>Zusammenfassung<br \/>Teilen<br \/>MerkenIn Teheran h\u00e4lt ein Mann das Portr\u00e4t von Ayatollah Ali Khamenei in die H\u00f6he: Am Mittwoch mobilisierte das Regime seine Anh\u00e4nger f\u00fcr einen Trauermarsch f\u00fcr get\u00f6tete Sicherheitskr\u00e4fte.<br \/>\u00abHilfe ist unterwegs.\u00bb Diese Worte, mit denen sich Donald Trump am Dienstag an die iranischen Demonstranten richtete, haben im Nahen Osten und dar\u00fcber hinaus f\u00fcr Nervosit\u00e4t und h\u00f6chste Alarmbereitschaft gesorgt. Zwar ist nach wie vor unklar, wie der amerikanische Pr\u00e4sident der Protestbewegung helfen will. Dennoch scheint ein milit\u00e4risches Eingreifen der USA in den iranischen Volksaufstand wahrscheinlicher geworden zu sein. Auch wenn es derzeit keine Hinweise darauf gibt, dass Washington zus\u00e4tzliche Truppen oder Flugzeugtr\u00e4ger in die Region verlegt. Letztere w\u00fcrden insbesondere zur Abwehr iranischer Gegenangriffe gebraucht.<br \/>NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.<br \/>Bitte passen Sie die Einstellungen an.<br \/>Mit solchen scheint man durchaus zu rechnen: Am Mittwoch wurde bekannt, dass ein Teil des Personals von der Luftwaffenbasis al-Udeid in Katar abgezogen wurde, wo rund 10 000 amerikanische Soldaten stationiert sind. Von katarischer Seite hiess es, es handle sich dabei um Vorsichtsmassnahmen aufgrund der \u00abderzeitigen regionalen Spannungen\u00bb. Im vergangenen Juni hatte Iran die Basis schon einmal mit Raketen beschossen, um sich f\u00fcr die amerikanischen Bombenangriffe auf das iranische Nuklearprogramm zu r\u00e4chen. Auch damals war im Vorfeld Personal aus al-Udeid evakuiert worden, allerdings in viel gr\u00f6sserem Ausmass. Der Angriff richtete keine Sch\u00e4den an.<br \/>Ein hochrangiger iranischer Beamter erkl\u00e4rte am Mittwoch gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Reuters, Teheran habe andere L\u00e4nder in der Region gewarnt, dass Iran im Fall eines US-Angriffs seinerseits amerikanische Basen in diesen Staaten angreifen werde. In der Nacht davor hatten die USA amerikanische Staatsb\u00fcrger in Iran dazu aufgefordert, das Land unverz\u00fcglich zu verlassen, sofern die Lage dies erlaube.Warnungen an Trump<br \/>Aus Iran kommt derweil martialische Rhetorik: Iran habe viele \u00dcberraschungen f\u00fcr seine Feinde bereit, sagte Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh am Mittwoch. \u00abWenn diese Drohungen in die Tat umgesetzt werden, werden wir das Land mit aller Kraft und bis zum letzten Tropfen Blut verteidigen.\u00bb Ein Kommandant der iranischen Revolutionsw\u00e4chter sagte im Staatsfernsehen, man befinde sich auf dem H\u00f6hepunkt der Bereitschaft. Die Sch\u00e4den aus dem Krieg gegen Israel im vergangenen Juni seien behoben worden.<br \/>Dies d\u00fcrfte nicht ganz den Tatsachen entsprechen, hatte Israel damals doch die iranische Flugabwehr weitgehend ausgeschaltet und das Arsenal an Langstreckenraketen stark dezimiert. Doch Teheran verf\u00fcgt laut Experten nach wie vor \u00fcber grosse Vorr\u00e4te an Kurzstreckenraketen und konnte wohl auch die Raketenproduktion zuletzt wieder hochfahren. Iran d\u00fcrfte also durchaus in der Lage sein, auf einen amerikanischen Angriff zu reagieren.<br \/>Laut einem Bericht des amerikanischen Fernsehsenders NBC News sollen Vertreter Israels und arabischer Staaten der Regierung von Donald Trump zuletzt geraten haben, mit einem Schlag gegen Iran noch zuzuwarten. Sie gehen offenbar davon aus, dass das Regime in Teheran noch nicht so schwach ist, dass es durch einen amerikanischen Angriff gest\u00fcrzt werden k\u00f6nnte.Trauermarsch in Teheran<br \/>Iranische Regimevertreter schienen zuletzt bem\u00fcht, Stabilit\u00e4t nach innen und aussen zu demonstrieren. \u00abDie Ruhe hat sich durchgesetzt\u00bb, sagte Aussenminister Abbas Araghchi in einem Telefonat mit seinem Amtskollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Tats\u00e4chlich scheint sich die Lage im Land vorerst beruhigt zu haben \u2013 was allerdings prim\u00e4r damit zusammenh\u00e4ngen d\u00fcrfte, dass iranische Sicherheitskr\u00e4fte in den vergangenen Tagen mit roher Gewalt und scharfer Munition gegen die Protestbewegung vorgegangen sind. Laut \u00fcbereinstimmenden Berichten gab es mehrere tausend Todesopfer.<br \/>Am Mittwoch mobilisierte das iranische Regime seine Anh\u00e4nger f\u00fcr einen Trauermarsch in Teheran, bei dem get\u00f6teten Sicherheitskr\u00e4ften gedacht wurde. Die Teilnehmer schwenkten iranische Flaggen und hielten Portr\u00e4ts des Obersten F\u00fchrers Ayatollah Ali Khamenei in die H\u00f6he. \u00abWir bleiben auf der Strasse\u00bb, sagte Mehdi Chamran, der Vorsitzende des Stadtrats von Teheran. Trumps Drohung m\u00fcsse mit den F\u00fcssen getreten werden.<br \/>Unterdessen ist das Regime weiterhin mit der Unterdr\u00fcckung der Proteste besch\u00e4ftigt. So meldete der Geheimdienst der Revolutionsw\u00e4chter die Festnahme mehrerer angeblicher \u00abHauptverantwortlicher\u00bb der Unruhen. Gleichzeitig haben Justizbeamte angek\u00fcndigt, festgenommene \u00abRandalierer\u00bb rasch zu bestrafen. Laut Berichten sollte am Mittwoch bereits das erste Todesurteil gegen einen 26-j\u00e4hrigen Demonstranten vollstreckt werden, der vergangene Woche festgenommen worden war. Es ist unklar, ob dies tats\u00e4chlich erfolgt ist. Am Dienstag hatte Donald Trump mit \u00absehr harten Massnahmen\u00bb gedroht, sollte das Regime Demonstranten h\u00e4ngen.Ratlose Europ\u00e4er<br \/>So wartet der Nahe Osten gebannt auf die n\u00e4chsten Schritte von Donald Trump. W\u00e4hrend der amerikanische Pr\u00e4sident seine Drohkulisse errichtet hat, bekunden die Europ\u00e4er M\u00fche, eine geeinte Antwort auf die brutale Niederschlagung der iranischen Protestbewegung zu finden. Zwar wird die Gewalt des Regimes rundherum verurteilt, doch auf die scharfen Worte folgten bisher keine Taten.<br \/>Am Mittwoch wurde bekannt, dass sich die EU-Mitgliedstaaten nicht darauf einigen konnten, die iranischen Revolutionsw\u00e4chter als Terrororganisation einzustufen. Diese nehmen bei der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste eine zentrale Rolle ein.Massaker in Teheran: Das Ausmass der Greueltaten des iranischen Regimes zeigt sich immer deutlicherDer Basar ist das Epizentrum der Proteste in Iran \u2013 warum sich die einst loyalen H\u00e4ndler gegen das Regime wendenProteste in Iran: USA r\u00e4umen laut Medienbericht St\u00fctzpunkt in Katar +++ Umgang mit Irans Revolutionsw\u00e4chtern spaltet EUKostenlose Onlinespiele<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ist unklar, wie Donald Trumps angek\u00fcndigte \u00abHilfe\u00bb f\u00fcr die iranische Protestbewegung aussehen soll. 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