<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3440168,"date":"2026-01-17T16:43:00","date_gmt":"2026-01-17T14:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3440168"},"modified":"2026-01-17T19:03:09","modified_gmt":"2026-01-17T17:03:09","slug":"nahost-konflikt-iranischer-revolutionsfuhrer-gibt-trump-schuld-fur-massenproteste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/nahost-konflikt-iranischer-revolutionsfuhrer-gibt-trump-schuld-fur-massenproteste\/","title":{"rendered":"Nahost-Konflikt: Iranischer Revolutionsf\u00fchrer gibt Trump Schuld f\u00fcr Massenproteste"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das israelische Milit\u00e4r hat eigenen Angaben zufolge mehrere Ziele im Libanon angegriffen. Darunter sollen mehrere Waffenlager sein. | TAG24<\/b><br \/>\nNahost &#8211; Irans oberster F\u00fchrer Ali Chamenei (86) macht US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) f\u00fcr die landesweiten Massenproteste verantwortlich.<br \/>Vor Anh\u00e4ngern in Teheran sagte der Ajatollah, Trump habe pers\u00f6nlich in die Unruhen eingegriffen und die \u00ab\u00a0Aufst\u00e4ndischen\u00a0\u00bb ermutigt, weiterzumachen und keine Angst zu haben.<br \/>Der Iran betrachte den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten als schuldig, sowohl \u00ab\u00a0wegen der Opfer als auch wegen der entstandenen Sch\u00e4den und wegen der Verleumdung, die dem iranischen Volk zugef\u00fcgt wurde\u00a0\u00bb, sagte Chamenei laut einer \u00dcbersetzung der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews. Amerika m\u00fcsse daf\u00fcr zur Verantwortung gezogen werden.<br \/>Das US-Au\u00dfenministerium teilte in der Landessprache Farsi mit, es habe Berichte erhalten, wonach der Iran Optionen f\u00fcr Angriffe auf amerikanische St\u00fctzpunkte vorbereite. <br \/>Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.<br \/>Ali Chamenei (86) ist sich sicher, dass Donald Trump (79) f\u00fcr die iranischen Proteste verantwortlich sei.<br \/>\u00ab\u00a0Wie Pr\u00e4sident Trump wiederholt betont hat, bleiben alle Optionen auf dem Tisch\u00a0\u00bb, hie\u00df es in der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews. Sollte das \u00ab\u00a0Regime der Islamischen Republik\u00a0\u00bb amerikanische Einrichtungen angreifen, werde es mit einer sehr, sehr starken Streitmacht konfrontiert. <br \/>Ausgel\u00f6st wurden die Proteste im Iran Ende Dezember von einer dramatischen Wirtschaftskrise und sehr hoher Inflation. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Protesten gegen das autorit\u00e4re Herrschaftssystem der Islamischen Republik. <br \/>Sicherheitskr\u00e4fte gingen dabei gewaltsam vor. Iranische Menschenrechtsgruppen meldeten mehr als 3400 Tote.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) hat den britischen Ex-Premier Tony Blair (72) in ein Gremium berufen, das die Ziele seines \u00ab\u00a0Friedensrats\u00a0\u00bb im Gazastreifen umsetzen soll. <br \/>Dem Exekutivkomitee (founding Executive Board) geh\u00f6ren nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses au\u00dferdem US-Au\u00dfenminister Marco Rubio (54), Weltbank-Pr\u00e4sident Ajay Banga (66), der US-Gesch\u00e4ftsmann Marc Rowan (63), Trump-Berater Robert Gabriel sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner (45) und der US-Sondergesandte Steve Witkoff (68) an. <br \/>Das Gremium soll den Wiederaufbau und die Verwaltung in dem vom Krieg zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas gro\u00dffl\u00e4chig zerst\u00f6rten Gebiet steuern.<br \/>Pr\u00e4sident Donald Trump hat das Ausbleiben eines US-Angriffs im Iran mit der Absage von Hinrichtungen von Demonstranten in Verbindung gebracht.<br \/>Auf die Frage, ob ihm israelische und arabische Politiker einen Milit\u00e4rschlag ausgeredet h\u00e4tten, sagte Trump: \u00ab\u00a0Niemand hat mich \u00fcberzeugt. Ich habe mich selbst \u00fcberzeugt.\u00a0\u00bb Er verwies darauf, dass die iranischen Beh\u00f6rden die Hinrichtung von 800 Menschen abgesagt h\u00e4tten. \u00ab\u00a0Das hatte einen gro\u00dfen Einfluss gestern.\u00a0\u00bb<br \/>Trump hatte die Staatsf\u00fchrung in Teheran davor gewarnt, Teilnehmer der j\u00fcngsten Massenproteste hinrichten zu lassen und auch ein milit\u00e4risches Eingreifen nicht ausgeschlossen. Am Mittwoch hatte eine Sperrung des iranischen Luftraums Spekulationen \u00fcber einen m\u00f6glichen US-Luftangriff ausgel\u00f6st. Er blieb jedoch aus.<br \/>Israels Armee hat im Westjordanland einen pal\u00e4stinensischen Jugendlichen get\u00f6tet, der nach ihren Angaben trotz Warnsch\u00fcssen mit einem Stein in der Hand auf Soldaten zugerannt ist.<br \/>Er habe \u00ab\u00a0eine unmittelbare Bedrohung\u00a0\u00bb f\u00fcr die Einsatzkr\u00e4fte dargestellt, teilte das israelische Milit\u00e4r mit. Laut dem pal\u00e4stinensischen Gesundheitsministerium in Ramallah war der Get\u00f6tete 14 Jahre alt.<br \/>Pal\u00e4stinensische Einwohner teilten auf einer Website ihres Dorfes mit, dass israelische Einsatzkr\u00e4fte ohne Anlass auf den Jungen in ihrem Heimatort geschossen h\u00e4tten.<br \/>Die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete \u00fcber Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen Dorfbewohnern und israelischen Einsatzkr\u00e4ften. Letztere h\u00e4tten Sch\u00fcsse abgefeuert und den Jungen dabei get\u00f6tet.<br \/>Trotz geltender Waffenruhe hat Israels Armee laut eigenen Angaben nach einer Attacke bewaffneter Pal\u00e4stinenser auf israelische Soldaten Ziele im gesamten Gazastreifen angegriffen.<br \/>Israels Milit\u00e4r habe Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Pal\u00e4stinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) ins Visier genommen, hie\u00df es in einer Mitteilung der Armee. Sie machte zun\u00e4chst keine Angaben zu m\u00f6glichen Opfern.<br \/>Aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen hie\u00df es, mindestens neun Menschen seien bei den Angriffen am Donnerstagabend ums Leben gekommen, darunter ein Kommandeur der Hamas sowie ein Kommandeur des bewaffneten Arms des PIJ. Den Angaben zufolge gab es auch mehrere Verletzte.<br \/>Die internationale Aufsicht \u00fcber die \u00dcbergangsregierung im Gazastreifen steht: US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) gab die Bildung des entsprechenden Kontrollgremiums bekannt. <br \/>Der \u00ab\u00a0Friedensrat\u00a0\u00bb (Board of Peace) habe sich formiert, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social und verwies darauf, dass die Namen der Mitglieder bald bekanntgemacht w\u00fcrden. Trump steht dem Kontrollrat vor.<br \/>Vor kurzem waren die Mitglieder der \u00dcbergangsregierung bekanntgegeben worden &#8211; 14 Pal\u00e4stinenser, die keine Verbindung zur islamistischen Hamas haben sollen. Das Gremium soll alle Aufgaben und Verantwortungen in dem in zwei Kriegsjahren weitgehend zerst\u00f6rten Gazastreifen \u00fcbernehmen. <br \/>In Iran sind nach Darstellung des Wei\u00dfen Hauses auf US-Druck 800 Hinrichtungen abgesagt worden. <br \/>Sprecherin Karoline Leavitt machte keine Angaben zur Quelle f\u00fcr diese Information, die Pr\u00e4sident Donald Trump erhalten habe. Trump hatte bereits am Vortag gesagt, ihm sei \u00ab\u00a0von sehr wichtigen Quellen auf der anderen Seite\u00a0\u00bb zugesichert worden, dass T\u00f6tungen im Iran aufh\u00f6ren w\u00fcrden. Berichten zufolge t\u00f6teten iranische Sicherheitskr\u00e4fte mehrere tausend Menschen bei der Niederschlagung der Proteste.<br \/>Am Donnerstag berichtet ein Bewohner Teherans am Telefon, ein m\u00f6glicher Krieg sei das beherrschende Gespr\u00e4chsthema in der Stadt &#8211; sei es durch US-Milit\u00e4rschl\u00e4ge oder ein Eingreifen Israels. <br \/>Viele Familien h\u00e4tten nerv\u00f6s miteinander telefoniert und sich in ihre Wohnungen zur\u00fcckgezogen. Die Erinnerungen an den Krieg im vergangenen Juni, als Israel und die USA den Iran bombardierten, sind noch pr\u00e4sent.<br \/>Ein h\u00e4rterer Kurs der USA findet offenbar auch in Teilen der Protestbewegung und unter Exil-Iranern Unterst\u00fctzung \u2013 in der Hoffnung auf ein Ende der aktuellen politischen F\u00fchrung. Ob begrenzte Luftangriffe ein solches Ziel tats\u00e4chlich erreichen k\u00f6nnten, wird von Beobachtern allerdings bezweifelt.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte seit Beginn der Proteste Ende Dezember mehrfach rote Linien gezogen \u2013 doch selbst nach deren \u00dcberschreitung durch Teheran blieb eine Reaktion aus. <br \/>Das f\u00fchrt aktuell zu wachsender Verunsicherung im Iran. Am Mittwoch sorgten Entwicklungen in der Region zudem f\u00fcr konkrete Unruhe: Warnungen westlicher Botschaften, Flugstreichungen und Hinweise auf milit\u00e4rische Bewegungen der USA n\u00e4hrten die Annahme, Trump k\u00f6nnte seine Drohungen gegen die politische F\u00fchrung in Teheran doch wahr machen.<br \/>Die Massenproteste im Iran sind vorerst verstummt, doch die Angst bleibt. <br \/>Die t\u00f6dliche Gewalt der Sicherheitskr\u00e4fte hat tiefe Spuren der Einsch\u00fcchterung gezogen, die Stra\u00dfen sind wieder leer. W\u00e4hrend viele im Land versuchen, das Geschehene zu verarbeiten, w\u00e4chst die Furcht vor dem, was noch kommen k\u00f6nnte: ein milit\u00e4rischer Konflikt mit den USA.<br \/>Seit gut einer Woche ist die Bev\u00f6lkerung vom Internet abgeschnitten, der digitale Vorhang zugezogen. Zwar sind seit kurzem wieder Auslandsgespr\u00e4che m\u00f6glich, eingehende Anrufe bleiben jedoch blockiert. Millionen Iranerinnen und Iraner im Ausland sorgen sich um ihre Angeh\u00f6rigen.<br \/>Vor dem Hintergrund der staatlichen Gewalt hat Trump dem Iran bereits mehrfach mit einem Eingreifen gedroht. Zuspruch findet ein h\u00e4rterer US-Kurs offenbar auch in Teilen der Protestbewegung.<br \/>Sie hoffen, dass damit das Ende der F\u00fchrung des Landes herbeigef\u00fchrt werden k\u00f6nnte. Doch ob begrenzte US-Luftangriffe dies \u00fcberhaupt bewirken k\u00f6nnten, wird angezweifelt.<br \/>Der politische Analyst Ali Vaez von der International Crisis Group sagte gegen\u00fcber dpa: \u00ab\u00a0F\u00fcr einen erfolgreichen Regimewechsel braucht es Risse an der Spitze und eine tragf\u00e4hige Alternative von unten. Keine dieser Bedingungen ist derzeit gegeben.\u00a0\u00bb<br \/>Der iranische Au\u00dfenminister erneuerte bei Fox News seinen Vorwurf, dass ausl\u00e4ndische \u00ab\u00a0terroristische Elemente\u00a0\u00bb f\u00fcr die Eskalation bei den Protesten verantwortlich seien. <br \/>Er erhob auch den Vorwurf, dass gezielt Menschen get\u00f6tet worden seien, um Trump in den Konflikt hineinzuziehen. Araghtschi sprach ohne Belege von einem angeblichen israelischen Plan. <br \/>Tats\u00e4chlich wurden die Massenproteste von einer dramatischen Wirtschaftskrise, einer sehr hohen Inflationsrate und gro\u00dfer Unzufriedenheit mit der F\u00fchrung in Teheran ausgel\u00f6st. <br \/>Irans Sicherheitsapparat schl\u00e4gt die Massenproteste brutal nieder. Seit gut einer Woche ist die Bev\u00f6lkerung vom Internet abgeschnitten.<br \/>Nachdem US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) vor der Hinrichtung von Protestteilnehmern im Iran gewarnt hatte, meldet sich Irans Au\u00dfenminister zu Wort.<br \/>Es gebe \u00fcberhaupt keinen Plan, Menschen zu erh\u00e4ngen, sagte Araghtschi in einem Interview des US-Senders Fox News. In der Islamischen Republik Iran werden Todesurteile in der Regel durch Hinrichtungen am Galgen vollstreckt.<br \/>Seit Beginn der Proteste drohte Trump dem Iran mehrfach mit einem Eingreifen der USA, falls Demonstranten get\u00f6tet w\u00fcrden. <br \/>Die US-Botschaft in Katar r\u00e4t Mitarbeitern und US-Amerikanern, auf nicht notwendige Fahrten zum Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt Al-Udeid zu verzichten, Hunderte Soldaten wurden vom St\u00fctzpunkt evakuiert.<br \/>Al-Udeid bei Doha in Katar ist der gr\u00f6\u00dfte US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt im Nahen Osten, der bei einem m\u00f6glichen Konflikt mit dem Iran wohl eine Schl\u00fcsselrolle spielen w\u00fcrde. <br \/>Auch die US-Botschaft in Kuwait forderte Angestellte und Soldaten auf, besonders vorsichtig zu sein. F\u00fcr alle nicht dringend notwendigen Mitarbeiter war es zeitweise verboten, sich auf vier Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte in dem Land zu begeben.<br \/>Im Iran sind seit Ausbruch der Proteste Ende Dezember Aktivisten zufolge mindestens 3428 Demonstranten get\u00f6tet worden. <br \/>Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo wies zugleich darauf hin, dass die tats\u00e4chliche Zahl der Toten noch deutlich h\u00f6her liegen k\u00f6nnte.<br \/>Nach Informationen der Organisation wurden im Verlauf der Proteste zudem mehr als 10000 Personen festgenommen. <br \/>Wegen der drohenden Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Lufthansa den Flugbetrieb im Nahen Osten eingeschr\u00e4nkt. <br \/>Von Donnerstag bis Montag werde die Airline ihre Fl\u00fcge nach Tel Aviv und ins jordanische Amman als Tagfl\u00fcge durchf\u00fchren, teilte sie auf Anfrage mit. \u00ab\u00a0Das bedeutet, dass Crews direkt im Anschluss ohne \u00dcbernachtung vor Ort zur\u00fcckfliegen. Vereinzelt kann es auch zu Flugstreichungen kommen.\u00a0\u00bb<br \/>Wie die Sprecherin weiter mitteilte, werden zudem \u00ab\u00a0der iranische und der irakische Luftraum bis auf weiteres von allen Lufthansa Group Airlines umflogen.<br \/>Die Umsetzung des Gaza-Friedensplans geht nach Angaben der USA in die zweite Phase. <br \/>Darin gehe es um die Entwaffnung der Hamas, die Einsetzung einer technokratischen \u00dcbergangsregierung und den Beginn des Wiederaufbaus des Gazastreifens, teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff (68) auf der Plattform X mit.<br \/>Die USA erwarteten von der islamistischen Hamas, dass sie ihren Verpflichtungen vollst\u00e4ndig nachkomme, einschlie\u00dflich der sofortigen R\u00fcckgabe der letzten toten Geisel. Falls sie dem nicht nachkomme, werde das schwerwiegende Konsequenzen haben, warnte Witkoff. <br \/>Vertreter der islamistischen Hamas haben in Kairo erneut \u00fcber die Zukunft des Gazastreifens beraten. <br \/>Ziel des Treffens seien Vorbereitungen zur zweiten Phase des Friedensplans f\u00fcr den Gazastreifen gewesen, teilten die Teilnehmer dem staatsnahen \u00e4gyptischen Fernsehsender Al-Kahira News zufolge nach dem Treffen mit. Darunter ist die Schaffung eines Gremiums aus pal\u00e4stinensischen Technokraten, die das Gebiet vor\u00fcbergehend verwalten sollen. <br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) hat die Staatsf\u00fchrung der Islamischen Republik Iran vor der Hinrichtung von Teilnehmern der j\u00fcngsten Massenproteste gewarnt. <br \/>\u00ab\u00a0Wir werden sehr hart reagieren\u00a0\u00bb, sagte der Republikaner dem TV-Sender CBS News in Detroit. N\u00e4her f\u00fchrte Trump seine Drohung nicht aus. Die iranische Justiz hatte zuvor die ersten Protestteilnehmer vor Gericht gestellt. \u00ab\u00a0Falls sie das machen, werden wir sehr entschlossen handeln\u00a0\u00bb, sagte Trump.<br \/>Irans Sicherheitsapparat geht systematisch gegen die Massenproteste vor, die der Staat als ausl\u00e4ndische Intervention bezeichnet. <br \/>Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi (63) verteidigte in einem Telefonat mit seinem franz\u00f6sischen Kollegen das Vorgehen der Staatsmacht. Urspr\u00fcnglich friedliche Proteste seien durch \u00ab\u00a0ausgebildete terroristische Elemente\u00a0\u00bb in Gewalt umschlugen, sagte er. <br \/>In einer Provinz meldete der Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden die Festnahme mehrerer \u00ab\u00a0Hauptverantwortlicher\u00a0\u00bb der Unruhen. Laut Menschenrechtlern droht bereits die erste Hinrichtung eines Demonstranten.<br \/>Nach den schweren Unruhen und landesweiten Aufst\u00e4nden im Iran herrscht in den Metropolen eine angespannte Ruhe. <br \/>Zwar seien in der Stadt an vielen wichtigen Orten noch Polizisten und Sicherheitskr\u00e4fte stationiert, jedoch nicht mehr in einem Ausma\u00df wie am vergangenen Wochenende, berichteten Einwohner der Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran. \u00ab\u00a0Vielleicht gibt es die Tage aber wieder Proteste\u00a0\u00bb, sagte ein Mann.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat angesichts der staatlichen Gewalt gegen Demonstranten im Iran bis auf weiteres alle Gespr\u00e4che mit der F\u00fchrung in Teheran ausgesetzt.<br \/>\u00ab\u00a0Iranische Patrioten, protestiert weiter! \u00dcbernehmt eure Institutionen!\u00a0\u00bb, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er habe alle Treffen mit iranischen Regierungsvertretern abgesagt, bis das \u00ab\u00a0sinnlose T\u00f6tung von Demonstranten aufh\u00f6re\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Sie werden einen hohen Preis zahlen\u00a0\u00bb, schrieb Trump und k\u00fcndigte an, dass Hilfe unterwegs sei. Was genau er damit meinte, war zun\u00e4chst unklar.<br \/>Im Iran sind seit Ausbruch der Proteste Ende Dezember Aktivisten zufolge mindestens 2500 Menschen ums Leben gekommen.<br \/>Das berichtete die Menschenrechtsorganisation Hengaw mit Sitz in Norwegen und wies darauf hin, ihr Verifikationsteam sei t\u00e4glich damit besch\u00e4ftigt, Todesf\u00e4lle im Kontext der Massenproteste zu dokumentieren.<br \/>Am Dienstag hatte Iran Human Rights (IHRNGO), die ebenfalls in Norwegen registriert sind, die Zahl der get\u00f6teten Demonstranten auf mindestens 734 beziffert. Die Organisation warnte aber auch davor, dass die tats\u00e4chliche Zahl der Todesopfer deutlich h\u00f6her, gar bei Tausenden, liegen k\u00f6nnte.<br \/>\u00ab\u00a0Aufgrund der vollst\u00e4ndigen Abschaltung des Internets seit Donnerstagabend und der massiven Einschr\u00e4nkungen des Informationszugangs ist eine unabh\u00e4ngige \u00dcberpr\u00fcfung dieser Zahlen derzeit \u00e4u\u00dferst schwierig\u00a0\u00bb, hie\u00df es in dem Bericht.<br \/>Angesichts des \u00e4u\u00dferst harten Vorgehens von Regierungskr\u00e4ften gegen Demonstranten im Iran hat das Ausw\u00e4rtige Amt den Botschafter des Landes einbestellt.<br \/>Die Brutalit\u00e4t des Regimes sei schockierend, teilte das Ministerium auf der Plattform X zur Begr\u00fcndung mit.<br \/>Die EU-Kommission arbeitet nach Angaben ihrer Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen daran, schon bald neue Sanktionen gegen den Iran auf den Weg zu bringen.<br \/>In \u00ab\u00a0enger Zusammenarbeit\u00a0\u00bb mit der EU-Au\u00dfenbeauftragten Kaja Kallas w\u00fcrden \u00ab\u00a0schnell weitere Sanktionen gegen die Verantwortlichen\u00a0\u00bb f\u00fcr die Repressionen im Iran vorgeschlagen, erkl\u00e4rte von der Leyen am Dienstag im Onlinedienst X. Die steigende Zahl an Opfern infolge der Gewalt gegen Demonstrierende im Iran sei \u00ab\u00a0entsetzlich\u00a0\u00bb, f\u00fcgte sie hinzu.<br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz rechnet angesichts der Massenproteste im Iran mit einem politischen Umbruch.<br \/>\u00ab\u00a0Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen\u00a0\u00bb, sagte er bei seiner Indien-Reise. US-Pr\u00e4sident Donald Trump will unterdessen den Druck auf die F\u00fchrung in Teheran erh\u00f6hen.<br \/>Bei den landesweiten Protesten gegen die autorit\u00e4re Staatsf\u00fchrung im Iran sind nach Angaben von Menschenrechtlern knapp 650 Demonstranten get\u00f6tet worden.<br \/>Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo bezifferte am Montag die Toten seit Ausbruch der Proteste Ende Dezember auf mindestens 648. <br \/>\u00ab\u00a0Gleichzeitig deuten unbest\u00e4tigte Berichte darauf hin, dass mindestens mehrere hundert Menschen, einigen Sch\u00e4tzungen zufolge sogar mehr als 6000, get\u00f6tet worden sein k\u00f6nnten\u00a0\u00bb, schrieb die Organisation auf der Plattform X. Die Zahl der Festnahmen \u00fcbersteige einigen Sch\u00e4tzungen mehr als 10.000, hie\u00df es weiter.<br \/>Im vergangenen Jahr ist die Zahl von Angriffen radikaler israelischer Siedler auf Pal\u00e4stinenser im Westjordanland einem Bericht zufolge um 25 Prozent gestiegen.<br \/>Das berichtete die Zeitung \u00ab\u00a0Haaretz\u00a0\u00bb unter Berufung auf Zahlen des israelischen Verteidigungsapparats. <br \/>Israels Armee teilte dazu auf Anfrage mit: \u00ab\u00a0Im Laufe des letzten Jahres hat sowohl der Umfang als auch die Schwere der Gewalt durch Siedler zugenommen.\u00a0\u00bb Eigene Zahlen wollte das Milit\u00e4r nicht \u00f6ffentlich machen.<br \/>In Israel sind drei M\u00e4nner zu Haftstrafen verurteilt worden, die Medienberichten zufolge nach dem Terrorangriff der Hamas auf dem Gel\u00e4nde des Nova-Musikfestivals gepl\u00fcndert hatten.<br \/>Ein Gericht in der s\u00fcdisraelischen Stadt Beerscheba verurteilte sie zu Haftstrafen zwischen 36 und 40 Monaten.<br \/>Sie hatten sich demnach einen Tag nach dem Angriff am 7. Oktober 2023 Zugang zu dem Gel\u00e4nde verschafft, das zu diesem Zeitpunkt als milit\u00e4risches Sperrgebiet galt. Dort brachen sie Autos auf und stahlen Eigentum der Ermordeten oder gefl\u00fcchteten \u00dcberlebenden, unter anderem einen Laptop, Kreditkarten und Ausweispapiere.<br \/>Die iranische Regierung hat ihren Erzfeinden Israel und den USA eine Einmischung in die landesweiten Demonstrationen vorgeworfen. <br \/>\u00ab\u00a0Wir sehen uns einem terroristischen Krieg seitens der Feinde der iranischen Nation gegen\u00fcber\u00a0\u00bb, sagte der Sprecher der Parlamentskommission f\u00fcr Nationale Sicherheit und Au\u00dfenpolitik, wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Er sprach von einer Einflussnahme der beiden L\u00e4nder und sagte, dass daf\u00fcr \u00ab\u00a0offene sowie verdeckte Belege\u00a0\u00bb existierten.<br \/>Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iranerinnen und Iraner gegen das autorit\u00e4re Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Die durch eine Wirtschaftskrise ausgel\u00f6sten Proteste haben sich inzwischen zu einem landesweiten Aufstand entwickelt. In den St\u00e4dten kam es zu heftigen Ausschreitungen und schweren Unruhen. <br \/>\u00ab\u00a0Die extremen Islamisten, die das Land de facto kontrollieren, (.) haben mit der gewohnten Brutalit\u00e4t reagiert und die Demonstranten beschuldigt, im Dienst ausl\u00e4ndischer Agenten zu stehen (.). <br \/>Das spiegelt die Schw\u00e4che des Regimes wider, dessen gro\u00dfe au\u00dfenpolitische Wetten der vergangenen Jahrzehnte (Hamas, Hisbollah, Syrien und nun Venezuela) gescheitert oder gest\u00fcrzt worden sind. <br \/>Vor dem Hintergrund des US-Angriffs auf seine Atomanlagen im vergangenen Juni f\u00fcrchten die Ajatollahs einen weiteren Schlag durch Washington oder Israel, um einen Regimewechsel zu erzwingen \u2013 eine M\u00f6glichkeit, die (US-Pr\u00e4sident) Donald Trump selbst Anfang des Monats ins Spiel brachte. Seitdem ist der Iran erneut in den \u2013 tragischerweise vertrauten \u2013 Kreislauf aus Protesten und Repression geraten.<br \/>Angesichts der Kommunikationsblockade im Iran erw\u00e4gt US-Pr\u00e4sident Donald Trump, die Massenproteste in dem Land mit Satelliteninternet zu unterst\u00fctzen. <br \/>Auf die Frage einer Journalistin, ob er Starlink im Iran zug\u00e4nglich machen werde, sagte der Republikaner, man werde dar\u00fcber sprechen und das Internet wieder zum Laufen bringen, wenn das m\u00f6glich sei. Trump erkl\u00e4rte sp\u00e4ter, er werde noch am Sonntagabend (Ortszeit) Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk anrufen. Dessen Firma SpaceX ist mit dem Dienst Starlink der weltweit bedeutendste Provider von Satelliteninternet. <br \/>Der Iran hatte dem Erzfeind Israel und den USA f\u00fcr den Fall eines US-Angriffs zur Unterst\u00fctzung der landesweiten Protestbewegung mit Gegenschl\u00e4gen gedroht, etwa auf Ziele wie US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte im Nahen Osten. <br \/>Die Massenproteste im Iran halten trotz wachsender Todeszahlen, exzessiver Drohungen des Sicherheitsapparats und einer nahezu vollst\u00e4ndigen Internetsperre an. Laut Aktivisten haben sich die Demonstrationen auf 185 St\u00e4dte ausgeweitet. <br \/>Mindestens 490 Demonstranten seien get\u00f6tet worden, berichtete der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA. Weitere rund 10.700 Menschen seien festgenommen worden. Der \u00ab\u00a0Axios\u00a0\u00bb-Korrespondent Barak Ravid hatte zuvor auf X gemeldet, dass laut einem israelischen Regierungsbeamten mehr als 1000 Menschen im Iran get\u00f6tet worden sein sollen. Diese Zahlen lassen nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<br \/>EU-Parlamentspr\u00e4sidentin Roberta Metsola ermuntert die Demonstranten im Iran, ihre Proteste fortzusetzen.<br \/>\u00ab\u00a0An die mutigen M\u00e4dchen, Studenten, M\u00e4nner und Frauen auf den Stra\u00dfen: Das ist eure Zeit\u00a0\u00bb, schrieb sie in sozialen Netzwerken. Mit Blick auf die Internetsperren f\u00fcgte sie hinzu: \u00ab\u00a0Wisst, dass jedes Regime, das die Kommunikation blockiert, ein Regime ist, das vor seinem eigenen Volk Angst hat.\u00a0\u00bb<br \/>Nach Irans Drohung, im Fall eines US-Angriffs zur Unterst\u00fctzung der Protestbewegung auch mit Gegenschl\u00e4gen auf Israel zu reagieren, sieht sich die dortige Armee vorbereitet. <br \/>\u00ab\u00a0Wir werden bei Bedarf in der Lage sein, mit Macht zu reagieren\u00a0\u00bb, teilte das israelische Milit\u00e4r mit.<br \/>Der Iran droht dem Erzfeind Israel und den USA f\u00fcr den Fall eines US-Angriffs zur Unterst\u00fctzung der landesweiten Protestbewegung gegen die autorit\u00e4re Staatsf\u00fchrung mit Gegenschl\u00e4gen. <br \/>Jede Attacke der USA werde zu Angriffen auf Israel und regionale US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte als \u00ab\u00a0legitime Ziele\u00a0\u00bb f\u00fchren, zitierte der arabische Sender Alaraby auf X Irans Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte kurz zuvor den Teilnehmern der andauernden Massenproteste gegen die Staatsf\u00fchrung im Iran Unterst\u00fctzung zugesichert.<br \/>Dem \u00ab\u00a0Wall Street Journal\u00a0\u00bb zufolge bereitet sich auch die Hamas auf erneute K\u00e4mpfe vor. <br \/>Sie sei zwar bereit, ihre verbleibenden Best\u00e4nde an schweren Waffen abzugeben, wolle jedoch ihre Handfeuerwaffen nicht niederlegen, zitierte die US-Zeitung arabische Beamte. Laut arabischen und israelischen Beamten verf\u00fcgt die Hamas \u00fcber frisches Geld, um ihre K\u00e4mpfer zu bezahlen und neue zu rekrutieren. Auch habe sie get\u00f6tete Kommandeure ersetzt und mit dem Wiederaufbau einiger ihrer besch\u00e4digten unterirdischen Tunnel begonnen.<br \/>Israels Armee bereitet sich ungeachtet der vereinbarten Waffenruhe im Gazastreifen Medienberichten zufolge auf eine m\u00f6gliche neue Offensive gegen die islamistische Terrororganisation Hamas vor. <br \/>Die Armee habe Pl\u00e4ne f\u00fcr einen m\u00f6glichen Einsatz im M\u00e4rz in der Stadt Gaza im Norden des K\u00fcstenstreifens ausgearbeitet, meldete die \u00ab\u00a0Times of Israel\u00a0\u00bb unter Berufung auf einen israelischen Beamten und einen arabischen Diplomaten. <br \/>Trotz des versch\u00e4rften Vorgehens der Beh\u00f6rden dauern die Demonstrationen im Iran an. Bei den seit knapp zwei Wochen anhaltenden Massenprotesten in der Islamischen Republik sollen laut Aktivisten mindestens 65 Menschen get\u00f6tet worden sein. <br \/>Mehr als 2300 weitere Menschen seien festgenommen worden, berichtete das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA. Trotz einer nahezu vollst\u00e4ndigen Internetsperre habe es Demonstrationen in 180 St\u00e4dten gegeben.<br \/>Zuvor hatte die Organisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo gemeldet, dass bei Protesten bisher 51 Demonstrierende get\u00f6tet worden seien. Allerdings fehlten dabei noch Zahlen aus mehreren Gro\u00dfst\u00e4dten vom Donnerstag und aus der Nacht zum Samstag. <br \/>Hunderte weitere Menschen sollen bei Konfrontationen mit den Sicherheitskr\u00e4ften verletzt worden sein. <br \/>Die Angaben lassen sich zurzeit nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. <br \/>Die iranische F\u00fchrung blockiert das Internet wegen der landesweiten Massenproteste den dritten Tag in Folge. <br \/>Die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks berichtete auf der Plattform X, dass die Internetsperre inzwischen l\u00e4nger als 48 Stunden andauere.<br \/>W\u00e4hrend die Machthaber weiterhin ihre Version der Ereignisse online verbreiteten, w\u00fcrden die Stimmen von 90 Millionen Menschen durch die Blockade zum Schweigen gebracht, hie\u00df es weiter. <br \/>Netblocks erkl\u00e4rte zudem, dass die Sperre die M\u00f6glichkeiten der Iraner stark einschr\u00e4nke, sich \u00fcber die Sicherheit ihrer Freunde und Angeh\u00f6rigen zu informieren.<br \/>Nach tagelangen K\u00e4mpfen mit kurdischen Truppen in der syrischen Stadt Aleppo hat die syrische Armee nach eigenen Angaben die gesamte Stadt wieder unter ihre Kontrolle gebracht.<br \/>Reporter der Nachrichtenagentur AFP h\u00f6rten jedoch auch am Samstagnachmittag weiterhin Sch\u00fcsse im umk\u00e4mpften Stadtteil Scheich Maksud. Kurdische K\u00e4mpfer dementierten die Angaben der Armee.<br \/>Truppen der syrischen \u00dcbergangsregierung und kurdische K\u00e4mpfer lieferten sich seit Dienstag Gefechte in Aleppo. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld an der Gewalteskalation, bei der mehr als 20 Menschen get\u00f6tet wurden. Nach Angaben von Gouverneur Assam al-Gharib flohen bis Samstag rund 155.000 Bewohner der betroffenen Viertel Scheich Maksud und Aschrafijeh in andere Stadtteile oder aufs Land.<br \/>Die bereits prek\u00e4re Lage der Menschen im Gazastreifen hat sich nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Winter nochmals verschlimmert.<br \/>\u00ab\u00a0Die Wintermonate gepaart mit der schlechten Versorgungslage sind gerade f\u00fcr Kinder, Verletzte und \u00e4ltere Menschen verheerend\u00a0\u00bb, sagte DRK-Pr\u00e4sident Hermann Gr\u00f6he der \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb. <br \/>Gr\u00f6he sprach von einer dramatischen Unterversorgung. \u00ab\u00a0Es fehlt weiterhin an allem, ausreichend Lebensmitteln, medizinischen G\u00fctern und Arzneimitteln, Strom und Wasser\u00a0\u00bb, so der fr\u00fchere Bundesgesundheitsminister.<br \/>Zwar habe sich die Versorgung mit humanit\u00e4ren G\u00fctern, zu denen die von Gr\u00f6he aufgez\u00e4hlten geh\u00f6ren, seit der Waffenruhe insgesamt verbessert. \u00ab\u00a0Allerdings kommen weiterhin nicht ausreichend humanit\u00e4re G\u00fcter in den Gazastreifen &#8211; die ben\u00f6tigten 600 Lkw pro Tag werden bei Weitem nicht erreicht.\u00a0\u00bb<br \/>Die F\u00fchrung in Teheran will trotz der Protestwelle im Iran nicht zur\u00fcckweichen: Die islamische Republik werde nicht vor \u00ab\u00a0Saboteuren\u00a0\u00bb kapitulieren, sagte das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei am Freitag.<br \/>Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi warf den USA und Israel eine direkte Einflussnahme auf die seit Tagen wachsende Protestbewegung vor.<br \/>In der Hauptstadt Teheran str\u00f6mten in der Nacht zu Freitag zahlreiche Menschen auf den weitl\u00e4ufigen Ajatollah-Kaschani-Boulevard, wie auf von der Nachrichtenagentur AFP verifizierten Aufnahmen in Onlinenetzwerken zu sehen war. Sie skandierten Slogans wie \u00ab\u00a0Tod dem Diktator\u00a0\u00bb.<br \/>Auf anderen Bildern war eine protestierende Menschenmenge in der westiranischen Gro\u00dfstadt Abadan zu sehen.<br \/>In der nordsyrischen Gro\u00dfstadt Aleppo ist trotz der Verk\u00fcndung einer Waffenruhe kein Ende der Gewalt in Sicht.<br \/>Die syrische Armee k\u00fcndigte am Freitag weitere Angriffe im Viertel Scheich Maksud an, nachdem die kurdischen K\u00e4mpfer den Abzug aus den umk\u00e4mpften Stadtteilen verweigert hatten.<br \/>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sicherte Syrien unterdessen bei einem Treffen mit dem islamistischen \u00dcbergangspr\u00e4sidenten Ahmed al-Scharaa in Damaskus Unterst\u00fctzung beim Wiederaufbau zu.<br \/>Bei einem weiteren Zwischenfall in einem anderen Dorf seien mehrere pal\u00e4stinensische Fahrzeuge in Brand gesetzt und das Eigentum pal\u00e4stinensischer Einwohner besch\u00e4digt worden.<br \/>Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 haben Angriffe israelischer Siedler im Westjordanland zugenommen.<br \/>Allein im vergangenen Jahr kam es nach UN-Angaben zu fast 1700 \u00dcbergriffen in 270 Orten sowie Angriffen auf landwirtschaftliche Fl\u00e4chen pal\u00e4stinensischer Bauern etwa w\u00e4hrend der Olivenernte.<br \/>Im Gazastreifen haben Extremisten trotz geltender Waffenruhe israelischen Armeeangaben zufolge ein Geschoss Richtung Israel gefeuert. <br \/>Dieses habe jedoch sein Ziel verfehlt, teilte Israels Milit\u00e4r mit. Medizinische Kreise meldeten unterdes, dass ein elf Jahre altes M\u00e4dchen durch israelisches Armeefeuer im Norden des Pal\u00e4stinensergebiets ums Leben gekommen sei. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie habe keine Kenntnis \u00fcber Opfer in der Gegend.<br \/>Die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete zudem drei Tote und mehrere Verletzte bei einem israelischen Drohnenangriff auf ein Zelt im S\u00fcden des Gazastreifens. Demnach sollen dort Vertriebene untergebracht gewesen sein. Unter den Todesopfern waren laut Wafa auch Minderj\u00e4hrige. Die Angaben lie\u00dfen sich zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Israels Armee teilte mit, sie gehe dem Bericht nach.<br \/>Israel hat am Donnerstag die syrische Regierung wegen ihrer Angriffe auf die kurdische Gemeinschaft in Aleppo verurteilt.<br \/>Diese Reaktion geschah nur wenige Tage nach einer Vereinbarung beider Seiten, einen gemeinsamen Mechanismus zur Entspannung der bilateralen Beziehungen einzurichten.<br \/>\u00ab\u00a0Die Angriffe der syrischen Regierungstruppen gegen die kurdische Minderheit in der Stadt Aleppo sind schwerwiegend und gef\u00e4hrlich . Die systematische und m\u00f6rderische Unterdr\u00fcckung der verschiedenen Minderheiten in Syrien widerspricht den Versprechungen eines \u00ab\u00a0neuen Syrien'\u00a0\u00bb, schrieb Au\u00dfenminister Gideon Saar (59) auf X.<br \/>Mitglieder der Hamas und Mitarbeiter des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz suchen wieder nach den sterblichen \u00dcberresten der letzten im Gazastreifen verbliebenen israelischen Geisel.<br \/>Das best\u00e4tigten Quellen der islamistischen Hamas. Die Suche in einem Vorort der Stadt Gaza gestaltet sich den Angaben zufolge allerdings schwierig, weil das Gebiet im Krieg zwischen Israel und der Hamas stark zerst\u00f6rt wurde. Auch fehle es an notwendigem technischem Ger\u00e4t, hie\u00df es.<br \/>Die Suche nach der Leiche des damals 24 Jahre alten Grenzpolizisten Ran Gvili, der am 7. Oktober 2023 beim Terrorangriff der Hamas get\u00f6tet worden war, war fast einen Monat lang ausgesetzt gewesen. Die israelische Regierung hatte betont, nicht in die n\u00e4chste im US-Friedensplan f\u00fcr Gaza vereinbarte Phase \u00fcberzugehen, ehe die Leiche des Polizisten nicht zur\u00fcck in Israel ist.<br \/>Nach Gefechten mit kurdischen K\u00e4mpfern hat die syrische Armee am Mittwoch die kurdischen Stadtviertel der Gro\u00dfstadt Aleppo mit Artillerie beschossen.<br \/>Das berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP aus der nordsyrischen Stadt. Die Armee hatte die zwei kurdisch kontrollierten Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafijeh zuvor zu milit\u00e4rischem Sperrgebiet erkl\u00e4rt und Zivilisten aufgefordert, die Bezirke bis 13 Uhr zu verlassen. Zahlreiche Menschen, darunter auch Familien mit Kindern, ergriffen die Flucht, wie AFP-Korrespondenten berichteten.<br \/>Seit dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad im Dezember 2024 wird das nordsyrische Aleppo von der neuen islamistischen \u00dcbergangsregierung kontrolliert. Nur die Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafijeh standen bisher noch unter der Kontrolle kurdischer Einheiten, die Verbindungen zu den mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kr\u00e4fte Syriens (SDF) und anderen kurdischen Milizen haben.<br \/>Der Iran hat abermals einen mutma\u00dflichen Spion f\u00fcr den israelischen Geheimdienst hingerichtet. Nach Angaben des Justizportals Misan wurde das Todesurteil heute Morgen vollstreckt.<br \/>Er sei vom Mossad im Netz angeworben worden und habe Informationen im Iran gesammelt, hie\u00df es in dem Bericht. Demnach \u00fcbermittelte er auch Fotos und Videos an den Erzfeind der iranischen Staatsf\u00fchrung. Wo er hingerichtet wurde, war zun\u00e4chst unklar.<br \/>Israel hatte im Juni zw\u00f6lf Tage lang Krieg gegen den Iran gef\u00fchrt und gemeinsam mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert. Irans Justiz klagte nach dem Krieg viele M\u00e4nner wegen mutma\u00dflicher Spionage f\u00fcr Israel an oder verurteilte sie bereits zum Tode.<br \/>Israel und Syrien haben sich auf die Einrichtung eines Kommunikationskanals zur Koordinierung von Geheimdienst-, Sicherheits- und Handelsfragen geeinigt.<br \/>Dieser werde unter US-Aufsicht als Plattform dienen, um etwaige Streitigkeiten umgehend beizulegen und Missverst\u00e4ndnisse zu vermeiden, wie das US-Au\u00dfenministerium in einer als gemeinsames Statement bezeichneten Erkl\u00e4rung eines Treffens hochrangiger israelischer und syrischer Vertreter unter US-Vermittlung in Paris mitteilte.<br \/>Das B\u00fcro des israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahus best\u00e4tigte die Einrichtung eines Kommunikationsmechanismus zun\u00e4chst nicht explizit. In einer Stellungnahme wurde aber unter anderem die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Syrien zum Wohle beider L\u00e4nder voranzutreiben, betont.<br \/>Bei einem Massenprotest Tausender Ultraorthodoxe gegen ihre Rekrutierung in Israel hat laut israelischen Polizeiangaben ein Busfahrer mehrere Teilnehmer mit seinem Fahrzeug erfasst.<br \/>Ein junger Mann sei unter dem Bus eingeklemmt und f\u00fcr tot erkl\u00e4rt worden, meldete der Rettungsdienst Magen David Adom. Demnach wurden auch mehrere Menschen verletzt. Der Busfahrer wurde laut Polizei festgenommen. Weitere Angaben machte die Polizei zu dem Vorfall bisher nicht.<br \/>Laut der israelischen Zeitung \u00ab\u00a0Haaretz\u00a0\u00bb nahmen rund 15.000 Ultraorthodoxe an dem Protest gegen eine m\u00f6gliche Wehrpflicht f\u00fcr streng religi\u00f6se M\u00e4nner teil. Israels Polizei teilte mit, dass einige von ihnen Polizisten mit Gegenst\u00e4nden beworfen und M\u00fclltonnen angez\u00fcndet h\u00e4tten. Zudem h\u00e4tten Randalierer auch Journalisten angegriffen, hie\u00df es weiter. Die israelische Polizei sei im Einsatz, um die \u00ab\u00a0gewaltt\u00e4tige Unruhe\u00a0\u00bb aufzul\u00f6sen.<br \/>Inmitten von Protesten und milit\u00e4rischen Spannungen hat die iranische Staatsf\u00fchrung einen m\u00f6glichen Pr\u00e4ventivschlag gegen ihren Erzfeind Israel angedeutet. <br \/>Jede Einmischung in innere Angelegenheiten oder jedes Vorgehen gegen die Stabilit\u00e4t Irans werde mit einer zielgerichteten Reaktion beantwortet, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung des vor wenigen Monaten neu gegr\u00fcndeten Verteidigungsrates.<br \/>Angesichts von Berichten \u00fcber Todesopfer bei den j\u00fcngsten regierungskritischen Protesten im Iran hat US\u2011Pr\u00e4sident Donald Trump (79) der F\u00fchrung in Teheran erneut mit einem Eingreifen gedroht. <br \/>Die USA beobachteten die Proteste sehr genau, sagte Trump w\u00e4hrend eines Flugs nach Washington vor Journalisten. \u00ab\u00a0Wenn sie damit anfangen, Leute zu t\u00f6ten, wie sie es in der Vergangenheit auch getan haben, dann werden sie, denke ich, von den Vereinigten Staaten sehr hart getroffen werden\u00a0\u00bb, sagte Trump. <br \/>\u00ab\u00a0Wir beobachten das sehr genau.\u00a0\u00bb Unklar blieb, welche Schritte die USA m\u00f6glicherweise erw\u00e4gen. <br \/>Bei einem Treffen zwischen Donald Trump (79) und Benjamin Netanjahu (76) am Montag sprachen beide \u00fcber das Thema Iran. Aus der Sicht des j\u00fcdischen Staates bedroht die islamistische F\u00fchrung in Teheran mit ihren m\u00f6glichen Pl\u00e4nen, atomare Waffen herzustellen, die Existenz Israels. <br \/>Im vergangenen Juni hatte Israel zw\u00f6lf Tage lang Krieg gegen den Iran gef\u00fchrt und mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert. Das iranische Atomprogramm soll infolgedessen nach israelischer Darstellung um Jahre zur\u00fcckgeworfen worden sein. <br \/>Dennoch wird \u00fcber einen m\u00f6glichen neuen Krieg in diesem Jahr spekuliert. Israel wirft Teheran unter anderem vor, intensiv am Wiederaufbau seines Raketenprogramms zu arbeiten.<br \/>Das britische Milit\u00e4r hat unterst\u00fctzt von der franz\u00f6sischen Luftwaffe eine Anlage der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen. <br \/>Die britische Regierung teilte in der Nacht zu Sonntag mit, auf eine unterirdische Anlage der Terroristen n\u00f6rdlich der antiken St\u00e4tte von Palmyra sei ein gemeinsamer Angriff ausgef\u00fchrt worden. Es seien Lenkbomben eingesetzt worden, um Zugangstunnel zu der Anlage, in der der IS \u00ab\u00a0h\u00f6chstwahrscheinlich\u00a0\u00bb Waffen und Sprengstoff lagere, zu zerst\u00f6ren. Erste Auswertungen deuteten auf einen Erfolg der Operation hin. <br \/>Der israelische Oppositionsf\u00fchrer Jair Lapid (62) setzt den US-Angriff auf Venezuela und die Festnahme des autorit\u00e4ren Pr\u00e4sidenten Nicol\u00e1s Maduro (63) in einen Zusammenhang mit dem Iran. <br \/>\u00ab\u00a0Das Regime im Iran sollte genau beobachten, was in Venezuela geschieht\u00a0\u00bb, schrieb der Chef der Mitte-Rechts-Partei Jesch Atid (Zukunftspartei) auf X. Der Iran ist Israels Erzfeind. Aus der Sicht des j\u00fcdischen Staates bedroht die islamistische F\u00fchrung in Teheran mit ihren m\u00f6glichen Pl\u00e4nen, atomare Waffen herzustellen, die Existenz Israels.<br \/>Im Juni letzten Jahres hatte Israel zw\u00f6lf Tage lang Krieg gegen den Iran gef\u00fchrt und mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert. Das Atomprogramm des Mullah-Staates soll infolgedessen nach israelischer Darstellung um Jahre zur\u00fcckgeworfen worden sein.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) hat eine Drohung an Irans Regierung gerichtet.<br \/>Der Republikaner sagte am Freitag, dass die Vereinigten Staaten \u00ab\u00a0bereit zum Abschuss\u00a0\u00bb seien, um zu reagieren, falls der Iran Demonstranten t\u00f6ten sollte, woraufhin Teheran warnte, dass eine Intervention die Region destabilisieren w\u00fcrde.<br \/>Am Donnerstag kam es in mehreren iranischen St\u00e4dten zu Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen Demonstranten und Sicherheitskr\u00e4ften, bei denen sechs Menschen get\u00f6tet wurden &#8211; die ersten Todesf\u00e4lle seit der Eskalation der Unruhen. Ladenbesitzer in der Hauptstadt Teheran traten am Sonntag wegen hoher Preise und wirtschaftlicher Stagnation in den Streik, was sich seitdem zu einer Protestbewegung ausgeweitet hat, die auch andere Teile des Landes erfasst hat.<br \/>Die US-Schauspielerin Angelina Jolie hat die \u00e4gyptische Seite des Grenz\u00fcbergangs Rafah zum Gazastreifen besucht. Beim \u00c4gyptischen Roten Halbmond verschaffte sie sich einen \u00dcberblick zu laufenden Hilfsma\u00dfnahmen f\u00fcr den abgeriegelten K\u00fcstenstreifen, wie es aus Kreisen der Hilfsorganisation hie\u00df.<br \/>Jolie sei vom zust\u00e4ndigen Gouverneur empfangen worden. Er habe sie bei ihrer Tour begleitet. Arabische Medien berichteten, dass auch ein Vertreter des US-Au\u00dfenministeriums anwesend war. <br \/>Den Informationen zufolge hat sie in einer symbolischen Geste dabei geholfen, Hilfsg\u00fcter f\u00fcr Gaza zusammenzupacken. Jolie bedankte sich demnach f\u00fcr die Bem\u00fchungen \u00c4gyptens. Sie habe zudem die entscheidende Rolle der Freiwilligen und Mitarbeiter bei der effizienten Organisation und Verteilung der Hilfsg\u00fcter trotz der zahlreichen Herausforderungen gelobt.<br \/>Das israelische Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben mehrere Ziele im Libanon angegriffen.<br \/>Die Armee habe in mehreren Gebieten im S\u00fcden des Nachbarlandes auf Einrichtungen der Hisbollah gezielt, teilte das Milit\u00e4r mit. Dabei sei auch ein Gel\u00e4nde getroffen worden, das eine Eliteeinheit der vom Iran unterst\u00fctzten Miliz zum Training nutze. Ein weiteres Ziel sei ein Geb\u00e4ude gewesen, das der Hisbollah als Waffenlager gedient habe. <br \/>Lokale Medien meldeten Dutzende Angriffe, Berichte \u00fcber Opfer gab es zun\u00e4chst nicht. Augenzeugen berichteten, \u00fcber der Hauptstadt Beirut Kampfflugzeuge gesehen zu haben. Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden Kampfflugzeuge auch im Osten des Landes gesichtet.<br \/>Ungeachtet von Protesten hat Israel Dutzenden internationalen Hilfsorganisationen die Lizenzen entzogen. <br \/>Die israelischen Beh\u00f6rden haben f\u00fcr die Arbeit ab 1. Januar 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie m\u00fcssen ihre Aktivit\u00e4ten nach Angaben des Au\u00dfenministeriums bis M\u00e4rz endg\u00fcltig einstellen, dies betrifft auch T\u00e4tigkeiten im vom Krieg zwischen Israel und der Hamas weitgehend zerst\u00f6rten Gazastreifen. Betroffen sind 37 Organisationen, unter anderem \u00c4rzte ohne Grenzen und Oxfam. <br \/>Der UN-Hochkommissar f\u00fcr Menschenrechte, Volker T\u00fcrk (61), hatte Israels Vorgehen als \u00ab\u00a0emp\u00f6rend\u00a0\u00bb bezeichnet. Das israelische Au\u00dfenministerium hatte erkl\u00e4rt, die Registrierung diene dazu, \u00ab\u00a0die Beteiligung terroristischer Elemente zu verhindern und die Integrit\u00e4t der humanit\u00e4ren Arbeit zu sch\u00fctzen\u00a0\u00bb. <br \/>Der UN-Hochkommissar f\u00fcr Menschenrechte, Volker T\u00fcrk (60), protestiert gegen ein drohendes Verbot von Eins\u00e4tzen zahlreicher internationaler Hilfsorganisationen im Gazastreifen. <br \/>Die israelischen Beh\u00f6rden haben f\u00fcr die Arbeit ab 1. Januar 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie m\u00fcssen ihre Aktivit\u00e4ten nach Angaben des Au\u00dfenministeriums bis M\u00e4rz endg\u00fcltig einstellen. Betroffen ist unter anderem \u00ab\u00a0\u00c4rzte ohne Grenzen\u00a0\u00bb.<br \/>T\u00fcrk bezeichnete das Vorgehen der israelischen Regierung als \u00ab\u00a0emp\u00f6rend\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Dies ist der j\u00fcngste Fall einer Reihe von unrechtm\u00e4\u00dfigen Beschr\u00e4nkungen des humanit\u00e4ren Zugangs\u00a0\u00bb, teilte er in Genf mit. Er forderte L\u00e4nder auf, alles zu tun, um die Regierung in Israel umzustimmen. Zehn Au\u00dfenministerinnen und Au\u00dfenminister aus Europa sowie Kanada und Japan haben bereits an die israelische Regierung geschrieben. <br \/>Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat die wachsende Siedlergewalt gegen Pal\u00e4stinenser im Westjordanland heruntergespielt. <br \/>In einem Interview mit dem US-Sender Fox News sagte er, f\u00fcr solche Vorf\u00e4lle in dem besetzten Gebiet seien nur eine \u00ab\u00a0Handvoll Kids\u00a0\u00bb verantwortlich. Es handele sich um rund 70 Teenager aus zerst\u00f6rten Familien, die gar nicht aus dem Westjordanland selbst stammten, sagte er. <br \/>\u00ab\u00a0Sie machen Dinge wie das F\u00e4llen von Olivenb\u00e4umen und versuchen manchmal, ein Haus anzuz\u00fcnden\u00a0\u00bb, sagte Netanjahu weiter. \u00ab\u00a0Das kann ich nicht akzeptieren. Das ist Selbstjustiz.\u00a0\u00bb Der Regierungschef sprach jedoch von einer falschen Gleichsetzung solcher Angriffe mit Terrorangriffen auf israelische Siedler und ihre Familien im Westjordanland, deren Anzahl er mit mehr als 1.000 bezifferte. <br \/>Die USA und Israel sollen eine zweimonatige Frist f\u00fcr die Entwaffnung der islamistischen Terrororganisation Hamas vereinbart haben. <br \/>Darauf h\u00e4tten sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) und der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (76) bei ihrem Treffen in Florida geeinigt, best\u00e4tigte eine mit dem Thema vertraute Quelle. Zuvor hatte die Zeitung \u00ab\u00a0Israel Hajom\u00a0\u00bb dar\u00fcber berichtet.<br \/>Fachteams beider L\u00e4nder arbeiten nach Angaben des Blattes daran, \u00ab\u00a0klare, einvernehmlich festgelegte Kriterien zu erarbeiten, die definieren, was als praktische Entwaffnung der Hamas gelten w\u00fcrde\u00a0\u00bb. Nach Medienberichten k\u00f6nnte die Hamas m\u00f6glicherweise dazu bereit sein, schwere Waffen wie Raketen abzugeben, aber leichte Waffen zu behalten. <br \/>Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (76) sieht sich mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) mit Blick auf die Friedensbem\u00fchungen in der Region auf einer Linie. <br \/>Beide Seiten seien sich \u00fcber den Wunsch nach Frieden in der Region einig, sagte Netanjahu dem US-Sender Fox News auf die Frage nach m\u00f6glichen Meinungsverschiedenheiten mit Trump bez\u00fcglich des von Israel besetzten Westjordanlands. \u00ab\u00a0Es ist eine Partnerschaft von Gleichgesinnten und F\u00fchrungskr\u00e4ften.\u00a0\u00bb<br \/>Die Au\u00dfenminister von zehn Staaten haben sich besorgt \u00fcber die \u00ab\u00a0erneute Verschlechterung der humanit\u00e4ren Lage im Gazastreifen\u00a0\u00bb gezeigt.<br \/>Die Lage sei nach wie vor \u00ab\u00a0katastrophal\u00a0\u00bb, erkl\u00e4rten die Au\u00dfenministerinnen und Au\u00dfenminister von Gro\u00dfbritannien, Kanada, D\u00e4nemark, Finnland, Frankreich, Island, Japan, Norwegen, Schweden und der Schweiz am Dienstag in einer gemeinsamen vom britischen Au\u00dfenministerium ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung.<br \/>Angesichts des beginnenden Winters seien die Zivilisten im Gazastreifen mit \u00ab\u00a0erschreckenden\u00a0\u00bb Bedingungen konfrontiert, mit starken Regenf\u00e4llen und sinkenden Temperaturen, betonten die Ministerinnen und Minister.<br \/>In dem pal\u00e4stinensischen Gebiet mit 2,2 Millionen Einwohnern seien noch immer 1,3 Millionen Menschen dringend auf Hilfe angewiesen. Mehr als die H\u00e4lfte der Gesundheitseinrichtungen sei nur teilweise funktionst\u00fcchtig. Es gebe einen Mangel an grundlegenden medizinischen Ger\u00e4ten und Hilfsg\u00fctern, hie\u00df es weiter.<br \/>Dutzenden internationalen Hilfsorganisationen in den pal\u00e4stinensischen Gebieten, darunter auch \u00c4rzte ohne Grenzen (MSF), droht zum Jahresbeginn das Aus.<br \/>Ab dem 1. Januar d\u00fcrften internationale Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die eine von Israel geforderte Registrierung nicht abgeschlossen h\u00e4tten, nicht mehr t\u00e4tig sein, teilte das Au\u00dfenministerium in Jerusalem mit. Solche Organisationen m\u00fcssten ihre Aktivit\u00e4ten bis zum M\u00e4rz n\u00e4chsten Jahres endg\u00fcltig einstellen. <br \/>\u00ab\u00a0Die Registrierungspflicht dient dazu, die Beteiligung terroristischer Elemente zu verhindern und die Integrit\u00e4t der humanit\u00e4ren Arbeit zu sch\u00fctzen\u00a0\u00bb, hie\u00df es in der Mitteilung. Die Registrierung bleibe weiterhin offen, Organisationen k\u00f6nnen nach wie vor Antr\u00e4ge stellen. Nach Angaben des Diaspora-Ministeriums sind bisher 37 Organisationen vom Entzug der Zulassung betroffen.<br \/>Die Vereinigten Arabischen Emirate haben den Abzug ihrer verbliebenen Truppen aus dem Jemen angek\u00fcndigt.<br \/>Der Schritt erfolge \u00ab\u00a0angesichts der j\u00fcngsten Entwicklungen\u00a0\u00bb im Land, teilte das emiratische Verteidigungsministerium der Staatsagentur WAM zufolge mit.<br \/>Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat bei einem Besuch im Heiligen Land einen \u00ab\u00a0Schrei nach Frieden\u00a0\u00bb von Israelis und Pal\u00e4stinensern vernommen.<br \/>Dieser sei \u00ab\u00a0un\u00fcberh\u00f6rbar\u00a0\u00bb, und \u00ab\u00a0die Tr\u00e4nen derer, die unter der aktuellen Situation leiden, un\u00fcbersehbar\u00a0\u00bb, sagte der Limburger Bischof Georg B\u00e4tzing laut einer Mitteilung zum Abschluss einer viert\u00e4gigen Reise in Israel und den pal\u00e4stinensischen Gebieten. Deshalb m\u00fcsse die Verpflichtung zum Frieden unumkehrbar sein. <br \/>Das Massaker der islamistischen Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel sei ein \u00ab\u00a0fundamentaler Einschnitt\u00a0\u00bb f\u00fcr die gesamte Region gewesen, sagte B\u00e4tzing. \u00ab\u00a0Nach wie vor ist das israelische Kollektiv zutiefst ersch\u00fcttert und die pal\u00e4stinensische Seite \u2013 gerade in Gaza angesichts des dort existenten Elends \u2013 verbittert\u00a0\u00bb, sagte er weiter.<br \/>\u00ab\u00a0Ich habe bei meiner Reise eine Region erlebt, deren Gesellschaften traumatisiert, ja innerlich verw\u00fcstet sind. Beide haben ihre Empathie-F\u00e4higkeit f\u00fcr den jeweils anderen massiv eingeb\u00fc\u00dft.\u00a0\u00bb<br \/>Mehreren internationalen Hilfsorganisationen in den pal\u00e4stinensischen Gebieten, darunter auch \u00c4rzte ohne Grenzen (MSF), droht zum Jahresbeginn das Aus. <br \/>Die israelische Regierung habe rechtliche Schritte zum Entzug ihrer Betriebsgenehmigungen vom 1. Januar an eingeleitet, berichtete die israelische Zeitung \u00ab\u00a0Jediot Achronot\u00a0\u00bb. Hintergrund sind nach israelischer Darstellung eine fehlende Registrierung und die angebliche Verstrickung einiger Mitarbeiter in terroristische Aktivit\u00e4ten. <br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) droht dem Iran im Schulterschluss mit Israel neue Milit\u00e4rschl\u00e4ge an. <br \/>Er bef\u00fcrworte einen erneuten israelischen Angriff, sollte der Iran weiter Raketen bauen, sagte Trump bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu (76) in seiner Residenz Mar-a-Lago in Florida.<br \/>Die islamistische Hamas machte Trump zudem f\u00fcr den stockenden Friedensprozess im Gazastreifen verantwortlich. <br \/>Israels Staatspr\u00e4sident Izchak Herzog hat deutlich gemacht, dass es nach dem Antrag des Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu (76) auf Begnadigung noch keine Entscheidung dazu gibt. <br \/>Herzogs B\u00fcro reagierte damit auf \u00c4u\u00dferungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) bei einem Treffen mit Netanjahu in Florida, die nahelegten, dass eine Begnadigung \u00ab\u00a0unterwegs\u00a0\u00bb sei. Trump sagte, Herzog habe ihm dies bei einem Gespr\u00e4ch gesagt. Netanjahu sei immerhin ein Kriegsheld, erkl\u00e4rte Trump. Es sei daher undenkbar, ihn nicht zu begnadigen. <br \/>Netanjahu hatte Herzog in einem Schreiben offiziell um Begnadigung gebeten. Es ist unklar, wann es dazu eine Entscheidung des Pr\u00e4sidenten geben wird. Gegen den Regierungschef l\u00e4uft seit mehr als f\u00fcnf Jahren ein Korruptionsprozess. Er ist wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit angeklagt. Trump hatte Herzog wiederholt dazu aufgefordert, Netanjahu zu begnadigen. Herzog sagte daraufhin, Israel sei ein souver\u00e4nes Land, und man respektiere das israelische Justizsystem.<br \/>Israel will laut einem ranghohen Entwickler sein neues Laser-Abwehrsystem in Zukunft nicht nur vom Boden aus betreiben, sondern auch auf Flugzeugen installieren. <br \/>\u00ab\u00a0Wir sind bereits in der n\u00e4chsten Generation\u00a0\u00bb, sagte Daniel Gold vom israelischen Verteidigungsministerium, der auch als Entwickler des Raketenabwehrsystems Iron Dome (Eisenkuppel) gilt, dem Kan-Sender. <br \/>Die israelische Armee hatte am Sonntag eine Laser-Abwehrwaffe erhalten, die nun in die mehrschichtige Luftabwehr des Landes integriert werden soll. Das System \u00ab\u00a0Iron Beam\u00a0\u00bb (Eiserner Strahl) gilt als weiterer Baustein der israelischen Luftabwehr neben Iron Dome, David\u2019s Sling und Arrow. Tests hatten nach Angaben des Verteidigungsministeriums gezeigt, dass es Raketen, M\u00f6rsergranaten, Luftfahrzeuge und Drohnen zuverl\u00e4ssig abfangen k\u00f6nne. Zudem sei es deutlich kosteng\u00fcnstiger als bisherige Systeme.<br \/>Die islamistische Terrororganisation Hamas hat offiziell den Tod von f\u00fcnf f\u00fchrenden Mitgliedern bei israelischen Angriffen w\u00e4hrend des Gaza-Kriegs best\u00e4tigt. <br \/>Unter den Toten sind laut einer Mitteilung der Organisation der ehemalige Sprecher des milit\u00e4rischen Hamas-Fl\u00fcgels, Abu Obeida, der Bruder des ebenfalls get\u00f6teten Hamas-Chefs Jihia al-Sinwar, Mohammed al-Sinwar, sowie der ranghohe Hamas-Kommandeur Raed Saad. Der neue Sprecher des milit\u00e4rischen Hamas-Arms, der Kassam-Brigaden, nennt sich auch Abu Obeida. <br \/>Seit Beginn des Gaza-Kriegs vor fast zwei Jahren hat Israel zahlreiche ranghohe Hamas-Anf\u00fchrer und Kommandeure im Gazastreifen sowie im Ausland get\u00f6tet. Auch nach Beginn einer Waffenruhe am 10. Oktober hat Israels Armee seine Angriffe auf Hamas-Mitglieder fortgesetzt. Der h\u00f6chste Hamas-F\u00fchrer im Ausland ist derzeit Chalil al-Haja. Er leitet die Hamas-Delegation bei den indirekten Verhandlungen mit Israel. <br \/>Ein heftiger Wintersturm hat das Leid f\u00fcr Hunderttausende Pal\u00e4stinenser im weitgehend kriegszerst\u00f6rten Gazastreifen weiter versch\u00e4rft. <br \/>In viele der Zelte, in denen die nach zwei Jahren Krieg geschw\u00e4chten Menschen Schutz vor K\u00e4lte und Regen suchen, drang Wasser ein und manche wurden von Sturmb\u00f6en zerrissen, wie die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete. Zelte, die in Strandn\u00e4he standen, wurden nach einem Bericht des arabischen Nachrichtensenders Al Dschasira durch hohe Wellen zerst\u00f6rt. Nach Angaben des Zivilschutzes kamen eine Frau und ein Kind ums Leben.<br \/>\u00ab\u00a0Das Wasser drang noch vor Sonnenaufgang in unser Zelt ein. Binnen Minuten war alles \u00fcberflutet &#8211; die Matratzen, die Decken und die Kleidung unserer Kinder\u00a0\u00bb, sagte Khaled Abu Labda der Deutschen Presse-Agentur. \u00ab\u00a0Den Rest der Nacht verbrachten wir stehend in der K\u00e4lte, weil wir nirgendwo anders hingehen konnten\u00a0\u00bb, klagte der 41-J\u00e4hrige aus Deir al-Balah, das im zentralen Abschnitt des Gazastreifens liegt. <br \/>Israels Oberster Gerichtshof hat die von der Regierung angestrebte Schlie\u00dfung des Armeesenders per einstweiliger Verf\u00fcgung ausgesetzt.<br \/>Dies gelte bis zur endg\u00fcltigen Entscheidung des Gerichts \u00fcber die gegen die Schlie\u00dfung eingereichten Klagen, hie\u00df es. Die Verf\u00fcgung des Gerichtshofs erfolgte rund eine Woche, nachdem das Regierungskabinett einstimmig dem umstrittenen Vorschlag von Verteidigungsminister Israel Katz zugestimmt hatte, Galei Zahal bis 1. M\u00e4rz kommenden Jahres zu schlie\u00dfen.<br \/>Katz hatte dies damit begr\u00fcndet, der als kritisch geltende Sender transportiere \u00ab\u00a0politische und spaltende Inhalte, die nicht mit den Werten der israelischen Armee \u00fcbereinstimmen\u00a0\u00bb. Der Sender gilt als historisch und sendet schon seit 75 Jahren.<br \/>Der Chef des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses des Bundestags, Armin Laschet, fordert mehr Tempo bei der Umsetzung des 20-Punkte-Friedensplans von US-Pr\u00e4sident Donald Trump f\u00fcr den Gazastreifen.<br \/>\u00ab\u00a0Entscheidend ist, dass jetzt der Zeitraum bis zum Eintritt in die zweite Phase des Plans nicht zu lange wird, weil sich die Hamas sonst wieder in dem K\u00fcstengebiet festgesetzt\u00a0\u00bb, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. \u00ab\u00a0Da hakt es im Moment\u00a0\u00bb, f\u00fcgte Laschet hinzu.<br \/>Seit mehr als zwei Monaten gilt im Gazastreifen offiziell eine Waffenruhe. Doch der geplante Eintritt in die zweite Phase des Friedensplans stockt. Sie sieht eine Entwaffnung der islamistischen Hamas und die Einsetzung einer internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) vor. Die Terrororganisation lehnt es jedoch strikt ab, ihre Waffen niederzulegen.<br \/>Eine Teilnahme etwa von Bundeswehrsoldaten an der Stabilisierungstruppe erteilte Laschet eine Absage. \u00ab\u00a0Deutschland hat immer deutlich gemacht: In diesem Konflikt werden wir aus historischen Gr\u00fcnden nicht milit\u00e4risch pr\u00e4sent sein wollen und k\u00f6nnen\u00a0\u00bb, sagte er angesichts der besonderen Verantwortung der Bundesrepublik f\u00fcr den Staat Israel vor dem Hintergrund der Schoah.<br \/>Die israelische Armee hat eine Laser-Abwehrwaffe erhalten, die nun in die mehrschichtige Luftabwehr des Landes integriert werden soll. Das Lasersystem sei den Streitkr\u00e4ften \u00fcbergeben worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. An der Entwicklung waren die R\u00fcstungsunternehmen Elbit Systems und Rafael beteiligt.<br \/>Das System \u00ab\u00a0Iron Beam\u00a0\u00bb (Eiserner Strahl) gilt als weiterer Baustein der israelischen Luftabwehr neben Iron Dome, David\u2019s Sling und Arrow. Tests h\u00e4tten gezeigt, dass es Raketen, M\u00f6rsergranaten, Luftfahrzeuge und Drohnen zuverl\u00e4ssig abfangen k\u00f6nne. Zudem sei es deutlich kosteng\u00fcnstiger als bisherige Systeme.<br \/>Nach US-Angaben k\u00f6nnen mit dem Lasersystem etwa Drohnen f\u00fcr rund vier Dollar pro Einsatz neutralisiert werden. Das bislang eingesetzte mehrstufige Raketenabwehrsystem ist dagegen erheblich teurer.<br \/>Ein Angreifer hatte am Freitag im Norden Israels nach Polizeiangaben mit seinem Auto einen Mann \u00fcberfahren und eine 18-J\u00e4hrige erstochen. <br \/>Jetzt setzt die israelische Armee ihren Einsatz im Heimatort des T\u00e4ters im besetzten Westjordanland fort. <br \/>Die Armee gehe mit aller \u00ab\u00a0mit aller H\u00e4rte gegen terroristische Zellen\u00a0\u00bb in Kabatija vor, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz (70) am Samstag mit. Er wolle Vergeltung \u00fcben.<br \/>Sicherheitsbeh\u00f6rden haben in Italien neun mutma\u00dfliche Unterst\u00fctzer der islamistischen Hamas festgenommen und ein Millionenverm\u00f6gen beschlagnahmt. <br \/>Bei der Operation \u00ab\u00a0Domino\u00a0\u00bb seien insgesamt Verm\u00f6genswerte in H\u00f6he von acht Millionen Euro sichergestellt worden, teilte die Finanzpolizei mit und verwies auch auf die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Genua. <br \/>Die Beschuldigten sollen die Hamas \u00fcber verschiedene angebliche Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen mit sieben Millionen Euro unterst\u00fctzt haben. Ermittelt werde auch gegen drei Vereinigungen, die ma\u00dfgeblich am Geldbeschaffungs- und Transfersystem beteiligt gewesen sein sollen.<br \/>Am 7. Oktober 2023 wurde Romi Gonen auf dem Nova-Musikfestival von Hamas-Terroristen angegriffen und anschlie\u00dfend entf\u00fchrt. <br \/>Sie verbrachte insgesamt 471 Tage als Geisel im Gazastreifen und erlitt w\u00e4hrend dieser Zeit schwere Misshandlungen. In einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender Kanal 12 berichtete die heute 25-J\u00e4hrige von den sexuellen \u00dcbergriffen, denen sie ausgesetzt war.<br \/>Nach Informationen des israelischen Senders Channel 12 hatten vor Monaten geheime Kontakte zwischen Israel und Somaliland begonnen.<br \/>Israel habe damals im Krieg im Gazastreifen nach L\u00e4ndern gesucht, die bereit w\u00e4ren, pal\u00e4stinensische Bewohner des umk\u00e4mpften K\u00fcstenstreifens aufzunehmen. Netanjahus Verb\u00fcndeter Trump hatte zuvor die Idee einer Umsiedelung der Bewohner ins Spiel gebracht, was aber auf internationale Kritik gesto\u00dfen war. <br \/>Ein anderer zentraler Grund f\u00fcr Israels Beziehungen zu Somaliland sei die N\u00e4he dieser Region zum Jemen, schrieb die \u00ab\u00a0Times of Israel\u00a0\u00bb. Der Zugang zum Territorium und Luftraum Somalilands w\u00fcrde es Israel erleichtern, Angriffe gegen die vom Iran unterst\u00fctzte Huthi-Miliz im Jemen durchzuf\u00fchren und sie zu \u00fcberwachen. Die Miliz hatte nach dem Beginn des Gaza-Kriegs Ziele in Israel und vor allem Handelsschiffe mit mutma\u00dflichem Bezug zu Israel angegriffen.<br \/>Bei einer Kette von Terrorangriffen im Norden Israels sind nach Polizeiangaben zwei Menschen get\u00f6tet und mehrere weitere verletzt worden. <br \/>Ein pal\u00e4stinensischer Attent\u00e4ter fuhr mit seinem Wagen bei Beit Schean in eine Gruppe von Passanten, berichteten israelische Medien unter Berufung auf die Polizei. Ein 68-J\u00e4hriger kam dabei ums Leben, mindestens zwei weitere Personen, unter ihnen ein 16-J\u00e4hriger, erlitten Verletzungen.<br \/>Israels Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben erneut zwei Pal\u00e4stinenser im Gazastreifen get\u00f6tet.<br \/>\u00ab\u00a0Zwei Terroristen\u00a0\u00bb h\u00e4tten im S\u00fcden des abgeriegelten K\u00fcstenstreifens die sogenannte gelbe Linie \u00fcberschritten und sich den israelischen Truppen gen\u00e4hert, teilte die Armee mit. Die beiden h\u00e4tten \u00ab\u00a0eine unmittelbare Bedrohung\u00a0\u00bb dargestellt und seien deshalb nach ihrer Identifizierung \u00ab\u00a0eliminiert\u00a0\u00bb worden.<br \/>Im Rahmen der Vereinbarung \u00fcber eine Waffenruhe w\u00fcrden israelische Truppen auch weiterhin im S\u00fcden des Gazastreifens stationiert bleiben, um unmittelbare Bedrohungen zu beseitigen.<br \/>Israel wird seine Truppen nach Worten des Verteidigungsministers niemals komplett aus dem Gazastreifen abziehen. <br \/>\u00ab\u00a0In Gaza wird Israel niemals abziehen. Innerhalb des Gazastreifens wird es eine Sicherheitszone geben, eine betr\u00e4chtliche Sicherheitszone\u00a0\u00bb, sagte Israel Katz bei einer Konferenz der siedlerfreundlichen Zeitung \u00ab\u00a0Makor Rischon\u00a0\u00bb. <br \/>Der vom israelischen Kabinett gebilligte Bau von 19 neuen Siedlungen im Westjordanland st\u00f6\u00dft bei westlichen Staaten auf Kritik. Eine Gruppe von Staaten, darunter Deutschland, verurteilte den Schritt als Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht. <br \/>Er berge auch die Gefahr, die Instabilit\u00e4t in der Region zu versch\u00e4rfen und die Bem\u00fchungen um ein Ende des Gaza-Krieges zu untergraben sowie die Aussichten auf langfristigen Frieden und Sicherheit in der gesamten Region zu beeintr\u00e4chtigen.<br \/>In der unter anderem vom Ausw\u00e4rtigen Amt ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung von Belgien, Kanada, D\u00e4nemark, Frankreich, Italien, Island, Irland, Japan, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Gro\u00dfbritannien und Deutschland wird Israel aufgefordert, die Entscheidung r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<br \/>Im Heiligen Land feiern Christen erstmals seit dem Gaza-Krieg wieder Weihnachten weitgehend wie gewohnt. W\u00e4hrend des verheerenden Kriegs blieben die Festlichkeiten stark ged\u00e4mpft. <br \/>Die traditionelle Prozession brach mittags von Jerusalem aus auf und fuhr in Richtung Bethlehem im Westjordanland. Angef\u00fchrt wurde die Fahrzeugkolonne von dem h\u00f6chsten Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land, Kardinal Pierbattista Pizzaballa. Der Patriarch, der einen roten Umhang, ein rotes K\u00e4ppchen sowie ein gro\u00dfes goldenes Kreuz auf der Brust trug, zelebriert sp\u00e4ter in Bethlehem, der \u00dcberlieferung nach Geburtsort Jesu, auch die Mitternachtsmesse. <br \/>Vor der Geburtskirche Jesu in Bethlehem war erstmals seit Beginn des Gaza-Kriegs vor mehr als zwei Jahren wieder ein gro\u00dfer Weihnachtsbaum aufgestellt worden. Das israelische Tourismusministerium rechnet zu Weihnachten mit rund 40.000 christlichen Pilgern.<br \/>Der israelische Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold betont, ohne eine Entwaffnung der Hamas k\u00f6nne es keine ernsthaften Fortschritte in den Bem\u00fchungen um eine dauerhafte Befriedung des Gastreifens geben.<br \/>\u00ab\u00a0Niemand wird die Hamas entwaffnen au\u00dfer der israelischen Armee, denn keines der L\u00e4nder, die sich zu einer internationalen Truppe verpflichtet haben oder dies in Erw\u00e4gung gezogen haben, ist bereit, das zu tun\u00a0\u00bb, sagt Rynhold. Er sehe \u00fcberdies \u00ab\u00a0keine Chance\u00a0\u00bb, dass Trump amerikanische Bodentruppen entsenden k\u00f6nnte, um dies selbst in die Hand zu nehmen. <br \/>\u00ab\u00a0Dies bleibt das zentrale Hindernis, denn ohne eine Entwaffnung w\u00fcrde man schlicht eine Organisation bestehen lassen, die (das Massaker am) 7. Oktober ver\u00fcbt hat und gemeinsam mit Verb\u00fcndeten in der Region die Zerst\u00f6rung Israels anstrebt\u00a0\u00bb, sagt der Politikwissenschaftler. Zudem werde niemand gro\u00dfe Summen in den Wiederaufbau des weitgehend zerst\u00f6rten K\u00fcstenstreifens investieren, wenn davon auszugehen sei, dass der Konflikt zwischen der Hamas und Israel weiter andauert.<br \/>Der mit einer UN-Resolution abgesicherte Plan verlangt auch einen weiteren R\u00fcckzug israelischer Truppen aus dem K\u00fcstenstreifen. Der pal\u00e4stinensische Politikwissenschaftler Ghassan Chatib meint, der \u00dcbergang zur zweiten Phase sei \u00ab\u00a0schwierig bis unm\u00f6glich\u00a0\u00bb.<br \/>Weder f\u00fcr Israel noch f\u00fcr die Hamas sei es ein echtes Anliegen, die Bedingungen zu erf\u00fcllen. Es liege im Interesse Israels, die Kontrolle \u00fcber die H\u00e4lfte des Gazastreifens zu behalten und seine Truppen nicht weiter zur\u00fcckzuziehen.<br \/>\u00ab\u00a0Und die Hamas ist \u00fcberzeugt, dass es besser ist, die Kontrolle \u00fcber eine H\u00e4lfte des Gazastreifens zu bewahren, als die Option zu akzeptieren, die ihr in der zweiten Phase des Abkommens geboten w\u00fcrde\u00a0\u00bb, sagt Chatib. Au\u00dferdem sei es schwierig, L\u00e4nder zu finden, die im Rahmen der Stabilisierungstruppe milit\u00e4rische Verantwortung \u00fcbernehmen wollten.<br \/>Der vom israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu versprochene \u00ab\u00a0absolute Sieg\u00a0\u00bb \u00fcber die Hamas hat sich als Illusion erwiesen. Die Terrororganisation hat in dem von ihr kontrollierten Gebiet wohl auch mit Hilfe ihres brutalen Vorgehens gegen interne Gegner weiter die Macht, obwohl sie durchaus geschw\u00e4cht ist.<br \/>Die Hamas hat allerdings keine Probleme, neue K\u00e4mpfer zu rekrutieren \u2013 sicherlich auch angesichts der Wut vieler Menschen \u00fcber Israels hartes Vorgehen im Krieg. <br \/>Trump sprach nach der Vereinbarung einer Waffenruhe am 10. Oktober nach zwei Jahren Krieg von \u00ab\u00a0Frieden in Nahost\u00a0\u00bb. Vereinbart wurde lediglich eine Waffenruhe \u2013 und selbst die bleibt fragil, es kommt immer wieder zu t\u00f6dlichen Vorf\u00e4llen. Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbeh\u00f6rde sind seit Beginn der Waffenruhe rund 400 Pal\u00e4stinenser im Gazastreifen get\u00f6tet worden.<br \/>Die nun anstehende zweite Phase des 20-Punkte-Plans von US-Pr\u00e4sident Donald Trump sieht eine Entwaffnung der Hamas und die Einsetzung einer internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) vor. Die Terrororganisation lehnt es jedoch strikt ab, ihre Waffen niederzulegen. <br \/>Die Meinungen zu einer Entwaffnung der Hamas gehen auch in der Bev\u00f6lkerung auseinander. W\u00e4hrend der vierfache Vater al-Hadi daf\u00fcr ist, dass die Hamas ihre Waffen niederlegt, lehnt der 29-j\u00e4hrige Ahmed Nasser al-Attar dies klar ab. \u00ab\u00a0Wer vom Ende der Hamas oder vom Wiederaufbau Gazas spricht, ist realit\u00e4tsfremd\u00a0\u00bb, sagt er.<br \/>Die gegenw\u00e4rtige Waffenruhe sei kein Frieden, \u00ab\u00a0sondern nur eine vor\u00fcbergehende Pause\u00a0\u00bb. Ohne eine echte Friedensregelung und ein Ende der israelischen Besatzung von pal\u00e4stinensischen Gebieten werde der Konflikt weitergehen, ist der zweifache Vater \u00fcberzeugt. \u00ab\u00a0Meine gr\u00f6\u00dfte Angst ist, dass meine Kinder im selben Kreislauf aufwachsen wie wir: Krieg, br\u00fcchige Ruhe und dann wieder Krieg.\u00a0\u00bb<br \/>Laut einer Umfrage des Pal\u00e4stinensischen Zentrums f\u00fcr Politik und Meinungsforschung in Ramallah lehnen rund 70 Prozent der Pal\u00e4stinenser die im Friedensplan Trumps vorgesehene Entwaffnung der Hamas ab.<br \/>Die schwedische Klima- und Gaza-Aktivistin Greta Thunberg ist w\u00e4hrend einer Protestaktion in London festgenommen worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf die Polizei. <br \/>Ihr wird vorgeworfen, mit einem Plakat ihre Unterst\u00fctzung der in Gro\u00dfbritannien verbotenen, propal\u00e4stinensischen Organisation Palestine Action kundgetan zu haben. <br \/>Auf Bildern und in einem Video ist zu sehen, wie die 22-J\u00e4hrige ein Schild in der Hand h\u00e4lt, auf dem steht: \u00ab\u00a0Ich unterst\u00fctze die Inhaftierten von Palestine Action. Ich lehne V\u00f6lkermord ab.\u00a0\u00bb Die Polizei teilte offiziell die Festnahme einer 22-J\u00e4hrigen mit, ohne einen Namen zu nennen. <br \/>Der Protest der Gruppe, bei dem auch ein Mann und eine weitere Frau festgenommen wurden, galt einer Versicherungsgesellschaft im Zentrum Londons. \u00ab\u00a0Heute Morgen gegen 7.00 Uhr wurde ein Geb\u00e4ude (.) mit H\u00e4mmern und roter Farbe besch\u00e4digt\u00a0\u00bb, teilte die Polizei mit.<br \/>Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat von einer Besiedlung des n\u00f6rdlichen Gazastreifens gesprochen. <br \/>Damit widersprach der Politiker von der rechtskonservativen Regierungspartei Likud klar dem Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der einen stufenweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem K\u00fcstenstreifen vorsieht. <br \/>Bei einer Veranstaltung im besetzten Westjordanland sagte Katz, man werde \u00ab\u00a0mit Gottes Hilfe, wenn die Zeit gekommen ist\u00a0\u00bb, auch im Norden des Gazastreifens Siedlungskerne errichten, an den Orten der vor 20 Jahren ger\u00e4umten israelischen Siedlungen. Man werde dies \u00ab\u00a0auf die richtige Weise und zur richtigen Zeit\u00a0\u00bb tun. <br \/>Die Kirchenoberh\u00e4upter Jerusalems haben trotz anhaltender Spannungen im Nahen Osten die christliche Hoffnungsbotschaft von Weihnachten betont. <br \/>Zwar erm\u00f6gliche eine Waffenruhe vielen Gemeinden, das Fest wieder \u00f6ffentlicher zu begehen, zugleich mahnten sie jedoch zur Vorsicht. In ihrer gemeinsamen Weihnachtsbotschaft verwiesen sie auf den Propheten Jeremia, der vor jenen warne, die von \u00ab\u00a0Frieden, Frieden\u00a0\u00bb spr\u00e4chen, obwohl es keinen Frieden gebe.<br \/>Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan rechnet damit, dass US-Pr\u00e4sident Donald Trump in den kommenden Wochen den Beginn der zweiten Phase der Waffenruhe-Vereinbarung f\u00fcr den Gazastreifen verk\u00fcnden wird. <br \/>\u00ab\u00a0Wir erwarten, dass die zweite Phase in den ersten Wochen des neuen Jahres mit einer Erkl\u00e4rung Trumps beginnt\u00a0\u00bb, sagte Fidan bei einem Besuch in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Er f\u00fcgte hinzu, dass die \u00dcbergabe der Verwaltung an eine von Pal\u00e4stinensern gef\u00fchrte Struktur Priorit\u00e4t habe.<br \/>Vor dem Hintergrund zunehmender Sorge vor neuen Angriffen Israels hat der Iran Medienberichten zufolge mehrere Raketen getestet. <br \/>Den Angaben nach fanden die Tests in der Hauptstadt Teheran sowie in den Gro\u00dfst\u00e4dten Isfahan und Maschhad statt.<br \/>Die Revolutionsgarden oder die Armee best\u00e4tigten die Tests bislang nicht. Das Nachrichtenportal \u00ab\u00a0Nournews\u00a0\u00bb ver\u00f6ffentlichte ein Video, das die Tests zeigen soll. <br \/>Israel vertieft seine Sicherheitskooperation mit den Mittelmeernachbarn Zypern und Griechenland.<br \/>Dies sagte der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (76) nach einem Dreiergipfel mit seinem griechischen Amtskollegen Kyriakos Mitsotakis (52) und Zyperns Pr\u00e4sident Nikos Christodoulidis (52) in Jerusalem. <br \/>Bei einem israelischen Angriff im Libanon sind nach Beh\u00f6rdenangaben drei Menschen get\u00f6tet worden. <br \/>Bei dem Luftangriff sei ein Auto im S\u00fcdlibanon in der Provinz Sidon getroffen worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Ein Armeesprecher Israels gab an, mehrere Mitglieder der Hisbollah bei Sidon angegriffen zu haben. Die Schiiten-Miliz \u00e4u\u00dferte sich zun\u00e4chst nicht.<br \/>In einem umstrittenen Schritt hat die israelische Regierung die Schlie\u00dfung des beliebten Armeesenders beschlossen.<br \/>Das Kabinett stimmte nach Medienberichten f\u00fcr einen entsprechenden Vorschlag des Verteidigungsministers Israel Katz, Galei Zahal bis zum 1. M\u00e4rz kommenden Jahres zu schlie\u00dfen. Katz hatte dies damit begr\u00fcndet, der als kritisch geltende Sender transportiere \u00ab\u00a0politische und spaltende Inhalte, die nicht mit den Werten der israelischen Armee \u00fcbereinstimmen\u00a0\u00bb.<br \/>Mehr als zwei Jahre nach dem beispiellosen Massaker der islamistischen Terrororganisation Hamas und anderer Extremistengruppen in Israel verweigert der Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (76) weiterhin eine unabh\u00e4ngige Untersuchung der Vorf\u00e4lle.<br \/>Statt der Einrichtung einer staatlichen Untersuchungskommission bef\u00fcrwortet der 76-J\u00e4hrige die Ernennung einer Regierungskommission.<br \/>Israel hat die Schaffung von 19 neuen Siedlungen im besetzten Westjordanland gebilligt. <br \/>Der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich (45) schrieb in einem Post auf der Plattform X: \u00ab\u00a0Das Kabinett hat den von mir gemeinsam mit meinem Freund, Verteidigungsminister Israel Katz (70), eingebrachten Vorschlag genehmigt, 19 neue Siedlungen auszurufen und zu regeln!\u00a0\u00bb<br \/>Die Zahl der seit drei Jahren genehmigten Siedlungen in dem Pal\u00e4stinensergebiet stieg damit auf 69. Die erneute Ausweitung des israelischen Siedlungsbaus soll laut Smotrich die Gr\u00fcndung eines Pal\u00e4stinenserstaats verhindern. <br \/>Israel hatte 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert, wo heute mehr als 700.000 Siedler inmitten von rund drei Millionen Pal\u00e4stinensern leben. Nach internationalem Recht sind die Siedlungen dort illegal.<br \/>Eine Woche nach dem blutigen Anschlag auf ein j\u00fcdisches Fest in Sydney hat der israelische Staatspr\u00e4sident Izchak Herzog (65) zu einem weltweiten Kampf gegen Antisemitismus aufgerufen. \u00ab\u00a0Der weltweite Anstieg des Judenhasses ist ein globaler Notstand\u00a0\u00bb, sagte Herzog bei einer Gedenkveranstaltung in Jerusalem f\u00fcr die 15 Todesopfer in Australien. <br \/>Herzog forderte, alle m\u00fcssten sich am Kampf gegen Antisemitismus beteiligen. \u00ab\u00a0Dies ist ein dringender Aufruf zum Handeln, um die n\u00e4chste Katastrophe zu verhindern\u00a0\u00bb, sagte der Pr\u00e4sident. In jedem Land erfordere dies \u00ab\u00a0sehr entschlossene und harte Ma\u00dfnahmen sowie starke F\u00fchrung\u00a0\u00bb.<br \/>W\u00e4hrend der Veranstaltung gab es eine Live-Schalte zu der Gedenkversammlung in Sydney. \u00ab\u00a0Ich m\u00f6chte den Juden Australiens sagen: Das Volk Israel steht an eurer Seite\u00a0\u00bb, sagte Herzog. Er hoffe, dass er die j\u00fcdische Gemeinde in Australien bald besuchen k\u00f6nne. <br \/>Seit mehr als zwei Monaten gilt im Gazastreifen offiziell eine Waffenruhe. Doch f\u00fcr die Menschen in dem verw\u00fcsteten K\u00fcstenstreifen ist der Alltag weit entfernt von Normalit\u00e4t. Der 46-j\u00e4hrige Mahmud Abd al-Hadi etwa musste mit seiner Familie w\u00e4hrend des zweij\u00e4hrigen Krieges immer wieder fliehen. <br \/>Bis heute ist ihr Alltag gepr\u00e4gt vom Kampf um die Versorgung und der Angst vor einem neuen Ausbruch der Gefechte zwischen islamistischer Hamas und Israels Armee. <br \/>Die Menschen seien m\u00fcde, sagt al-Hadi. \u00ab\u00a0Meine Kinder fragen mich, wann wir nach Hause zur\u00fcckkehren, wann das Leben wieder normal wird. Und ich habe keine Antworten.\u00a0\u00bb<br \/>Bei Eins\u00e4tzen der israelischen Armee im Norden des pal\u00e4stinensischen Westjordanlands sind nach Milit\u00e4rangaben zwei Pal\u00e4stinenser get\u00f6tet worden.<br \/>Im Gebiet von Kabatija habe ein Mann einen Stein auf Soldaten geworfen. \u00ab\u00a0Die Soldaten reagierten mit Feuer und schalteten den Terroristen aus\u00a0\u00bb, hie\u00df es in der Mitteilung weiter. Nach Angaben des pal\u00e4stinensischen Gesundheitsministeriums in Ramallah handelte es sich bei dem Toten um einen 16-J\u00e4hrigen.<br \/>Bei einem weiteren Einsatz im Gebiet von Silat al-Harithija im n\u00f6rdlichen Westjordanland warf ein Pal\u00e4stinenser nach Armeeangaben einen Sprengk\u00f6rper auf Soldaten. Diese h\u00e4tten daraufhin das Feuer er\u00f6ffnet und den \u00ab\u00a0Terroristen ausgeschaltet\u00a0\u00bb. Der 22-J\u00e4hrige sei durch Sch\u00fcsse in die Brust get\u00f6tet worden, teilte das pal\u00e4stinensische Gesundheitsministerium mit.<br \/>Der Iran hat einen mutma\u00dflichen Spion f\u00fcr den israelischen Geheimdienst hingerichtet. Nach Angaben des Justizportals Mizan war der Mann im Mai dieses Jahres festgenommen worden, nachdem er Fotos und Videos von einer Milit\u00e4ranlage in der Stadt Urmia im Nordwesten des Landes gemacht hatte. <br \/>Nach ersten Ermittlungen stellte sich demnach heraus, dass er ein Unterst\u00fctzer der Monarchie war und sowohl mit einer militanten iranischen Oppositionsgruppe als auch mit dem israelischen Mossad zusammengearbeitet hatte. Laut Mizan wurde das Todesurteil in einem Gef\u00e4ngnis in Urmia vollstreckt, nachdem das urspr\u00fcngliche Urteil vom Obersten Gerichtshof best\u00e4tigt worden war.<br \/>Die UN-Beobachtermission Unifil im S\u00fcdlibanon hat seit Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah keine Hinweise auf eine Aufr\u00fcstung der proiranischen Miliz gefunden. <br \/>\u00ab\u00a0Seit Inkrafttreten des Abkommens im letzten Jahr haben wir s\u00fcdlich des Litani-Flusses keine Hinweise auf die Einfuhr neuer Waffen, den Aufbau neuer milit\u00e4rischer Infrastruktur durch nicht-staatliche Akteure oder milit\u00e4rische Bewegungen nicht-staatlicher Akteure festgestellt\u00a0\u00bb, sagte Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel der Deutschen Presse-Agentur.<br \/>Die Blauhelme seien t\u00e4glich vor Ort, um die Lage zu \u00fcberwachen. Vor und w\u00e4hrend des offenen Kriegs hatten sie demnach Aktivit\u00e4ten nicht-staatlicher Akteure, darunter die Hisbollah, in Einsatzgebiet im S\u00fcdlibanon beobachtet und gemeldet.<br \/>Der Gazastreifen ist aus Sicht von Fachleuten nicht mehr von einer Hungersnot betroffen. <br \/>Doch trotz des Friedensplanes und der verst\u00e4rkten Hilfslieferungen bleibe die Lage in dem Gebiet kritisch, hie\u00df es von der IPC-Initiative (Integrated Food Security Phase Classification), die Nahrungskrisen in aller Welt beobachtet. Israel wies den Bericht zur\u00fcck.<br \/>Die Lage sei wegen des im Oktober in Kraft getretenen Friedensplanes besser als zuvor, hie\u00df es von der Initiative. Der bewaffnete Konflikt sei stark zur\u00fcckgegangen. Die Versorgung mit humanit\u00e4ren und kommerziellen Nahrungsmittel-Lieferungen habe sich verbessert.<br \/>Im Zusammenhang mit Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen israelische Staatsangeh\u00f6rige hat die US-Regierung erneut Sanktionen gegen Richter des Gerichts verh\u00e4ngt. <br \/>Das Weltstrafgericht setze seine \u00ab\u00a0politisierten Handlungen gegen Israel\u00a0\u00bb fort, hie\u00df es in einer Stellungnahme des US-Au\u00dfenministeriums. Die US-Regierung warf dem Gericht einen \u00ab\u00a0Machtmissbrauch\u00a0\u00bb vor, der die Souver\u00e4nit\u00e4t der Vereinigten Staaten und des engen Verb\u00fcndeten Israels verletze. <br \/>Im Zusammenhang mit Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen israelische Staatsangeh\u00f6rige hat die US-Regierung erneut Sanktionen gegen Richter des Gerichts verh\u00e4ngt. <br \/>Das Weltstrafgericht setze seine \u00ab\u00a0politisierten Handlungen gegen Israel\u00a0\u00bb fort, hie\u00df es in einer Stellungnahme des US-Au\u00dfenministeriums. Die US-Regierung warf dem Gericht einen \u00ab\u00a0Machtmissbrauch\u00a0\u00bb vor, der die Souver\u00e4nit\u00e4t der Vereinigten Staaten und des engen Verb\u00fcndeten Israels verletze.<br \/>Deutschland und Israel haben israelischen Angaben zufolge einen Vertrag f\u00fcr die Erweiterung des Raketenabwehrsystems Arrow 3 unterschrieben. <br \/>Das teilte Israels Au\u00dfenministerium mit. Zuvor hatte am Mittwoch der Haushaltsausschuss des Bundestages Geld daf\u00fcr bewilligt. Israels Verteidigungsministerium sprach von Kosten in H\u00f6he von umgerechnet rund 2,6 Milliarden Euro. Die Zeremonie zur Unterzeichnung habe in Deutschland stattgefunden.<br \/>Der Aufbau des in Israel beschafften Systems ist eine Reaktion auf die Bedrohung durch Russland. Das Verteidigungssystem kann feindliche Raketen au\u00dferhalb der Atmosph\u00e4re im beginnenden Weltraum durch einen direkten Treffer zerst\u00f6ren &#8211; eine F\u00e4higkeit, die es in der Bundeswehr bisher nicht gibt. <br \/>Hunderte Strenggl\u00e4ubige haben in Jerusalem nach israelischen Polizeiangaben Einsatzkr\u00e4fte nach der Festnahme eines Mannes angegriffen. <br \/>Ultraorthodoxe h\u00e4tten Steine, Eier und andere Gegenst\u00e4nde auf Polizisten geworfen und Fahrzeuge der Beamten besch\u00e4digt, hie\u00df es. 13 Polizisten seien leicht verletzt worden. <br \/>Die Randalierer versuchten den Angaben zufolge, einen Festgenommenen zu befreien. Laut Polizei hatte dieser zuvor einen Kontrolleur getreten und mit dem Tod bedroht, nachdem er Tickets wegen Falschparkens ausgestellt hatte. Israelischen Medien zufolge galten die Strafen Ultraorthodoxen, die den Angaben nach Wehrdienstverweigerer gewesen sein sollen. <br \/>Bei einem Einsatz der US-gef\u00fchrten Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist im Osten Syriens nach Angaben von Aktivisten ein Mitglied der Miliz get\u00f6tet worden. <br \/>Der Mann sei zuvor l\u00e4ngere Zeit beobachtet worden, teilte die in Gro\u00dfbritannien ans\u00e4ssige Syrische Beobachtungsstelle f\u00fcr Menschenrechte mit.<br \/>Ein Sprecher der Syrischen Demokratischen Kr\u00e4fte (SDF) best\u00e4tigte, dass ein IS-Mitglied get\u00f6tet wurde. Ein weiteres Mitglied sei festgenommen worden, sagte Farhad Schami der Deutschen Presse-Agentur. Die SDF seien nicht direkt an dem Einsatz in der Provinz al-Rakka beteiligt gewesen. Sie h\u00e4tten jedoch logistische Unterst\u00fctzung geleistet. Die USA unterst\u00fctzen die SDF in Syrien im Kampf gegen den IS.<br \/>Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (76) hat einen gewaltigen Gas-Deal mit \u00c4gypten im Wert von umgerechnet knapp 30 Milliarden Euro verk\u00fcndet. Die H\u00e4lfte davon werde in die israelische Staatskasse flie\u00dfen, erkl\u00e4rte Netanjahu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Energieminister Eli Cohen. Der Gas-Export werde Israel \u00ab\u00a0riesige Gewinne verschaffen\u00a0\u00bb, sagte der Regierungschef. <br \/>Bei dem Deal geht es um Export von Gas aus dem Leviathan-Feld, das rund 130 Kilometer westlich der Hafenstadt Haifa in etwa 1.700 Metern Meerestiefe liegt. Teilhaber sind neben dem US-Unternehmen Chevron die israelischen Unternehmen NewMed Energy (vormals Delek) und Ratio Energies.<br \/>Das israelische Milit\u00e4r hat nach Einsch\u00e4tzungen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) Bauausr\u00fcstung f\u00fcr den zivilen Wiederaufbau im S\u00fcdlibanon zerst\u00f6rt. <br \/>Angriffe des israelischen Milit\u00e4rs auf Ausr\u00fcstung f\u00fcr Wiederaufbauarbeiten und andere zivile Einrichtungen im S\u00fcden des Libanons stellten mutma\u00dfliche Kriegsverbrechen dar, hie\u00df es in einem Bericht. <br \/>Ein weiteres ranghohes Mitglied der pal\u00e4stinensischen Terrororganisation Hamas ist bei einem Angriff im Gazastreifen get\u00f6tet worden. <br \/>Ahmad Zamzam, Offizier in der internen Sicherheitsbeh\u00f6rde der Hamas, sei im Fl\u00fcchtlingsviertel Al-Maghasi im zentralen Abschnitt des K\u00fcstengebiets get\u00f6tet worden, teilte das von der Hamas kontrollierte Innenministerium in Gaza mit. <br \/>Die Hamas machte israelische Agenten f\u00fcr den Angriff verantwortlich, eine Sprecherin der israelischen Armee sagte jedoch, der Vorfall sei dem Milit\u00e4r \u00ab\u00a0nicht bekannt\u00a0\u00bb. Es war in Gaza zun\u00e4chst spekuliert worden, Zamzam k\u00f6nnte auch von pal\u00e4stinensischen Angreifern get\u00f6tet worden sein. <br \/>Bei einem neuen Zwischenfall im n\u00f6rdlichen Westjordanland ist nach pal\u00e4stinensischen Angaben ein 16-J\u00e4hriger von israelischen Soldaten erschossen worden. <br \/>Das Milit\u00e4r teilte mit, er habe am Samstagabend nordwestlich der Stadt Dschenin einen Sprengsatz auf Truppen geworfen. \u00ab\u00a0Die Soldaten reagierten mit Feuer und schalteten den Terroristen aus\u00a0\u00bb, hie\u00df es weiter in der Mitteilung. Unter den Soldaten gebe es keine Verletzten. <br \/>Die pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde best\u00e4tigte heute den Tod des Jugendlichen, der aus einer nahegelegenen Ortschaft stamme. Seine Leiche werde weiterhin von der Armee festgehalten. <br \/>Das israelische Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben den hochrangigen Hamas-Kommandeur Raed Saad im Gazastreifen get\u00f6tet.<br \/>Saad soll ein Drahtzieher des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023 im S\u00fcden Israels gewesen sein, bei dem rund 1200 Menschen get\u00f6tet und mehr als 250 weitere in den Gazastreifen verschleppt wurden.<br \/>Nach Angaben der israelischen Armee arbeitete Saad in den vergangenen Monaten daran, die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten der Hamas sowie deren Waffenproduktion wiederherzustellen. Er galt als einer der letzten verbliebenen hochrangigen Hamas-Kommandeure im Gazastreifen.<br \/>Nach dem Tod von drei Amerikanern bei einem Angriff in Syrien hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) Ma\u00dfnahmen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angek\u00fcndigt. <br \/>Auf die konkrete Frage eines Journalisten an Trump vor dessen Abflug zu einem Football-Spiel, ob sich ein Vergeltungsschlag gegen den IS richten werde, antworte Trump: \u00ab\u00a0Ja, wir werden zur\u00fcckschlagen.\u00a0\u00bb Es werde sehr harte Vergeltungsma\u00dfnahmen geben, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. <br \/>Trump betonte, auch der syrische Pr\u00e4sident, Ahmed al-Scharaa (43), sei \u00fcber diesen Angriff \u00e4u\u00dferst ver\u00e4rgert und beunruhigt. Trump hatte den \u00dcbergangspr\u00e4sidenten erst im November im Wei\u00dfen Haus empfangen und klargemacht, dass er ihn unterst\u00fctze. <br \/>Tragischer Zwischenfall in der syrischen Stadt Palmyra: Dort sind zwei US-Soldaten und ein US-Dolmetscher bei einem Angriff ums Leben gekommen, wie das Pentagon mitteilte.<br \/>Demnach gibt es neben den drei Toten auch drei Verletzte. Die Mission habe darin bestanden, laufende Operationen gegen den IS und den Terrorismus in der Region zu unterst\u00fctzen.<br \/>Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) schrieb auf X, dass der Angreifer von verb\u00fcndeten Streitkr\u00e4ften get\u00f6tet worden sei. Weiter erkl\u00e4rte er: \u00ab\u00a0Seien Sie gewiss: Wenn Sie Amerikaner angreifen &#8211; egal wo auf der Welt -, werden Sie den Rest Ihres kurzen, angstvollen Lebens in dem Wissen verbringen, dass die Vereinigten Staaten Sie jagen, finden und gnadenlos t\u00f6ten werden.\u00a0\u00bb Die f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige Kommandozentrale des US-Milit\u00e4rs (Centcom) sprach von einem Einzelt\u00e4ter. <br \/>Israelische Soldaten haben an der selbst definierten neuen Grenze zum Gazastreifen einen Pal\u00e4stinenser get\u00f6tet.<br \/>Nach Angaben der israelischen Armee identifizierten Truppen am Freitag im s\u00fcdlichen Gazastreifen \u00ab\u00a0zwei Terroristen, die die sogenannte \u00ab\u00a0gelbe Linie\u00a0\u00bb \u00fcberschritten hatten und eine unmittelbare Bedrohung f\u00fcr sie darstellten\u00a0\u00bb. Einer der beiden M\u00e4nner sei \u00ab\u00a0eliminiert\u00a0\u00bb worden, um die Bedrohung zu beseitigen. <br \/>CSU-Chef Markus S\u00f6der (58) hat die Teilnahme Deutschlands am Eurovision Song Contest (ESC) infrage gestellt.<br \/>F\u00fcr den Parteivorsitzenden der CSU sei die Kritik an Israel sowie dem ESC unbegr\u00fcndet. Ein Ausschluss des Landes m\u00fcsse Konsequenzen mit sich ziehen. \u00ab\u00a0Freunde, wenn sie es nicht wollen, dann machen wir es halt auch nicht. Wir gewinnen eh nie, m\u00fcssen eh nur alles zahlen\u00a0\u00bb, sagte der bayerische Ministerpr\u00e4sident in seiner Grundsatzrede auf dem CSU-Parteitag in M\u00fcnchen.<br \/>S\u00f6der reagierte damit auf die Ank\u00fcndigung mehrerer L\u00e4nder, nicht am ESC teilnehmen zu wollen, weil Israel teilnehmen darf. \u00ab\u00a0Wir stehen zu Israel\u00a0\u00bb, sagte S\u00f6der.<br \/>Im gro\u00dffl\u00e4chig zerst\u00f6rten Gazastreifen sind pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge w\u00e4hrend eines Unwetters f\u00fcnf Menschen durch ein einst\u00fcrzendes Geb\u00e4ude get\u00f6tet worden. <br \/>Die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, in dem Haus seien Vertriebene untergekommen. Mehrere Menschen seien verletzt worden. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes liegt das Haus im Norden des K\u00fcstengebiets. Zwei weitere Pal\u00e4stinenser kamen nach Angaben von Wafa und Zivilschutz ums Leben, als eine Mauer auf ein Zeltlager f\u00fcr Vertriebene in der Stadt Gaza krachte.<br \/>Insgesamt kamen infolge des Sturmtiefs \u00ab\u00a0Byron\u00a0\u00bb nach Angaben des Zivilschutzes in den vergangenen 24 Stunden neun Menschen ums Leben.<br \/>Die USA verlangen laut einem Medienbericht von Israel, die R\u00e4umung der Tr\u00fcmmer im Gazastreifen sowie die Kosten daf\u00fcr zu \u00fcbernehmen. <br \/>Israel habe grunds\u00e4tzlich zugestimmt, berichtet das israelische Nachrichtenportal \u00ab\u00a0ynet\u00a0\u00bb unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten israelischen Regierungsvertreter. Die Beseitigung der Tr\u00fcmmer gilt als eine der Bedingungen f\u00fcr einen Wiederaufbau des verw\u00fcsteten Gebiets. Dieser ist in der zweiten Phase des Gaza-Friedensplans von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) vorgesehen. <br \/>Israel besteht darauf, dass zuvor die Leiche einer letzten Geisel \u00fcberf\u00fchrt wird, die nach dem Hamas-Massaker 2023 noch im Gazastreifen festgehalten wird. Dies ist eine der Bedingungen der ersten Phase des Trump-Plans.<br \/>Im durch den Krieg verw\u00fcsteten Gazastreifen spitzt sich die ohnehin verzweifelte Lage vieler Menschen nach andauernden Regenf\u00e4llen zu. Augenzeugen und Berichten zufolge wurden Zeltlager f\u00fcr Binnenvertriebene \u00fcberflutet. Das seit Dienstag w\u00fctende Unwetter soll noch bis diesen Freitag anhalten.<br \/>Hunderttausende Pal\u00e4stinenser haben im mehr als zwei Jahre dauernden Krieg zwischen der israelischen Armee und der islamistischen Hamas ihr Zuhause verloren und leben in provisorischen Unterk\u00fcnften. Seit dem 10. Oktober herrscht eine Waffenruhe. Bei einzelnen Zwischenf\u00e4llen gibt es aber weiterhin Tote im Gazastreifen. <br \/>Die heftigen Regenf\u00e4lle bedeuten nun eine weitere Katastrophe f\u00fcr die Menschen vor Ort. Eine Klinik im Gazastreifen teilte mit, dort sei ein Baby an Unterk\u00fchlung gestorben. <br \/>Die islamistische Terrororganisation Hamas bietet nach Aussagen eines ranghohen Anf\u00fchrers eine \u00ab\u00a0Einlagerung\u00a0\u00bb ihrer Waffen im Gazastreifen an, will sie aber entgegen dem Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) nicht abgeben. <br \/>Eine Entwaffnung sei f\u00fcr einen Pal\u00e4stinenser gleichbedeutend mit \u00ab\u00a0dem Entzug der Seele\u00a0\u00bb, sagte der Auslandschef der Hamas, Chalid Maschal, in einer Sendung des arabischen TV-Senders Al-Dschasira. Der mit einer UN-Resolution abgesicherte Friedensplan sieht die Entwaffnung der Hamas in einer zweiten Phase vor, die nach Trumps Worten \u00ab\u00a0ziemlich bald passieren\u00a0\u00bb werde.<br \/>Israelische Soldaten haben nach Angaben der UN-Friedenstruppe auf Blauhelme im S\u00fcdlibanon geschossen. Die Unifil-Soldaten seien entlang der Blauen Linie, der Grenze zwischen Israel und dem Libanon, patrouilliert, als sie von israelischen Soldaten in einem Panzer beschossen worden seien, teilte die Beobachtermission mit.<br \/>Eine zehn Schuss umfassende Maschinengewehrsalve sei \u00fcber den Konvoi hinweg abgefeuert worden. Vier weitere Salven schlugen nach UN-Angaben mit jeweils zehn Sch\u00fcssen in der Umgebung ein. Sowohl die Blauhelme als auch der Panzer der israelischen Streitkr\u00e4fte befanden sich demnach zum Zeitpunkt des Vorfalls auf libanesischem Gebiet. Es habe keine Verletzte gegeben.<br \/>Nach stundenlangen Regenf\u00e4llen sind pal\u00e4stinensischen Berichten zufolge viele Zelte im gro\u00dffl\u00e4chig zerst\u00f6rten Gazastreifen \u00fcberflutet. Ein Sturmtief bringt derzeit in Israel und den Pal\u00e4stinensergebieten viel Regen, teils starken Wind und Gewitter. Vor allem die vielen in provisorischen Zeltlagern hausenden Menschen im Gazastreifen sind von dem Unwetter betroffen. Derweil werden mehrere Israelis, die mit einer Jacht auf dem Mittelmeer unterwegs sind, vermisst.<br \/>Unter anderem die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete von mit Wasser vollgelaufenen Zelten im Gazastreifen. Dort leben die Einwohner ohnehin unter sehr prek\u00e4ren Bedingungen. In den Medien und sozialen Netzwerken verbreitete Aufnahmen sollen zeigen, wie Menschen im Gazastreifen versuchen, etwa mit Eimern und T\u00f6pfen ihren Behausungen von Wassermassen zu befreien. Zu sehen sind auch Pal\u00e4stinenser, darunter Kinder, die teilweise barfu\u00df kn\u00f6cheltief im Wasser oder Schlamm stehen.<br \/>Mehr als zwei Jahre nach dem Abbruch haben Israel und Bolivien wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. <br \/>Das teilte Israels Au\u00dfenminister Gideon Saar sowie das bolivianische Au\u00dfenministerium mit. Das s\u00fcdamerikanische Land hatte die Beziehungen wegen des Gaza-Kriegs im Herbst 2023 abgebrochen. <br \/>Bolivien bezeichnete damals unter Pr\u00e4sident Luis Arce Israels Vorgehen im Gazastreifen nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel als \u00ab\u00a0aggressiv und unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u00a0\u00bb. <br \/>Das Vereinigte K\u00f6nigreich l\u00e4dt im kommenden Jahr zu einer Friedenskonferenz zum Nahostkonflikt ein.<br \/>Dabei gehe es auch um die Errichtung eines internationalen Friedensfonds f\u00fcr Israel und Pal\u00e4stina, teilte das britische Au\u00dfenministerium mit.<br \/>Die Konferenz wird den Angaben nach am 12. M\u00e4rz 2026 im Londoner Lancaster House stattfinden. Geplant ist, Experten und f\u00fchrende Vertreter der israelischen und pal\u00e4stinensischen Zivilgesellschaft zum Austausch zusammenzubringen. <br \/>Im vom Krieg gezeichneten Gazastreifen kommen nach UN-Angaben zahlreiche Neugeborene mangelern\u00e4hrt auf die Welt. <br \/>Ursache ist, dass die M\u00fctter sich w\u00e4hrend der Schwangerschaft monatelang nicht ausreichend ern\u00e4hren konnten, wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef berichtet. Israel hat den Zugang f\u00fcr Hilfsg\u00fcter w\u00e4hrend des Krieges stark beschr\u00e4nkt. Seit Oktober gilt eine Waffenruhe. <br \/>Mangelern\u00e4hrung k\u00f6nne lebenslange gesundheitliche Folgen haben, warnt die im Gazastreifen t\u00e4tige Unicef-Sprecherin Tess Ingram. \u00ab\u00a0Kein Kind sollte Kriegsnarben davon tragen, bevor es seinen ersten Atemzug getan hat\u00a0\u00bb, sagte Ingram in einer Videoschalte zu Reportern in Genf.<br \/>Im Iran hat der einzige j\u00fcdische Parlamentsabgeordnete seine Gemeinde vor Aktivit\u00e4ten in den sozialen Medien gewarnt. Humajun Sameh Jah Nadschafabadi rief in einem Brief dazu auf, \u00ab\u00a0Kan\u00e4len und Seiten, die dem israelischen Regime zugeschrieben werden\u00a0\u00bb zu entfolgen.<br \/>Likes \u00ab\u00a0sensibler Inhalte\u00a0\u00bb sollten so schnell wie m\u00f6glich gel\u00f6scht werden, hie\u00df es in dem Schreiben, das auf seinem pers\u00f6nlichen Telegram-Kanal publiziert wurde. Die Sicherheitsdienste h\u00e4tten dabei auf Kommentare und Likes \u00ab\u00a0falscher Inhalte\u00a0\u00bb seiner Gemeinde aufmerksam gemacht. <br \/>67 Journalisten sind in den zur\u00fcckliegenden zw\u00f6lf Monaten weltweit im Zusammenhang mit ihrer Arbeit get\u00f6tet worden. Die allermeisten von ihnen wurden Opfer von Kriegen oder kriminellen Netzwerken, teilte die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen mit.<br \/>Die bedrohlichste Region blieb dabei der Gazastreifen, in dem 29 Reporter ihr Leben verloren. Der zweitgef\u00e4hrlichste Ort war mit neun Todesopfern Mexiko.<br \/>Die Nato hat den israelischen Wehrtechnik-Konzern Elbit Systems w\u00e4hrend laufender Korruptionsermittlungen von der Teilnahme an Vergabeverfahren f\u00fcr R\u00fcstungsauftr\u00e4ge ausgeschlossen. <br \/>Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus B\u00fcndniskreisen, nachdem zun\u00e4chst die Medien Follow the Money, La Lettre, Knack und Le Soir gemeinsame Rechercheergebnisse dazu ver\u00f6ffentlicht hatten. Demnach gibt es Hinweise, dass Elbit im Zusammenhang mit Vergabeverfahren in strafbaren Praktiken verwickelt sein k\u00f6nnte. Das Unternehmen gilt als das gr\u00f6\u00dfte R\u00fcstungsunternehmen Israels. Es reagierte zun\u00e4chst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) und Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (76) treffen sich israelischen Angaben zufolge Ende des Monats, um \u00fcber die n\u00e4chsten Schritte des von den USA vorangetriebenen Plans zur Beendigung des Gaza-Kriegs zu sprechen. Das Treffen sei f\u00fcr den 29. Dezember geplant, teilte eine israelische Regierungssprecherin mit.<br \/>Israelische Medien meldeten, Netanjahu werde zwischen dem 28. Dezember und 4. Januar f\u00fcr einen Besuch in die USA reisen. Die Sprecherin wollte diese Angaben auf Anfrage zun\u00e4chst nicht best\u00e4tigen. <br \/>Seit dem Sturz von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad vor genau einem Jahr sind nach Angaben des UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerks UNHCR mehr als drei Millionen vertriebene Syrer in ihre Heimat zur\u00fcckgekehrt. <br \/>Der Sturz habe ein \u00ab\u00a0einzigartiges Fenster der Hoffnung auf Frieden und Stabilit\u00e4t ge\u00f6ffnet\u00a0\u00bb, berichtete das UNHCR aus Damaskus. Allerdings brauchten die Menschen dringend mehr Unterst\u00fctzung beim Wiederaufbau, um die Stabilit\u00e4t zu festigen. <br \/>Mehr als 1,2 Millionen Menschen seien vor allem aus den Nachbarl\u00e4ndern zur\u00fcckgekehrt, und mehr als 1,9 Millionen intern Vertriebene lebten inzwischen wieder in ihren Heimatd\u00f6rfern. Viele weitere Menschen h\u00e4tten den Wunsch auf baldige R\u00fcckkehr ge\u00e4u\u00dfert. Sie brauchten aber Perspektiven. <br \/>Israel beabsichtigt nach den Worten von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (76), in einer Pufferzone im S\u00fcden Syriens zu bleiben. <br \/>Israel hoffe sehr, ein Abkommen zur Entmilitarisierung S\u00fcdsyriens zu erreichen, wolle aber in diesen Gebieten bleiben, sagte Netanjahu nach \u00fcbereinstimmenden israelischen Medienberichten bei einem Treffen mit israelischen Botschaftern.<br \/>Zuvor hatte der syrische \u00dcbergangspr\u00e4sident Ahmed al-Scharaa (43) am Samstag in Doha Israel vorgeworfen, Krisen in andere L\u00e4nder zu exportieren und \u00ab\u00a0Geister zu bek\u00e4mpfen\u00a0\u00bb, wie der US-Fernsehsender CNN berichtete. <br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz sieht in \u00ab\u00a0absehbarer Zukunft\u00a0\u00bb keine Voraussetzungen f\u00fcr die Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staates durch Deutschland. <br \/>Das sagte der CDU-Politiker nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu. Es gehe zun\u00e4chst darum, Schritt f\u00fcr Schritt den Friedensplan zu implementieren. <br \/>\u00ab\u00a0Was an dessen Ende steht, wei\u00df heute von uns niemand. Und weil das so ist, hat auch die Bundesregierung anders als andere europ\u00e4ische Staaten von einer fr\u00fchzeitigen Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staates Abstand genommen. Wir werden das auch in absehbarer Zukunft nicht tun\u00a0\u00bb, sagte Merz. Einem solchen Staat fehlten bis jetzt alle Voraussetzungen daf\u00fcr, \u00fcberhaupt ein selbstst\u00e4ndiger Staat sein zu k\u00f6nnen.<br \/>Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Kanada und viele andere Staaten haben die pal\u00e4stinensischen Gebiete als Staat anerkannt. Dies hat vor allem symbolischen Charakter. <br \/>Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat von \u00ab\u00a0Gelegenheiten f\u00fcr Frieden\u00a0\u00bb in der Region gesprochen, aber gleichzeitig einen unabh\u00e4ngigen pal\u00e4stinensischen Staat weiter abgelehnt. <br \/>\u00ab\u00a0Die iranische Achse ist zerschlagen\u00a0\u00bb, sagte Netanjahu nach einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Jerusalem mit Blick auf den Krieg in der Region in den vergangenen zwei Jahren. <br \/>\u00ab\u00a0Wir glauben, dass es einen Weg gibt, einen umfassenderen Frieden mit den arabischen Staaten voranzubringen, und auch einen Weg, einen funktionierenden Frieden mit unseren pal\u00e4stinensischen Nachbarn zu schaffen\u00a0\u00bb, sagte Netanjahu weiter. \u00ab\u00a0Aber wir werden keinen Staat vor unserer Haust\u00fcr schaffen, der sich unserer Zerst\u00f6rung verschrieben hat.\u00a0\u00bb<br \/>Am heutigen Sonntag trifft Merz Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu. <br \/>Zuvor wird er die Holocaust-Gedenkst\u00e4tte Yad Vashem besuchen und der sechs Millionen w\u00e4hrend der Nazi-Diktatur ermordeten Juden gedenken &#8211; ein Programmpunkt, der zu jedem Antrittsbesuch eines deutschen Kanzlers oder einer Kanzlerin in Israel geh\u00f6rt. Au\u00dferdem trifft er sich mit freigelassenen Geiseln der Hamas und Hinterbliebenen von Geiseln, die in Gefangenschaft get\u00f6tet wurden oder umgekommen sind.<br \/>Merz war vor dem Besuch in Israel nach Jordanien gereist und hatte dort auf Fortschritte im Nahost-Friedensprozess gedr\u00e4ngt. <br \/>Die Lage im Westjordanland d\u00fcrfe nicht aus dem Blick geraten, sagte er. \u00ab\u00a0Wir m\u00fcssen den Weg zur pal\u00e4stinensischen Staatlichkeit offenhalten. Deshalb darf es keine Annexionsschritte im Westjordanland geben.\u00a0\u00bb Ultrarechte Mitglieder der Regierung von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu machen sich seit langem f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlands stark. Die Pal\u00e4stinenser beanspruchen das Gebiet als Teil eines k\u00fcnftigen unabh\u00e4ngigen Staates.<br \/>Zum Auftakt seines ersten Israel-Besuchs als Bundeskanzler hat Friedrich Merz Deutschlands fortw\u00e4hrende Verpflichtung gegen\u00fcber dem j\u00fcdischen Staat bekr\u00e4ftigt. <br \/>\u00ab\u00a0Ich komme zu einem Zeitpunkt nach Israel, der komplizierter kaum sein k\u00f6nnte\u00a0\u00bb, sagte Merz in Jerusalem. Deutschland stehe bis heute fest an der Seite Israels, \u00ab\u00a0insbesondere nach dem schrecklichen Massaker (der Hamas) am 7. Oktober 2023.\u00a0\u00bb<br \/>Gleichzeitig sagte Merz, das Vorgehen der israelischen Armee im Gaza-Krieg habe Deutschland \u00ab\u00a0vor einige Dilemmata gestellt\u00a0\u00bb. Darauf habe man reagiert, sagte er offenbar mit Blick auf die vor\u00fcbergehende Einschr\u00e4nkung von Waffenlieferungen nach Israel. <br \/>\u00ab\u00a0Wir hoffen nun, dass dieser Friedensprozess in die n\u00e4chste Phase eintreten kann und insbesondere, dass es gelingt, die Hamas zu entwaffnen, denn dieser Krieg geht ausschlie\u00dflich von der Hamas aus.\u00a0\u00bb<br \/>Israels Milit\u00e4r hat nach pal\u00e4stinensischen Angaben trotz der geltenden Waffenruhe drei Pal\u00e4stinenser im n\u00f6rdlichen Gazastreifen get\u00f6tet. <br \/>Drei weitere Menschen seien bei dem Drohnenangriff auf eine Gruppe von Zivilisten westlich von Beit Lahia verletzt worden, berichtete die pal\u00e4stinensischen Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf medizinische Kreise.<br \/>Die israelische Armee teilte mit, dass \u00ab\u00a0in zwei separaten Vorf\u00e4llen mehrere Terroristen die gelbe Linie \u00fcberschritten hatten und eine unmittelbare Bedrohung darstellten\u00a0\u00bb. Deshalb h\u00e4tten die Truppen das Feuer er\u00f6ffnet und \u00ab\u00a0drei Terroristen eliminiert\u00a0\u00bb, um die Bedrohung zu beseitigen. <br \/>Der Bundeskanzler ist zu seinen Antrittsbesuchen in Israel und Jordanien aufgebrochen. <br \/>Vor seinem Abflug telefonierte Merz mit dem pal\u00e4stinensischen Pr\u00e4sidenten Mahmud Abbas. Der Kanzler habe seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump unterstrichen und die kooperative Haltung der Autonomiebeh\u00f6rde dazu begr\u00fc\u00dft, teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mit. A<br \/>Die Reise kommt vergleichsweise sp\u00e4t: Merz&rsquo; Vorg\u00e4nger Olaf Scholz (SPD) war bereits drei Monate nach seiner Vereidigung in Israel, Angela Merkel nach gut zwei Monaten. <br \/>Merz hat sich nun sieben Monate Zeit gelassen. Die Verz\u00f6gerung liegt daran, dass wegen des Gaza-Kriegs ein Besuch lange Zeit als undenkbar galt. Seit 10. Oktober gibt es nun aber eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. In dieser Zeit waren auch schon Bildungsministerin Karin Prien und dann auch Au\u00dfenminister Johann Wadephul (beide CDU) dort. <br \/>Die Beschr\u00e4nkung der R\u00fcstungsexporte ist seit zwei Wochen aufgehoben. Das Teil-Embargo hatte die deutsch-israelischen Beziehungen schwer belastet. <br \/>Am 8. August hatte Merz angeordnet, dass vorerst keine Ausfuhren von R\u00fcstungsg\u00fctern nach Israel mehr genehmigt werden, die im Gaza-Krieg verwendet werden k\u00f6nnen. Nun hofft Israel wieder auf verst\u00e4rkte R\u00fcstungslieferungen aus Deutschland &#8211; unter anderem auf Getriebe f\u00fcr ihre Merkava-Panzer.<br \/>Die vielleicht schwierigste Frage f\u00fcr Merz wird heute und morgen in Israel sein, ob er Netanjahu trotz eines internationalen Haftbefehls nach Deutschland einladen wird. <br \/>Noch kurz nach seinem Amtsantritt hatte er seine Bereitschaft erkl\u00e4rt, ihm einen Besuch zu erm\u00f6glichen. \u00ab\u00a0Grunds\u00e4tzlich muss ein israelischer Premierminister nach Deutschland reisen k\u00f6nnen\u00a0\u00bb, sagte er Mitte Mai.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das israelische Milit\u00e4r hat eigenen Angaben zufolge mehrere Ziele im Libanon angegriffen. 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