<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3442339,"date":"2026-01-19T19:18:05","date_gmt":"2026-01-19T17:18:05","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3442339"},"modified":"2026-01-19T21:28:23","modified_gmt":"2026-01-19T19:28:23","slug":"friedrich-merz-bekraftigt-kritik-an-hohe-des-krankenstandes-auch-beim-offentlichen-dienst","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/friedrich-merz-bekraftigt-kritik-an-hohe-des-krankenstandes-auch-beim-offentlichen-dienst\/","title":{"rendered":"Friedrich Merz bekr\u00e4ftigt Kritik an H\u00f6he des Krankenstandes \u2013 auch beim \u00f6ffentlichen Dienst"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Werden Arbeitnehmer in Deutschland zu oft krankgeschrieben? Ja, sagte Kanzler Merz am Wochenende. Er bekam daf\u00fcr auch Kritik zu h\u00f6ren. Doch er bleibt bei seiner Position.<\/b><br \/>\nWerden Arbeitnehmer in Deutschland zu oft krankgeschrieben? Ja, sagte Kanzler Merz am Wochenende. Er bekam daf\u00fcr auch Kritik zu h\u00f6ren. Doch er bleibt bei seiner Position.<br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Kritik am hohen Krankenstand in Deutschland bekr\u00e4ftigt. Bei den durchschnittlich 14,5 Krankentagen, die er am Wochenende genannt habe, seien die kurzfristigen Krankmeldungen von ein oder zwei Tagen noch gar nicht dabei, sagte er nach einer Sitzung des CDU-Bundesvorstandes. \u201eWenn die einbezogen w\u00fcrden, dann l\u00e4ge die Zahl noch deutlich h\u00f6her. Und damit ist der Krankenstand im Durchschnitt in den Unternehmen in Deutschland zu hoch.\u201c<br \/>Das gelte auch f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst, betonte der CDU-Vorsitzende. Man suche gerade nach den Ursachen f\u00fcr diese Entwicklung und nach L\u00f6sungen. \u201eEine der Ursachen ist sicherlich auch die leichte Krankschreibung durch telefonische Krankschreibungen.\u201c Auch \u00c4rzte sagten, sie k\u00f6nnten gar nicht beurteilen, ob jemand wirklich arbeitsunf\u00e4hig sei, wenn sie den Patienten nicht gesehen h\u00e4tten. Er habe im \u00dcbrigen f\u00fcr seine \u00c4u\u00dferungen vom Wochenende sehr viel Zustimmung bekommen.<br \/>Merz hatte bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bad Rappenau bei Heilbronn erkl\u00e4rt, dass die Besch\u00e4ftigten in Deutschland im Schnitt auf 14,5 Krankentage k\u00e4men, \u201eDas sind fast drei Wochen in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgr\u00fcnden nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?\u201c<br \/>Man m\u00fcsse sich dar\u00fcber unterhalten, wie man Anreize schaffe, dass die Menschen ihrer Besch\u00e4ftigung nachgingen, sagte Merz. Die telefonische Krankschreibung nannte er als Beispiel. Diese gilt seit 2021, die Union dringt auf eine Abschaffung. \u201eW\u00e4hrend der Coronazeit begr\u00fcndet richtig, heute immer noch?\u201c, fragte der Kanzler.<br \/>Er sagte auch: \u201eAm Ende des Tages muss stehen, dass wir alle zusammen in dieser Bundesrepublik Deutschland eine h\u00f6here volkswirtschaftliche Leistung gemeinsam erreichen, als wir sie gegenw\u00e4rtig erreichen.\u201c<br \/>Auch Kassen\u00e4rzteverband-Chef Andreas Gassen sieht die Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigung allein nach Telefonkontakt mit dem Arzt kritisch. Die telefonische Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigung lade \u201enat\u00fcrlich\u201c zum Missbrauch ein, sagte er dem \u201eTagesspiegel\u201c. \u201eAm Telefon kann doch niemand zuverl\u00e4ssig beurteilen, ob jemand wirklich arbeitsunf\u00e4hig ist oder nicht\u201c, sagte Gassen.<br \/>Der fr\u00fchere Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wandte sich im \u201eTagesspiegel\u201c aber gegen ein Ende der telefonischen Krankschreibung. Eine Verbesserung beim Krankenstand lasse sich durch \u201eVorbeugemedizin\u201c erreichen. \u201eDas gelingt uns durch Fr\u00fcherkennung, etwa von Bluthochdruck, durch eine Erh\u00f6hung der Tabaksteuer und andere pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen \u2013 und nicht durch G\u00e4ngelei der Kranken.\u201c<br \/>Auch Linken-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Janis Ehling meinte: \u201eWer den hohen Krankenstand beklagt, sollte \u00fcber \u00dcberlastung, Personalmangel und krankmachende Arbeitsbedingungen reden, statt Besch\u00e4ftigten fehlende Arbeitsmoral zu unterstellen.\u201c Gr\u00fcnen-Chefin Franziska Brantner sagte, wirtschaftlich sei es klar, \u201edass wir mehr arbeiten m\u00fcssen\u201c. N\u00f6tig seien aber gute Rahmenbedingungen, etwa verl\u00e4ssliche Kinderbetreuung.<br \/>Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts waren Arbeitnehmer in Deutschland 2024 durchschnittlich 14,8 Arbeitstage krankgemeldet. Das ist ein Anstieg um 3,6 Krankheitstage im Vergleich zu 2021. Die Zunahme d\u00fcrfte nach Einsch\u00e4tzung des Bundesamts unter anderem auf die Einf\u00fchrung der elektronischen Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigung Anfang 2022 zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Damit w\u00fcrden die Krankmeldungen genauer erfasst.<br \/>Eine AOK-Studie von Anfang 2025 sieht Atemwegserkrankungen als einen der Haupttreiber f\u00fcr zus\u00e4tzliche Fehltage. Zugleich gebe es bei der telefonischen Krankschreibung \u201ekeinerlei Anzeichen f\u00fcr systematischen Missbrauch\u201c. Drei von vier Befragten hielten sie f\u00fcr sinnvoll, da Arztbesuche und Kontakte im Wartezimmer vermieden werden.<br \/>Union und Arbeitgeberverb\u00e4nde fordern trotzdem schon l\u00e4nger das Ende der telefonischen Krankschreibung. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist jedoch nicht von Abschaffung, sondern von Korrekturen die Rede: \u201eDie telefonische Krankschreibung werden wir so ver\u00e4ndern, dass Missbrauch zuk\u00fcnftig ausgeschlossen ist (zum Beispiel Ausschluss der Online-Krankschreibung durch private Online-Plattformen).\u201c<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werden Arbeitnehmer in Deutschland zu oft krankgeschrieben? Ja, sagte Kanzler Merz am Wochenende. Er bekam daf\u00fcr auch Kritik zu h\u00f6ren. Doch er bleibt bei seiner Position. Werden Arbeitnehmer in Deutschland zu oft krankgeschrieben? Ja, sagte Kanzler Merz am Wochenende. Er bekam daf\u00fcr auch Kritik zu h\u00f6ren. 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