<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3444186,"date":"2026-01-21T19:45:00","date_gmt":"2026-01-21T17:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3444186"},"modified":"2026-01-21T21:35:19","modified_gmt":"2026-01-21T19:35:19","slug":"trump-gibt-den-mr-bombastic-der-weltwirtschaft-und-spielt-mit-gronland-drohung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/trump-gibt-den-mr-bombastic-der-weltwirtschaft-und-spielt-mit-gronland-drohung\/","title":{"rendered":"Trump gibt den Mr. Bombastic der Weltwirtschaft und spielt mit Gr\u00f6nland-Drohung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Welt schaute \u00e4ngstlich auf Donald Trump. Einige erwarteten ein explizites Junktim zwischen der Ukraine-Hilfe und der \u00dcbernahme von Gr\u00f6nland. Der ganz gro\u00dfe Knall bleibt zwar aus, doch Trump spielt mit seinen Drohungen.<\/b><br \/>\nDonald Trumps Sache ist Bescheidenheit nicht: In seiner Rede in Davos steigt er als \u00ab\u00a0Mr. Bombastic\u201c der Weltwirtschaft ein: Inflation erfolgreich bek\u00e4mpft, Steuern runter, Grenzen geschlossen und ein Wachstum, \u00ab\u00a0wie es ein Land nie zuvor gesehen habe\u201c \u2013 die USA \u00ab\u00a0das hei\u00dfeste Land der Welt\u201c. Man kennt diese v\u00f6llig ausufernde Selbstbeweihr\u00e4ucherung, dieses schamlose Selbstlob, das seine gesamte Rede durchzieht. <br \/>Trump springt in seiner Rede ohne Z\u00f6gern zwischen der Innen- und Au\u00dfenpolitik, zwischen amerikanischen Arbeitnehmern und der gro\u00dfen Weltpolitik. Einen roten Faden hat sie wie immer nicht. <br \/>Eine viertel Stunde lang reiht er ein innenpolitisches und wirtschaftliches Superlativ an das n\u00e4chste, unterlegt mit diversen Zahlen und Statistiken, bei denen es schwer f\u00e4llt, den Wahrheitsgehalt zu \u00fcberpr\u00fcfen. Er schimpft zugleich auf die Biden-\u00c4ra, die der Nation unrentable Windr\u00e4der und Deindustrialisierung beschert habe. Dann kommt er auf Europa und sehr schnell auf Deutschland zu sprechen. <br \/>Deutschland produziere 22 Prozent weniger Energie als 2017. Aber das liege nicht an Kanzler Merz, sondern an seinen Vorg\u00e4ngern: \u00ab\u00a0Der leistet eine gro\u00dfartige Arbeit.\u201c <br \/>Daf\u00fcr schimpft Trump auf Europa, das durch Einwanderung nicht mehr wiederzuerkennen sei. Das gro\u00dfartige Band der Zivilisationen zwischen den USA und Europa sei bedroht. Er selbst f\u00fchle dieses Band auch pers\u00f6nlich, da seine Mutter aus schottischer Familie und sein Vater aus einer deutschen Familie stamme. <br \/>Die Welt wartete auf das Stichwort \u00ab\u00a0Gr\u00f6nland\u201c, doch Trump beginnt damit, dass er \u00fcber Gr\u00f6nland in Davos eigentlich gar nicht sprechen wollte \u2013 \u00ab\u00a0aber da h\u00e4tte man mich auch wieder f\u00fcr kritisiert.\u201c Er pirscht sich historisch an das Thema. \u00ab\u00a0Ich habe gro\u00dfen Respekt f\u00fcr Menschen in D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland\u201c, aber kein Nato-Staat sei in der Lage, Gr\u00f6nland zu verteidigen au\u00dfer den USA. <br \/>\u00ab\u00a0Wir haben das auch im Zweiten Weltkrieg gesehen, als die Deutschen nach sechs Stunden Kampfhandlungen D\u00e4nemark einnahmen.\u201c Die USA h\u00e4tten nicht nur Europa, sondern auch Gr\u00f6nland befreit. Jetzt spricht er von einem \u00ab\u00a0Fehler\u201c, dass man nach dem Weltkrieg Gr\u00f6nland wieder an D\u00e4nemark \u00ab\u00a0\u00fcbergeben\u201c habe. <br \/>Wieder einmal stellt Trump nun Behauptungen auf, die bei genauerer Betrachtung nicht standhalten: Gr\u00f6nland k\u00f6nnten die USA nur verteidigen, wenn es \u00ab\u00a0Eigentum der USA\u201c sei. Dass Gr\u00f6nland als assoziiertes Mitglied via D\u00e4nemark ohnehin den Schutz der Nato genie\u00dft, l\u00e4sst Trump einfach beiseite. Auch ignoriert er die Tatsache, dass die USA ja auch jetzt schon jede nur erdenkliche milit\u00e4rische Einrichtung und Waffe nach Gr\u00f6nland verlegen k\u00f6nnten.  <br \/>\u00ab\u00a0Wir haben Milit\u00e4rbasen eingerichtet. Wir haben daf\u00fcr gek\u00e4mpft; Gr\u00f6nland f\u00fcr D\u00e4nemark zu halten\u201c, behauptet Trump und schimpft: \u00ab\u00a0Wie undankbar sind sie heute\u201c.  <br \/>\u00ab\u00a0Wir wollen doch nur ein St\u00fcck Eis, um die Welt verteidigen zu k\u00f6nnen\u201c, sagt er verniedlichend \u00fcber den Anspruch der USA auf Gr\u00f6nland. Einige w\u00fcrden denken, \u201ewir w\u00fcrden mit Gewalt reingehen, aber das werden wir nicht tun\u201c.  <br \/>So bleibt Trump unter dem Strich milder gegen\u00fcber Europa als von vielen erwartet. Er stellt sich sogar hinter die Nato \u2013 allerdings versehen mit der beleidigten Attit\u00fcde eines Pr\u00e4sidenten, der nicht einsieht, dass seine USA l\u00e4nger Hauptzahlmeister der Allianz sind. <br \/>Aber er sagt auch: Wenn D\u00e4nemark weiter \u201eNein\u201c sage zu einer \u00dcbernahme, dann werde man sich das f\u00fcr alle Zeiten merken. Das wiederum k\u00f6nnte man als kaum verhohlene Drohung in Richtung der Nato interpretieren. Denn er sagt dies im Kontext mit seinen Ausf\u00fchrungen zum Ukraine-Krieg und vermischt mit seinen Tiraden gegen die Nato.<br \/>Die Frage bleibt, ob Trump bei einem \u201cNein\u201d zu seinen Gr\u00f6nland-W\u00fcnschen den ultimativen Schluss zieht, dass er a) die Nato einfach nicht mehr braucht und er b) die Europ\u00e4er im Ukraine-Krieg auch nicht mehr unterst\u00fctzen will beziehungsweise seine Friedensbem\u00fchungen einstellt. Ausgesprochen wird das von ihm jedoch nicht. <br \/>\u00dcberhaupt bekommen die anderen Politiker im Saal und an den Bildschirmen einige verbale Ohrfeigen von Trump ab. \u00ab\u00a0Sie weichen meinen Blicken aus, aber Sie alle nutzen die USA aus, aber wir wollen nichts B\u00f6ses\u201c, ruft er. Auch spricht er Macrons Auftritt \u00ab\u00a0mit dieser Sonnenbrille\u201c an. <br \/>Macron habe ihn \u00fcber den Tisch gezogen, dabei habe er nur einen gerechten Ausgleich f\u00fcr Pharma-Importe aus Frankreich f\u00fcr die Amerikaner haben wolle. Gegen alle Gebr\u00e4uche zitiert Trump aus seiner Kommunikation mit Macron und macht ihn dadurch l\u00e4cherlich. <br \/>Und immer wieder dr\u00fcckt er den Europ\u00e4ern seinen Unmut aus. \u00ab\u00a0Wir werden der Nato immer helfen, aber helfen Sie uns?\u201c Die USA w\u00fcrden unfair von der Nato behandelt: \u00ab\u00a0Wir geben viel und bekommen so wenig zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt schaute \u00e4ngstlich auf Donald Trump. Einige erwarteten ein explizites Junktim zwischen der Ukraine-Hilfe und der \u00dcbernahme von Gr\u00f6nland. Der ganz gro\u00dfe Knall bleibt zwar aus, doch Trump spielt mit seinen Drohungen. 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