<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3444616,"date":"2026-01-22T07:39:23","date_gmt":"2026-01-22T05:39:23","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3444616"},"modified":"2026-01-22T10:10:25","modified_gmt":"2026-01-22T08:10:25","slug":"danen-boykottieren-us-produkte-im-supermarkt-app-sortiert-waren-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/danen-boykottieren-us-produkte-im-supermarkt-app-sortiert-waren-aus\/","title":{"rendered":"D\u00e4nen boykottieren US-Produkte im Supermarkt: App sortiert Waren aus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die D\u00e4nen sind auf Trump sauer \u2013 und zeigen das mit einem Boykott von US-Produkten. Im Supermarkt hilft dabei eine erfolgreiche App.<\/b><br \/>\nSeitdem US-Pr\u00e4sident Donald Trump den USA Gr\u00f6nland einverleiben will, sind viele Menschen in D\u00e4nemark w\u00fctend auf den Nato-Verb\u00fcndeten. Trumps st\u00e4ndige Beleidigungen und Drohungen gegen ihr Land kontern sie jetzt auf ihre eigene Weise: mit einem Boykott von US-Produkten. Viele D\u00e4nen rufen in den Sozialen D\u00e4nen dazu auf, im Supermarkt und anderswo auf \u201eMade in USA\u201c zu verzichten. Sogar eine neue App hilft den D\u00e4nen nun, Lebensmittel auf ihre Herkunft zu scannen. <br \/>Gemeinsam mit seinem Freund Malthe Hensberg hat der 21 Jahre alte D\u00e4ne Jonas Pipper die App \u201eUdenUSA\u201c (\u201eOhnedieUSA\u201c) entwickelt. Die Idee war den beiden schon im vergangenen Jahr gekommen, als US-Pr\u00e4sident Donald Trump erstmals ernsthaft damit drohte, Gr\u00f6nland zu \u00fcbernehmen.<br \/>Aus einer Welle des Protests in D\u00e4nemark entstand damals die Facebook-Gruppe \u201eBoykottiert Waren aus den USA\u201c, in der sich D\u00e4nen dazu austauschen, wie sie amerikanische Produkte am besten meiden k\u00f6nnen. Inzwischen hat die Gruppe mehr als 100.000 Mitglieder. Zur Einordnung: D\u00e4nemark hat rund sechs Millionen Einwohner. <br \/>\u201eWir haben gemerkt, dass es vielen wichtig war, auf Lebensmittel aus den USA zu verzichten\u201c, sagt App-Entwickler Pipper der Deutschen Presse-Agentur. \u201eAber es ist nicht immer so leicht, die im Supermarkt auch zu erkennen. Au\u00dferdem schlage die App Alternativen zu US-Produkten vor, damit Verbraucher stattdessen europ\u00e4ische Unternehmen unterst\u00fctzen k\u00f6nnten. Die Idee scheint auf Anklang zu sto\u00dfen: Im d\u00e4nischen App-Store lag \u201eUdenUSA\u201c am Mittwoch auf Platz 1 der Download-Hitliste der kostenlosen Apps. <br \/>Schon im vergangenen Jahr hatte es in D\u00e4nemark Initiativen gegeben, mit denen die D\u00e4nen ein Zeichen gegen Trumps Handelspolitik setzen wollten \u2013 so hatten zum Beispiel einige d\u00e4nische Supermarktketten Waren europ\u00e4ischer Produzenten mit einem Stern auf dem Preisschild gekennzeichnet.<br \/>Unklar ist aber, was f\u00fcr einen Effekt solch ein Boykott haben kann. Denn die d\u00e4nische Volkswirtschaft ist vergleichsweise klein \u2013 und nur wenige Lebensmittel kommen direkt aus den USA. Selbst wenn ein relevanter Teil der d\u00e4nischen Konsumenten US-Produkte meide, d\u00fcrfte dies kaum ausreichen, um sp\u00fcrbare wirtschaftliche oder politische Wirkungen zu entfalten, sagt Sascha Raithel, Professor f\u00fcr Marketing an der Freien Universit\u00e4t Berlin. <br \/>Hinter den Kulissen der Politik &#8211; meinungsstark, exklusiv, relevant.<br \/> Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/> Werbevereinbarung<br \/> zu.<\/p>\n<p>\u201eGr\u00f6\u00dfere Boykott-Bewegungen bilden sich \u00fcblicherweise erst dann, wenn ein abgelehntes Ereignis nicht blo\u00df angedroht wird, sondern tats\u00e4chlich eintritt beziehungsweise eingetreten ist\u201c, sagt Jan Landwehr, Professor f\u00fcr Marketing an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main. Kleinere Boykotte k\u00f6nnten in gewissen Gruppen aber bereits jetzt auftreten. Dabei komme es aber auch darauf an, ob die Produkte leicht zu ersetzen seien, sagt Katharina Gangl, Direktorin des N\u00fcrnberger Instituts f\u00fcr Marktentscheidungen.<br \/>F\u00fcr viele Verbraucher sei die bewusste Entscheidung gegen US-amerikanische Lebensmittel einfach eine Art, ihrem \u00c4rger Luft zu machen, sagt der Verhaltensforscher Pelle Guldborg Hansen von der Universit\u00e4t Roskilde dem d\u00e4nischen Rundfunk. \u201eViele Menschen sehen Nachrichten und \u00e4rgern sich \u00fcber etwas \u2013 und in diesem Fall geht es auch noch um uns und um Gr\u00f6nland\u201c, so der Forscher. \u201eDa m\u00f6chte man einfach irgendetwas gegen seine Wut unternehmen. Und sei es noch so klein.\u201c<br \/>dpa\/os<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die D\u00e4nen sind auf Trump sauer \u2013 und zeigen das mit einem Boykott von US-Produkten. Im Supermarkt hilft dabei eine erfolgreiche App. Seitdem US-Pr\u00e4sident Donald Trump den USA Gr\u00f6nland einverleiben will, sind viele Menschen in D\u00e4nemark w\u00fctend auf den Nato-Verb\u00fcndeten. Trumps st\u00e4ndige Beleidigungen und Drohungen gegen ihr Land kontern sie jetzt auf ihre eigene Weise: [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3444615,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3444616"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3444616"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3444616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3444617,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3444616\/revisions\/3444617"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3444615"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3444616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3444616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3444616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}