<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3450506,"date":"2026-01-28T09:57:00","date_gmt":"2026-01-28T07:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3450506"},"modified":"2026-01-28T09:17:56","modified_gmt":"2026-01-28T07:17:56","slug":"untersuchungsbericht-zu-todlichen-ice-schussen-bringt-die-trump-erklarung-ins-wanken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/01\/untersuchungsbericht-zu-todlichen-ice-schussen-bringt-die-trump-erklarung-ins-wanken\/","title":{"rendered":"Untersuchungsbericht zu t\u00f6dlichen ICE-Sch\u00fcssen bringt die Trump-Erkl\u00e4rung ins Wanken"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Zu den folgenschweren Sch\u00fcssen von Bundesbeamten auf einen US-B\u00fcrger in Minneapolis gibt es einen ersten umfassenden Untersuchungsbericht. Medien schildern auch, was darin nicht zur Sprache kommt.<\/b><br \/>\nDer erste umfassende offizielle Bericht der Sicherheitsbeh\u00f6rden zu den t\u00f6dlichen Sch\u00fcssen von Bundesbeamten auf den US-B\u00fcrger Alex Pretti in Minneapolis bringt die Regierung von Donald Trump in Bedr\u00e4ngnis. <br \/>In dem vorl\u00e4ufigen Untersuchungsbericht, den die Grenzschutzbeh\u00f6rde CBP per E-Mail an Mitglieder des US-Parlaments schickte, ist laut US-Medien keine Rede davon, dass Pretti nach seiner Waffe gegriffen habe. Dies war ein Kernelement der fr\u00fchen Deutung des Vorfalls als Akt der Notwehr durch die Regierung.<br \/>Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte schon kurz nach dem Vorfall am Samstag von legitimer Selbstverteidigung der Einsatzkr\u00e4fte gesprochen, weil Pretti mit einer Waffe herumgefuchtelt und die Beamten damit in eine bedrohliche Lage gebracht habe. <br \/>Videos der Szene decken sich jedoch nicht mit dieser Darstellung, die auch in dem Untersuchungsbericht &#8211; der sich unter anderem auf die Auswertung von K\u00f6rperkameras der Beamten st\u00fctzt &#8211; keine Erw\u00e4hnung mehr findet. <br \/>Darin wird laut Medien wie der \u201eNew York Times\u201c zudem erkl\u00e4rt, dass zun\u00e4chst ein Grenzschutzbeamter der Border Patrol und dann ein CBP-Beamter auf Pretti geschossen h\u00e4tten.<br \/>Nachdem Regierungsvertreter wie Noem anfangs schwere Vorw\u00fcrfe gegen Pretti erhoben und ihm wegen einer mitgef\u00fchrten Waffe T\u00f6tungsabsicht unterstellt hatten, bem\u00fchen sie sich unter dem Eindruck des \u00f6ffentlichen Gegenwinds inzwischen um etwas differenziertere T\u00f6ne. <br \/>Besonders bemerkenswert ist eine neue Aussage von Trumps Vizestabschef Stephen Miller, der Pretti urspr\u00fcnglich als \u201einl\u00e4ndischen Terroristen\u201c bezeichnet und ihm faktisch die Schuld an seinem eigenen Tod gegeben hatte.<br \/>CNN berichtete nun, dass der rechte Hardliner Miller dem TV-Sender nun eine Stellungnahme ganz anderer Tonalit\u00e4t \u00fcbermittelt habe. Demnach werde zurzeit untersucht, warum sich die Beamten vor den Sch\u00fcssen m\u00f6glicherweise nicht an die vorgeschriebenen Protokolle f\u00fcr ihren Einsatz gehalten h\u00e4tten.<br \/>Die Todessch\u00fcsse auf den 37-J\u00e4hrigen hatten landesweit gro\u00dfe Emp\u00f6rung ausgel\u00f6st und Trumps Regierung in Erkl\u00e4rungsnot gebracht, auch weil die Videoaufnahmen den offiziellen Stellungnahmen widersprachen. Wochen davor hatte ein Beamter der Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE ebenfalls in Minneapolis die US-B\u00fcrgerin Ren\u00e9e Good in ihrem Auto erschossen. Davor hatte die US-Regierung Tausende Bundesbeamte in die Stadt und den umliegenden Bundesstaat Minnesota geschickt.<br \/>Die teils vermummten Einsatzkr\u00e4fte sollten bei den ber\u00fcchtigten Razzien helfen, mit denen Trumps rigorose Abschiebepolitik durchgesetzt wird. Die demokratische Stadtspitze von Minneapolis und der demokratisch regierte Bundesstaat wehren sich gegen die massive Pr\u00e4senz.<br \/>Das Heimatschutzministerium ver\u00f6ffentlichte nach den Sch\u00fcssen Fotos einer Waffe, die Pretti getragen haben soll &#8211; und schilderte den Fall so, dass er sich den Beamten mit einer Waffe gen\u00e4hert und eine akute Bedrohung dargestellt habe. Beim Versuch, ihn zu entwaffnen, habe er Widerstand geleistet. Ein Beamter habe aus Angst um sein Leben Verteidigungssch\u00fcsse abgegeben, behauptete das Ministerium &#8211; obwohl Pretti zu diesem Zeitpunkt den Videoaufnahmen nach zu urteilen bereits entwaffnet war.<br \/>Pretti scheine fest entschlossen gewesen zu sein, maximalen Schaden anzurichten und Beamte zu t\u00f6ten, hatte Noem kurz nach dem Vorfall gesagt. Nichts dergleichen ist auf den Videos vom Tatort zu sehen. Dennoch gab Trump seiner Ministerin R\u00fcckendeckung.<br \/>Laut CBS News hei\u00dft es in dem Untersuchungsbericht, die Beamten seien bei dem Einsatz auf der Stra\u00dfe zun\u00e4chst auf zwei Frauen mit Trillerpfeifen getroffen und h\u00e4tten diese aufgefordert, aus dem Weg zu gehen. Als sie weggesto\u00dfen wurden, habe sich Pretti eingemischt, woraufhin er in Gewahrsam genommen werden sollte. Es sei zu einem Gerangel gekommen, in dem dann ein Beamter mehrfach gerufen habe, dass Pretti eine Waffe habe. Danach seien die Sch\u00fcsse aus den Waffen der beiden Beamten abgegeben worden.<br \/>Der Bericht f\u00fchrte laut dem TV-Sender nicht aus, ob alle Kugeln Pretti trafen. Nach den Sch\u00fcssen habe ein Beamter wissen lassen, dass er im Besitz von Prettis Waffe sei.<br \/>Neben den t\u00f6dlichen Sch\u00fcssen auf den 37-J\u00e4hrigen steht auch die Aufkl\u00e4rung des Falles in der Kritik. Der Bundesstaat beklagte, dass Bundesbeh\u00f6rden den Zugang zu den Ermittlern verweigert h\u00e4tten und der Vorfall eigentlich von \u00f6rtlichen Stellen aufgekl\u00e4rt werden m\u00fcsste. <br \/>Da die US-Regierung unter Pr\u00e4sident Trump immer wieder Falschbehauptungen verbreitet oder die Wahrheit zumindest selektiv wiedergibt, schenken Kritiker ihren Darstellungen inzwischen keinen Glauben mehr.<br \/>Trump sagte nun, dass Pretti aus seiner Sicht keine Waffe h\u00e4tte tragen sollen. \u201eEr hatte eine Waffe. Das gef\u00e4llt mir nicht.\u201c Zudem habe er zwei voll geladene Magazine bei sich gehabt. Zugleich sprach Trump, dessen Republikaner sich traditionell f\u00fcr das Recht auf freien Waffenbesitz einsetzen, von einem \u201ebedauerlichen Vorfall\u201c. Nach Polizeiangaben war Pretti zum Tragen einer Schusswaffe berechtigt.<br \/>Zum Einsatz der Bundesbeamten sagte Trump auch, keiner wisse, wann sie die Waffe Prettis gesehen h\u00e4tten. Das ist eine bemerkenswerte Aussage auch mit Blick auf die fr\u00fche Festlegung von Regierungsvertretern zum Tatverlauf.<br \/>\u00dcber die Frage, ob Pretti bei einer Protestaktion wie am Tag des Vorfalls eine Waffe h\u00e4tte tragen d\u00fcrfen oder nicht, wird breit diskutiert.<br \/>dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den folgenschweren Sch\u00fcssen von Bundesbeamten auf einen US-B\u00fcrger in Minneapolis gibt es einen ersten umfassenden Untersuchungsbericht. Medien schildern auch, was darin nicht zur Sprache kommt. 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