<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3458538,"date":"2026-02-05T13:35:00","date_gmt":"2026-02-05T11:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3458538"},"modified":"2026-02-05T14:54:21","modified_gmt":"2026-02-05T12:54:21","slug":"abrustungsvertrag-lauft-aus-droht-ohne-new-start-ein-gefahrliches-wettrusten-der-atommachte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/02\/abrustungsvertrag-lauft-aus-droht-ohne-new-start-ein-gefahrliches-wettrusten-der-atommachte\/","title":{"rendered":"Abr\u00fcstungsvertrag l\u00e4uft aus: Droht ohne \u201eNew Start\u201c ein gef\u00e4hrliches Wettr\u00fcsten der Atomm\u00e4chte?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der letzte R\u00fcstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland l\u00e4uft aus. Experten warnen vor einem neuen nuklearen Wettr\u00fcsten, das die globale Sicherheitslage weiter destabilisieren k\u00f6nnte.<\/b><br \/>\nFrieden schaffen mit immer weniger Atomwaffen &#8211; das war das Ziel des R\u00fcstungskontrollvertrages New Start von 2010. Mittlerweile ist es das letzte Abkommen zwischen den USA und Russland, das die Zahl von Atomsprengk\u00f6pfen und Tr\u00e4gersystemen begrenzt &#8211; und heute l\u00e4uft es aus.<br \/>Moskau erneuerte in dieser Woche seinen Vorschlag, die Grenzen von New Start f\u00fcr ein weiteres Jahr einzuhalten. Die USA \u00e4u\u00dferten sich nicht. \u201eKeine Antwort ist auch eine Antwort\u201c, konstatierte der russische Vizeau\u00dfenminister Sergej Rjabkow. Ohne den Vertrag hat Moskau beim laufenden Um- und Ausbau seiner Atomstreitmacht freie Hand.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump zeigte sich zuletzt unbeeindruckt vom Auslaufen von New Start. \u201eWir werden einfach ein besseres Abkommen machen\u201c, sagte er Anfang Januar der Zeitung \u201eNew York Times\u201c. US-Sicherheitsexperten sind aber weniger gelassen als der Herr im Wei\u00dfen Haus.<br \/>Die Denkfabrik CSIS verweist auf das russische Atomprogramm und die Aufr\u00fcstung in China, die keinen Beschr\u00e4nkungen unterliege. \u201eWenn dies ein Wettr\u00fcsten ist, dann verlieren es die Vereinigten Staaten; und wenn es noch kein Wettr\u00fcsten ist, aber eins wird, dann starten die Vereinigten Staaten mit R\u00fcckstand\u201c, warnt die CSIS-Expertin Heather Williams.<br \/>Die Lage ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten un\u00fcbersichtlicher geworden. Es gibt die anerkannten Atomm\u00e4chte USA, Russland, China, Frankreich und Gro\u00dfbritannien, alle auch im UN-Sicherheitsrat. Au\u00dferdem haben Indien, Pakistan, Nordkorea und inoffiziell Israel Atomwaffen. <br \/>Weltweit gebe es mehr als 9.600 einsetzbare Atomsprengk\u00f6pfe, schrieb das Stockholmer Institut f\u00fcr Friedensforschung Sipri in seinem Bericht f\u00fcr 2025. Mehr als vier F\u00fcnftel geh\u00f6ren zum Arsenal Russlands und der USA. Bei China z\u00e4hlten die Forscher einen Anstieg auf 600 Sprengk\u00f6pfe. <br \/>Moskau hat im Ukraine-Krieg mehrfach auf sein Atompotenzial angespielt, um westliche L\u00e4nder von Unterst\u00fctzung f\u00fcr das angegriffene Land abzuhalten. 2025 gab es kurzzeitig K\u00e4mpfe zwischen den Atomm\u00e4chten Indien und Pakistan. Und die verdeckte Atommacht Israel zerst\u00f6rte Atomanlagen im Iran, um Teheran am Bau einer Bombe zu hindern. Auch die USA griffen ein. <br \/>Schlie\u00dflich ver\u00e4ndern neue Waffen, die in kein bisheriges Vertragsschema passen, die Lage. Russland beispielsweise hat den atomgetriebenen Marschflugk\u00f6rper Burewestnik und die Unterwasserdrohne Poseidon mit Atomantrieb entwickelt.<br \/>\u201eEs gibt Anzeichen daf\u00fcr, dass sich ein neues Wettr\u00fcsten anbahnt, das mit viel mehr Risiken und Unsicherheiten verbunden ist als das letzte\u201c, schrieb 2025 der damalige Sipri-Direktor Dan Smith. Dazu tr\u00fcgen auch die noch unbekannten Auswirkungen von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der R\u00fcstungstechnik bei. Sein Nachfolger Karim Haggag erwartet ohne New Start \u201eeine neue Phase erh\u00f6hter nuklearer Gefahren\u201c, wie er am Mittwoch schrieb. <br \/>Washington hat mehrfach gefordert, dass auch China in k\u00fcnftige atomare Abr\u00fcstungsvertr\u00e4ge eingebunden wird. Doch dem verweigert sich die F\u00fchrung in Peking bislang. Und auch Chinas Verb\u00fcndeter Russland lehnt dies ab. Das chinesische Atomwaffenpotenzial sei mit dem Russlands und der USA nicht zu vergleichen, daher sei es zu vernachl\u00e4ssigen, sagte Kremlsprecher Peskow. Hingegen fordert Moskau, das Nuklearpotenzial von Frankreich (290 Atomsprengk\u00f6pfe laut Sipri) und Gro\u00dfbritannien (225) bei einem neuen Vertrag einzubeziehen.<br \/>Trump solle Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping mit der Aussicht auf einen Dreiergipfel zu Vereinbarungen \u00fcber nukleare R\u00fcstungskontrolle locken, regte das US-Institut CSIS an.<br \/>Die Sicherheitslage in Europa hat sich durch den Ukraine-Krieg und das russische Gro\u00dfmachtstreben deutlich verschlechtert. Russland verneint allerdings aggressive Absichten und wirft EU und Nato Feindseligkeit vor. Zudem wachsen in Trumps zweiter Amtszeit die Zweifel, wie zuverl\u00e4ssig der US-Atomschirm f\u00fcr die europ\u00e4ischen Nato-Verb\u00fcndeten ist. Im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe sind US-Atombomben in Deutschland stationiert, auch deutsche Jets k\u00f6nnten sie verschie\u00dfen.<br \/>Diskutiert wird, ob Deutschland in dieser Sicherheitslage nicht eine eigene Atombombe bauen sollte. Allerdings lassen der Zwei-plus-vier-Vertrag \u00fcber die deutsche Wiedervereinigung und der Atomwaffensperrvertrag eine nukleare Bewaffnung nicht zu. \u00dcberlegungen zu einem europ\u00e4ischen Atomschirm mit Frankreich und Gro\u00dfbritannien stehen am Anfang. Deshalb setzt die deutsche Regierung auf eine st\u00e4rkere konventionelle R\u00fcstung zur Abschreckung.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte R\u00fcstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland l\u00e4uft aus. Experten warnen vor einem neuen nuklearen Wettr\u00fcsten, das die globale Sicherheitslage weiter destabilisieren k\u00f6nnte. Frieden schaffen mit immer weniger Atomwaffen &#8211; das war das Ziel des R\u00fcstungskontrollvertrages New Start von 2010. 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