<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3459650,"date":"2026-02-06T17:11:18","date_gmt":"2026-02-06T15:11:18","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3459650"},"modified":"2026-02-06T17:37:12","modified_gmt":"2026-02-06T15:37:12","slug":"trump-sorgt-mit-rassistischem-obama-bild-fur-emporung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2026\/02\/trump-sorgt-mit-rassistischem-obama-bild-fur-emporung\/","title":{"rendered":"Trump sorgt mit rassistischem Obama-Bild f\u00fcr Emp\u00f6rung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Es ist sein liebstes M\u00e4rchen: Die US-Pr\u00e4sidentschaftswahl 2020 hat nicht etwa Joe Biden gewonnen, sondern er, Donald Trump. Was bereits mehrfach widerlegt ist, l\u00e4sst dem Republikaner keine Ruhe. Auf \u00ab\u00a0Truth Social\u00a0\u00bb treibt er es jetzt auf die Spitze: Ein Video \u00fcber den angeblichen Wahlbetrug enth\u00e4lt uns\u00e4glichen Rassismus.<\/b><br \/>\nEs ist sein liebstes M\u00e4rchen: Die US-Pr\u00e4sidentschaftswahl 2020 hat nicht etwa Joe Biden gewonnen, sondern er, Donald Trump. Was bereits mehrfach widerlegt ist, l\u00e4sst dem Republikaner keine Ruhe. Auf \u00ab\u00a0Truth Social\u00a0\u00bb treibt er es jetzt auf die Spitze: Ein Video \u00fcber den angeblichen Wahlbetrug enth\u00e4lt uns\u00e4glichen Rassismus.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat auf seiner Online-Plattform \u00ab\u00a0Truth Social\u00a0\u00bb ein Video geteilt, in dem Ex-Pr\u00e4sident Barack Obama und seine Frau Michelle als Affen dargestellt werden. Trump postete einen Beitrag, der sich um angebliche Manipulationen bei der Wahl 2020 dreht. Nach etwa einer Minute erscheinen in einem kurzen Einschub die Gesichter der Obamas mit Affenk\u00f6rpern zur Melodie von \u00ab\u00a0The Lion Sleeps Tonight\u00a0\u00bb.<br \/>Im Netz gab es daf\u00fcr Kritik. \u00ab\u00a0Trump hat gerade ein Video auf Truth Social gepostet, das ein rassistisches Bild von Barack und Michelle Obama als Affen enth\u00e4lt. Tiefer geht es nicht\u00a0\u00bb, hie\u00df es auf dem regierungskritischen X-Konto Republicans against Trump. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, der als m\u00f6glicher Kandidat der Demokraten f\u00fcr die n\u00e4chste Pr\u00e4sidentenwahl gilt, griff die Kritik auf. \u00ab\u00a0Widerliches Verhalten des Pr\u00e4sidenten. Jeder einzelne Republikaner muss das verurteilen. Sofort\u00a0\u00bb, hei\u00dft es in einem Post seines Presseb\u00fcros. Der demokratische Politikberater Adam Parkhomenko schrieb auf X: \u00ab\u00a0Das ist offener Rassismus. Punkt. Es gibt keine &lsquo;Fehlinterpretation&rsquo; und keine Entschuldigung. Das ist, wer er ist, wer er immer war, und warum er nie wieder in die N\u00e4he von Macht kommen sollte.\u00a0\u00bb<br \/>Besonders perfide: Der Februar ist in den USA traditionell \u00ab\u00a0Black History Month\u00a0\u00bb, in dem schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Leistungen, Geschichte und Kultur der afroamerikanischen Bev\u00f6lkerung gew\u00fcrdigt werden sollen. Anl\u00e4sslich dessen schrieb Michelle Obama k\u00fcrzlich auf X: \u00ab\u00a0Seit 100 Jahren feiern wir jedes Jahr im Februar die Schwarzen Menschen, die unsere Nation gepr\u00e4gt und f\u00fcr unsere Freiheiten gek\u00e4mpft haben. Wenn wir dar\u00fcber nachdenken, wie weit wir gekommen sind, d\u00fcrfen wir die noch vor uns liegende Arbeit nicht aus den Augen verlieren.\u00a0\u00bb<br \/>Der Ausschnitt mit den Obamas aus dem Trump-Post stammt wahrscheinlich aus einem KI-Video, das von einem anderen Konto erstellt wurde und bereits im Herbst vergangenen Jahres kursierte, wie eine Untersuchung des Faktencheck-Teams der dpa ergab. In dem kurzen Clip werden falsche und widerlegte Behauptungen reproduziert, dass das Wahlz\u00e4hlungsunternehmen Dominion Voting Systems dazu beigetragen haben soll, Trump die Pr\u00e4sidentschaftswahl 2020 zu \u00ab\u00a0stehlen\u00a0\u00bb. Wie der \u00ab\u00a0Guardian\u00a0\u00bb berichtet, einigte sich das Unternehmen 2023 in einem wegweisenden Verleumdungsprozess mit Fox News auf eine Zahlung von 787,5 Millionen Dollar. Trumps Lieblingssender hatte zuvor falsche Anschuldigungen gegen Dominion ver\u00f6ffentlicht.<br \/>Trumps Feldzug gegen das von ihm nicht akzeptierte Wahlergebnis tat dies jedoch keinen Abbruch. Ende Januar dieses Jahres durchsuchte die Bundespolizei FBI im US-Bundesstaat Georgia ein Wahlb\u00fcro und beschlagnahmte dabei Medienberichten zufolge Unterlagen im Zusammenhang mit der Pr\u00e4sidentenwahl 2020. Ein Sprecher der Bezirksverwaltung sagte, die FBI-Beamten h\u00e4tten die Herausgabe aller Stimmzettel verlangt: \u00ab\u00a0Sie sind gerade dabei, 700 Kisten mit Stimmzetteln abzuholen.\u00a0\u00bb Der demokratische Senator Josh McLaurin, der im Oberhaus von Georgia den Bezirk Fulton vertritt, kritisierte die Durchsuchung laut Medien als \u00ab\u00a0\u00e4u\u00dferst alarmierend\u00a0\u00bb.<br \/>Pr\u00e4sident Trump hatte zuletzt beim Weltwirtschaftsforum in Davos seine Darstellung wiederholt, die Wahl 2020 sei ihm gestohlen worden. Die Verantwortlichen w\u00fcrden bald zur Rechenschaft gezogen, erg\u00e4nzte er. Der als \u00ab\u00a0Swing State\u00a0\u00bb hart umk\u00e4mpfte Bundesstaat Georgia hatte bei der Wahl 2020 eine zentrale Rolle gespielt. Der Demokrat Joe Biden gewann in dem Bundesstaat damals mit etwa 12.000 Stimmen Vorsprung. Trump bem\u00fchte sich, seine Wahlniederlage dort &#8211; wie auch in anderen Bundesstaaten &#8211; nachtr\u00e4glich noch \u00e4ndern zu lassen.<br \/>Unter anderem rief er damals den obersten Wahlaufseher Georgias dazu auf, gen\u00fcgend Stimmen f\u00fcr ihn \u00ab\u00a0zu finden\u00a0\u00bb, um das Ergebnis \u00ab\u00a0nachzuberechnen\u00a0\u00bb und zu seinen Gunsten zu drehen. Trump wurde sp\u00e4ter wegen seiner Versuche angeklagt, den Ausgang der Pr\u00e4sidentenwahl 2020 in dem Bundesstaat zu beeinflussen. Im November 2025 wurde das Verfahren aber eingestellt.<br \/>Bereits vergangenen Monat hatte das US-Justizministerium eine Klage eingereicht, um Fulton zur Herausgabe von Wahlunterlagen aus dem Jahr 2020 zu zwingen. Eine Entscheidung dazu steht noch aus. In Medienberichten wird gemutma\u00dft, die Aktionen zielten darauf ab, doch noch Beweise f\u00fcr Trumps Behauptung der Wahlmanipulation zu finden. Diesen Vorwurf wiederholt er schon seit Jahren. Der Oberste Gerichtshof und andere Gerichte wiesen jedoch Klagen der Republikaner zur\u00fcck.<br \/>Quelle: ntv.de, fz\u00f6\/dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist sein liebstes M\u00e4rchen: Die US-Pr\u00e4sidentschaftswahl 2020 hat nicht etwa Joe Biden gewonnen, sondern er, Donald Trump. Was bereits mehrfach widerlegt ist, l\u00e4sst dem Republikaner keine Ruhe. Auf \u00ab\u00a0Truth Social\u00a0\u00bb treibt er es jetzt auf die Spitze: Ein Video \u00fcber den angeblichen Wahlbetrug enth\u00e4lt uns\u00e4glichen Rassismus. 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