<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":394379,"date":"2017-01-05T12:06:41","date_gmt":"2017-01-05T10:06:41","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=394379"},"modified":"2017-01-05T12:06:41","modified_gmt":"2017-01-05T10:06:41","slug":"der-norden-nach-der-sturmflut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/der-norden-nach-der-sturmflut\/","title":{"rendered":"Der Norden nach der Sturmflut"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/sturmflut726_v-contentxl.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Eine schwere Sturmflut hat in der Nacht an den Ostseek\u00fcsten von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gew\u00fctet. Noch l\u00e4sst sich nicht absch\u00e4tzen, wie hoch die Sch\u00e4den sind, die sie hinterlassen hat. Klar ist schon jetzt: \u00ab\u00a0Es war die st\u00e4rkste Sturmflut seit 2006\u00a0\u00bb, wie J\u00fcrgen Holfert, Leiter des Bundesamts f\u00fcr Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), sagte. Menschen kamen laut Polizei nicht zu Schaden. In vielen Orten steht am Donnerstagmorgen noch das Wasser. Betroffen waren unter anderem Kiel, L\u00fcbeck, Rostock, Warnem\u00fcnde, Flensburg, Eckernf\u00f6rde, Wismar, Usedom und R\u00fcgen. Vor Mitternacht war der H\u00f6hepunkt der Flut an vielen Orten erreicht, seitdem zieht sich das Wasser zur\u00fcck. Die Pegelst\u00e4nde sollen im Laufe des Vormittags auf unter einen Meter \u00fcber Normal fallen, wie das BSH am Morgen mitteilte. <br \/>Infolge des Sturmtiefs \u00ab\u00a0Axel\u00a0\u00bb war bereits seit Mittwochmorgen das Wasser gestiegen. In einigen K\u00fcstenregionen Mecklenburg-Vorpommerns spitzte sich die Lage dann in den Abendstunden zu. Mancherorts lief das Hochwasser sehr viel h\u00f6her auf als erwartet. Vor allem f\u00fcr Wismar trafen die Vorhersagen nicht zu. F\u00fcr die Hansestadt war mit Werten von bis zu 1,50 Meter \u00fcber Normal gerechnet worden. Tats\u00e4chlich wurde am Mittwochabend ein H\u00f6chstwert von 1,83 Meter erreicht. Das Wasser trat \u00fcber die Hafenkante, in ganzen Stra\u00dfenz\u00fcgen liefen die Keller voll. Auch in der Rostocker Altstadt und in Stralsund wurden einige Stra\u00dfen \u00fcberflutet. In Warnem\u00fcnde lief ein Restaurant voll. <br \/>Auf der Insel Usedom verursachte die Sturmflut gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den. Zwischen Koserow und Zempin gab es Steilufer-Abbr\u00fcche. Treppenaufg\u00e4nge wurden weggerissen, auch Imbissbuden und Teile von Strandpromenaden. \u00ab\u00a0Das ist kein Kindergeburtstag\u00a0\u00bb, sagte der Sprecher des Kreises Vorpommern-Greifswald, Achim Froitzheim. \u00ab\u00a0Das ist schlimmer als erwartet. \u00a0\u00bb Auf R\u00fcgen wurden einzelne Deiche \u00fcbersp\u00fclt, unter Wasser gesetzte Autos mussten abgeschleppt werden. Bei M\u00f6nchgut-Granitz stand eine Stra\u00dfe unter Wasser, ein Ortsteil wurde dadurch abgeschnitten. <br \/>An vielen Orten in Schleswig-Holstein waren seit Mittwochabend bis in die Nacht hinein Pegelst\u00e4nde \u00fcber 6,50 Meter gemessen worden. In Kiel wurde die Uferstra\u00dfe an der F\u00f6rde zwischen dem Institut f\u00fcr Weltwirtschaft und dem Marinehafen \u00fcberschwemmt. In L\u00fcbeck stand das Wasser bis zu 1,79 Meter h\u00f6her als \u00fcblich. Zug\u00e4nge zur Altstadt waren f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger nicht mehr passierbar. Wegen zahlreicher Notrufe sei der Einsatzstab der Stadt kurzfristig verst\u00e4rkt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. \u00ab\u00a0Viele Leute hatten ihre H\u00e4user nicht gen\u00fcgend gesichert, wir mussten mit Sands\u00e4cken die Objekte sch\u00fctzen. \u00a0\u00bb Das Holstentor wurde gerade noch von Wassereinbruch verschont. Die H\u00f6he der Sachsch\u00e4den ist noch nicht \u00fcberschaubar. Wie in Flensburg mussten auch in L\u00fcbeck zahlreiche \u00fcberschwemmte Autos abgeschleppt werden. Auf der Insel Fehmarn und in Neustadt in Holstein wurden die H\u00e4fen teilweise \u00fcbersp\u00fclt. <br \/>Im ostholsteinischen Heiligenhafen, das vor zehn Jahren schwer von einer Sturmflut in Mitleidenschaft gezogen worden war, bew\u00e4hrte sich das danach aufgebaute Hochwasserschutzsystem. Eine 800 Meter lange Spundwand hielt die Fluten fern. Erst im Herbst aufgesch\u00fctteter Sand am dortigen Nordstrand wurde jedoch weggesp\u00fclt. <br \/>Das Sturmhochwasser an der norddeutschen Ostseek\u00fcste l\u00f6st am Mittwochabend etliche \u00dcberschwemmungen aus &#8211; auch die Altstadt von L\u00fcbeck bleibt nicht verschont. <br \/>Allein dort sind rund 200 Feuerwehrleute im Einsatz. <br \/>In vielen St\u00e4dten &#8211; hier Wismar &#8211; werden geparkte Autos \u00fcberschwemmt. <br \/>Die Weltkulturerbe-Stadt wird von einem Hochwasser erfasst, das noch 20 Zentimeter h\u00f6her ausf\u00e4llt als die prognostizierten 1,50 Meter \u00fcber Normal. <br \/>In Kiel stehen ebenfalls Stra\u00dfen unter Wasser. <br \/>Das gleiche Bild in Stralsund: Am Hafen sind Stra\u00dfen \u00fcberflutet. <br \/>Dem besucherst\u00e4rksten Museum Mecklenburg-Vorpommerns, dem Stralsunder Ozeaneum (links im Bild), kommt das Wasser gef\u00e4hrlich nahe, es ist jedoch durch Spundw\u00e4nde gesch\u00fctzt. <br \/>Auch in Travem\u00fcnde sind am fr\u00fchen Abend die ersten Stra\u00dfen und Wege \u00fcbersp\u00fclt. <br \/>Die Sturmflut erreicht fr\u00fcher als erwartet die Ostseek\u00fcste von Schleswig-Holstein. <br \/>An der Kieler F\u00f6rde steigt das Wasser am Abend anderthalb Meter h\u00f6her als normalerweise. <br \/>Vor der K\u00fcste von Warnem\u00fcnde t\u00fcrmen sich schon am Mittwochmittag gro\u00dfe Wellen auf. <br \/>Auf der Insel Usedom sind viele Str\u00e4nde &#8211; wie hier in Zempin &#8211; \u00fcberschwemmt. <br \/>In Heiligenhafen wird zum Schutz vor dem Sturmhochwasser eine Spundwand aufgebaut. <br \/>So sieht die Schutzwand in Heiligenhafen am Ende aus. <br \/>Am Strand in Heiligenhafen werden Spazierg\u00e4nger vor dem Hochwasser gewarnt. <br \/>Auch in Stralsund treffen viele Menschen Vorkehrungen gegen das erwartete Hochwasser. <br \/>Im Stadthafen von Wismar sind Fischkutter und Segelboote vorsichtshalber mit zus\u00e4tzlichen Seilen gesichert. <br \/>Sandsackmauern sollen H\u00e4user und Stra\u00dfen in der N\u00e4he des Stadthafens vor der Sturmflut sichern. <br \/>Schon in der Nacht zu Mittwoch fegt Sturmtief \u00ab\u00a0Axel\u00a0\u00bb mit orkanartigen B\u00f6en \u00fcber die Nordseek\u00fcste hinweg und dr\u00fcckt Wasser auf den F\u00e4hranleger Dageb\u00fcll. <br \/>Es ist der erste Sturm im neuen Jahr. <br \/>In Hamburg steigt das Morgenhochwasser auf 2,10 Meter \u00fcber dem mittleren Hochwasser und \u00fcberflutet den Fischmarkt. <br \/>Auch die Fischauktionshalle des Fischmarkts steht unter Wasser. Die Tore bleiben offen, damit das Wasser ungehindert ablaufen kann. <br \/>Im Harz f\u00e4llt Schnee, es gilt \u00fcber Stunden hinweg eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes vor Schneeverwehungen. <br \/>In Niedersachsen h\u00e4lt Sturmtief \u00ab\u00a0Axel\u00a0\u00bb die Autofahrer am Mittwochmorgen mit eisglatten Stra\u00dfen in Atem. <br \/>In weiten Teilen Niedersachsens fallen Schneeschauer und es gibt Blitzeis. Es kommt zu Unf\u00e4llen. <br \/>Ursache f\u00fcr die Sturmflut waren das Tief \u00ab\u00a0Axel\u00a0\u00bb und der derzeit generell hohe F\u00fcllungsgrad der Ostsee von etwa 30 bis 40 Zentimeter \u00fcber Normal. Das Tief, das von Skandinavien \u00fcber die zentrale Ostsee nach Russland zog, schob von der zentralen Ostsee einen \u00ab\u00a0Wasserberg\u00a0\u00bb an die s\u00fcdliche Ostseek\u00fcste. Gr\u00f6\u00dfere Buchten wie die L\u00fcbecker Bucht, aus denen das Wasser nicht abflie\u00dfen kann, waren besonders betroffen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.2\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/Der-Norden-nach-der-Sturmflut,wetter2644.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/Der-Norden-nach-der-Sturmflut,wetter2644.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine schwere Sturmflut hat in der Nacht an den Ostseek\u00fcsten von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gew\u00fctet. 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