<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":397134,"date":"2017-01-07T18:05:13","date_gmt":"2017-01-07T16:05:13","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=397134"},"modified":"2017-01-07T18:05:13","modified_gmt":"2017-01-07T16:05:13","slug":"kaltetote-und-unwetter-eisiges-wochenende-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/kaltetote-und-unwetter-eisiges-wochenende-in-europa\/","title":{"rendered":"K\u00e4ltetote und Unwetter &#8211; Eisiges Wochenende in Europa"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/polpix.sueddeutsche.com\/polopoly_fs\/1.3323779.1483791940!\/httpImage\/image.jpg_gen\/derivatives\/940x528\/image.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Der Winter l\u00e4sst seit Freitag ganz Europa seine immense Kraft sp\u00fcren. Mindestens zehn Menschen sind nach einem K\u00e4lteeinbruch in Polen binnen zwei Tagen erfroren. Wie die polnischen Beh\u00f6rden mitteilten, starben allein am Freitag sieben Menschen an Unterk\u00fchlung, drei weitere kamen am Vortag um. Der Freitag sei bislang \u00ab\u00a0der tragischste Tag in diesem Winter\u00a0\u00bb, sagte die Sprecherin des Regierungszentrums f\u00fcr nationale Sicherheit (RCB). Die Zahl der K\u00e4ltetoten seit 1. November stieg demnach auf 53. <br \/>In Rum\u00e4nien blieben am Freitag zahlreiche Autos im Schnee stecken. Die Beh\u00f6rden evakuierten Hunderte Dialysepatienten und Schwangere aus Krankenh\u00e4usern. Wegen zugeschneiter Gleise fielen Dutzende Z\u00fcge aus. In Bulgarien schnitt der Schneesturm etwa 650 D\u00f6rfer von der Stromversorgung ab. Im Norden Albaniens arbeiteten sich die Rettungsdienste durch bis zu 120 Zentimeter hohen Schnee in abgeschnittene D\u00f6rfer vor. Auch dort fiel der Strom vielerorts aus. <br \/>In der Adria w\u00fctete der Sturm mit Spitzengeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern. Kroatien stoppte den F\u00e4hrverkehr zu einigen Inseln. Auch Br\u00fccken wurden gesperrt. Der Sturm traf in Italien unter anderem die im Sommer von einem Erdbeben verw\u00fcsteten Gegenden. Auf Sizilien und in Neapel mussten F\u00e4hren im Hafen bleiben. In der Stadt am Vesuv schneite es zum ersten Mal seit langer Zeit wieder. Z\u00fcge fielen aus, Stra\u00dfen wurden gesperrt. In Rom trotzten etwa 35 000 Gl\u00e4ubige der K\u00e4lte und warteten auf dem Petersplatz auf den Segen von Papst Franziskus zum Dreik\u00f6nigstag. <br \/>Allein die Fluggesellschaft Turkish Airlines sagte wegen schweren Schneefalls f\u00fcr Samstag an die 200 Fl\u00fcge ab. Grund waren Eis, Schnee und heftiger Wind in Istanbul. <br \/>Sogar das russische Katastrophenschutzministerium warnte seine k\u00e4ltegest\u00e4hlten Landsleute, \u00fcber das Wochenende nicht zu lange ins Freie zu gehen. Die Temperaturen k\u00f6nnten auf bis zu minus 35 Grad fallen. <br \/>In Nordgriechenland herrscht seit Freitag Dauerfrost. Auch im Zentrum Athens herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt. In den Provinzen Epirus, Mazedonien und Thrakien wurden Werte um die minus 14 Grad gemessen. Ungew\u00f6hnlich stark schneite es auf den n\u00f6rdlichen \u00c4g\u00e4isinseln und den Sporaden. Die St\u00e4dte haben beheizte Hallen und U-Bahn-Stationen ge\u00f6ffnet, damit keine Obdachlosen erfrieren. <br \/>Die K\u00e4ltewelle versch\u00e4rft indes auch die Lage vieler Fl\u00fcchtlinge in Osteuropa. Bei Temperaturen von zum Teil minus 20 Grad Celsius schliefen insgesamt etwa 2 000 Fl\u00fcchtlinge und Migranten in Belgrad, vor den ungarischen Transitzonen an der serbischen Grenze und in ungarischen Lagern unter freien Himmel oder in Zelten. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. <br \/>Den Regierungen in den beiden L\u00e4ndern werfen die Menschenrechtler vor, bei der angemessenen Unterbringung der Fl\u00fcchtlinge versagt und zudem Hilfsorganisationen an entsprechenden Ma\u00dfnahmen gehindert zu haben. Die serbische Regierung habe zahlreiche Aufforderungen von Helfern, darunter auch \u00c4rzte ohne Grenzen, ignoriert, winterfeste Unterk\u00fcnfte zu bauen. Auch Ungarns Regierung sei f\u00fcr katastrophale Verh\u00e4ltnisse verantwortlich, nachdem sie im Dezember das gr\u00f6\u00dfte Fl\u00fcchtlingslager des Landes in Bicske ohne Angabe von Gr\u00fcnden geschlossen habe. <br \/>Auch in anderen L\u00e4ndern spitzt sich die Lage der Fl\u00fcchtlinge mit sinkenden Temperaturen zu. Am Freitag erfroren an der bulgarisch-t\u00fcrkischen Grenzen im S\u00fcdosten Bulgariens zwei Fl\u00fcchtlinge. Nach Angaben der zust\u00e4ndigen Polizeistelle in der Stadt Burgas fanden Anwohner die Leichen der beiden Iraker in einem Waldgebiet.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/kaeltetote-und-unwetter-ein-eisiges-wochenende-in-europa-1.3323772?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/kaeltetote-und-unwetter-ein-eisiges-wochenende-in-europa-1.3323772?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Winter l\u00e4sst seit Freitag ganz Europa seine immense Kraft sp\u00fcren. 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