<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":397146,"date":"2017-01-07T18:05:56","date_gmt":"2017-01-07T16:05:56","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=397146"},"modified":"2017-01-07T18:05:56","modified_gmt":"2017-01-07T16:05:56","slug":"syrien-friedensgesprache-oder-neue-kampfe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/syrien-friedensgesprache-oder-neue-kampfe\/","title":{"rendered":"Syrien: Friedensgespr\u00e4che oder neue K\u00e4mpfe?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/syrien-923~_v-videowebm.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Die Hoffnung auf Friedensgespr\u00e4che f\u00fcr Syrien wird immer wieder getr\u00fcbt. Die Waffenruhe ist br\u00fcchig, Assads Regime k\u00fcndigt eine Offensive in Idlib an &#8211; dabei spielen auch die Interessen des Iran eine wichtige Rolle.<br \/>H\u00e4lt die Waffenruhe? Das war die alles entscheidende Frage, die vergangenen Tage im Syrien-Konflikt pr\u00e4gte. Denn nur mit einer bestehenden Feuerpause gibt es Beobachtern zufolge eine Chance, dass die von Russland und der T\u00fcrkei ausgehandelten Friedensgespr\u00e4che Ende Januar in Kasachstan \u00fcberhaupt stattfinden.<br \/>Danach sah es diese Woche nicht aus: Mehrmals wurde die Feuerpause von beiden Seiten gebrochen, die syrische Luftwaffe bombardierte vor allem die Aufst\u00e4ndischen im Barada-Tal, das wichtig f\u00fcr die Wasserversorgung von Damaskus ist. 70 Prozent des Trinkwassers der Hauptstadt kommt aus der Region, seit zwei Wochen sitzen die Bewohner von Damaskus buchst\u00e4blich auf dem Trockenen, da eine Bombe das Pumpwerk im Barada-Tal zerst\u00f6rte. Regierung und Opposition geben sich daf\u00fcr gegenseitig die Schuld.<br \/>Um die Wasserversorgung f\u00fcr rund 5,5 Millionen Menschen wiederherzustellen, ging die syrische Regierung massiv gegen die Aufst\u00e4ndischen vor. Diese legten daraufhin eine Beteiligung an den f\u00fcr Ende Januar geplanten Friedensgespr\u00e4chen auf Eis.<br \/>Keine guten Aussichten f\u00fcr den russischen Pr\u00e4sidenten Putin und seinen t\u00fcrkischen Amtskollegen Erdogan, die gemeinsam die Friedensgespr\u00e4che vermittelt hatten. Denn w\u00e4hrend Russland eine politische L\u00f6sung anstrebt, scheint die syrische Regierung weiter k\u00e4mpfen zu wollen. Der syrische Vers\u00f6hnungsminister Ali Haidar k\u00fcndigte bereits die n\u00e4chste Offensive an: \u00ab\u00a0Das n\u00e4chste Schlachtfeld wird Idlib sein &#8211; das wird einer der hei\u00dfen Orte, an denen die syrische Regierung ihre Verantwortung wahrnimmt, Terrorismus zu bek\u00e4mpfen. Wenn es dort keinen Deal gibt, dass die K\u00e4mpfer abziehen, wird Idlib ein Schlachtfeld. \u00ab\u00a0<br \/>Der Antwort der syrischen Aufst\u00e4ndischen folgte prompt. Man sei vorbereitet, erkl\u00e4rte dieses Mitglied der \u00ab\u00a0Freien Syrischen Armee\u00a0\u00bb: \u00ab\u00a0Die Vorbereitungen gegen m\u00f6gliche Angriffe des Regimes laufen. Wir werden dagegenhalten. Wir sind bereit &#8211; wir lassen es nicht zu, dass sich das Regime und der Iran weiter ausbereiten. \u00ab\u00a0<br \/>Muskelspiele oder bereits die Vorbereitungen auf eine n\u00e4chste Kriegsetappe? Die Assad-Verb\u00fcndeten sind gespalten. Moskau setzt auf Frieden, Assad auf Konfrontation, und auch der Iran habe seine ganz eigenen Interessen, so Ahmed Rahal, strategischer Experte aus Istanbul: \u00ab\u00a0Hinter der Drohung, jetzt den Kampf um Idlib zu er\u00f6ffnen, steckt der Iran. Es geht um den versteckten Konflikt zwischen dem Iran und Moskau. Russland hat das Gef\u00fchl, nach 15 Monaten Beteiligung im Syrien-Krieg nichts erreicht zu haben. Weder konnte Moskau auf das Assad-Regime einwirken, noch eine Entscheidung zugunsten der Zukunft des Landes treffen, noch einen Waffenstillstand erreichen. Und das alles liegt am Iran, der den Boden h\u00e4lt und in Syrien die Entscheidungskraft besitzt. \u00ab\u00a0<br \/>Russland als schw\u00e4cherer Partner im Syrien-Konflikt? Putin wirbt derzeit intensiv f\u00fcr eine Beteiligung an den Friedensgespr\u00e4chen in Kasachstan &#8211; als demonstratives Zeichen der Deeskalation erkl\u00e4rte Russland gestern, seine Truppen aus Syrien teilweise abziehen zu wollen.<br \/>F\u00fcr den russischen Politologen Yefdjini Sidrof ist das nicht \u00fcberraschend: \u00ab\u00a0Es ist kein Zufall, dass die Abzugserkl\u00e4rung jetzt gekommen ist. Zeitlich parallel mit den Bem\u00fchungen Russlands, die Waffenruhe wiederherzustellen. Russland h\u00e4lt an den Friedensgespr\u00e4chen in Astana und auch an einer politischen L\u00f6sung mit der UN in Genf fest. \u00ab\u00a0<br \/>Auch im Barada-Tal versucht Russland zu vermitteln, doch das scheint derzeit nicht sonderlich erfolgreich zu sein. Die Syrische Beobachtungsstelle f\u00fcr Menschenrechte meldet, dass es wieder zu K\u00e4mpfen kommt und berichtet von mehreren Toten.<br \/>Immerhin: Gestern abend erkl\u00e4rte die libanesische Hisbollah, die auf Seiten der syrischen Regierung k\u00e4mpft, dass es eine mehrst\u00fcndige Feuerpause gebe. Ob diese tats\u00e4chlich eingehalten wurde, ist unklar. Medienberichten zufolge sollen Techniker in das Gebiet kommen und das Pumpwerk reparieren, damit die Menschen in Damaskus wieder Wasser haben. Doch die K\u00e4mpfe gehen weiter, die Verhandlungen scheinen zu stocken.<br \/>Und so bleibt die alles entscheidende Frage, ob die Konfliktparteien in Syrien \u00fcberhaupt eine politische L\u00f6sung finden k\u00f6nnen und wollen &#8211; oder ob sich der Krieg in Syrien nicht gerade nur einen neuen Schauplatz sucht.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/syrien-osius-101.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/syrien-osius-101.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hoffnung auf Friedensgespr\u00e4che f\u00fcr Syrien wird immer wieder getr\u00fcbt. Die Waffenruhe ist br\u00fcchig, Assads Regime k\u00fcndigt eine Offensive in Idlib an &#8211; dabei spielen auch die Interessen des Iran eine wichtige Rolle.H\u00e4lt die Waffenruhe? Das war die alles entscheidende Frage, die vergangenen Tage im Syrien-Konflikt pr\u00e4gte. Denn nur mit einer bestehenden Feuerpause gibt es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":397145,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397146"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=397146"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":397147,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/397146\/revisions\/397147"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/397145"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=397146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=397146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=397146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}