<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":399822,"date":"2017-01-09T20:15:07","date_gmt":"2017-01-09T18:15:07","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=399822"},"modified":"2017-01-09T20:15:07","modified_gmt":"2017-01-09T18:15:07","slug":"donald-trump-hat-die-autoindustrie-im-wurgegriff","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/donald-trump-hat-die-autoindustrie-im-wurgegriff\/","title":{"rendered":"Donald Trump hat die Autoindustrie im W\u00fcrgegriff"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/polpix.sueddeutsche.com\/bild\/1.3292958.1483963680\/940x528\/donald-trump-bmw-vw-audi-daimler-autos-autokonzerne-ford-gm-fiat-chrysler.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Es ist die gro\u00dfe Losung, die Donald Trump vor seiner Wahl zum US-Pr\u00e4sidenten ausgegeben hat: \u00ab\u00a0America first\u00a0\u00bb, Amerika zuerst. Trump m\u00f6chte Arbeitspl\u00e4tze zur\u00fcckholen in die Vereinigten Staaten. Arbeitspl\u00e4tze, die etwa in Mexiko entstanden sind. Das Land ist f\u00fcr Autohersteller ein interessanter Standort: Die Produktionskosten sind niedrig und die Handelsbedingungen dank des Nafta-Abkommens g\u00fcnstig. Hinzu kommt eine solide Zulieferkette und die N\u00e4he zum Absatzmarkt USA. 77 Prozent der in Mexiko gebauten Autos gehen deshalb laut dem mexikanischen Automobil-Branchenverband Amia in die Vereinigten Staaten. <br \/>Knapp zwei Wochen vor Trumps offizieller Amtseinf\u00fchrung ist noch ungewiss, wie er seine Versprechen konkret einl\u00f6sen will. Will er Unternehmen wirklich dazu zwingen, die Produktion aus Mexiko abzuziehen &#8211; etwa mit Strafz\u00f6llen auf Importe? Oder bleibt von seinen Wahlkampfversprechen am Ende wenig \u00fcbrig? <br \/>Die amerikanischen Autokonzerne, die Trump im Wahlkampf wiederholt angegriffen hatte, bekommen derzeit zu sp\u00fcren, dass Trump es durchaus ernst meint mit seinen Drohungen: Erst am vergangenen Dienstag attackierte der k\u00fcnftige Pr\u00e4sident via Twitter den gr\u00f6\u00dften US-Autokonzern General Motors (GM). \u00ab\u00a0Produziert in den USA! \u00ab\u00a0, schrieb Trump und drohte andernfalls mit hohen Einf\u00fchrz\u00f6llen f\u00fcr in Mexiko gebaute Fahrzeuge. Es dauerte nur wenige Stunden, bis eine Reaktion folgte. Allerdings kam diese nicht von GM, sondern vom Rivalen Ford : Das Unternehmen gab bekannt, seine Pl\u00e4ne f\u00fcr einen 1,6 Milliarden Dollar teuren Standort in Mexiko zu begraben und stattdessen Geld in den USA zu investieren. Ein Erfolg f\u00fcr Trump und ein Machtbeweis, noch vor seinem Amtsantritt. <br \/>Und nicht nur Ford versucht schon fr\u00fchzeitig, sich mit dem kommenden Pr\u00e4sidenten gut zu stellen. Auch der italienisch-amerikanische Autokonzern Fiat Chrysler setzt auf Anbiederung, statt auf Konfrontation. P\u00fcnktlich zum Start der wichtigsten US-Automesse in Detroit teilte das Unternehmen am Sonntag mit, 2000 neue Arbeitspl\u00e4tze in den USA zu schaffen. Eine Milliarde Dollar will Fiat Chrysler in zwei bestehende Werke in Michigan und Ohio investieren. <br \/>GM dagegen will dem Druck nicht nachgeben und an der Produktion von Kleinwagen in Mexiko festhalten. Die Branche treffe ihre Standortentscheidungen mit einem Vorlauf von zwei bis vier Jahren, sagte Vorstandschefin Mary Barra am Sonntagabend. Und die Limousinen der von Trump angesprochenen Marke w\u00fcrden ohnehin in Ohio hergestellt. <br \/>Die deutschen Autohersteller sind von Trumps Tweets bislang verschont geblieben. Doch sowohl VW, als auch Audi und BMW haben in den vergangenen Jahren Milliarden in neue Werke in Mexiko investiert. Volkswagen kam bereits vor mehr als 50 Jahren ins Land. Bis 2003 lief im mexikanischen Bundesstaat Puebla der K\u00e4fer vom Band, heute werden dort Teile der Produktion von Jetta und Golf 7 gebaut. Am Standort Mexiko will der Konzern unbedingt festhalten. Das Land sei ein gro\u00dfer Markt, sagte VW-Markenvorstand Herbert Diess am Sonntag. Noch in diesem Jahr soll die Produktion in Mexiko um die Langversion des Gel\u00e4ndewagens Tiguan erweitert werden. <br \/>Die VW-Tochter Audi hat erst im vergangenen Jahr ihr erstes eigenes Werk in Puebla er\u00f6ffnet. 150 000 Fahrzeuge des Modells Q5 sollen dort jedes Jahr vom Band laufen, etwa ein Drittel davon ist f\u00fcr den nordamerikanischen Markt bestimmt. Audi-Chef Rupert Stadler macht sich dennoch keine Sorgen um das Mexiko-Gesch\u00e4ft seines Unternehmens: \u00ab\u00a0Trump ist im Erstberuf Unternehmer. Er wei\u00df sicherlich einzusch\u00e4tzen, was auf dem Spiel steht\u00a0\u00bb, sagte er k\u00fcrzlich dem Handelsblatt. <br \/>Der bayerische Hersteller BMW h\u00e4tte dagegen noch die M\u00f6glichkeit, geplante Investitionen in Mexiko zu kappen. Der Bau eines neuen Werks in San Luis Potos\u00ed hat gerade erst begonnen, ab 2019 sollen dort 150 000 Fahrzeuge vom Band laufen. \u00ab\u00a0Uns bleibt also noch Zeit, um uns auf m\u00f6gliche Entwicklungen einzustellen\u00a0\u00bb, sagte BMW-Chef Harald Kr\u00fcger in einem Interview mit der B\u00f6rsen-Zeitung. Ohnehin hoffe BMW, den designierten Pr\u00e4sidenten Trump mit dem Bekenntnis des Konzerns zum Standort USA zu bes\u00e4nftigen. \u00ab\u00a0Was mir Vertrauen gibt, ist allein schon die Tatsache, dass wir in Spartanburg im US-Staat South Carolina unser weltweit gr\u00f6\u00dftes Werk betreiben\u00a0\u00bb, sagte Kr\u00fcger. BMW baut dort die Gel\u00e4ndewagen X 3, X 4, X5 und X 6. Diese machen inzwischen ein F\u00fcnftel der verkauften BMWs aus. <br \/>Die gro\u00dfen deutschen Autokonzerne geben sich nach au\u00dfen also entspannt. Doch sie stehen vor \u00e4hnlichen Problemen wie ihre amerikanischen Konkurrenten: Wenn Trump seine Handelsversprechen wahr macht, k\u00f6nnten ihre Mexiko-Standorte wesentlich unattraktiver werden. \u00ab\u00a0Zu Gelassenheit gibt es sicher keinen Anlass\u00a0\u00bb, sagt Autoexperte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management. Zwar sei noch ungewiss, welche seiner Versprechen Trump wirklich wahrmache. \u00ab\u00a0Aber was wir wissen, h\u00f6rt sich nicht gut an. \u00a0\u00bb <br \/>Bereits im Wahlkampf hatte Trump angek\u00fcndigt, das Handelsabkommen Nafta mit Kanada und Mexiko neu verhandeln zu wollen. Notfalls wolle er Einfuhrz\u00f6lle von 35 Prozent durchsetzen, k\u00fcndigte er an. \u00ab\u00a0Wenn Nafta neu verhandelt wird, w\u00e4re das eine dramatische Ver\u00e4nderung\u00a0\u00bb, sagt Bratzel. <br \/>F\u00fcr die Autoindustrie hat die Wahl von Donald Trump also vor allem Risiken mit sich gebracht. Fraglich ist, wie lange die demonstrative Gelassenheit der deutschen Autohersteller noch anhalten wird. Denn was, wenn Trump sich in seinem n\u00e4chsten Tweet nicht GM, sondern einen der deutschen Hersteller vornimmt? \u00ab\u00a0Dann m\u00fcssen die auf jeden Fall reagieren\u00a0\u00bb, sagt Autoexperte Bratzel. \u00ab\u00a0Bei der US-Regierung im schlechten Licht zu stehen, kann man sich nicht leisten. \u00ab\u00a0<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 3.3\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/designierter-us-praesident-trump-hat-die-autoindustrie-im-wuergegriff-1.3325669?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/designierter-us-praesident-trump-hat-die-autoindustrie-im-wuergegriff-1.3325669?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist die gro\u00dfe Losung, die Donald Trump vor seiner Wahl zum US-Pr\u00e4sidenten ausgegeben hat: \u00ab\u00a0America first\u00a0\u00bb, Amerika zuerst. 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