<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":402279,"date":"2017-01-11T18:04:10","date_gmt":"2017-01-11T16:04:10","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=402279"},"modified":"2017-01-11T18:04:10","modified_gmt":"2017-01-11T16:04:10","slug":"fluchtlinge-280-000-asylsuchende-in-deutschland-im-vergangenen-jahr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/fluchtlinge-280-000-asylsuchende-in-deutschland-im-vergangenen-jahr\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtlinge: 280.000 Asylsuchende in Deutschland im vergangenen Jahr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/tagesspiegel\/19238304\/1-format530.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Die Zahl der Asylsuchenden ist in Deutschland 2016 zur\u00fcckgegangen. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte, suchten im vergangenen Jahr noch 280 000 Menschen hierzulande Schutz &#8211; damit lag diese Zahl um gut zwei Drittel niedriger als im Rekordjahr 2015 mit 890 000 Asylsuchenden. \u201eEs ist gelungen, das Migrationsgeschehen zu ordnen, zu steuern\u201c, sagte Innenminister Thomas de Maizi\u00e8re (CDU). Die Zahl der Asylantr\u00e4ge stieg 2016 auf 745 545 &#8211; das waren 268 869 mehr als im Vorjahr. Ein gro\u00dfer Teil der Antragsteller war bereits 2015 eingereist. Viele von ihnen konnten aber wegen der \u00dcberlastung des Bundesamtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (BAMF) nicht sofort einen Antrag stellen. \u201eDer Berg unerledigter Antr\u00e4ge wird abgetragen\u201c, sagte de Maizi\u00e8re nun. <br \/>Das BAMF habe im Vorjahr die Zahl seiner Asylentscheidungen erheblich gesteigert, hob der Minister hervor &#8211; auf zuletzt gut 695 000, etwa 146 Prozent mehr als 2015. Zudem konnte im vierten Quartal 2016 auch die Zahl der anh\u00e4ngigen Verfahren deutlich von etwa 579 000 (Ende September) auf 434 000 (Ende Dezember), also um 25 Prozent, abgebaut werden, hie\u00df es aus dem Ministerium. Der Minister betonte, \u201edass die Ma\u00dfnahmen, die Bundesregierung und die Europ\u00e4ische Union ergriffen haben, greifen\u201c. Nach den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres seien das EU-T\u00fcrkei-Abkommen gekommen und die Balkanroute geschlossen worden. <br \/>Der bisherige BAMF-Chef Frank-J\u00fcrgen Weise sagte, f\u00fcr Asylbewerber in Deutschland seien die Bedingungen erheblich verbessert, die Wartezeiten wesentlich verk\u00fcrzt und die \u00dcberg\u00e4nge in den Arbeitsmarkt wesentlich beschleunigt worden. Fr\u00fcher habe es drei Monate und l\u00e4nger gedauert, bis ein Asylbewerber seinen Antrag gestellt hatte, jetzt dauere das in der Regel nur einen halben Monat. Auch die Bearbeitungsdauer sei verringert worden, auf zwei Monate im Schnitt. <br \/>Entsprechende Kritik an den Asylverfahren sei \u201eerledigt\u201c, so de Maizi\u00e8re. Alle Fl\u00fcchtlinge seien inzwischen registriert, Doppelidentit\u00e4ten gebe es nicht mehr, erkl\u00e4rte Weise. Der Schutz vor Asylbetrug sei \u201ewesentlich verbessert\u201c worden. Die Schutzquote lag im Vorjahr nach Angaben de Maizi\u00e8res bei 62 Prozent. Die gr\u00f6\u00dfte Gruppe unter den Schutzsuchenden stellen derzeit die Syrer (36 Prozent), in deren Heimatland ein Krieg tobt, dessen Ende noch nicht absehbar ist. Zu den Hauptherkunftsl\u00e4ndern z\u00e4hlten 2016 au\u00dferdem Afghanistan (17 Prozent) und der Irak (13 Prozent). <br \/>Das Thema der Integration dieser Menschen \u201ewird uns \u00fcber viele Jahre besch\u00e4ftigen &#8211; alle staatlichen Ebenen\u201c, f\u00fcgte der Minister hinzu. Bei Integrationskursen gebe es aber schon einen \u201egewaltigen Aufwuchs\u201c. Nach dem offiziellen Verteilschl\u00fcssel stellten mit rund 197 000 Asylbewerbern die meisten ihren Antrag in Nordrhein-Westfalen, es folgten Baden-W\u00fcrttemberg mit etwa 85 000, Niedersachsen mit 83 000 und Bayern mit 82 000. De Maizi\u00e8re verwies darauf, dass auch die R\u00fcckkehrerzahlen aus Deutschland in die Herkunftsl\u00e4nder 2016 gestiegen seien, es gab etwa 55 000 Freiwillige (2014: 13 000; 2015: 25 000) und 25 000 Abschiebungen. Das sei \u201esehr viel &#8211; viel mehr als je zuvor\u201c, es m\u00fcssten aber noch mehr werden. (dpa) <br \/>Der Tagesspiegel kooperiert mit dem Umfrageinstitut Civey. Wenn Sie sich registrieren, tragen Sie zu besseren Ergebnissen bei. 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