<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":403841,"date":"2017-01-12T20:14:57","date_gmt":"2017-01-12T18:14:57","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=403841"},"modified":"2017-01-12T20:14:57","modified_gmt":"2017-01-12T18:14:57","slug":"mexiko-will-naturlich-nicht-fur-grenzmauer-bezahlen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/mexiko-will-naturlich-nicht-fur-grenzmauer-bezahlen\/","title":{"rendered":"Mexiko will \u00abnat\u00fcrlich nicht\u00bb f\u00fcr Grenzmauer bezahlen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/media-cdn.sueddeutsche.de\/mediadb\/szcms\/dpaimage\/urn-newsml-dpa-com-20090101-170112-99-845688\/medium_4_3.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Mexiko-Stadt (dpa) &#8211; Die Pl\u00e4ne des k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko sorgen f\u00fcr ein Fernduell zwischen den Nachbarn. <br \/>\u00ab\u00a0Nat\u00fcrlich wird Mexiko nicht f\u00fcr die Mauer bezahlen\u00a0\u00bb, sagte Mexikos Staatschef Enrique Pe\u00f1a Nieto bei der Jahrestagung des diplomatischen Korps in Mexiko-Stadt. Nur Stunden zuvor hatte Trump auf einer <br \/>Pressekonferenz in New York seinen Plan bekr\u00e4ftigt, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, um die illegale Einwanderung zu stoppen.<br \/>\u00ab\u00a0Wir werden eine Mauer bauen\u00a0\u00bb, sagte der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident. \u00ab\u00a0Ich k\u00f6nnte eineinhalb Jahre warten, bis wir die Verhandlungen beenden, die direkt nach meinem Amtsantritt beginnen werden. Aber ich will nicht warten. Wir werden anfangen zu bauen. Auf irgendeine Art und Weise wird uns Mexiko f\u00fcr die Kosten der Mauer entsch\u00e4digen. Sei es \u00fcber eine Steuer oder eine Zahlung. \u00a0\u00bb <br \/>Auch bei anderen Themen teilte Trump wieder ordentlich gegen das Nachbarland aus. \u00ab\u00a0Mexiko nutzt uns aus. Das d\u00fcrfen wir nicht zulassen\u00a0\u00bb, sagte der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident. Besonders US-Firmen, die Produktionsstandorte nach Mexiko verlegen, sind ihm ein Dorn im Auge. Solche Unternehmen w\u00fcrden k\u00fcnftig mit hohen Strafz\u00f6llen belegt, sagte er. Zuletzt hatte der Autokonzern Ford bereits ein Gro\u00dfprojekt in Mexiko beerdigt und stattdessen Investitionen in den USA angek\u00fcndigt. <br \/>\u00ab\u00a0Die neue Etappe in den bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Mexiko wird eine gro\u00dfe Herausforderung in diesem Jahr werden\u00a0\u00bb, sagte Pe\u00f1a Nieto vor den Botschaftern und Konsuln. \u00ab\u00a0Es ist offensichtlich, dass wir einige Meinungsverschiedenheiten mit der k\u00fcnftigen Regierung der Vereinigten Staaten haben. \u00a0\u00bb <br \/>Die Beziehungen zwischen den USA und Mexiko sind eng und ambivalent. Die beiden L\u00e4nder trennt die verkehrsreichste Grenze der Welt. Das Handelsvolumen betr\u00e4gt mehr als 532 Milliarden US-Dollar (rund 502 Mrd Euro), der Gro\u00dfteil der mexikanischen Exporte geht in das Nachbarland im Norden. 34,6 Millionen Menschen mit mexikanischen Wurzeln leben in den Vereinigten Staaten. Probleme wie die organisierte Kriminalit\u00e4t und illegale Migration lassen sich allerdings nur gemeinsam l\u00f6sen. <br \/>\u00ab\u00a0Ich respektiere die Regierung von Mexiko. Ich respektiere das mexikanische Volk. Ich liebe das mexikanische Volk\u00a0\u00bb, sagte Trump am Mittwoch auf seiner Pressekonferenz. \u00ab\u00a0Ich habe viele Mexikaner, die f\u00fcr mich arbeiten. Sie sind ph\u00e4nomenal. \u00a0\u00bb Im Wahlkampf diffamierte er Mexikaner noch als Drogenh\u00e4ndler und Vergewaltiger. <br \/>Pe\u00f1a Nieto hatte Trump schon w\u00e4hrend des Wahlkampfes in Mexiko-Stadt empfangen. Der Kurztrip endete in einem PR-Desaster f\u00fcr die mexikanische Regierung. Trump sprach im Pr\u00e4sidentenpalast von seinen Mauerpl\u00e4nen, Pe\u00f1a Nieto stand sprachlos daneben. Das nahmen ihm viele Mexikaner \u00fcbel. <br \/>\u00ab\u00a0Alle Themen, die unsere bilaterale Beziehung bestimmen, stehen nun zur Debatte\u00a0\u00bb, sagte der mexikanische Pr\u00e4sident am Mittwoch. \u00ab\u00a0Niemals werden wir hinnehmen, dass unsere W\u00fcrde als Land und als Mexikaner angegriffen wird. \u00a0\u00bb <br \/>Der Ton zwischen Washington und Mexiko-Stadt d\u00fcrfte nach Trumps Amtsantritt Ende kommender Woche sch\u00e4rfer werden. \u00ab\u00a0Alles deutet darauf hin, dass Trump zu seinen Positionen gegen\u00fcber Mexiko steht, dass er seine Haltung nicht ge\u00e4ndert hat\u00a0\u00bb, sagte der Politikwissenschaftler Jos\u00e9 Antonio Crespo vom Forschungszentrum CIDE der Deutschen Presse-Agentur. \u00ab\u00a0Die mexikanische Regierung sollte sich auf Konfrontationen und harte Verhandlungen einstellen. \u00ab\u00a0<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 6.3\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/politik\/international-mexiko-will-nicht-fuer-grenzmauer-bezahlen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170112-99-845704?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/politik\/international-mexiko-will-nicht-fuer-grenzmauer-bezahlen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170112-99-845704?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mexiko-Stadt (dpa) &#8211; Die Pl\u00e4ne des k\u00fcnftigen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko sorgen f\u00fcr ein Fernduell zwischen den Nachbarn. \u00ab\u00a0Nat\u00fcrlich wird Mexiko nicht f\u00fcr die Mauer bezahlen\u00a0\u00bb, sagte Mexikos Staatschef Enrique Pe\u00f1a Nieto bei der Jahrestagung des diplomatischen Korps in Mexiko-Stadt. 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