<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":408954,"date":"2017-01-16T18:06:54","date_gmt":"2017-01-16T16:06:54","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=408954"},"modified":"2017-01-16T18:06:54","modified_gmt":"2017-01-16T16:06:54","slug":"angela-merkel-reagiert-gelassen-auf-trump-interview","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/angela-merkel-reagiert-gelassen-auf-trump-interview\/","title":{"rendered":"Angela Merkel reagiert gelassen auf Trump-Interview"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bc03.rp-online.de\/polopoly_fs\/german-chancellor-angela-merkel-during-news-1.6537154.1484574373!httpImage\/1090531971.jpg_gen\/derivatives\/d950x950\/1090531971.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die EU-Staaten aufgefordert, sich von der harschen Kritik des designierten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump nicht beirren zu lassen. Auf \u00c4u\u00dferungen aus Trumps j\u00fcngstem Interview angesprochen, sagte sie am Montag in Berlin: \u00ab\u00a0Also, ich denke, wir Europ\u00e4er haben unser Schicksal selbst in der Hand. \u00a0\u00bb Mit wirtschaftlicher St\u00e4rke und effizienten Entscheidungsstrukturen k\u00f6nne die EU den Kampf gegen den Terrorismus, die Digitalisierung und andere Probleme bew\u00e4ltigen. <br \/>Zu Trumps Kritik an ihrer Fl\u00fcchtlingspolitik sagte sie, der Kampf gegen den Terrorismus sei eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr alle. \u00ab\u00a0Ich w\u00fcrde das von der Frage der Fl\u00fcchtlinge noch einmal deutlich trennen\u00a0\u00bb, erkl\u00e4rte sie. Viele Syrer seien nicht nur vor dem B\u00fcrgerkrieg geflohen, sondern auch vor Terrorismus in ihrem Land. <br \/>Auf eine Frage zum k\u00fcnftigen deutsch-amerikanischen Verh\u00e4ltnis sagte Merkel, Trumps Positionen seien inzwischen bekannt. \u00ab\u00a0Ich pers\u00f6nlich warte jetzt erst einmal auf die Amtseinf\u00fchrung des amerikanischen Pr\u00e4sidenten. \u00a0\u00bb <br \/>Trump hatte \u00ab\u00a0Bild\u00a0\u00bb und Londoner \u00ab\u00a0Times\u00a0\u00bb gesagt: \u00ab\u00a0Im Grunde genommen ist die Europ\u00e4ische Union ein Mittel zum Zweck f\u00fcr Deutschland. \u00a0\u00bb Merkels Entscheidung, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, bezeichnete er als \u00ab\u00a0katastrophalen Fehler\u00a0\u00bb &#8211; auch mit Blick auf das Terrorrisiko. Der EU sagte Trump ohne Bedauern weitere Austritte voraus, die Nato nannte er im jetzigen Zustand obsolet. Diese Sichtweise sei in Br\u00fcssel mit \u00ab\u00a0Verwunderung und Aufregung\u00a0\u00bb aufgenommen worden, sagte Bundesau\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). <br \/>Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) warnte davor, auf die Strafzoll-Ank\u00fcndigungen Trumps mit gleicher M\u00fcnze zu reagieren. \u00ab\u00a0W\u00fcrden wir uns derart abschotten wie es der neue US-Pr\u00e4sident vorhat, w\u00fcrden wir Hunderttausende von Arbeitspl\u00e4tzen verlieren\u00a0\u00bb, sagte der SPD-Chef dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er rate, jetzt nicht hektisch zu werden. \u00ab\u00a0Wir haben keine Angst vor Wettbewerb. \u00a0\u00bb <br \/>\u00dcber deutsche Autobauern hatte Trump zuvor gesagt: \u00ab\u00a0Sie k\u00f6nnen Autos f\u00fcr die USA bauen, aber sie werden f\u00fcr jedes Auto, das in die USA kommt, 35 Prozent Steuern zahlen. \u00a0\u00bb Dem Hersteller BMW, der 2019 eine Fabrik in Mexiko er\u00f6ffnen will, legte Trump nahe, diese Fabrik in den USA zu bauen. <br \/>Der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident hatte au\u00dferdem kritisiert, dass zu viele deutsche Autos und zu wenige US-Autos in New York zu sehen seien. Im Gespr\u00e4ch mit der \u00ab\u00a0Bild\u00a0\u00bb-Zeitung konterte Gabriel auf die Frage, was die USA tun m\u00fcssten um das zu \u00e4ndern: \u00ab\u00a0Daf\u00fcr m\u00fcssen die USA bessere Autos bauen. \u00a0\u00bb <br \/>Auch der scheidende EU-Parlamentspr\u00e4sident Martin Schulz rief zur Gelassenheit auf. Viele der Trump-Aussagen seien \u00ab\u00a0in sich nicht schl\u00fcssig, widersprechen den Aussagen aus seinem Team, und sie werden sich so auch nicht umsetzen lassen\u00a0\u00bb, sagte der SPD-Spitzenpolitiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Er k\u00f6nne gleichwohl verstehen, dass Trump Irritationen hervorrufe, weil das Interview in Form, Wortwahl und Inhalt stellenweise befremdlich wirke. <br \/>FDP-Chef Christian Lindner forderte die Bundesregierung auf, nun nicht \u00ab\u00a0in Hysterie\u00a0\u00bb \u00fcber eine Schw\u00e4chung der Nato zu reden, sondern ihr aktiv entgegenzutreten. Er sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Deutschland k\u00f6nne kein Interesse daran haben, dass die Distanz zu den USA gr\u00f6\u00dfer werde. Deshalb solle die Regierung \u00ab\u00a0schnellstm\u00f6glich die Gespr\u00e4che mit unseren amerikanischen Partnern intensivieren\u00a0\u00bb. <br \/>Die AfD freute sich indes \u00fcber Trumps \u00c4u\u00dferungen. \u00ab\u00a0Was der zuk\u00fcnftige amerikanische Pr\u00e4sident in seinem umfassenden Interview thematisiert, klingt durchaus vern\u00fcnftig\u00a0\u00bb, sagte Vorstandsmitglied Paul Hampel. <br \/>W\u00e4ren in Syrien Schutzzonen f\u00fcr Zivilisten eingerichtet worden, wie von Trump nun vorgeschlagen, h\u00e4tte Deutschland viel Geld sparen k\u00f6nnen, das nun f\u00fcr die Aufnahme syrischer Fl\u00fcchtlinge aufgewendet werden m\u00fcsse. Der Berliner AfD-Fraktionschef Georg Pazderski zeigte Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Trumps Entt\u00e4uschung \u00fcber die Nato. Die Europ\u00e4er m\u00fcssten k\u00fcnftig milit\u00e4risch mehr liefern.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 4.5\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/angela-merkel-reagiert-gelassen-auf-trump-interview-aid-1.6537127\" target=\"_blank\">http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/angela-merkel-reagiert-gelassen-auf-trump-interview-aid-1.6537127<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die EU-Staaten aufgefordert, sich von der harschen Kritik des designierten US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump nicht beirren zu lassen. 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