<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":409116,"date":"2017-01-16T20:15:03","date_gmt":"2017-01-16T18:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=409116"},"modified":"2017-01-16T20:15:03","modified_gmt":"2017-01-16T18:15:03","slug":"brillenfirmen-luxottica-und-essilor-wollen-fusionieren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/brillenfirmen-luxottica-und-essilor-wollen-fusionieren\/","title":{"rendered":"Brillenfirmen Luxottica und Essilor wollen fusionieren"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"https:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/RayBan-e1484575689249-600x336.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Auf dem Brillenmarkt zeichnet sich die Fusion zweier Giganten ab. Der italienische Hersteller von Gestellen Luxottica , zu dem Marken wie RayBan und Oakley geh\u00f6ren, will mit dem franz\u00f6sischen Gl\u00e4serfabrikanten Essilor zusammengehen. Beide sind in ihrer Sparte Weltmarktf\u00fchrer, Essilor konkurriert in Deutschland mit Zeiss und Rodenstock. Der Zusammenschluss habe ein Volumen von 46 Milliarden Euro, teilten die beiden Firmen am Montag mit. \u201eEndlich werden zwei Produkte, die von Natur aus zusammengeh\u00f6ren \u2013 Fassungen und Gl\u00e4ser \u2013 unter einem Dach entworfen, gefertigt und vertrieben\u201c, sagte der Gr\u00fcnder von Luxottica , der 81-j\u00e4hrige Leonardo Del Vecchio. Mit ihrer Fusion wappnen sich Luxottica und Essilor f\u00fcr eine starke Nachfrage auf einem Markt, der wegen der immer \u00e4lter werdenden Bev\u00f6lkerung und des Nachholbedarfs in Asien und Lateinamerika weiter wachsen wird. <br \/>Luxottica und Essilor arbeiten bereits zusammen. So liefert Essilor seit Jahren Gl\u00e4ser f\u00fcr Luxottica. Die Italiener fertigen auch Fassungen f\u00fcr Luxusmarken wie Chanel, Georgio Armani, Prada und Versace. <br \/>Von ihrer Fusion erhoffen sich die beiden Firmen mittelfristig Kosteneinsparungen von 400 bis 600 Millionen Euro. Sie rechnen mit einem gemeinsamen Jahresumsatz von 15 Milliarden Euro. Ihren Kunden versprach Essilor-Chef Hubert Sagnieres in einer Telefonkonferenz mit Journalisten einen deutlich schnelleren Service. Die Aktien der beiden Unternehmen legten zeitweise um 14 Prozent zu, Luxottica lag gegen Mittag mehr als acht Prozent im Plus, Essilor rund 13 Prozent. <br \/>Der neue Konzern Essilor Luxottica soll in Paris gelistet sein, Insidern zufolge m\u00f6glicherweise auch in New York. Er soll 140.000 Mitarbeiter in mehr als 150 L\u00e4ndern z\u00e4hlen. An der Spitze des neuen Unternehmens soll Del Veccio stehen, der erst vor zwei Jahren wieder die F\u00fchrung bei Luxottica \u00fcbernommen hatte. Del Vecchios Stellvertreter soll Essilor-Chef Sagnieres werden. <br \/>Del Vecchio will \u00fcber seine Familienholding Delfin einen Anteil von 31 bis 38 Prozent am neuen Brillenkonzern halten und wird damit gr\u00f6\u00dfter Eigner. Einen Zusammenschluss hatten die beiden Unternehmen schon vor einigen Jahren ins Auge gefasst. Erste Verhandlungen wurden wegen diverser Gr\u00fcnde wieder eingefroren. <br \/>Luxottica hat turbulente Zeiten hinter sich. So trat im vergangenen Jahr mit dem fr\u00fcheren Procter&#038;Gamble-Manager Adil Mehboob-Khan der dritte Vorstandschef in 17 Monaten zur\u00fcck. Sein direkter Vorg\u00e4nger hatte nach nur sechs Wochen wegen Differenzen mit Del Vecchio das Handtuch geworfen. Als Del Vecchio wieder selbst das Ruder \u00fcbernahm, warf das Fragen \u00fcber seine Strategie und seine Nachfolge auf. Etliche Insider setzten seither auf eine Fusion. <br \/>*** Bestellen Sie den t\u00e4glichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am fr\u00fchen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. 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