<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":415331,"date":"2017-01-20T08:40:00","date_gmt":"2017-01-20T04:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=415331"},"modified":"2017-01-20T10:14:26","modified_gmt":"2017-01-20T08:14:26","slug":"militarintervention-in-gambia-ausgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/militarintervention-in-gambia-ausgesetzt\/","title":{"rendered":"Milit\u00e4rintervention in Gambia ausgesetzt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/polpix.sueddeutsche.com\/polopoly_fs\/1.3341347.1484859271!\/httpImage\/image.jpg_gen\/derivatives\/940x528\/image.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Nachdem der Machtkampf im westafrikanischen Kleinstaat Gambia zu einer internationalen Milit\u00e4rintervention gef\u00fchrt hatte, soll es nun doch einen letzten Vermittlungsversuch geben: Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) will Gambias abgew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten Yahya Jammeh zur Macht\u00fcbergabe an seinen Nachfolger Adama Barrow bewegen. Senegalesische Truppen hatten am Donnerstag die Grenze zu Gambia \u00fcberschritten, Gambias Armeechef Ousman Badjie schloss sich Barrows Anh\u00e4ngern an, die auf den Stra\u00dfen der Hauptstadt Banjul die Invasion feierten. <br \/>Parallel zu dem Einmarsch Senegals hatte der UN-Sicherheitsrat eine Resolution verabschiedet, die der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft das Eingreifen erlaubt. UN-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres rief nach Angaben seines Sprechers am Abend den Wahlsieger Barrow an, um ihm die Unterst\u00fctzung der UNO zuzusichern. Der UN-Sicherheitsrat unterst\u00fctze die Bem\u00fchungen westafrikanischer Staaten, den vom gambischen Volk bei den Wahlen am 1. Dezember ausgedr\u00fcckten Willen durchzusetzen, hie\u00df es in der einstimmig verabschiedeten Resolution. <br \/>An der Grenze Gambias, dessen Staatsgebiet bis auf die K\u00fcste komplett von Senegal umschlossen wird, hielten sich auch Soldaten aus Nigeria und Ghana f\u00fcr einen Einmarsch bereit. Die nigerianische Luftwaffe lie\u00df Kampfflugzeuge \u00fcber Gambia kreisen. Der frisch vereidigte Pr\u00e4sident Barrow appellierte von Senegal aus an die gambischen Soldaten, in ihren Kasernen zu bleiben. Diejenigen, die sich nicht daran hielten, w\u00fcrden als Aufst\u00e4ndische betrachtet. <br \/>F\u00fchrende gambische Milit\u00e4rs hatten zuvor erkl\u00e4rt, dass sie sich nicht in die politische Auseinandersetzung einmischen wollten. Gambias Generalstabschef Ousman Badjie erkl\u00e4rte, er habe seinen Truppen keinen Befehl zur Gegenwehr gegeben, sollten afrikanische Nachbarl\u00e4nder eingreifen. Am Donnerstag schloss sich Badjie einer Kundgebung von Barrows Anh\u00e4ngern an, die den Einmarsch der Senegalesen feierten. Gambias Armee gilt als klein und wenig schlagkr\u00e4ftig. <br \/>Nach Senegal sind laut UN bereits rund 25 000 Menschen aus Gambia geflohen, da sie Unruhen im Land f\u00fcrchten. <br \/>Jammehs Amtszeit endete am Mittwoch um Mitternacht, er weigert sich aber seit Wochen , wegen angeblicher Wahlf\u00e4lschungen, seinen Posten zu r\u00e4umen. Sein gew\u00e4hlter Nachfolger Barrow h\u00e4lt sich aus Sicherheitsgr\u00fcnden derzeit im Nachbarland Senegal auf, am Donnerstag wurde er dort in der Botschaft seines Landes vereidigt. Jammeh hatte seine Niederlage bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl Anfang Dezember zun\u00e4chst eingestanden. Eine Woche sp\u00e4ter verlangte er aber pl\u00f6tzlich eine Wiederholung der Wahl und reichte beim Obersten Gericht eine Klage gegen das Wahlergebnis ein. Der westafrikanische Staatenbund Ecowas versuchte zun\u00e4chst, Jammeh mit diplomatischen Mitteln zum R\u00fccktritt zu bewegen. Mehrere Vermittlungsversuche scheiterten jedoch. <br \/>Jammeh regiert Gambia seit 22 Jahren autokratisch. Der 51-J\u00e4hrige hatte sich 1994 an die Macht geputscht und wurde seitdem stets wiedergew\u00e4hlt. Sein R\u00fcckhalt schwindet jedoch. Immer mehr Minister und Diplomaten treten zur\u00fcck. Nichtregierungsorganisationen werfen Jammehs Regierung schwere Menschenrechtsverletzungen vor, darunter willk\u00fcrliche Inhaftierungen und die Einsch\u00fcchterung von Journalisten. <br \/>Der neu vereidigte Barrow hatte vor der Wahl versprochen, dass seine Regierung sich f\u00fcr Reformen und f\u00fcr eine St\u00e4rkung der Demokratie einsetzen werde. In seiner Antrittsrede, die im senegalesischen Fernsehen \u00fcbertragen wurde, forderte er die Gambier auf zusammenzustehen, um dem Land zum Neuanfang zu verhelfen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 3.2\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gambia-nachbarlaender-setzen-militaerintervention-in-gambia-vorerst-aus-1.3341343?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gambia-nachbarlaender-setzen-militaerintervention-in-gambia-vorerst-aus-1.3341343?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem der Machtkampf im westafrikanischen Kleinstaat Gambia zu einer internationalen Milit\u00e4rintervention gef\u00fchrt hatte, soll es nun doch einen letzten Vermittlungsversuch geben: Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) will Gambias abgew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten Yahya Jammeh zur Macht\u00fcbergabe an seinen Nachfolger Adama Barrow bewegen. 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