<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":421673,"date":"2017-01-23T02:02:00","date_gmt":"2017-01-22T22:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=421673"},"modified":"2017-01-23T00:04:20","modified_gmt":"2017-01-22T22:04:20","slug":"kerber-in-melbourne-raus-mischa-zverev-feiert-coup","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/kerber-in-melbourne-raus-mischa-zverev-feiert-coup\/","title":{"rendered":"Kerber in Melbourne raus &#8211; Mischa Zverev feiert Coup"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/media-cdn.sueddeutsche.de\/mediadb\/szcms\/dpaimage\/urn-newsml-dpa-com-20090101-170122-99-981784\/medium_4_3.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Melbourne (dpa) &#8211; Am Tag der Sensationen gab Angelique Kerber fast ohne Widerstand die Tennis-Krone von Australien aus der Hand und droht sogar vom Thron der Weltranglisten-Ersten zu st\u00fcrzen. <br \/>W\u00e4hrend Mischa Zverev im sch\u00f6nsten Sonnenlicht den Herren-Primus Andy Murray im Achtelfinale der Australian Open aus Melbourne verscheuchte, verabschiedete sich Kerber \u00e4hnlich \u00fcberraschend zur Geisterstunde gegen die Amerikanerin Coco Vandehweghe. <br \/>\u00ab\u00a0Es war nicht mein Tag und nicht mein Match. Es gibt Tage wie heute, da muss man durch. Ich werde versuchen, das schnell zu vergessen\u00a0\u00bb, sagte Kerber und konnte trotz der Entt\u00e4uschung anderthalb Stunden nach Mitternacht sogar schon l\u00e4cheln. Nach der weitgehend schwachen Leistung beim 2:6, 3:6 gegen die 25 Jahre alte Weltranglisten-35. war die Kielerin rasch aus der nur noch m\u00e4\u00dfig besetzten Rod-Laver-Arena verschwunden &#8211; wo sie vor einem Jahr mit dem glanzvollen Finalsieg gegen Serena Williams ihren gefeierten Durchbruch unter dem glei\u00dfenden Flutlicht gefeiert hatte. <br \/>Die Kielerin kann den Spitzenplatz sogar nach vier Monaten wieder an die Amerikanerin verlieren, falls die 35-j\u00e4hrige Amerikanerin ihren siebten Titel in Australien holt. Kerber besch\u00e4ftigt das nicht: \u00ab\u00a0Das ist eine Zahl vor meinen Namen. Jetzt liegt es eh nicht in meinen H\u00e4nden. \u00a0\u00bb <br \/>Recht erkl\u00e4ren konnte sie die nur 68-min\u00fctige Vorstellung nicht: \u00ab\u00a0Man kann nicht zwei Wochen lang sein bestes Tennis spielen. Ich habe schon am Anfang gemerkt, dass ich nicht so den Rhythmus gefunden habe. \u00a0\u00bb Den Rhythmus des Vorjahres fand die gestrauchelte Titelverteidigerin allerdings nicht allzu oft in ihren vier diesj\u00e4hrigen Partien. Dass dies am gestiegenen Druck gelegen haben k\u00f6nnte, mochte Kerber so nicht sagen. \u00ab\u00a0Ich muss ein bisschen dar\u00fcber nachdenken, was in den vergangenen Wochen passiert ist\u00a0\u00bb, meinte sie. <br \/>\u00ab\u00a0Sie kam nie wirklich ins Spiel. Sie hat schlecht angefangen. Ein F\u00fcnkchen Hoffnung war Anfang des zweiten Satzes. Man hat bei Kerber nie erkannt, dass sie wirklich daran glaubt. Auch das letzte Aufb\u00e4umen war nicht da. Das hat mir ein bisschen gefehlt\u00a0\u00bb, befand Boris Becker im TV-Sender Eurosport \u00fcber den Auftritt von Kerber gegen die druckvoll spielende Vandeweghe. Eine 3:1-F\u00fchrung im zweiten Satz war schnell dahin, beim ersten Matchball segelte ein Return von Kerber in hohem Bogen ins Aus. <br \/>Mischa Zverev nutzte davor seinen ersten Matchball gegen den f\u00fcnfmaligen Melbourne-Finalisten Andy Murray zum nie erwarteten 7:5, 5:7, 6:2, 6:4. Danach ballte Zverev die F\u00e4uste und durfte sich sp\u00e4ter noch auf das ertr\u00e4umte Viertelfinale gegen Roger Federer freuen. Der langj\u00e4hrige Tennis-Weltranglisten-Erste aus der Schweiz besiegte den Japaner Kei Nishikori 6:7 (4:7), 6:4, 6:1, 4:6, 6:3. <br \/>\u00ab\u00a0Das war definitiv das beste Match meines Lebens. Nicht nur, weil es best-of-five war, sondern bei einem Grand Slam\u00a0\u00bb, sagte Zverev, der nach vielen R\u00fcckschl\u00e4gen auf dem erneuten Weg nach oben als Nummer 50 der Welt nach Australien kam. <br \/>Als \u00ab\u00a0vielleicht die noch gr\u00f6\u00dfere Sensation\u00a0\u00bb als das Aus von Titelverteidiger Novak Djokovic in der zweiten Runde bezeichnete Becker den Coup. \u00ab\u00a0Der Schl\u00fcssel zum Erfolg war, dass er in den entscheidenden Momenten cool geblieben ist\u00a0\u00bb, urteilte der dreimalige Wimbledon- und zweimalige Australian-Open-Sieger nach Zverevs erstem Grand-Slam-Achtelfinale. <br \/>\u00ab\u00a0Das bedeutet mir die Welt &#8211; und dass die Familie da ist, die Box voll ist und mich so viele Leute unterst\u00fctzen\u00a0\u00bb, sagte Zverev. \u00ab\u00a0Ich war in einem kleinen Koma, ich habe die ganze Zeit Serve und Volley gespielt. Ich wei\u00df nicht, wie ich einige Punkte gewonnen habe. \u00a0\u00bb Mit etwas Abstand f\u00fcgte er hinzu: \u00ab\u00a0Ich freue mich, aber ich bin noch gelassen und ruhig. \u00a0\u00bb <br \/>Einen Tag nach dem knappen Aus seines zehn Jahre j\u00fcngeren Bruders Alexander gegen den Spanier Rafael Nadal war Mischa Zverev in seinem Spiel von Beginn auf Augenh\u00f6he mit Murray. \u00ab\u00a0Das Match gestern war vielleicht nicht die beste Vorbereitung, aber es war eine Inspiration\u00a0\u00bb, sagte Zverev, der beim Spiel seines Bruders in der Box sa\u00df &#8211; so wie Alexander am Sonntag beim Match des \u00c4lteren. <br \/>Zwar sah es im ersten Satz beim 1:3 und 3:5 nach dem erwarteten Verlauf aus, doch der Au\u00dfenseiter lie\u00df sich nicht irritieren und holte sich mit einem Ass noch den Durchgang. Zehn Jahre, nachdem Tommy Haas zuletzt im Viertelfinale in Australien stand, lag Zverev im zweiten Satz 0:3 und 2:4 zur\u00fcck und wehrte beim Stand von 4:5 vier Satzb\u00e4lle ab, den Ausgleich konnte er aber nicht verhindern. <br \/>Der in Moskau geborene Norddeutsche suchte nach seinem Linksh\u00e4nder-Aufschlag wie gewohnt meist den Weg ans Netz und konnte auch bei l\u00e4ngeren Ballwechseln mithalten, weil er das Tempo verlangsamte. Damit kam Murray, der Zverev seit Juniorenzeiten kennt, bei Sommerwetter zur Nachmittagszeit immer weniger zurecht. Nach 3:34 Stunden verwandelte Zverev gleich seinen ersten Matchball. \u00ab\u00a0Es sollte heute nicht sein\u00a0\u00bb, sagte Murray und lobte seinen Gegner: \u00ab\u00a0Unter Druck hat er gro\u00dfartige Sachen gemacht. \u00a0\u00bb <br \/>Qualifikantin Mona Barthel konnte sich trotz 3:6, 5:7 gegen Venus Williams erhobenen Hauptes nach ihrem ersten Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier aus Melbourne verabschieden. \u00ab\u00a0Allgemein bin ich mit dem Turnier sehr zufrieden. Ich habe noch mal versucht, alles rauszuholen\u00a0\u00bb, sagte die 26-J\u00e4hrige aus Neum\u00fcnster. \u00ab\u00a0Im zweiten Satz war auf jeden Fall mehr drin\u00a0\u00bb, meinte sie zum Match gegen die fr\u00fchere Weltranglisten-Erste &#8211; ihr siebtes inklusive der Qualifikation. Die Amerikanerin lobte Barthel: \u00ab\u00a0Sie hat gut gespielt, so viele B\u00e4lle kamen zur\u00fcck. Ich war gezwungen, mein bestes Tennis zu spielen. \u00a0\u00bb Die 36-J\u00e4hrige trifft nun auf die Russin Anastassija Pawljutschenkowa.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/sport\/tennis-kerber-in-melbourne-raus---mischa-zverev-feiert-coup-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170122-99-981782?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/sport\/tennis-kerber-in-melbourne-raus&#8212;mischa-zverev-feiert-coup-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170122-99-981782?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Melbourne (dpa) &#8211; Am Tag der Sensationen gab Angelique Kerber fast ohne Widerstand die Tennis-Krone von Australien aus der Hand und droht sogar vom Thron der Weltranglisten-Ersten zu st\u00fcrzen. 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