<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":434046,"date":"2017-01-30T03:23:00","date_gmt":"2017-01-29T23:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=434046"},"modified":"2017-01-30T06:05:46","modified_gmt":"2017-01-30T04:05:46","slug":"experte-warnt-vor-trump-sanktionen-deutsche-autobauer-in-den-usa-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/01\/experte-warnt-vor-trump-sanktionen-deutsche-autobauer-in-den-usa-in-gefahr\/","title":{"rendered":"Experte warnt vor Trump-Sanktionen | \u00bbDeutsche Autobauer in den USA in Gefahr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.bild.de\/fotos\/bmw-200090832-49993070\/Bild\/2.bild.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Der neue US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die deutschen Autobauer in Schockstarre versetzt. <br \/>W\u00e4hrend die US-Konzerne General Motors und Ford prompt auf die Forderung nach einer Ausweitung der Produktion in den USA reagierten und jetzt Teile der Fertigung aus Mexiko in die Heimat zur\u00fcckholen und dort neue Jobs schaffen wollen, halten sich ihre europ\u00e4ischen Konkurrenten mit Ank\u00fcndigungen zur\u00fcck. <br \/>Sie warnen vor Protektionismus und wollen sich von ihrem Kurs nicht abbringen lassen. Doch damit geraten sie nach Meinung von Experten in Gefahr: \u201eTrumps Drohungen haben alle ernst genommen \u2013 bis auf die Deutschen\u201c, kritisierte Autoprofessor Ferdinand Dudenh\u00f6ffer. \u201eFord, GM und auch Toyota wissen genau, dass Trump Z\u00f6lle einf\u00fchren wird.\u201c <br \/>Sollte der US-Pr\u00e4sident das Land durch Handelsbarrieren abschotten \u2013 und darauf deute derzeit vieles hin \u2013 st\u00fcnden die deutschen Autobauer vor gro\u00dfen Problemen, meinte Dudenh\u00f6ffer. Werke in Mexiko, aus denen die Konzerne g\u00fcnstig produzierte Autos nach Nordamerika liefern, drohten dann zu einer Fehlinvestition zu werden. <br \/>Besonders schmerzhaft w\u00e4re dies f\u00fcr die VW-Tochter Audi, die in San Jose Chiapa gerade erst ein Werk f\u00fcr mehr als eine Milliarde Euro er\u00f6ffnet hat, in dem der Gel\u00e4ndewagen Q5 vom Band rollt. Aber auch die Fabrik der Schwestermarke VW in Puebla w\u00fcrde in Mitleidenschaft gezogen, denn ein Gro\u00dfteil der dort produzierten Wagen rollt in die USA. <br \/>Der Branchenexperte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach geht davon aus, dass die deutschen Konzerne \u00fcber kurz oder lang auf den US-Pr\u00e4sidenten zugehen werden, um Vorschl\u00e4ge zu pr\u00e4sentieren. Denkbar sei, dass die Produktion in den USA \u201enach au\u00dfen sichtbar\u201c ausgebaut werde, die Zulieferteile aber weiter weltweit bezogen w\u00fcrden, sagte Bratzel. Trump k\u00f6nnte dann verk\u00fcnden, er habe Stellen in den USA geschaffen, und die Konzerne m\u00fcssten ihre Wertsch\u00f6pfungsketten nicht kappen. <br \/>Vorsichtig optimistisch &#8211; so l\u00e4sst sich die Haltung der Autobauer gegen\u00fcber dem neuen US-Pr\u00e4sidenten beschreiben. Fiat-Chef Marchionne bekr\u00e4ftigt bei\u2026 <br \/>Dudenh\u00f6ffer schl\u00e4gt die Lieferung von Baus\u00e4tzen vor, das sind in Einzelteile und Baugruppen zerlegte Fahrzeuge, die erst im Importland zusammengebaut werden. Diese sind meist nicht mit Importz\u00f6llen belegt. Viel wird davon abh\u00e4ngen, wie Trumps Pl\u00e4ne konkret aussehen. Im Raum steht bisher nur die pauschale Drohung 35-prozentiger Strafz\u00f6lle. Die deutschen Autobauer, auch in den USA erfolgsverw\u00f6hnt, wollen erst einmal abwarten, was von Trumps Ank\u00fcndigungen wirklich Gesetz wird. <br \/>Ford hat seine Pl\u00e4ne f\u00fcr ein Werk in Mexiko begraben: Die Arbeiter vor Ort haben Angst, dass BMW nachziehen k\u00f6nnte. <br \/>Erst General Motors, Ford und Toyota und nun BMW: Unverhohlen droht Donald Trump Autobauern, die nicht in den USA produzieren. <br \/>GM und Ford haben sich vor Trump schon klein gemacht, wollen nicht in Mexiko investieren. BMW sieht das anders und will nicht nachgeben. <br \/>Nach Ansicht der Experten m\u00fcssten die Hersteller signalisieren, dass sie Trumps Botschaft verstanden haben, dass er Autos f\u00fcr Amerikaner in Amerika bauen lassen will. Vielen Managern f\u00e4llt dies jedoch schwer, weil der Immobilienmilliard\u00e4r ausblendet, dass die Automobilindustrie wie kaum eine andere Branche weltweit vernetzt ist. <br \/>\u25ba Autos werden oft nicht dort produziert, wo sie verkauft werden. Zugleich sind viele Autos \u201eamerikanisch\u201c, die der US-Pr\u00e4sident gar nicht auf der Liste hat, wenn er beklagt, dass in den USA zu viele Wagen ausl\u00e4ndischer Hersteller unterwegs sind. Der Gel\u00e4ndewagen BMW X5, der in den USA vom Band rollt, ist so ein Beispiel: \u201eDas ist ein amerikanisches Auto, wenn man so will\u201c, sagte Bratzel. Die M\u00fcnchner produzieren mehrere Gel\u00e4ndewagenmodelle der X-Reihe in South Carolina, weil SUV in den USA hoch im Kurs stehen. <br \/>\u25ba \u00c4hnlich ist es beim Rivalen Daimler. Im Mercedes-Werk im US-Bundesstaat Alabama bauen die Stuttgarter die Gel\u00e4ndewagen GLE und GLS und beliefern Kunden damit weltweit. Dort rollen auch Pkw der C-Klasse f\u00fcr Kunden in den USA vom Band. <br \/>\u25ba Das \u201eamerikanischste\u201c aller US-Autos ist ausgerechnet ein Japaner: Die Mittelklassewagen Camry von Toyota besteht zu drei Vierteln aus Komponenten aus den USA. Das geht aus Daten der US-Verkehrssicherheitsbeh\u00f6rde NHTSA hervor. Seit Jahren schon m\u00fcssen Autohersteller in den USA nach dem \u201eAmerican Automobile Labeling Act\u201c f\u00fcr Neuwagen den Ort der Endmontage sowie die Herkunft von Motor und Getriebe angeben. Die Herkunft von weiteren Zulieferteilen oder der Entwicklungsstandort flie\u00dfen laut der Zeitschrift \u201eAuto Motor und Sport\u201c nicht in die Auswertung ein. <br \/>Ob Skandale, Statements, Klatsch oder Tratsch: Alle News zu Donald Trump lesen Sie hier im Live-Ticker. <br \/>\u25ba Der Jeep Wrangler des italienisch-amerikanischen Herstellers Fiat-Chrysler ist demnach zu 73 Prozent amerikanisch, der in den USA meistverkaufte Pick-up Ford F-150 zu 70 Prozent. Der Chevrolet Silverado, immerhin auf Platz zwei der Bestseller-Liste, kommt sogar nur auf 38 Prozent. \u25ba Am amerikanischsten unter den deutschen Herstellern sind die C-Klasse von Mercedes mit 72 Prozent und der GLE mit 65 Prozent. <br \/>\u25ba Dahinter folgt der VW Passat mit 30 Prozent, der im US-Werk in Chattanooga vom Band rollt. Der US-Anteil ist vergleichsweise niedrig, weil wichtige Komponenten aus dem VW-Werk in Mexiko dorthin geliefert werden. <br \/>Vor allem ausl\u00e4ndische Hersteller mit einem niedrigeren Wertsch\u00f6pfungsanteil in den USA d\u00fcrfte Trump im Visier haben, wenn er fordert, st\u00e4rker im Land zu produzieren. BMW hat die Drohung bereits zu h\u00f6ren bekommen. <br \/>Ihr pers\u00f6nliches BILD.de: Folgen Sie diesem Thema und verpassen Sie keinen neuen Artikel. So funktioniert&rsquo;s!<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/geld\/wirtschaft\/donald-trump\/autobauer-angst-trump-49992278.bild.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bild.de\/geld\/wirtschaft\/donald-trump\/autobauer-angst-trump-49992278.bild.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der neue US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die deutschen Autobauer in Schockstarre versetzt. 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