<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":445458,"date":"2017-02-07T11:32:00","date_gmt":"2017-02-07T07:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=445458"},"modified":"2017-02-07T12:04:30","modified_gmt":"2017-02-07T10:04:30","slug":"nach-donald-trumps-einreiseverbot-fur-muslime-us-unternehmen-furchten-um-ihre-wettbewerbsfahigkeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/02\/nach-donald-trumps-einreiseverbot-fur-muslime-us-unternehmen-furchten-um-ihre-wettbewerbsfahigkeit\/","title":{"rendered":"Nach Donald Trumps Einreiseverbot f\u00fcr Muslime: US-Unternehmen f\u00fcrchten um ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/demonstration-gegen-einreisestopps-in-die-usa\/19356532\/1-format530.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Amerikanische Unternehmen f\u00fcrchten angesichts der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten Einreiseverbote f\u00fcr B\u00fcrger aus mehrheitlich muslimischen L\u00e4ndern um ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit. \u201eDas Dekret f\u00fcgt amerikanischen Unternehmen, Innovationen und folglich auch dem Wirtschaftswachstum erheblichen Schaden zu\u201c, hei\u00dft es in einer Stellungnahme, die knapp 100 Firmen im Verfahren bei einem Berufungsgericht in San Francisco eingereicht haben. Dort wird der Rechtsstreit um die Anordnung von Trump ausgefochten. <br \/>Unter den 97 Unterzeichnern der Einlassung sind zahlreiche b\u00f6rsennotierte Tech-Konzerne aus dem Silicon Valley wie Apple , Google und Facebook, aber auch der Kameraspezialist GoPro, der Wohnungsvermittler AirBnb, der Fahrdienstvermittler Uber sowie der Jeans-Hersteller Levi Strauss und der Joghurt-Produzent Chobani. Die Unternehmen bringen ihre Argumente als \u201eFreunde des Gerichts\u201c in das Verfahren ein, sind also nicht direkt als Kl\u00e4ger oder Beklagte in den Rechtsstreit involviert. In ihrer mehr als 50 Seiten umfassenden Einlassung stufen die Unterzeichner den von Trump Ende Januar verh\u00e4ngten 90-t\u00e4gigen Einreisestopp f\u00fcr Menschen aus Syrien, Iran, Irak, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen als verfassungswidrig und gesch\u00e4ftssch\u00e4digend ein. <br \/>In ihrer Stellungnahme beziehen sich die Unterzeichner unter anderem auf die fr\u00fcheren US-Pr\u00e4sidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson , die in den 1950er und 1960er Jahren die bis dato von Immigrationsquoten bestimmte Einwanderungspolitik reformierten und liberalisierten. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Dokuments hebt dabei die Bedeutung von Immigranten f\u00fcr die amerikanische Wirtschaft und Gesellschaft hervor. \u201eImmigranten sind f\u00fchrende Unternehmer\u201c, hei\u00dft es in dem Papier unter anderem. \u201eEinwanderer oder ihre Nachkommen haben mehr als 200 der 500 f\u00fchrenden Unternehmen des Landes gegr\u00fcndet, darunter Apple, Kraft, Ford, General Electric , AT&#038;T, Google , McDonald\u2019s, Boeing und Disney.\u201c Zusammen erwirtschafteten diese Firmen einen Jahresumsatz von 4,2 Billionen Dollar und besch\u00e4ftigten Millionen von Amerikanern. Zudem werde knapp ein Drittel der mittelst\u00e4ndischen Firmen im Land von Einwanderern betrieben, Immigranten br\u00e4chten \u00fcberdies Innovationen ins Land, argumentieren die \u201eFreunde des Gerichts\u201c und verweisen auf bisherige US-Nobelpreistr\u00e4ger: Seit dem Jahr 2000 seien mehr als ein Drittel aller amerikanischen Gewinner in den Bereichen Chemie, Medizin und Physik Einwanderer gewesen. Bei den Patenten h\u00e4tten die Immigranten gar die Nase vorn: Sie reichen drei Mal so viele Schutzanfragen f\u00fcr Patente ein als in den USA geborene B\u00fcrger. \u201eDie Erfindungen und Entdeckungen von Einwanderern haben unsere Nation grundlegend ver\u00e4ndert.\u201c Als Beispiele daf\u00fcr nennen die Autoren etwa die Erfindungen der Einwanderer Nikola Tesla, Isidor Rabi und Charles Feltman. Der geb\u00fcrtige Serbe Tesla entwickelte in den USA den Zweiphasenwechselstrom, Rabi eine Resonanzmethode zur Untersuchung von magnetischen Eigenschaften des Atomkerns, die 1944 mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Der Deutsche Charles Feltman brachte eine kulinarische Spezialit\u00e4t aus der alten Welt in die Vereinigten Staaten, die dort heute noch gerne verspeist wird: Von ihm stammt der \u201eHot dog\u201c, ein im Br\u00f6tchen serviertes Frankfurter W\u00fcrstchen. <br \/>F\u00fcr die Wirtschaft indes seien neben dem Gr\u00fcndergeist und der Innovationskraft der Einwanderer vor allem zuverl\u00e4ssige Regeln im Umgang miteinander relevant. So bedeute Trumps Erlass nicht nur die Abkehr der Prinzipien Fairness und Vorhersagbarkeit, die das Immigrationssystem des Landes seit mehr als 50 Jahren bestimmt h\u00e4tten, kritisieren Google, Twitter und Co. \u201eWenn das Dekret bestehen bleibt, ist es f\u00fcr Personen und Unternehmen unm\u00f6glich vorherzusagen, welche L\u00e4nder als n\u00e4chste betroffen sein k\u00f6nnen\u201c, schreiben die Autoren in ihrer Einlassung. Unsicherheit aber sei Gift in der von globalen Strukturen gepr\u00e4gten Gesch\u00e4ftswelt, weltweite Mobilit\u00e4t f\u00fcr die meisten Unternehmen wesentliche Arbeitsgrundlage. Die Freiheit, Mitarbeiter weltweit auf Gesch\u00e4ftsreisen zu schicken, sei f\u00fcr viele Firmen unerl\u00e4sslich und kurbele \u00fcberdies den Export heimischer G\u00fcter an. Durch Trumps Dekret w\u00fcrden diese Chancen vertan.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/nach-donald-trumps-einreiseverbot-fuer-muslime-us-unternehmen-fuerchten-um-ihre-wettbewerbsfaehigkeit\/19355042.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/nach-donald-trumps-einreiseverbot-fuer-muslime-us-unternehmen-fuerchten-um-ihre-wettbewerbsfaehigkeit\/19355042.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amerikanische Unternehmen f\u00fcrchten angesichts der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten Einreiseverbote f\u00fcr B\u00fcrger aus mehrheitlich muslimischen L\u00e4ndern um ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit. \u201eDas Dekret f\u00fcgt amerikanischen Unternehmen, Innovationen und folglich auch dem Wirtschaftswachstum erheblichen Schaden zu\u201c, hei\u00dft es in einer Stellungnahme, die knapp 100 Firmen im Verfahren bei einem Berufungsgericht in San Francisco eingereicht haben. 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