<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":447516,"date":"2017-02-09T10:07:00","date_gmt":"2017-02-09T06:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=447516"},"modified":"2017-02-09T12:04:17","modified_gmt":"2017-02-09T10:04:17","slug":"zugungluck-von-bad-aibling-ein-jahr-danach","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/02\/zugungluck-von-bad-aibling-ein-jahr-danach\/","title":{"rendered":"Zugungl\u00fcck von Bad Aibling. Ein Jahr danach"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ein Jahr nach dem Zusammensto\u00df zweier Regionalbahnen ist das Stellwerk technisch noch immer nicht auf dem neuesten Stand. Eine Nachr\u00fcstung sei nicht zwingend notwendig, sagt die Bahn.<\/b> <br \/>Bei den Feuerwehrleuten in Bad Aibling und Umgebung werden an diesem Donnerstag um kurz nach drei viertel sieben die Handys vibrieren. Eine Textnachricht wird Hunderte Helfer an ihren Einsatz vor genau einem Jahr erinnern, sp\u00e4ter gibt es eine Andacht am neuen Denkmal. Aber die Bilder von den beiden ineinander verkeilten Z\u00fcgen werden auch so wieder da sein, die Schreie, das Blut, die Verletzten, die Toten und das eigene Funktionieren, irgendwie. <br \/>Zw\u00f6lf Menschen sind beim Zusammensto\u00df zweier Regionalz\u00fcge am 9. Februar 2016 gestorben, viele andere wurden schwer verletzt. Der Fahrdienstleiter von damals sitzt seine Haftstrafe ab, die Verletzten und die Hinterbliebenen versuchen, sich in die Normalit\u00e4t zur\u00fcckzuk\u00e4mpfen. Doch bei manchen von ihnen w\u00e4chst auch die Wut. Denn bei der Bahn bewegt sich bisher wenig. <br \/>Von der DB habe es bisher nicht einmal eine Entschuldigung oder ein Gespr\u00e4ch gegeben, sagt der Bad Aiblinger Anwalt Friedrich Schweikert im Namen seiner 19 Mandanten. Die meisten von ihnen wurden bei dem Ungl\u00fcck verletzt, einige haben Angeh\u00f6rige verloren. \u00ab\u00a0Man merkt deutlich, dass die immer aggressiver werden\u00a0\u00bb, sagt der Anwalt. Denn es habe zwar einen Brief gegeben, in dem die Bahn allgemeines Bedauern bekundet und Hilfe angeboten habe. <br \/>Ausk\u00fcnfte gebe das Unternehmen aber nicht, Bitten um Gespr\u00e4che w\u00fcrden abgeblockt. Und wenn es um die versprochene Hilfe gehe, verweise der Konzern immer nur auf die Bayerische Oberlandbahn (BOB) und deren Versicherung. Dies entspricht laut Bahn einer Vereinbarung der Unternehmen nach dem Ungl\u00fcck. Die BOB betreibt den Verkehr auf der Strecke Holzkirchen-Rosenheim, es waren ihre Z\u00fcge, die ineinander gerast sind und inzwischen deren Angaben zufolge als Totalschaden an den Hersteller zur\u00fcckgegeben wurden. <br \/>Der Mann, den das Landgericht Traunstein im Dezember als Schuldigen an dem Ungl\u00fcck zu dreieinhalb Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt hat , ist jedoch ein Angestellter der DB. Der Fahrdienstleiter im Bad Aiblinger Stellwerk war nach \u00dcberzeugung des Gerichts abgelenkt, weil er w\u00e4hrend der Arbeit am Handy gespielt hat wie schon in vielen Schichten zuvor. Am 9. Februar jedoch machte er t\u00f6dliche Fehler. Er verwechselte Gleise und Zeiten und setzte von Hand zwei Signale, mit denen er die Automatik des Stellwerks \u00fcberstimmte und die beiden Z\u00fcge in gegens\u00e4tzlichen Richtungen auf die eingleisige Strecke schickte. Als er dies bemerkte, bediente er das Funkger\u00e4t falsch. <br \/>Der Fahrdienstleiter sa\u00df im Gericht allein auf der Anklagebank, doch aus Sicht der Verteidiger und einiger Nebenkl\u00e4ger h\u00e4tten Vertreter der Bahn mindestens auf einem Hocker daneben Platz nehmen sollen. Der Konzern hatte einen gro\u00dfen Stab nach Traunstein geschickt, denn den Verantwortlichen war bewusst, dass auch \u00fcber die m\u00f6gliche Mitverantwortung der Bahn als Betreiberin von Strecke und Stellwerk gesprochen werden w\u00fcrde. Ein Ermittler der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes machte auf eine ganze Reihe technischer Unzul\u00e4nglichkeiten aufmerksam. Diese haben das Ungl\u00fcck nicht verursacht, aber h\u00e4tte es sie nicht gegeben, w\u00e4re es wom\u00f6glich nicht zu der Katastrophe gekommen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/oberbayern-zugunglueck-von-bad-aibling-die-wut-der-hinterbliebenen-waechst-1.3369060?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/oberbayern-zugunglueck-von-bad-aibling-die-wut-der-hinterbliebenen-waechst-1.3369060?source=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Jahr nach dem Zusammensto\u00df zweier Regionalbahnen ist das Stellwerk technisch noch immer nicht auf dem neuesten Stand. 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