<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":493772,"date":"2017-04-03T23:20:00","date_gmt":"2017-04-03T21:20:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=493772"},"modified":"2017-04-03T23:05:41","modified_gmt":"2017-04-03T21:05:41","slug":"der-anschlag-von-st-petersburg-foto-eines-verdachtigen-veroffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/04\/der-anschlag-von-st-petersburg-foto-eines-verdachtigen-veroffentlicht\/","title":{"rendered":"Der Anschlag von St. Petersburg: Foto eines Verd\u00e4chtigen ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nach dem Anschlag von St. Petersburg mit elf Todesopfern haben die Beh\u00f6rden das Foto eines Verd\u00e4chtigen ver\u00f6ffentlicht. Eine Zusammenfassung des Tages.<\/b> <br \/>Bei einer Explosion in der U-Bahn der russischen Metropole St. Petersburg sind am Montag vermutlich elf Menschen get\u00f6tet und zahlreiche weitere verletzt worden, darunter auch Kinder. Die russische Generalstaatsanwaltschaft ging nach ersten Ermittlungen von einem Terroranschlag aus, schw\u00e4chte die Aussage jedoch sp\u00e4ter ab. Pr\u00e4sident Wladimir Putin sagte, man ziehe alle M\u00f6glichkeiten in Betracht, einschlie\u00dflich eines Anschlags. Putin befand sich zum Zeitpunkt der Explosion in einem Vorort von St. Petersburg und f\u00fchrte Gespr\u00e4che mit dem wei\u00dfrussischen Pr\u00e4sidenten Alexander Lukaschenko. <br \/>Die Detonation ereignete sich am Nachmittag in einem Waggon der Metro bei der Ausfahrt aus der Station Sennaja Ploschad nahe dem Zentrum von St. Petersburg. In den sozialen Netzwerken wurden rasch Bilder verbreitet, die eine zerst\u00f6rte Metro-T\u00fcr, starke Rauchentwicklung in der Station und am Boden liegende Verletzte zeigten, denen Erste Hilfe zuteil wird. Auf Bildern der Video\u00fcberwachung soll ein Tatverd\u00e4chtiger zu erkennen sein, hie\u00df es sp\u00e4ter. Nach Angaben von Sicherheitskr\u00e4ften habe der in einem Aktenkoffer versteckte Sprengsatz zwar keine gro\u00dfe Explosivkraft besessen, die Wirkung sei jedoch so verheerend gewesen, weil er wie ein Schrapnell mit Metallkugeln gef\u00fcllt war. Rettungskr\u00e4fte evakuierten die Station, der Metro-Betrieb wurde zeitweise komplett eingestellt. <br \/>Zun\u00e4chst war von zwei Detonationen in zwei unterschiedlichen Stationen die Rede, was sp\u00e4ter aber korrigiert wurde. Es wurde ein weiterer Sprengsatz gefunden, der nicht explodiert ist. Die Staatsanwaltschaft legte sich fr\u00fch auf die Version fest, es habe sich um einen Terroranschlag gehandelt. \u201eWir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um alle Elemente zu ermitteln, die diesen Terrorakt erm\u00f6glicht haben\u201c, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Alexander Kurennoi schon zwei Stunden nach den Explosionen. Sp\u00e4ter hie\u00df es jedoch, f\u00fcr irgendwelche Schlussfolgerungen sei es noch zu fr\u00fch. <br \/>Zahlreiche russische Medien und der Oppositionspolitiker Gennadi Gudkow stellten einen direkten Zusammenhang zwischen dem Putin-Besuch in St. Petersburg und dem Anschlag her. Das Attentat sei nicht zuf\u00e4llig ausgef\u00fchrt worden, sondern sorgf\u00e4ltig geplant gewesen, sagte Gudkow. Der oder die Terroristen h\u00e4tten gewusst, dass w\u00e4hrend eines Pr\u00e4sidentenbesuchs die Sicherheitsvorkehrungen in St. Petersburg ohnehin verst\u00e4rkt w\u00fcrden. Mit ihrer Aktion h\u00e4tten die Terroristen ein Zeichen setzen wollen, \u201edass sie \u00fcber neue M\u00f6glichkeiten verf\u00fcgen, ihre Verbrechen zu ver\u00fcben, wann und wo sie geplant haben\u201c. <br \/>Auf dem St. Petersburger Flughafen Pulkowo wurden die Kontrollen verst\u00e4rkt. Auch in der Moskauer Metro und auf den Flugpl\u00e4tzen der russischen Hauptstadt befanden sich die Sicherheitskr\u00e4fte in Alarmbereitschaft. Politiker aus zahlreichen L\u00e4ndern sprachen den Angeh\u00f6rigen der Opfer ihr Beileid aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich in einem Kondolenztelegramm an Putin entsetzt. Ihre Gedanken seien bei den Familien der Todesopfer und bei den Verletzten, denen sie rasche Genesung w\u00fcnsche. <br \/>Deutsche Sicherheitskreise vermuten einen islamistischen Hintergrund. Russland sei gleich zweifach ins Visier der salafistischen Terrorszene geraten, hie\u00df es. \u201eDie Stichworte lauten Tschetschenien und Syrien\u201c, sagte ein hochrangiger Experte dem Tagesspiegel. In Tschetschenien k\u00e4mpften trotz der massiven Unterdr\u00fcckungspolitik durch Putins Statthalter Ramsan Kadyrow weiterhin militante salafistische Gruppen f\u00fcr einen Gottesstaat. Russische St\u00e4dte waren vor Jahren mehrmals Ziel von Anschl\u00e4gen militanter Tschetschenen. 2010 waren 38 Menschen gestorben, als zwei weibliche Selbstmordattent\u00e4ter ihre Sprengs\u00e4tze in der Moskauer Metro z\u00fcndeten. <br \/>Das Brandenburger Tor wurde am Montagabend nicht in den Farben Russlands angestrahlt. Die Beleuchtung des Berliner Wahrzeichens mit der Flagge der L\u00e4nder, in denen Menschen Opfer eines Terroranschlags wurden, soll die Anteilnahme der Berliner mit den Opfern ausdr\u00fccken, sagte Senatssprecherin Claudia S\u00fcnder. Um dieses angemessen zu tun, wolle sich Berlin dabei aber auf die Partnerst\u00e4dte beschr\u00e4nken. St. Petersburg geh\u00f6rt nicht dazu. Ausnahmen k\u00f6nnten bei St\u00e4dten gemacht werden, zu denen es einen besonderen Bezug gebe. Beispielsweise war nach dem Anschlag durch einen islamistischen T\u00e4ter auf einen queeren Club in Florida das Tor in den Farben der Regenbogenfahne angestrahlt worden. Zuletzt wurde der Union Jack, die Flagge Gro\u00dfbritanniens, nach einem Anschlag in London am 23. M\u00e4rz auf das Brandenburger Tor projiziert. (sik) <br \/>Lesen Sie hier den Newsblog vom Montag zu diesem Thema.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 5.6<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/der-anschlag-von-st-petersburg-foto-eines-verdaechtigen-veroeffentlicht\/19609772.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/der-anschlag-von-st-petersburg-foto-eines-verdaechtigen-veroeffentlicht\/19609772.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Anschlag von St. Petersburg mit elf Todesopfern haben die Beh\u00f6rden das Foto eines Verd\u00e4chtigen ver\u00f6ffentlicht. 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