<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":508750,"date":"2017-04-18T22:09:00","date_gmt":"2017-04-18T20:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=508750"},"modified":"2017-04-18T23:07:57","modified_gmt":"2017-04-18T21:07:57","slug":"facebook-morder-in-den-usa-der-tater-ist-tot","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/04\/facebook-morder-in-den-usa-der-tater-ist-tot\/","title":{"rendered":"&quot;Facebook-M\u00f6rder&quot; in den USA: Der T\u00e4ter ist tot"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der sogenannte \u00ab\u00a0Facebook-M\u00f6rder\u00a0\u00bb in den USA hat sich auf der Flucht erschossen. Mark Zuckerberg r\u00e4umt derweil ein, dass sein Unternehmen im Umgang mit Gewaltvideos noch viel zu tun hat.<\/b> <br \/>Drei Tage lang war Steve Stephens der meist gesuchte \u2013 und vielleicht auch meist gehasste \u2013 Mann in den USA, dann war seine Flucht zu Ende: Am Dienstag erschoss sich der 37-j\u00e4hrige Schwarze nach einer kurzen Verfolgungsjagd mit der Polizei im Bundesstaat Pennsylvania. Am Ostersonntag hatte Stephens in Cleveland einen wahllos ausgew\u00e4hlten 74-j\u00e4hrigen Mann mit einem Kopfschuss get\u00f6tet und ein Video der Tat auf Facebook ver\u00f6ffentlicht. Der Mord wirft neue kritische Fragen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften sozialen Medien der Welt auf. Facebook-Gr\u00fcnder Mark Zuckerberg sagte am Dienstag, sein Unternehmen wolle alles tun, um solche Vorf\u00e4lle zu verhindern. Wie das gehen soll, wei\u00df jedoch niemand.<br \/>Stephens hatte sein Opfer, den ebenfalls afro-amerikanischen Robert Godwin, zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlt; vorher hatte der T\u00e4ter seiner Mutter gesagt, er werde aus Wut \u00fcber seine Freundin einen Menschen erschie\u00dfen. Godwin war auf dem Heimweg nach einer Osterfeier mit seiner Familie, als er seinem M\u00f6rder begegnete. Bevor er Godwin niederschoss, lie\u00df Stephens den alten Mann den Vornamen seiner Freundin laut aussprechen. Die Brutalit\u00e4t des Mordes und die Ver\u00f6ffentlichung der Szene auf Facebook hatte weltweit Entsetzen ausgel\u00f6st.<br \/>Die US-Polizei begann eine landesweite Fahndung nach Stephens, dessen Bild in allen Zeitungen, Fernsehsendern und Online-Plattformen erschien. Am Dienstagvormittag wurde er von Mitarbeitern eines McDonalds-Restaurants nahe der Stadt Erie in Pennsylvania, etwa 170 Kilometer \u00f6stlich von Cleveland, erkannt, als er eine Bestellung f\u00fcr H\u00fchnchen-St\u00fccke und Pommes Frites aufgab. Die vom McDonalds-Personal alarmierte Polizei nahm Stephens Verfolgung auf. Kurz darauf fuhr der mutma\u00dfliche M\u00f6rder an den Fahrbahnrand und erschoss sich im Wagen.<br \/>Am Dienstag blieb zun\u00e4chst unklar, wo sich Stephens seit Sonntag aufhielt und ob er Helfer bei der Flucht hatte. Die Beh\u00f6rden hatten eine Belohnung von 50.000 Dollar f\u00fcr seine Festnahme ausgesetzt und mehrere hundert Hinweise aus der Bev\u00f6lkerung erhalten. Stephens hatte sich 13 weiterer Morde bezichtigt, doch die Polizei hat nach eigenen Angaben keinen Hinweis darauf, dass er tats\u00e4chlich bereits andere Menschen auf dem Gewissen hatte.<br \/>Schon vor Stephens \u2018Tat hatte Facebook im Zusammenhang mit Gewalttaten f\u00fcr Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Im vergangenen Sommer \u00fcbertrug die Freundin des Afro-Amerikaners Philando Castile den Tod ihres Lebensgef\u00e4hrten durch Sch\u00fcsse aus der Pistole eines Polizisten live auf Facebook. In Chicago misshandelten vier schwarze Teenager einen geistig behinderten Wei\u00dfen und verbreiteten die Tat ebenfalls auf Facebook live.<br \/>Nach dem Mord von Cleveland steht Facebook unter anderem deshalb in der Kritik, weil es am Sonntag mehrere Stunden gedauert hatte, bis das Video der Bluttat entfernt wurde. Niemand wei\u00df, wie viele Menschen die Aufnahmen von Godwins Tod innerhalb dieser Zeit gesehen haben. Wie die \u201eNew York Times\u201c meldete, appellierte die Familie des Mordopfers an die Nutzer sozialer Medien, den Clip nicht weiter im Internet zu verbreiten.<br \/>Zuckerberg sagte am Dienstag bei einer Facebook-Konferenz im kalifornischen San Jose, sein Unternehmen habe beim Umgang mit Gewalt-Videos noch viel zu tun. Facebook wolle \u201eTrag\u00f6dien wie diese verhindern\u201c. Einzelheiten nannte er nicht. Am Montag hatte Facebook einger\u00e4umt, der Kampf gegen die Verbreitung von Gewaltvideos m\u00fcsse effizienter werden. Allerdings gibt es bisher keine Antwort auf die Frage, wie die vielen Millionen Videos auf der Plattform auf Gewalt-Inhalte hin \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnen, ohne die Ver\u00f6ffentlichung von Beitr\u00e4gen erheblich zu verz\u00f6gern.<br \/>Bisher wird Facebook vor allem durch Beschwerden aus den Reihen seiner rund zwei Milliarden Nutzer auf inakzeptable Inhalte aufmerksam gemacht. Mitarbeiter der Firma schauen sich die angezeigten Filme oder Fotos an und entscheiden dann, ob sie gesperrt werden. Im vergangenen Jahr hatte Facebook f\u00fcr Emp\u00f6rung gesorgt, als die Plattform ein weltber\u00fchmtes Foto aus dem Vietnamkrieg sperrte, das ein nacktes und schreiendes M\u00e4dchen auf der Flucht zeigt.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/facebook-moerder-in-den-usa-der-taeter-ist-tot-die-fragen-an-zuckerberg-bleiben\/19686148.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/facebook-moerder-in-den-usa-der-taeter-ist-tot-die-fragen-an-zuckerberg-bleiben\/19686148.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der sogenannte \u00ab\u00a0Facebook-M\u00f6rder\u00a0\u00bb in den USA hat sich auf der Flucht erschossen. 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