<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":513667,"date":"2017-04-26T01:06:00","date_gmt":"2017-04-25T23:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=513667"},"modified":"2017-04-26T05:08:58","modified_gmt":"2017-04-26T03:08:58","slug":"der-16-versuch-entscheidet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/04\/der-16-versuch-entscheidet\/","title":{"rendered":"Der 16. Versuch entscheidet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hrgota trifft mit dem 16. Elfmeter und Eintracht Frankfurt setzt sich im Elfmeterschie\u00dfen gegen M\u00f6nchengladbach durch und f\u00e4hrt nach Berlin.<\/b> <br \/>All jene Frankfurter Fu\u00dfballer, denen die Bedeutung eines DFB-Pokal-Endspiels in Berlin nicht so recht bewusst gewesen war, hatte der Eintracht-Trainer Niko Kovac als geb\u00fcrtiger Berliner noch einmal mit der Nase darauf gesto\u00dfen. \u00ab\u00a0Es gibt einen sch\u00f6nen Pokal zu gewinnen, die Spieler k\u00f6nnen etwas f\u00fcr ihre Urlaubskasse tun und f\u00fcr den Verein k\u00f6nnen sie sogar Geschichte schreiben\u00a0\u00bb, hatte er vor dem Halbfinale im Tonfall eines Verk\u00e4ufers gesagt. Seine Zusammenfassung hat die Spieler offenbar \u00fcberzeugt, die Frankfurter ben\u00f6tigten jedoch zum dritten Mal in dieser Saison das Elfmeterschie\u00dfen, das sie mit 7: 6 f\u00fcr sich entschieden. Um 23: 31 Uhr verwandelte ausgerechnet der fr\u00fchere Gladbacher Branimir Hrgota den 16. Versuch, nachdem Eintracht-Keeper Hradecky gegen Andreas Christensen und Djibril Sow gehalten hatte. Zudem hatte der Frankfurter Guillermo Varela verschossen. Nach 120 Minuten hatte es 1: 1 (1: 1,1: 1) gehei\u00dfen.<br \/>\u00ab\u00a0Die Entt\u00e4uschung ist riesig. Im Elfmeterschie\u00dfen zu verlieren, ist nat\u00fcrlich bitter\u00a0\u00bb, sagte der Gladbacher Andr\u00e9 Hahn. Bei den Frankfurtern war der Jubel dagegen gro\u00df. \u00ab\u00a0Das ist eine tolle Geschichte f\u00fcr uns. Wir sind unheimlich stolz auf die Mannschaft\u00a0\u00bb, lobte Sportvorstand Fredi Bobic. Matchwinner Hradecky sagte: \u00ab\u00a0Das ist f\u00fcr den Verein so sch\u00f6n. Solche Elfmeterschie\u00dfen habe ich bisher nur im Fernsehen gesehen. Ich bin \u00fcbergl\u00fccklich.\u00a0\u00bb Kovac meinte: \u00ab\u00a0Dar\u00fcber m\u00fcssen wir erst mal eine oder zwei N\u00e4chte schlafen. Unsere ganze Metropole wird auf den Beinen stehen und uns feiern.\u00a0\u00bb<br \/>Beim Finale in Berlin war die Eintracht 2006 letztmals zu Gast, als sie mit dem Trainer Friedhelm Funkel dem FC Bayern 0: 1 unterlag. Richtig Geschichte k\u00f6nnten die Frankfurter schreiben, wenn sie dieses Endspiel erstmals seit 1988 wieder gewinnen. Damals f\u00fchrte der Coach Kalli Feldkampf die Hessen zum 1: 0 gegen Bochum.<br \/>Gladbach und Frankfurt lieferten sich einen Pokalkrimi auf m\u00e4\u00dfigem Niveau. Beide Bundesligaduelle zwischen ihnen in dieser Saison waren torlos ausgegangen. Da war es nicht schwer, im dritten Spiel unter K.o.-Bedingungen die Zuschauer wenigstens ein bisschen zu mitzurei\u00dfen.<br \/>W\u00e4hrend die Frankfurter halbwegs ihre beste Formation aufbieten konnten, fehlten den Gladbachern gleich sechs relevante Kadermitglieder: Kramer, Raffael, Hazard, Drmic, Jantschke und Johnson. Auch darum bot Hecking dieselbe Startelf auf, die zuvor beim 2: 3 gegen Dortmund begonnen hatte. Kovac ver\u00e4nderte jene Elf, die beim 3: 1 gegen Augsburg begonnen hatte, auf zwei Positionen: Michael Hector verteidigte f\u00fcr Andersson Ordonez, und Taleb Tawatha st\u00fcrmte f\u00fcr Aymen Barkok.<br \/>Die Choreografie, die Gladbacher Fans vor dem Anpfiff gern gezeigt h\u00e4tten, w\u00e4re dem Gladbacher Spiel sicher f\u00f6rderlich gewesen, doch die Materialien, die sie dazu schon morgens auf die Trib\u00fcne gelegt hatten, wurden vom Reinigungsdienst versehentlich entsorgt. Im Frankfurter Block brannten beim Einmarsch der Teams etliche Leuchtfeuer auf, und als sich der Qualm nach zwei Minuten verzogen hatte, schoss Fabian knapp am Gladbacher Tor vorbei. Die Eintracht, die mit zwei Elfmeterschie\u00dfen und blo\u00df vier eigenen Toren aus dem Spiel heraus binnen vier Pokalpartien ins Halbfinale eingezogen war, zeigte das engagiertere Spiel, hatte mehr und bessere Chancen und ging nach einer Viertelstunde verdient in F\u00fchrung. Gladbachs Abwehr machte einen schlechten Eindruck, als eine Flanke von Timothy Chandler von rechts ganz hin\u00fcber nach links flog und dort aus vollem Lauf vom Israeli Tawatha ins Tor gedroschen wurde. Weder der Kontakt mit Yann Sommers Fingerspitzen noch mit dem Pfosten verhinderte den Treffer.<br \/>Das Gegentor verunsicherte die Gladbacher sehr. Linksverteidiger Oscar Wendt musste noch vor der Pause f\u00fcr Nico Schulz weichen. Die Gastgeber gewannen kaum einen Zweikampf und kamen erst kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit zu einer Torchance per Konter, als Jonas Hofmann einen langen Abschlag von Sommer \u00fcber Frankfurts Torwart Lukas Hradecky hinweg neben das Tor lupfte. In der Nachspielzeit hatte Hofmann mehr Gl\u00fcck. Eine Flanke von Ibrahima Traor\u00e9 verl\u00e4ngerte Andr\u00e9 Hahn per Kopf &#8211; und Hofmann schoss zum 1: 1-Halbzeitstand ein.<br \/>Das Tor und eine energische Ansprache vom Trainer halfen den Gastgebern nach dem Seitenwechsel dabei, sich hartn\u00e4ckiger um Ballbesitz zu bem\u00fchen. Die Rollen wurden vertauscht: Gladbach lie\u00df den Ball rotieren, Frankfurt presste. F\u00fcr Omar Mascarell kam Marius Wolf. Kovac wollte mehr Offensivgefahr.<br \/>Die Relevanz der ablaufenden Spielzeit und die allgegenw\u00e4rtige Chance, mit nur einem weiteren Tor Geschichte zu schreiben, lie\u00dfen das Spiel ruppiger werden. Die Luft im Stadion war elektrisiert, aber das Spiel verflachte enorm, weil sich immer mehr durch Nervosit\u00e4t verursachte Fehler einschlichen. Nach einem schmerzhaften Zweikampf musste der zw\u00f6lf Minuten zuvor eingewechselte Wolf in der 71. Minute wieder hinaus, f\u00fcr ihn kam Guillermo Varela. Trotz ausgiebiger Nachspielzeit vermochte Schiedsrichter Deniz Aytekin die Verl\u00e4ngerung eines immer schlechteren Spiels nicht zu verhindern.<br \/>Die hinzugewonnene Spielzeit stabilisierte zittrige Fu\u00dfballerbeine. Gladbach dr\u00fcckte, Frankfurt rackerte, doch Chancen ergaben sich keine. Die Elfmeter mussten entscheiden. Und am Ende jubelten die Frankfurter.<\/p>\n<p><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/halbfinale-in-gladbach-der-versuch-entscheidet-1.3478932?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/halbfinale-in-gladbach-der-versuch-entscheidet-1.3478932?source=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hrgota trifft mit dem 16. Elfmeter und Eintracht Frankfurt setzt sich im Elfmeterschie\u00dfen gegen M\u00f6nchengladbach durch und f\u00e4hrt nach Berlin. 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