<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":522524,"date":"2017-05-06T16:40:00","date_gmt":"2017-05-06T14:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=522524"},"modified":"2017-05-06T17:18:14","modified_gmt":"2017-05-06T15:18:14","slug":"eishockey-weltmeisterschaft-was-hinter-dem-traumstart-der-deutschen-mannschaft-steckt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/05\/eishockey-weltmeisterschaft-was-hinter-dem-traumstart-der-deutschen-mannschaft-steckt\/","title":{"rendered":"Eishockey-Weltmeisterschaft: Was hinter dem Traumstart der deutschen Mannschaft steckt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Mehr System als Gl\u00fcck: Warum der WM-Auftaktsieg der deutschen Mannschaft viel mit dem Eishockey in Nordamerika zu tun hat<\/b><br \/>\nEs war ein Feierabend f\u00fcr das deutsche Eishockey, der in allen Belangen stimmig war: Favorit USA nach gro\u00dfem Kampf 2: 1 geschlagen, nach spannender Dramaturgie mit einem Siegtor sechs Minuten vor Schluss und vielen kleinen Geschichten, die f\u00fcr sich allein f\u00fcr gro\u00dfe Geschichten gereicht h\u00e4tten. Wie etwa die Begebenheit, dass der bei seinem Klub K\u00f6lner Haie in den Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zuletzt nicht eingesetzte Patrick Hager in der K\u00f6lnarena das Siegtor zum gelungen Auftakt der Deutschen bei der Weltmeisterschaft schoss.<br \/>Das war allemal erstaunlicher als die Tatsache, dass die Deutschen seit Wochen fokussiert waren auf dieses erste Heimspiel, w\u00e4hrend sich der kurz vor Turnierbeginn formierte Gegner noch in einer Findungsphase befindet. Und der Umstand, dass die Mannschaft von Marco Sturm mit Thomas Greiss von den New York Islanders einen herausragenden Mann im Tor hat, war auch keine \u00dcberraschung. Diesen Sieg zum WM-Auftakt hat sich die deutsche Mannschaft verdient und er k\u00f6nnte ihr im weiteren Turnierverlauf helfen.<br \/>Dass der deutsche Erfolg von Betrachtern mit den \u00fcblichen Floskeln \u201estarke Torwartleistung\u201c oder \u201eGl\u00fcck\u201c bewertet wurde, ist einge\u00fcbten Reflexen geschuldet. Wenn einer deutschen Eishockeynationalmannschaft mal ein gro\u00dfer Sieg gelingt, dann kann das eben nicht daran liegen, weil sie spielerisch stark war. So aber l\u00e4sst sich das 2: 1 vom Freitag in K\u00f6ln nicht bewerten: Sicher, die USA gaben mehr Sch\u00fcsse auf das Tor von Greiss ab als der Gegner auf ihr Tor \u2013 allerdings auch erst ab dem zweiten Drittel.<br \/>Die Qualit\u00e4t der amerikanischen Versuche war aber \u00fcberwiegend schwach, zu Nachsch\u00fcssen kamen die Amerikaner selten. Die deutsche Abwehr war sehr gut positioniert und bemerkenswert war, wie das Team vieles spielerisch l\u00f6sen konnte. US-Coach Jeff Blashill sagte: \u201eWir wussten, dass Marco Sturm hier eine gute Mannschaft hat. Es mag komisch klingen: Aber im Laufe des Spiels wurden wir besser, da ist positiv und darauf k\u00f6nnen wir aufbauen.\u201c Aufbauen auf einer 1: 2- Niederlage gegen Deutschland? Derlei Worte h\u00e4tte ein Trainer des Team USA fr\u00fcher nicht gesagt. Und Blashill ist kein Trainernovize, sondern im Hauptberuf Coach der Detroit Red Wings in der NHL. Von ihrer Technik her ist die Nationalmannschaft auf einem anderen Level als noch vor zehn, 20 Jahren.<br \/>Die deutschen Profis wissen, wie sie gegen eine nordamerikanische NHL-Auswahl spielen m\u00fcssen. Denn mehr als die H\u00e4lfte der Mannschaft hat einen Teil ihrer Karriere in \u00dcbersee verbracht (Philip Gogulla, Felix Sch\u00fctz, Justin Krueger, Brooks Macek, Konrad Abeltshauser, Dominik Kahun, Denis Reul, Matthias Plachta, Gerrit Fauser und der am Freitag verletzte Kapit\u00e4n Christian Ehrhoff) oder spielt wie Thomas Greiss, Dennis Seidenberg (New York Islanders) und Tobias Rieder (Arizona Coyotes) in der NHL oder Frederik Tiffels (Western Michigan University) in \u00dcbersee. Allein das belegt, wie sehr das deutsche Eishockey inzwischen von nordamerikanischer Ausbildung gepr\u00e4gt wird.<br \/>Die deutsche Mannschaft h\u00e4tte nie ihre momentane Qualit\u00e4t, wenn sie sich aus Spielern zusammensetzten w\u00fcrde, die nur in Deutschland im Nachwuchs und der Profiliga gespielt haben. Auch der aktuell beste deutsche Profi wechselte bereits fr\u00fch nach Nordamerika. Mit 17 Jahren schon spielte de heutige NHL-Star Leon Draisaitl dort. Wenn der geb\u00fcrtige K\u00f6lner in der Nacht zum Montag mit den Edmonton Oilers in den Play-offs der NHL ausscheiden sollte \u2013 Gegner Anaheim fehlt in der Serie nur noch ein Sieg zum Weiterkommen \u2013, dann wird Draisaitl sofort in die Heimat fliegen und das deutsche Team verst\u00e4rken. Ein Angreifer wie Draisaitl w\u00fcrde die deutsche Mannschaft nat\u00fcrlich offensiv gef\u00e4hrlicher werden lassen, ob er ihr strukturell weiterhilft, sei dahingestellt. Denn gerade in punkto Ordnung \u00fcberzeugte die Mannschaft von Sturm, der selbst fast seine gesamte Spielerkarriere in der NHL verbrachte, gegen die USA. Sie bezwang die Kunst des Gegners mit Struktur. Besonders stark wirkte dabei das deutsche Powerplay bei seinen zwei Versuchen, im zweiten \u00dcberzahlspiel gelang Hager das Siegtor nach einem klugen Schuss von Dennis Seidenberg.<br \/>Nun gilt es nat\u00fcrlich, nach so einem Erfolg wie am Freitag nicht abzuheben, sondern ihn einzuordnen. Insgesamt r\u00fcckt das Welteishockey n\u00e4her zusammen. Nicht nur bei den Deutschen, auch bei den anderen Teams hinter den gro\u00dfen Nationen ist inzwischen viel Personal durch die nordamerikanische Schule gegangen. Die Qualit\u00e4t der WM-Turniere w\u00e4chst stetig, die Zeiten, in denen etwa die USA mit einer halben College-Truppe aufl\u00e4uft, sind lange vorbei: Ein Jack Eichel, in dieser NHL-Saison Topscorer der Boston Bruins und im Jahr 2015 als zweiter Spieler in der nordamerikanischen Profiliga gedraftet, f\u00fchrt bei dieser WM das Team USA an.<br \/>Dass die deutsche Mannschaft nur 21 Stunden nach dem Sieg gegen die Amerikaner am sp\u00e4ten Sonnabend im zweiten Spiel gegen die ausgeruhten Schweden aufs Eis muss, kann getrost als Irrwitz der Organisatoren eingestuft werden. Bundestrainer Sturm sagte nach dem Erfolg gegen die USA: \u201eWir m\u00fcssen gegen die Schweden vieles besser machen. Wir werden uns mit intensivem Videostudium vorbereiten.\u201c Wahrscheinlich geschah das in der Nacht zum Sonnabend. Sch\u00f6ner w\u00e4re sicher gewesen, wenn Sturm nach dem furiosen Auftakterfolg h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen: \u201eMorgen machen wir ein lockeres Training und dann bereiten wir uns ausgeruht auf den n\u00e4chsten Gegner vor.\u201c<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/eishockey-weltmeisterschaft-was-hinter-dem-traumstart-der-deutschen-mannschaft-steckt\/19764670.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/eishockey-weltmeisterschaft-was-hinter-dem-traumstart-der-deutschen-mannschaft-steckt\/19764670.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr System als Gl\u00fcck: Warum der WM-Auftaktsieg der deutschen Mannschaft viel mit dem Eishockey in Nordamerika zu tun hat Es war ein Feierabend f\u00fcr das deutsche Eishockey, der in allen Belangen stimmig war: Favorit USA nach gro\u00dfem Kampf 2: 1 geschlagen, nach spannender Dramaturgie mit einem Siegtor sechs Minuten vor Schluss und vielen kleinen Geschichten, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":522523,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/522524"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=522524"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/522524\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":522525,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/522524\/revisions\/522525"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/522523"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=522524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=522524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=522524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}