<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":524310,"date":"2017-05-08T01:42:00","date_gmt":"2017-05-07T23:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=524310"},"modified":"2017-05-08T05:05:14","modified_gmt":"2017-05-08T03:05:14","slug":"reaktionen-zur-prasidentenwahl-glucklich-dass-die-franzosen-eine-europaische-zukunft-gewahlt-haben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/05\/reaktionen-zur-prasidentenwahl-glucklich-dass-die-franzosen-eine-europaische-zukunft-gewahlt-haben\/","title":{"rendered":"Reaktionen zur Pr\u00e4sidentenwahl: &quot;Gl\u00fccklich, dass die Franzosen eine europ\u00e4ische Zukunft gew\u00e4hlt haben&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Deutsche Politiker zeigen sich erleichtert \u00fcber Macrons Wahlsieg, von der EU und den USA gibt es Gl\u00fcckw\u00fcnsche f\u00fcr den k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten. Die Reaktionen im \u00dcberblick.<\/b><br \/>\nDie Wahl von Emmanuel Macron zum franz\u00f6sischen Staatspr\u00e4sidenten hat bei deutschen Politikern Erleichterung und Freude ausgel\u00f6st. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) <br \/>gratulierte Macron telefonisch zu seinem Wahlsieg. Dabei <br \/>w\u00fcrdigte sie \u00ab\u00a0sein Eintreten f\u00fcr eine geeinte und weltoffene Europ\u00e4ische<br \/>Union\u00a0\u00bb, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Die Entscheidung der franz\u00f6sischen<br \/>W\u00e4hler sei \u00ab\u00a0ein klares<br \/>Bekenntnis zu Europa\u00a0\u00bb. Merkel freue sich darauf, \u00ab\u00a0vertrauensvoll mit dem<br \/>neuen Pr\u00e4sidenten zusammenzuarbeiten\u00a0\u00bb. Seibert selbst sagte, dass<br \/>Macrons Sieg \u00ab\u00a0f\u00fcr ein<br \/>starkes geeintes Europa und f\u00fcr die deutsch-franz\u00f6sische Freundschaft\u00a0\u00bb <br \/>stehe.<br \/>Au\u00dfenminister Sigmar Gabriel<br \/>(SPD) schlug gemeinsame Investitionsprojekte zwischen Frankreich und Deutschland vor. <br \/>\u00ab\u00a0Wir sollten als Deutsche jetzt gemeinsam mit den Franzosen an einem <br \/>deutsch-franz\u00f6sischen Investitionsfonds arbeiten\u00a0\u00bb, sagte Gabriel. \u00ab\u00a0Wir <br \/>profitieren als Export-Europa- und -Weltmeister am meisten vom <br \/>europ\u00e4ischen Binnenmarkt. Es war Frankreich, das uns diesen Weg geebnet <br \/>hat\u00a0\u00bb. Nun gelte es, im Gegenzug Frankreich zu unterst\u00fctzen.<br \/>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier sicherte dem k\u00fcnftigen franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten seinerseits eine<br \/>partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland zu. \u00ab\u00a0Ich freue <br \/>mich, dass sich die franz\u00f6sischen W\u00e4hler mit Ihrer Wahl mehrheitlich f\u00fcr<br \/>Weltoffenheit, ein vereinigtes Europa und die enge und<br \/>freundschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland entschieden haben\u00a0\u00bb, <br \/>schrieb Steinmeier in einer<br \/>verbreiteten Erkl\u00e4rung. Er w\u00fcnsche Macron f\u00fcr dessen gro\u00dfe Verantwortung<br \/>als Pr\u00e4sident eine stets gl\u00fcckliche Hand. \u00ab\u00a0Deutschland wird als guter <br \/>und verl\u00e4sslicher Partner an Ihrer Seite stehen.\u00a0\u00bb<br \/>Macrons Wahl wurde von vielen Beobachtern als eine Wahl f\u00fcr Europa interpretiert. Vertreter der EU zeigten sich besonders erleichtert. Als einer der ersten gratulierte EU-Parlamentspr\u00e4sident Antonio Tajani. \u00ab\u00a0Wir z\u00e4hlen auf ein Frankreich im Herzen Europas, um die gesamte Union zu ver\u00e4ndern und sie n\u00e4her an die B\u00fcrger zu bringen\u00a0\u00bb, schrieb der Italiener auf Twitter.<br \/>EU-Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker zeigte sich \u00ab\u00a0gl\u00fccklich, dass die Franzosen eine europ\u00e4ische Zukunft gew\u00e4hlt haben\u00a0\u00bb. Er pl\u00e4dierte daf\u00fcr, gemeinsam \u00ab\u00a0f\u00fcr ein st\u00e4rkeres und gerechtes Europa\u00a0\u00bb einzutreten. EU-Ratspr\u00e4sident Donald Tusk gratulierte \u00ab\u00a0dem franz\u00f6sischen Volk\u00a0\u00bb, das sich f\u00fcr \u00ab\u00a0Freiheit, Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit\u00a0\u00bb und nicht f\u00fcr \u00ab\u00a0Tyrannei und Fake News\u00a0\u00bb entschieden habe.<br \/>Der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU) , sprach von einem \u00ab\u00a0Votum f\u00fcr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, f\u00fcr Europa, f\u00fcr Reformen und f\u00fcr die Zukunft\u00a0\u00bb. Das Wahlergebnis zeige, dass die Menschen bereit seien, \u00ab\u00a0gegen Extremismus und Populismus zu k\u00e4mpfen. Es ist eine immense Erleichterung.\u00a0\u00bb<br \/>Zwischen Amour fou und Vatermord: Frankreich hat nicht nur ein neues Staatsoberhaupt gew\u00e4hlt.<br \/>Wer ist Emmanuel Macron, der neue Pr\u00e4sident Frankreichs?<br \/>Unsere Themenseite zur Frankreich-Wahl finden Sie hier.<br \/>Kanadas Regierungschef Justin Trudeau bot Macron seine Zusammenarbeit an. \u00ab\u00a0Ich warte ungeduldig darauf, mit dem designierten Pr\u00e4sidenten Macron in den kommenden Jahren eng zusammenzuarbeiten\u00a0\u00bb, sagte er zum Wahlergebnis. US-Pr\u00e4sident Donald Trump und die britische Premierministerin Theresa May schlossen sich den Gratulanten an. So schrieb Trump auf Twitter: \u00ab\u00a0Gl\u00fcckwunsch<br \/>an Emmanuel Macron zu seinem gro\u00dfen Sieg heute als n\u00e4chster Pr\u00e4sident<br \/>Frankreichs. Ich freue mich sehr darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten!\u00a0\u00bb Und May sagte: \u00ab\u00a0Frankreich<br \/>ist einer unserer engsten Partner, und wir freuen uns darauf, mit dem <br \/>neuen Pr\u00e4sidenten bei einer gro\u00dfen Bandbreite gemeinsamer Priorit\u00e4ten <br \/>zusammenzuarbeiten.\u00a0\u00bb<br \/>Am Wahlabend gab es aber auch Stimmen, die weniger euphorisch klangen. Gr\u00fcnen-Spitzenkandidaten Katrin G\u00f6ring-Eckardt und Cem \u00d6zdemir sagten etwa: \u00ab\u00a0Dieses Wahlergebnis<br \/>l\u00e4sst zwar auf-, aber nicht durchatmen. Denn Emmanuel Macron steht nun <br \/>vor der Mammutaufgabe, Vertrauen in die franz\u00f6sische Politik <br \/>zur\u00fcckgewinnen zu m\u00fcssen. Ansonsten droht in den Jahren seiner Amtszeit <br \/>ein weiteres Erstarken des rechtsextremen Front National.\u00a0\u00bb<br \/>Die Linke pl\u00e4dierte nach der Niederlage von Marine Le Pen sogar<br \/>f\u00fcr das Antreten einer \u00ab\u00a0geeinten\u00a0\u00bb Linken bei der Parlamentswahl im<br \/>Juni. \u00ab\u00a0Es ist gut, dass die rechte, nationalistische Kandidatin Marine<br \/>Le Pen in der Stichwahl gescheitert ist\u00a0\u00bb, so die Vorsitzenden der<br \/>Linken-Fraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch. \u00ab\u00a0Die vielen W\u00e4hler f\u00fcr Le Pen sind jedoch ein weiteres<br \/>Alarmzeichen f\u00fcr Europa.\u00a0\u00bb<br \/>AfD-Chefin Frauke Petry gratulierte nicht Macron, sondern Le Pen. Petry sagte der Welt: \u00ab\u00a0Marine Le Pen ist trotz massiver Anfeindungen ein beeindruckendes<br \/>Wahlergebnis gelungen, zu dem ich herzlich gratulieren m\u00f6chte, auch wenn<br \/>es am Ende leider nicht f\u00fcr den Sieg gereicht hat.\u00a0\u00bb Sie bedauere die Niederlage der Chefin des Front<br \/>National, denn Le Pen \u00ab\u00a0h\u00e4tte die Alternative geboten, das Land aus der<br \/>Umklammerung einer moralisierenden Elite zu befreien.\u00a0\u00bb<\/p>\n<p><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-05\/reaktionen-praesidentenwahl-emmanuel-macron-marine-le-pen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-05\/reaktionen-praesidentenwahl-emmanuel-macron-marine-le-pen<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Politiker zeigen sich erleichtert \u00fcber Macrons Wahlsieg, von der EU und den USA gibt es Gl\u00fcckw\u00fcnsche f\u00fcr den k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten. 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