<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":547658,"date":"2017-05-27T01:02:00","date_gmt":"2017-05-26T23:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=547658"},"modified":"2017-05-27T05:05:04","modified_gmt":"2017-05-27T03:05:04","slug":"agypten-erneut-anschlag-auf-kopten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/05\/agypten-erneut-anschlag-auf-kopten\/","title":{"rendered":"\u00c4gypten: Zahlreiche Tote bei Anschlag auf koptische Christen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In \u00c4gypten ist ein mit koptischen Christen besetzter Reisebus beschossen worden. Die Terrormiliz \u00ab\u00a0Islamischer Staat\u00a0\u00bb hatte Anschl\u00e4ge auf die Minderheit angek\u00fcndigt.<\/b><br \/>\nUnbekannte haben in \u00c4gypten einen Bus beschossen, in dem koptische Christen unterwegs waren. Mindestens 23 Menschen seien get\u00f6tet und 25 weitere verletzt worden, teilte das \u00e4gyptische Gesundheitsministerium mit. Die Angreifer h\u00e4tten das Feuer in der N\u00e4he der Stadt Al-Minja er\u00f6ffnet, hie\u00df es aus Sicherheitskreisen.<br \/>Die Hintergr\u00fcnde der Tat waren zun\u00e4chst unklar. Es habe sich laut Augenzeugenberichten um acht bis zehn Attent\u00e4ter in Milit\u00e4runiformen gehandelt, erkl\u00e4rte das Ministerium. Die Christen sollen auf dem Weg zum Anba-Samuel-Kloster gewesen sein. In der Region um Al-Minja leben zahlreiche Christen.<br \/>Die Bundesregierung hat den Angriff verurteilt. Erneut sei es in<br \/>\u00c4gypten zu einem \u00ab\u00a0schrecklichen Angriff\u00a0\u00bb auf Kopten<br \/>gekommen, sagte Au\u00dfenamtssprecher Martin Sch\u00e4fer. <br \/>\u00ab\u00a0Diese Art von Terrorismus gegen Menschen anderen Glaubens ist <br \/>furchtbar.\u00a0\u00bb Deutschland wolle seinen Beitrag dazu <br \/>leisten, \u00ab\u00a0dass so etwas in der Zukunft nicht mehr geschehen kann\u00a0\u00bb. Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier sagte, er sei ersch\u00fcttert, dass zum wiederholten Male koptische Christen in \u00c4gypten Opfer eines Anschlags wurden.<br \/>Reaktionen kamen auch aus den Vereinigten Staaten. US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte: \u00ab\u00a0Das Blutvergie\u00dfen der Christen muss ein Ende haben und alle, die ihren<br \/>M\u00f6rdern helfen, m\u00fcssen bestraft werden.\u00a0\u00bb Der Angriff<br \/>st\u00e4rke die Entschlossenheit der USA, gemeinsam mit anderen Staaten der<br \/>Terrorismus zu bek\u00e4mpfen.<br \/>Beim Evangelischen Kirchentag in Berlin war der Anschlag auch Thema. Bei<br \/>einer gemeinsamen Podiumsveranstaltung zeigten sich Bundesinnenminister Thomas de Maizi\u00e8re (CDU) und der Gro\u00dfscheich der Al-Azhar-Universit\u00e4t <br \/>in Kairo, Ahmad al-Tayyeb, ersch\u00fcttert. \u00ab\u00a0Kein \u00c4gypter sympathisiert mit <br \/>solchen Taten, kein Christ, kein Muslim\u00a0\u00bb, sagte der Scheich. Es gehe den<br \/>Terroristen darum, die Stabilit\u00e4t im Land zu ersch\u00fcttern. De Maizi\u00e8re sagte, Terrorismus im Namen der Religion sei Missbrauch der Religion.<br \/>Auch Vertreter der katholischen Kirche waren best\u00fcrzt. Papst Franziskus sagte, er sei tief betr\u00fcbt \u00fcber die barbarische Gewalt. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sagte: \u00ab\u00a0Diese nicht enden wollende Gewalt gegen die christliche Minderheit macht fassungslos.\u00a0\u00bb Sie m\u00fcsse mit allen legitimen Mitteln gestoppt werden.<br \/>\u00c4gyptens Christen waren bereits mehrfach Ziel von Anschl\u00e4gen. Anfang April wurden bei einem Doppelanschlag am Palmsonntag auf Kirchen in Alexandria und in Tanta mehr als 45 Menschen get\u00f6tet. Die Terrormiliz \u00ab\u00a0Islamischer Staat\u00a0\u00bb (IS) reklamierte die Taten f\u00fcr sich.<br \/>Anfang Mai drohten die Extremisten mit neuen Angriffen. Muslime sollten Ansammlungen von Christen und Ausl\u00e4ndern aus dem Westen meiden, warnte ein namentlich nicht genannter Anf\u00fchrer der Gruppe in einem Interview der IS-Publikation Al-Naba. Er forderte Muslime auch dazu auf, Einrichtungen der \u00e4gyptischen Armee, Polizei und Regierung fernzubleiben.<br \/>Rund zehn Prozent der mehr als 90 Millionen \u00c4gypter sind Christen. Papst Franziskus hatte Ende April bei einem Besuch in Kairo an die Beh\u00f6rden appelliert, gegen religi\u00f6sen Extremismus und Terror gegen Christen zu k\u00e4mpfen. Die Probleme m\u00fcssten sofort angegangen werden, \u00ab\u00a0um ein noch schlimmeres Abdriften in die Gewalt zu vermeiden\u00a0\u00bb, sagte der Papst bei einem Treffen mit Staatspr\u00e4sident Abdel Fattah al-Sissi.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-05\/aegypten-angriff-christen-getoetet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-05\/aegypten-angriff-christen-getoetet<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In \u00c4gypten ist ein mit koptischen Christen besetzter Reisebus beschossen worden. 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