<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":550825,"date":"2017-05-29T10:41:00","date_gmt":"2017-05-29T08:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=550825"},"modified":"2017-05-29T11:18:02","modified_gmt":"2017-05-29T09:18:02","slug":"trump-ist-ein-infantiler-narzisst","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/05\/trump-ist-ein-infantiler-narzisst\/","title":{"rendered":"\u00bbTrump ist ein infantiler Narzisst!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u201eWir Europ\u00e4er m\u00fcssen unser Schicksal wirklich in die eigene Hand nehmen.\u201c Klare Worte von Kanzlerin Angela Merkel, die nicht nur in Deutschland Wellen schlagen \u2013 zeigen sie doch, wie wenig noch auf<\/b><br \/>\n\u201eWir Europ\u00e4er m\u00fcssen unser Schicksal wirklich in die eigene Hand nehmen.\u201c<br \/>Klare Worte von Kanzlerin Angela Merkel, die nicht nur in Deutschland Wellen schlagen \u2013 zeigen sie doch, wie wenig noch auf die Vereinigten Staaten unter ihrem neuen Pr\u00e4sidenten Donald Trump Verlass zu sein scheint.<br \/>\u201eDie Zeiten, in denen wir uns auf andere v\u00f6llig verlassen konnten, die sind ein St\u00fcck vorbei\u201c, sagte Merkel in einer Bierzeltrede am Sonntag in M\u00fcnchen-Trudering mit Blick auf die neue US-Regierung und den bevorstehenden Brexit.<br \/>Es m\u00fcsse nat\u00fcrlich bei der Freundschaft zu den USA und Gro\u00dfbritannien bleiben, sagte Merkel. \u201eAber wir m\u00fcssen wissen, wir m\u00fcssen selber f\u00fcr unser Schicksal k\u00e4mpfen\u201c, sagte Merkel.<br \/>Nach dem weitgehend gescheiterten G7-Gipfel von Taormina dringen f\u00fchrende deutsche Politiker auf eine engere Zusammenarbeit der europ\u00e4ischen Staaten.<br \/>Gro\u00df ist zudem der Schock \u00fcber Trumps Verhalten auf den internationalen Treffen \u2026<br \/>\u25ba Linke-Chefin Katja Kipping im BILD-Talk \u201eDie richtigen Fragen\u201c z u Trumps grober Schubs-Attacke gegen Montenegros Premier Dusko Markovic beim Nato-Gipfel: \u201eEs zeigt, dass Trump ein Problem hat und dringend professionelle Hilfe ben\u00f6tigt. Das freundlichste, was mir zu Trump noch einf\u00e4llt, ist, dass er ein infantiler Narzisst ist!\u201c<br \/>Deutschland m\u00fcsse \u201emit dem Duckm\u00e4usertum gegen\u00fcber den USA\u201c aufh\u00f6ren und \u201eeine klare Kante gegen das Aufr\u00fcstungs-Diktat von Trump\u201c zeigen, forderte Kipping.<br \/>\u25ba Amerika-Experte Johannes Vogel (FDP) im BILD-Talk: \u201eEin Pr\u00e4sident Trump versteht nur klare Ansagen!\u201c Europa m\u00fcsse st\u00e4rker und erwachsener werden \u2013 vor allem in der Au\u00dfen- und Verteidigungspolitik. Das k\u00f6nne auch eine Chance sein. Trotzdem ist er optimistisch: \u201eDie transatlantischen Beziehungen werden \u00fcber vier Jahre hinausreichen.\u201c Es ginge jetzt auch darum, zu verhindern, dass sich der Anti-Amerikanismus in Deutschland weiter ausbreite. <br \/>\u25ba \u201eDie Reise nach Saudi-Arabien, der Nato-Gipfel und das G7-Treffen zeigen, dass es an der Zeit, dass die Europ\u00e4er endlich das ernst nehmen, was Trump sagt. (&#8230;) Frau Merkel hat einen Realit\u00e4tsschock erlitten!\u201c, sagte der Gr\u00fcnen-Au\u00dfenexperte J\u00fcrgen Trittin.<br \/>Die Antwort auf Trump m\u00fcsse ein \u201egemeinsames, gest\u00e4rktes Europa\u201c sein. Dennoch d\u00fcrfe der Dialog mit den USA nicht abrei\u00dfen. Jede Frage m\u00fcsse mit dieser Administration z\u00e4h verhandelt werden.<br \/>\u25ba Diese Haltung unterst\u00fctzt auch der SPD-Vorsitzende Martin Schulz. In einem ARD-Interview sagte er: \u201eEine st\u00e4rkere Kooperation der europ\u00e4ischen Staaten auf allen Ebenen ist die Antwort an Donald Trump.\u201c <br \/>\u25ba \u201eDass Amerika, das wir heute sehen, ist ein anderes, als das, dass wir die vergangenen Jahrzehnte gesehen haben\u201c, sagte die Au\u00dfenpolitik-Expertin und Journalistin Antonia Rados im BILD-Talk \u201eDie richtigen Fragen\u201c am Montagmorgen. Schon Trump Vorg\u00e4nger, Barack Obama, habe au\u00dfenpolitisch wenig getan, sei etwa im Syrien-Konflikt zu passiv gewesen. Zum G7-Gipfel sagt Rados: \u201eWahrscheinlich war diese Welt noch nie so kompliziert wie seit dem Zweiten Weltkrieg. (&#8230;) Es war auch ein Gipfel der Wahrheit und hat uns gezeigt, wo diese Welt steht.\u201c <br \/>\u25ba Der Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, sagte in der ARD zu den Beziehungen mit den USA: \u201eWir sind auf einem Tiefpunkt.\u201c Das habe G7 nochmals deutlich gezeigt. \u201eDa ist leider au\u00dfer Spesen nichts gewesen.\u201c <br \/>\u25ba Der Chef der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, h\u00e4lt den Kurs der transatlantischen Neuorientierung Deutschlands und Europas von Kanzlerin Angela Merkel f\u00fcr richtig. \u201eDie Kanzlerin hat nat\u00fcrlich Recht: Europa muss sein Schicksal st\u00e4rker selbst in die Hand nehmen\u201c, sagte Ischinger BILD.<br \/>Ischinger warnte jedoch vor einem Kappen der transatlantischen Verbindungen. \u201eWir Europ\u00e4er k\u00f6nnen alle unsere globalen Ziele leichter durchsetzen, wenn wir sie gemeinsam mit den USA vertreten. Deshalb m\u00fcssen wir mit strategischer Geduld weiter daran arbeiten, dass Trump erkennt, dass wir Europ\u00e4er weit und breit seine besten Partner sind.\u201c<br \/>\u25ba Der au\u00dfenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, J\u00fcrgen Hardt, warf Trump vor, die weltweite F\u00fchrungsrolle der USA aufs Spiel zu setzen. \u201eUS-Pr\u00e4sident Trump hat sich im Kreis der G7 mit fehlerhaften Analysen und fortw\u00e4hrender Wahlkampfrhetorik isoliert\u201c, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. <br \/>Auch in den USA wurde Merkels Rede in Bayern mit gro\u00dfer Aufmerksamkeit registriert. In den wichtigen Medien war sie eines der gro\u00dfen Themen und l\u00f6ste eine gr\u00f6\u00dfere Debatte aus.<br \/>\u25ba Der Politikwissenschaftler Yascha Mounk von der Elite-Uni Harvard (Massachusetts) sagte in \u201eDie richtigen Fragen\u201c, Europa m\u00fcsse jetzt selbstbewusst f\u00fcr freiheitlich-demokratische Werte eintreten. Zugleich pl\u00e4dierte er im BILD-Interview f\u00fcr eine Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben. Die helfe dabei, das transatlantische Verh\u00e4ltnis zu kitten und gebe Europa zugleich mehr Selbstst\u00e4ndigkeit, was die eigene Sicherheit betrifft. <br \/>\u25ba \u201eMerkel schl\u00e4gt ein neues Kapitel der US-europ\u00e4ischen Beziehungen auf\u201c, schrieb die \u201eWashington Post\u201c und bescheinigte der Kanzlerin \u201eeine d\u00fcstere Auslegung der transatlantischen Bindungen, die das Fundament der Sicherheit des Westens in Generationen seit dem Zweiten Weltkrieg waren\u201c. Merkel habe sich eindeutig gegen Trump gewandt, so das Blatt: \u201eSie hat ihn glasklar zur\u00fcckgewiesen, ohne ihn ein einziges Mal beim Namen zu nennen.\u201c <br \/>\u25ba \u201eDie Kanzlerin, Europas einflussreichste Anf\u00fchrerin, schaut bereits \u00fcber Trump hinaus\u201c, schrieb die \u201eNew York Times\u201c. Erkennbar entt\u00e4uscht habe sie aus den Begegnungen beim G7-Gipfel geschlossen, dass die USA unter Trump ihrem Land und ihrem Kontinent nicht mehr der verl\u00e4ssliche Partner seien, an dem man sich fr\u00fcher wie automatisch orientiert habe. <br \/>\u25ba Die Kolumnistin Anne Applebaum schrieb auf Twitter: \u201eSeit 1945 haben erst die UdSSR und dann Russland versucht, einen Keil zwischen Deutschland und die USA zu treiben. Dank Trump hat Putin es geschafft.\u201c <br \/>\u25ba Der New Yorker Medienwissenschaftler Jeff Jarvis kommentierte Merkels Ansprache auf Twitter: \u201eDieses ist eine bedeutende Rede in der Restrukturierung der Weltm\u00e4chte. Wer bei Sinnen ist, muss ein starkes Europa unterst\u00fctzen, um Russland zu kontern \u2013 und Trump.\u201c<br \/>Viele Kommentare in sozialen Netzwerken verwiesen aber auch darauf, dass die Kanzlerin in einem Bierzelt gesprochen habe: Wer aus dieser Rede nun eine Neudefinition des transatlantischen Verh\u00e4ltnisses machen wolle, blase eine Wahlkampfrede unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig auf.<br \/>Beim G7-Gipfel in Italien hatten die Staats- und Regierungschefs kaum Fortschritte erzielt.<br \/>Die gro\u00dfen Industrienationen scheiterten mit dem Versuch, Trump ein Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzvertrag abzuringen. Eine endg\u00fcltige Entscheidung dazu k\u00fcndigte Trump f\u00fcr die kommende Woche an.<br \/>Bei der Haltung zum Klimaabkommen stehe es sechs zu eins, sagte Merkel nach dem Ende der Beratungen am Samstag. Die Isolation der USA in der Frage wurde auch in der Abschlusserkl\u00e4rung klar benannt, was ungew\u00f6hnlich f\u00fcr die G7 ist.<br \/>Und auch in der Handelspolitik fanden die G7 erst in letzter Minute eine gemeinsame, gesichtswahrende Formulierung \u2026<br \/>Hier war zun\u00e4chst eine tiefe Spaltung bef\u00fcrchtet worden. Die G7 bekennen sich in der Abschlusserkl\u00e4rung nun dazu, \u201eM\u00e4rkte offen zu halten und Protektionismus zu bek\u00e4mpfen, w\u00e4hrend wir uns gegen alle ungerechten Handelspraktiken stellen\u201c. Was unter solchen ungerechten Praktiken zu verstehen ist, blieb aber offen.<br \/>Trump pries seine Europa-Reise nach seiner R\u00fcckkehr in die USA als gelungen. Die Reise sei \u201eein gro\u00dfartiger Erfolg f\u00fcr Amerika\u201c, schrieb der US-Pr\u00e4sident am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. \u201eHarte Arbeit, aber gro\u00dfe Ergebnisse\u201c, twitterte Trump.<br \/>Vor seiner Reise zum G7-Gipfel hatte Trump am Donnerstag in Br\u00fcssel bei seinem ersten Nato-Gipfel mit einer regelrechten Standpauke h\u00f6here Milit\u00e4rausgaben der europ\u00e4ischen Nato-Mitglieder gefordert.<br \/>Beim Gipfel in Taormina auf Sizilien einigten sich die G7-L\u00e4nder entgegen urspr\u00fcnglicher Bef\u00fcrchtungen auch auf eine kurze Passage zum Thema Fl\u00fcchtlinge. Unter der vagen \u00dcberschrift \u201eMobilit\u00e4t der Menschen\u201c werden die Menschenrechte aller Fl\u00fcchtlinge und Migranten bekr\u00e4ftigt, aber auch das Recht von Staaten, ihre Grenzen zu kontrollieren.<br \/>\u25ba Hilfsorganisationen sprachen von einem \u201eDesaster\u201c. Die G7 h\u00e4tten keinerlei konkrete Hilfszusagen gemacht, um Fluchtursachen zu bek\u00e4mpfen, kritisierte die Organisation One. Am Samstagnachmittag protestierten rund 2000 Globalisierungskritiker nahe dem Gipfelort gegen die Politik der G7.<br \/>PS: Sind Sie bei Facebook? 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