<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":571642,"date":"2017-06-12T22:16:00","date_gmt":"2017-06-12T20:16:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=571642"},"modified":"2017-06-12T23:20:47","modified_gmt":"2017-06-12T21:20:47","slug":"schweres-erdbeben-in-der-agais-ein-todesfall-auf-lesbos","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/06\/schweres-erdbeben-in-der-agais-ein-todesfall-auf-lesbos\/","title":{"rendered":"Schweres Erdbeben in der \u00c4g\u00e4is &#8211; ein Todesfall auf Lesbos"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ein Beben der St\u00e4rke von mehr als 6,0 ereignete sich zwischen T\u00fcrkei und Griechenland. Vor allem auf grieschichen Inseln gab es Sch\u00e4den. Menschen rannten in Izmir in Panik auf die Stra\u00dfe.<\/b><br \/>\nEin starkes Seebeben hat die Westk\u00fcste der T\u00fcrkei und griechische Inseln in der \u00c4g\u00e4is sch\u00fcttert. Auf der griechischen Insel Lesbos kam eine Frau ums Leben. Die Feuerwehr barg das Opfer aus den Tr\u00fcmmern ihres Hauses in einem Dorf der Insel, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA am Montagabend berichtete. Auf Lesbos wurden mindestens zw\u00f6lf Menschen verletzt.<br \/>Von den Verletzten sei niemand in Lebensgefahr. Das teilten die \u00c4rzte des Krankenhauses der Insel Lesbos mit. Nach Angaben der Zentralanstalt f\u00fcr Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien hatte das Beben am Montag eine St\u00e4rke von 6,0.<br \/>Das Zentrum des Seebebens lag etwa zehn Kilometer unter dem Meeresboden der \u00c4g\u00e4is zwischen der griechischen Insel Lesbos und der t\u00fcrkischen K\u00fcstenmetropole Izmir. Die St\u00f6\u00dfe waren noch in der rund 330 Kilometer entfernten t\u00fcrkischen Millionenmetropole Istanbul und in der etwa 300 Kilometer entfernten griechischen Hauptstadt Athen zu sp\u00fcren. Es kam zu einem kleinen Tsunami, der aber keine Sch\u00e4den anrichtete, berichtete der Chef des griechischen Geodynamischen Instituts, Efthymios Lekkas, im Staatsradio.<br \/>Am schlimmsten wurde nach Angaben des B\u00fcrgermeisters der Inselhauptstadt von Lesbos, Spyros Galinos, die Ortschaft Vrises getroffen. \u00ab\u00a0Mehrere H\u00e4user in Vrises sind schwer besch\u00e4digt oder eingest\u00fcrzt\u00a0\u00bb, sagte er im Rundfunk. Auch in der Ortschaft Plomari wurden mehrere H\u00e4user schwer besch\u00e4digt, wie Augenzeugen im Fernsehen berichteten. Zahlreiche Stra\u00dfen seien unpassierbar nach Erdrutschen, teilte der griechische Verkehrsminister Christos Spirtzis mit.<br \/>\u00ab\u00a0Die Menschen sind fast alle auf die Stra\u00dfe gerannt\u00a0\u00bb, berichteten Augenzeugen. Hotels wurden nach Beh\u00f6rdenangaben nicht besch\u00e4digt. Seismologen rieten den Menschen, deren H\u00e4user besch\u00e4digt wurden, im Freien zu bleiben. Es bestehe Gefahr, dass diese w\u00e4hrend eines Nachbebens einst\u00fcrzten. Der Zivildienst sollte am Abend Zelte in den betroffenen Regionen rund um die Ortschaft Plomari aufschlagen.<br \/>Der Gouverneur der t\u00fcrkischen Provinz Izmir, Erol Ayyildiz, sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, nach ersten Erkenntnissen gebe es weder Opfer noch Sch\u00e4den zu beklagen. Das Hauptbeben ereignete sich vor der K\u00fcste des Bezirks Karaburun in der Provinz.<br \/>Bezirksb\u00fcrgermeister Muhammet \u00d6zy\u00fcksel sagte dem Nachrichtensender CNN T\u00fcrk, das Beben habe etwa 15 bis 20 Sekunden gedauert und sei sehr stark gewesen. \u00ab\u00a0So einen Sto\u00df habe ich noch nie erlebt. Ich habe gedacht, das Geb\u00e4ude st\u00fcrzt ein\u00a0\u00bb, sagte er mit Blick auf die Bezirksverwaltung. Auch an der t\u00fcrkischen \u00c4g\u00e4is-K\u00fcste berichteten Augenzeugen, Menschen seien in Panik auf die Stra\u00dfen gerannt.<br \/>Der Seismologie Marco Bohnhoff vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam sagte, es habe sich um ein sogenanntes Dehnungsbeben gehandelt, bei dem sich die obere Erdplatte in diesem Fall in Richtung Nord-S\u00fcd ausgedehnt habe. Das Epizentrum habe in zehn Kilometern Tiefe gelegen. Ein Beben in dieser Tiefe werde auch in mehreren hundert Kilometern Entfernung gesp\u00fcrt. Man m\u00fcsse mit Nachbeben von einer St\u00e4rke bis 5 Grad rechnen. Beben dieser Art w\u00fcrden in dieser Gegend etwa zweimal im Jahr registriert.<br \/>Im europ\u00e4ischen Raum kommen die meisten Erdbeben in Griechenland, den s\u00fcdlichen Teilen des Balkans sowie im Westen der T\u00fcrkei vor. Auch Italien und der westliche Balkan sind besonders betroffen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der schweren europ\u00e4ischen Beben ereignet sich nahe den R\u00e4ndern von Afrikanischer und Europ\u00e4ischer Platte. Dort kann es zu Spannungen kommen, die zu Beben f\u00fchren.<br \/>Schlie\u00dfen<br \/>\u2013 (c) APA <br \/>(APA\/dpa\/Red.)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/ausland\/welt\/5233770\/Schweres-Erdbeben-in-der-Aegaeis-ein-Todesfall-auf-Lesbos?from=rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/diepresse.com\/home\/ausland\/welt\/5233770\/Schweres-Erdbeben-in-der-Aegaeis-ein-Todesfall-auf-Lesbos?from=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beben der St\u00e4rke von mehr als 6,0 ereignete sich zwischen T\u00fcrkei und Griechenland. 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