<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":605117,"date":"2017-07-08T10:28:00","date_gmt":"2017-07-08T08:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=605117"},"modified":"2017-07-08T11:06:56","modified_gmt":"2017-07-08T09:06:56","slug":"krawalle-in-hamburg-feuer-und-plunderungen-protest-eskaliert","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/07\/krawalle-in-hamburg-feuer-und-plunderungen-protest-eskaliert\/","title":{"rendered":"Krawalle in Hamburg: Feuer und Pl\u00fcnderungen &#8211; Protest eskaliert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Es sollte Protest gegen den G20-Gipfel sein, irgendwann war es aber nur noch blanke Gewalt: In Hamburgs Schanzenviertel brannten in der Nacht Barrikaden, Gesch\u00e4fte wurden gepl\u00fcndert. Der Debatte, ob Millionenst\u00e4dte der richtige Ort f\u00fcr Gipfeltreffen sind, gibt das neue Nahrung.<\/b><br \/>\nEs sollte Protest gegen den G20-Gipfel sein, irgendwann war es aber nur noch blanke Gewalt: In Hamburgs Schanzenviertel brannten in der Nacht Barrikaden, Gesch\u00e4fte wurden gepl\u00fcndert. Der Debatte, ob Millionenst\u00e4dte der richtige Ort f\u00fcr Gipfeltreffen sind, gibt das neue Nahrung.<br \/>Die Lage im Hamburger Schanzenviertel ist in der Nacht nach gewaltsamen Protesten gegen den G20-Gipfel eskaliert. Nachdem mehrere Gesch\u00e4fte gepl\u00fcndert und Barrikaden angez\u00fcndet wurden, r\u00fcckte die Polizei vor. Sie ging mit einem Gro\u00dfaufgebot gegen etwa 1500 Randalierer vor. Insgesamt nahm sie 14 Menschen fest, 63 wurden in Gewahrsam genommen.<br \/>Die Hamburger Polizei bittet die Bev\u00f6lkerung um Hilfe bei der Suche nach Gewaltt\u00e4tern. Sie schaltete am fr\u00fchen Morgen ein Hinweisportal im Internet frei.<br \/>Die Schaufenster etlicher Gesch\u00e4fte wurden eingeschlagen. Nach Angaben der Polizei wurden teilweise auch Brands\u00e4tze in ausgeraubte L\u00e4den geworfen. Auch die Beamten seien Ziel massiver Angriffe geworden. Zahlen \u00fcber Verletzte gibt es noch nicht. Nach Angaben von Reportern griffen die Randalierer teilweise auch Anwohner an, die versucht hatten, Feuer zu l\u00f6schen.<br \/>Nach stundenlangen Ausschreitungen war die Lage laut Polizei am fr\u00fchen Morgen wieder ruhig. Teilweise hatten sich die Ausschreitungen aber auch in benachbarte Viertel verlagert. Vereinzelt kam es in den fr\u00fchen Morgenstunden noch zu Flaschenw\u00fcrfen auf Polizeifahrzeuge.<br \/>Die Hamburger Polizei zeigte sich schockiert \u00fcber die Krawalle am Rande des G20-Gipfels. \u00ab\u00a0Wir haben noch nie so ein Ausma\u00df an Hass und Gewalt erlebt\u00a0\u00bb, sagte Sprecher Timo Zill. Seit Donnerstag seien 213 Beamte verletzt worden. Die Zahl werde aber vermutlich noch steigen.<br \/>Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor bereits gesagt, sie habe Verst\u00e4ndnis f\u00fcr friedlichen Protest, aber gewaltt\u00e4tige Demonstrationen br\u00e4chten \u00ab\u00a0Menschenleben in Gefahr\u00a0\u00bb und seien \u00ab\u00a0nicht zu akzeptieren\u00a0\u00bb. Bundesjustizminister Heiko Maas forderte konsequente Strafen.<br \/>FDP-Chef Christian Lindner verurteilte die Gewalt. \u00ab\u00a0Wer vermummt mit Flaschen auf Polizisten wirft, ist kein Gipfelgegner oder Demonstrant, sondern ein Straft\u00e4ter\u00a0\u00bb, sagte Lindner der \u00ab\u00a0Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00a0\u00bb. F\u00fcr die gewaltsamen Ausschreitungen in Hamburg gebe es \u00ab\u00a0keine Entschuldigung, und daf\u00fcr darf es keine Toleranz geben\u00a0\u00bb.<br \/>Aus der CDU kommen Rufe, sch\u00e4rfer gegen linksautonome Kulturzentren vorzugehen. \u00ab\u00a0Linke Zentren wie die Rote Flora in Hamburg oder die Rigaer Stra\u00dfe in Berlin m\u00fcssen konsequent dichtgemacht werden\u00a0\u00bb, sagte der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster der in D\u00fcsseldorf erscheinenden \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb. Es d\u00fcrfe in Deutschland \u00ab\u00a0keine rechtsfreien R\u00e4ume geben, nicht f\u00fcr arabische Clans, Islamisten oder Neonazis, und auch nicht f\u00fcr Linksradikale\u00a0\u00bb.<br \/>Die \u00ab\u00a0Rote Flora\u00a0\u00bb liegt im Hamburger Schanzenviertel. Seit fast 30 Jahren besetzt, gilt das ehemalige Theatergeb\u00e4ude bundesweit als eines der wichtigsten Zentren der autonomen Szene. Zwischenzeitlich hatte es Berichte gegeben, wonach die Polizei auch die \u00ab\u00a0Rote Flora\u00a0\u00bb gest\u00fcrmt haben soll. Dies wurde von Aktivisten aber dementiert.<br \/>Die Nacht zuvor war es nach der Demonstration \u00ab\u00a0Welcome to Hell\u00a0\u00bb in mehreren Hamburger Stadtteilen zu Ausschreitungen gekommen. Andreas Blechschmidt, Aktivist von der \u00ab\u00a0Roten Flora\u00a0\u00bb und Anmelder der Demo \u00ab\u00a0Welcome to Hell\u00a0\u00bb distanzierte sich im Gespr\u00e4ch mit dem NDR von \u00ab\u00a0sinnloser Gewalt\u00a0\u00bb.<br \/>Die massive Gewalt hat auch der Debatte \u00fcber die Frage, ob es sinnvoll ist, solche Gipfel in Gro\u00dfst\u00e4dten abzuhalten, neue Nahrung gegeben. Der CSU-Innenpolitiker Hans-Peter Uhl kritisierte die Entscheidung der Bundesregierung, das Spitzentreffen in die Hansestadt zu vergeben. \u00ab\u00a0Man h\u00e4tte den G20-Gipfel nie in einer Millionenstadt wie Hamburg veranstalten d\u00fcrfen. Die Sicherheitslage ist dort viel zu schwer zu kontrollieren\u00a0\u00bb, sagte er der \u00ab\u00a0Bild\u00a0\u00bb-Zeitung.<br \/>Kritik kam auch vom Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) . \u00ab\u00a0Die Politik tr\u00e4gt die alleinige Verantwortung f\u00fcr die zahlreichen verletzten Polizeibeamten und die Zerst\u00f6rung in der Stadt\u00a0\u00bb, sagte der Hamburger BDK-Vorsitzende Jan Reinecke dem \u00ab\u00a0Spiegel\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Hamburg h\u00e4tte niemals Austragungsort des G20-Gipfels sein d\u00fcrfen.\u00a0\u00bb<br \/>Finanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble verteidigte die Entscheidung hingegen. Wenn man Teilnehmer und Medienvertreter zusammenrechne, sei man bei 10.000 Menschen. \u00ab\u00a0Die m\u00fcssen untergebracht werden. Und das geht ja nur in einer gro\u00dfen Stadt\u00a0\u00bb, sagte er im tagesthemen-Interview.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hamburg-krawalle-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hamburg-krawalle-101.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sollte Protest gegen den G20-Gipfel sein, irgendwann war es aber nur noch blanke Gewalt: In Hamburgs Schanzenviertel brannten in der Nacht Barrikaden, Gesch\u00e4fte wurden gepl\u00fcndert. 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