<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":651206,"date":"2017-08-15T15:44:00","date_gmt":"2017-08-15T13:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=651206"},"modified":"2017-08-15T17:09:50","modified_gmt":"2017-08-15T15:09:50","slug":"rostock-gegen-hertha-polizei-wirft-hansa-offiziellen-mitwisserschaft-vor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/08\/rostock-gegen-hertha-polizei-wirft-hansa-offiziellen-mitwisserschaft-vor\/","title":{"rendered":"Rostock gegen Hertha: Polizei wirft Hansa-Offiziellen Mitwisserschaft vor"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nach den Ausschreitungen beim Spiel zwischen Hertha BSC und Hansa Rostock kritisiert die Rostocker Polizei den Verein. Politiker fordern konsequenteres Durchgreifen im Stadion.<\/b><br \/>\nNach den schweren Fan-Krawallen am Montagabend beim DFB-Pokalspiel in Rostock haben sich Politiker f\u00fcr ein aktiveres Gegenhalten der Fu\u00dfballvereine ausgesprochen. \u00ab\u00a0Diejenigen Vereine, deren Anh\u00e4nger in der Vergangenheit bereits vielfach als Gewaltt\u00e4ter aufgefallen sind, m\u00fcssen sich schon die Frage gefallen lassen, ob sie wirklich alles unternehmen, um diese Gewaltexzesse wirksam zu bek\u00e4mpfen\u201c, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer (CSU) dem Berliner Tagesspiegel. Dabei m\u00fcsse \u201eauch von dem Instrument des Stadionverbots konsequent Gebrauch gemacht werden\u201c.<br \/>Der CSU-Politiker reagierte damit auf die schweren Krawalle bei der Begegnung zwischen Hertha BSC und Hansa Rostock. Gewalt in Fu\u00dfballstadien sei \u00ab\u00a0nicht hinnehmbar\u00a0\u00bb, sagte er. Dies gelte uneingeschr\u00e4nkt f\u00fcr alle Vereine und Spielklassen weltweit. Die Stadionbesucher m\u00fcssten sich \u201edarauf verlassen k\u00f6nnen, dass sie nicht zu Opfern von Gewalt werden und dass die Polizei sie angemessen vor Straft\u00e4tern sch\u00fctzt\u201c.<br \/>Die einschl\u00e4gigen strafrechtlichen Bestimmungen bezeichnete der Innenpolitiker als ausreichend. Sie m\u00fcssten aber konsequent angewandt werden.<br \/>Gleichzeitig wandte sich Mayer gegen Forderungen, die Kosten f\u00fcr Polizeieins\u00e4tze k\u00fcnftig den Vereinen in Rechnung zu stellen. \u201eDie Gew\u00e4hrleistung der \u00f6ffentlichen Sicherheit ist auch bei Fu\u00dfballspielen Aufgabe des Staates\u201c, sagte Mayer. Dies gelte unabh\u00e4ngig von dessen Haushaltslage. Diese Rechtsauffassung sei erst im Mai dieses Jahres vom Verwaltungsgericht Bremen best\u00e4tigt worden.<br \/>Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hatte die Fu\u00dfballvereine schon vor dem Spiel aufgefordert, sich deutlich von der Ultra-Szene zu distanzieren. \u201eDas hat ja wirklich mit Fu\u00dfball \u00fcberhaupt nichts mehr zu tun\u00a0\u00bb, sagte der CSU-Politiker dem Sat.1-Fr\u00fchst\u00fccksfernsehen. \u00ab\u00a0Und in der Tat sind da im Ultra-Bereich auch Leute, die nat\u00fcrlich auch Bez\u00fcge in die extremistische Szene insgesamt haben.\u201c<br \/>Der Kontrollausschuss des Deutschen Fu\u00dfball-Bundes (DFB) nahm nach den Fan-Krawallen am Montagabend in Rostock Ermittlungen gegen den FC Hansa Rostock und Hertha BSC auf. Das teilte der DFB am Dienstag in Frankfurt\/Main mit.<br \/>Der Chef der Rostocker Polizeiinspektion erhob Vorw\u00fcrfe gegen Vereinsoffizielle von Hansa Rostock. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten Hansa-Anh\u00e4nger im Rostocker Ostseestadion am Montag ein 2014 gestohlenes Hertha-Banner von 30 Meter L\u00e4nge verbrannt.<br \/>Es liege \u201edie Vermutung nahe, dass das Banner \u00fcber vereinseigene Strukturen und mit Wissen von Vereinsoffiziellen ins Stadion gelangen konnte\u201c, sagte Polizeichef Michael Ebert. Belege nannte die Polizei zun\u00e4chst nicht. Auch Sitzschalen und Fanutensilien der Berliner gingen in Flammen auf.<br \/>Hansa-Offizielle h\u00e4tten die Polizei vor dem Spiel informiert, dass sich das Banner bereits im Stadion befinde, erkl\u00e4rte die Polizei. Bei einer daraufhin durchgef\u00fchrten Suchaktion durch Polizisten und Ordner sei jedoch nichts gefunden worden. Da f\u00fcr die Aktion laut Polizei ausw\u00e4rtige Ordner eingesetzt wurden, k\u00f6nne nahezu ausgeschlossen werden, dass diese das Banner selbst ins Stadion gebracht h\u00e4tten oder es bei den Kontrollen unentdeckt geblieben sei, hie\u00df es.<br \/>Am Abend wirkten die Verantwortlichen von Hansa und Hertha geschockt und ratlos. \u201eWir halten bis zur 74. Minute ein grandioses 0: 0. Dann ist es 20 bis 50 Vollidioten anscheinend wichtiger, das eigene Wohnzimmer, das Ostseestadion, abzufackeln, anstatt die Mannschaft zu unterst\u00fctzen\u201c, erkl\u00e4rte Hansas Vorstandschef Robert Marien nach einem Erstrunden-Spiel, das als Schande und zugleich als Warnung in die Geschichte des DFB-Pokals eingeht.<br \/>\u201eDas sind Handlungen, die niemand in einem Fu\u00dfballstadion haben will. Deshalb wird es ein Thema sein, das Vereine, Verb\u00e4nde und die Fanlager in den n\u00e4chsten Wochen besch\u00e4ftigen wird\u201c, erkl\u00e4rte Hertha-Manager Michael Preetz. Der 2: 0-Sieg des Berliner Fu\u00dfball-Bundesligisten sowie die gut organisierte und lange erfolgreiche Gegenwehr des Drittligisten Hansa Rostock wurden angesichts der Vorf\u00e4lle auf den R\u00e4ngen in den Hintergrund gedr\u00e4ngt.<br \/>Im Hertha-Block mit rund 2000 Berliner Anh\u00e4ngern wurden immer wieder Feuerwerksk\u00f6rper und auch Raketen gezielt Richtung Rostocker Zuschauer gez\u00fcndet. Die Hansa-Ultras setzen Hertha-Banner und Sitze in Brand. Schiedsrichter Robert Hartmann musste die Partie zweimal unterbrechen, einmal f\u00fcr zwei, dann sogar f\u00fcr 18 Minuten.<br \/>Hansa-Chef Marien beschrieb die Ohnmacht der Verantwortlichen, die sich nach dem Eklat mehr als bisher breitmachte. \u201eWenn man sieht, dass hier 1700 Polizisten und \u00fcber 300 Ordner unterwegs waren, dass Sp\u00fcrhunde und HD-Kameras im Einsatz sind. Da wird im Bereich der Kontrolle alles getan, was getan werden kann. So etwas kann man sicher nur gesamtgesellschaftlich l\u00f6sen, nicht allein als Drittligist.\u201c<br \/>Der FC Hansa war gerade vom DFB-Sportgericht wegen diverser Vorf\u00e4lle auf den Trib\u00fcnen zu zwei Ausw\u00e4rtsspielen ohne Fans verurteilt worden, spielte zudem auf Bew\u00e4hrung.<br \/>Auch Hertha-Manager Preetz machte deutlich, dass der Einfluss der Clubs auf die Randalierer und gewaltbereite Fans eingeschr\u00e4nkt ist. \u201eDen m\u00fcssen sie mir zeigen, der da auf die Fans einwirken kann\u201c, sagte der einstige St\u00fcrmer zu den aktuellen Vorf\u00e4llen: \u201eDas ist schlichtweg unm\u00f6glich.\u201c Und Hansa-Trainer Pavel Dotchev bemerkte: \u201eWir distanzieren uns davon, wir k\u00f6nnen so was nicht \u00e4ndern, nur versuchen, Vorbilder zu sein. Es ist leider so. Sehr schade, dass so etwas beim Sport, beim Fu\u00dfball noch passiert.\u201c<br \/>Die sp\u00e4ten Tore zum 2: 0 (0: 0) f\u00fcr Hertha vor 22 400 Zuschauern durch Mitchell Weiser (86. Minute) und Vedad Ibisevic (90.+2) wurden quasi zur Randnotiz. Sogar ein Spielabbruch war nicht mehr auszuschlie\u00dfen. Marien berichtete von der klaren Ansagen des Referees: \u201eNoch eine Aktion in dem Ausma\u00df und das Spiel wird abgebrochen. Es war schon nahe dran.\u201c (mit dpa)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/rostock-gegen-hertha-polizei-wirft-hansa-offiziellen-mitwisserschaft-vor\/20188864.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/rostock-gegen-hertha-polizei-wirft-hansa-offiziellen-mitwisserschaft-vor\/20188864.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den Ausschreitungen beim Spiel zwischen Hertha BSC und Hansa Rostock kritisiert die Rostocker Polizei den Verein. 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