<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":773993,"date":"2017-11-29T23:06:00","date_gmt":"2017-11-29T21:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=773993"},"modified":"2017-11-30T00:29:21","modified_gmt":"2017-11-29T22:29:21","slug":"verbreitung-von-videos-britischer-rechtsextremistin-trumps-retweets-sorgen-fur-internationalen-eklat","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/11\/verbreitung-von-videos-britischer-rechtsextremistin-trumps-retweets-sorgen-fur-internationalen-eklat\/","title":{"rendered":"Verbreitung von Videos britischer Rechtsextremistin: Trumps Retweets sorgen f\u00fcr internationalen Eklat"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der US-Pr\u00e4sident hat \u00fcber Twitter Videos einer britischen Rechtsextremistin verbreiten, in denen sie gegen Muslime hetzt. Die britische Regierung kritisiert Trump scharf.<\/b><br \/>\nDaran, dass Donald Trump besonders in den Morgenstunden durchs Internet surft und die Nation per Twitter wissen l\u00e4sst, was er so alles findet, haben sich viele Amerikaner mittlerweile gew\u00f6hnt. Doch am Mittwoch ging Trump nach Meinung vieler zu weit und verbreitete auf seinem Twitter-Konto drei Anti-Muslim-Videos britischer Rechtsextremisten. Amerikanische Muslim-Verb\u00e4nde werfen dem Pr\u00e4sidenten nun Aufwiegelung zur Gewalt vor.<br \/>Nicht zum ersten Mal setzt sich die 71-j\u00e4hrige dem Verdacht rechtsradikaler Sympathien aus. Im Sommer entdeckte er unter den Teilnehmern eines rechtsextremistischen Aufmarsches in der Stadt Charlottesville einige \u201efeine Leute\u201c \u2013 obwohl in Charlottesville eine Gegendemonstrantion von einem mutma\u00dflichen Neonazi get\u00f6tet wurde.<br \/>Am Mittwoch schickte Trump drei Videos der britischen Rechtsxtremistin Jayda Fransen an die 44 Millionen Abonnenten seiner Twitter-Botschaften. Im ersten Clip verpr\u00fcgelt ein angeblicher muslimischer Jugendlicher einen niederl\u00e4ndischen Jungen auf Kr\u00fccken. Im zweiten Film zerschl\u00e4gt ein Mann mit islamischem Bart und Gewandt eine Madonnen-Statue, und im dritten Film wird laut Fransen ein \u201eislamistischer Mob\u201c gezeigt, der einen Jungen vom Dach eines Hauses st\u00f6\u00dft.<br \/>Eine \u00dcberpr\u00fcfung der Videos hielt der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten offenbar nicht f\u00fcr n\u00f6tig. Dabei merkten viele Beobachter an, zumindest das Video mit dem Jungen auf Kr\u00fccken zeige einen Streit zwischen zwei nicht-muslimischen Jugendlichen. Ausgerechnet Trump, der oft und gern \u00fcber \u201eFake News\u201c schimpft, hat also offenbar selbst gef\u00e4lschte Videos in die Welt gesetzt.<br \/>M\u00f6glicherweise hatte Trump das Kr\u00fccken-Video bei den Twitter-Mitteilungen der rechtskonservativen Kommentatorin Ann Coulter gesehen, die den Clip am Dienstag verbreitet hatte. Die Rechtsextremistin Fransen war jedenfalls sehr stolz darauf, dass der US-Pr\u00e4sident ihre Videos an mehr als 40 Millionen Menschen weitergeleitet hat. In den USA jubelte der fr\u00fchere Chef des rassistischen Ku-Klux-Clans, David Duke: \u201eDarum lieben wir ihn!\u201c, schrieb Duke \u00fcber Trump auf Twitter.<br \/>Die britische Premierministerin Theresa May lie\u00df erkl\u00e4ren, die Verbreitung der Videos durch Trump sei \u201efalsch\u201c gewesen, weil Fransens Gruppe \u201eBritain First\u201c Hassparolen und L\u00fcgen verbreite. Auch viele US-Beobachter und Politiker zeigten sich dagegen entsetzt \u00fcber die Tatsache, dass ihr Staatschef rechtsextremistische Propaganda-Videos verbreitet. Der fr\u00fchere US-Geheimdienstkoordinator James Clapper sagte dem Nachrichtensender CNN, die Weiterleitung der Videos sei \u201ebizarr und verst\u00f6rend\u201c. Verb\u00fcndete der Vereinigten Staaten w\u00fcrden jetzt erst recht die \u201eUrteilskraft\u201c des Pr\u00e4sidenten hinterfragen. Au\u00dferdem k\u00f6nnte Trump militante Rechtsextreme zu \u201eanti-muslimischer Gewalt\u201c animiert haben.<br \/>Das bef\u00fcrchten auch die Vertreter der rund drei Millionen Muslime in den USA. Trump sage seinen Anh\u00e4ngern damit, dass sie den Islam und Muslime hassen sollten, schimpfte Nihad Awad, Chef des muslimischen Dachverbandes Cair. Was Trump getan habe, sei \u201eAufwiegelung zur Gewalt gegen amerikanische Muslime\u201c. Das Wei\u00dfe Haus erkl\u00e4rte, Trump habe lediglich auf die Notwendigkeit sicherer Grenzen aufmerksam machen wollen. Ob die Videos echt sind oder nicht, tut aus Sicht der Regierung nichts zur Sache.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/verbreitung-von-videos-britischer-rechtsextremistin-trumps-retweets-sorgen-fuer-internationalen-eklat\/20650158.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/verbreitung-von-videos-britischer-rechtsextremistin-trumps-retweets-sorgen-fuer-internationalen-eklat\/20650158.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der US-Pr\u00e4sident hat \u00fcber Twitter Videos einer britischen Rechtsextremistin verbreiten, in denen sie gegen Muslime hetzt. 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