<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":812713,"date":"2017-12-28T06:25:00","date_gmt":"2017-12-28T04:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=812713"},"modified":"2017-12-28T06:04:42","modified_gmt":"2017-12-28T04:04:42","slug":"katalonien-abspaltungs-gegner-drohen-mit-abspaltung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2017\/12\/katalonien-abspaltungs-gegner-drohen-mit-abspaltung\/","title":{"rendered":"Katalonien: Abspaltungs-Gegner drohen mit Abspaltung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Skurrile Wendung im Katalonien-Konflikt: Innerhalb der Region gibt es eine Region, die sich von den Abspaltern abspalten m\u00f6chte. Gedacht war das als Gag. Doch die Kampagne findet immer mehr Unterst\u00fctzer. Von Oliver Neuroth.<\/b><br \/>\nSkurrile Wendung im Katalonien-Konflikt: Innerhalb der Region gibt es eine Region, die sich von den Abspaltern abspalten m\u00f6chte. Gedacht war das als Gag. Doch die Kampagne findet immer mehr Unterst\u00fctzer.<br \/>Von Oliver Neuroth, ARD-Studio Madrid<br \/>Die Idee ist nicht neu: Seit Jahren schon wollen viele Katalanen an der Mittelmeerk\u00fcste nicht mehr zum Rest Kataloniens geh\u00f6ren. Sie nennen ihr Gebiet \u00ab\u00a0Tabarnia\u00a0\u00bb. Es umfasst die St\u00e4dte Barcelona und Tarragona, au\u00dferdem die angrenzenden Landstriche. Das Besondere: In diesem Bereich sind die Bef\u00fcrworter einer Unabh\u00e4ngigkeit Kataloniens von Spanien schwach. Bei der Regionalwahl vergangene Woche hat eine deutliche Mehrheit dort f\u00fcr Parteien gestimmt, die Katalonien nicht von Spanien abspalten wollen.<br \/>Nach der Wahl entstand die Idee, eine Online-Petition zu starten. Das Ziel: \u00ab\u00a0Tabarnia\u00a0\u00bb zu einer eigenen spanischen Region zu machen, die nichts mit den katalanischen Gebieten zu tun hat, in denen die Separatisten stark sind.<br \/>Eine \u00ab\u00a0sehr erfinderische Idee\u00a0\u00bb<br \/>Francisco Marhuenda, Direktor der konservativen Zeitung \u00ab\u00a0La Raz\u00f3n\u00a0\u00bb, h\u00e4lt das f\u00fcr einen interessanten Vorsto\u00df. Es sei eine \u00ab\u00a0sehr erfinderische Idee\u00a0\u00bb, sagt er. \u00ab\u00a0Das Ganze macht den Unabh\u00e4ngigkeitsprozess ein St\u00fcck weit kaputt. Denn bei der Wahl hat sich ja klar gezeigt, dass es zwei Katalonien gibt: Ein Katalonien, das weltoffen ist, europ\u00e4isch, fortschrittsdenkend, das bei Spanien bleiben will. Und ein Katalonien, das Herrn Puigdemont repr\u00e4sentiert, das r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt ist.\u00a0\u00bb<br \/>Die Macher der Kampagne z\u00e4hlen weitere Argumente auf, warum \u00ab\u00a0Tabarnia\u00a0\u00bb nicht zu Katalonien geh\u00f6re. So h\u00e4tten etwa Umfragen ergeben, dass meisten Bewohner dort haupts\u00e4chlich Spanisch sprechen und nicht Katalanisch. Auf der Website hei\u00dft es, \u00ab\u00a0Tabarnia\u00a0\u00bb sei \u00ab\u00a0eine Region, die sich in vielen Aspekten vom Rest der Region unterscheidet, zu der sie geh\u00f6rt\u00a0\u00bb. Die Initiatoren der Petition w\u00e4hlen damit \u00e4hnliche Worte wie die Unabh\u00e4ngigkeitsbef\u00fcrworter &#8211; die immer wieder die ihrer Meinung nach deutlichen Unterschiede zwischen Spanien und Katalonien herausstellen.<br \/>Carlos Carrizosa, katalanischer Parlamentsabgeordneter der liberalen Partei Ciudadanos, sieht weitere Parallelen in der \u00ab\u00a0Tabarnia\u00a0\u00bb-Kampagne: \u00ab\u00a0Die Macher sagen, dass die Menschen in &lsquo;Tabarnia&rsquo; sehr w\u00fctend seien, weil Katalonien das Gebiet ausraube. Denn diese Zone ist die reichste Kataloniens und f\u00fcttert die anderen ein St\u00fcck weit mit durch.\u00a0\u00bb Man sei nicht auf der Seite der \u00ab\u00a0Tabarnia\u00a0\u00bb-Unterst\u00fctzer, sagt er. \u00ab\u00a0Aber die Kampagne h\u00e4lt den Separatisten und ihren Forderungen quasi den Spiegel vor und zeigt, dass sie absolut unvern\u00fcnftig sind.\u00a0\u00bb<br \/>Eigene Fahnen geplant<br \/>Ciudadanos-Chef Albert Rivera twitterte: \u00ab\u00a0Wenn die Nationalisten das nicht existierende Recht auf Teilung beanspruchen, dann kann es jeder tun. Aber ich bevorzuge die Einheit.\u00a0\u00bb Und f\u00fcr die spanischen Sozialisten ist der einzige Zweck der Kampagne, die Schw\u00e4chen der Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung aufzuzeigen &#8211; so formuliert es jedenfalls ein Sprecher.<br \/>Die Initiatoren der \u00ab\u00a0Tabarnia\u00a0\u00bb-Kampagne wollen als n\u00e4chsten Schritt eigene Fahnen herstellen. Diese sollen sowohl das Logo der Flagge von Barcelona beinhalten als auch das der Flagge von Tarragona. Auf der Website hei\u00dft es, mit den neuen Fahnen sollten die Balkone der betroffenen Region geflutet werden.<br \/>Sollte die Petition sechs Millionen Unterst\u00fctzer haben, wollen die Initiatoren einen Weg einschlagen, der ebenfalls sehr an den der Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung erinnert: Sie verlangen dann ein Referendum \u00fcber die Losl\u00f6sung \u00ab\u00a0Tabarnias\u00a0\u00bb von Katalonien. Allerdings sind sechs Millionen Unterst\u00fctzer hoch gepokert \u2013 wo Katalonien doch gerade einmal siebeneinhalb Millionen Einwohner hat.<\/p>\n<p><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/katalonien-421.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/katalonien-421.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Skurrile Wendung im Katalonien-Konflikt: Innerhalb der Region gibt es eine Region, die sich von den Abspaltern abspalten m\u00f6chte. Gedacht war das als Gag. Doch die Kampagne findet immer mehr Unterst\u00fctzer. Von Oliver Neuroth. 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