<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":830103,"date":"2018-01-10T00:31:00","date_gmt":"2018-01-09T22:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=830103"},"modified":"2018-01-10T00:12:25","modified_gmt":"2018-01-09T22:12:25","slug":"lawinengefahr-in-der-schweiz-behorden-wollen-zermatt-freisprengen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/01\/lawinengefahr-in-der-schweiz-behorden-wollen-zermatt-freisprengen\/","title":{"rendered":"Lawinengefahr in der Schweiz: Beh\u00f6rden wollen Zermatt freisprengen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ein seltenes Wetterph\u00e4nomen verursacht schwere Schneef\u00e4lle und akute Lawinengefahr in den westlichen Alpen. Allein im Schweizer Skiort Zermatt sitzen 13.000 Touristen fest. Mit gezielten Sprengungen wollen die Beh\u00f6rden ihnen die Heimfahrt erm\u00f6glichen.<\/b><br \/>\nEin seltenes Wetterph\u00e4nomen verursacht schwere Schneef\u00e4lle und akute Lawinengefahr in den westlichen Alpen. Allein im Schweizer Skiort Zermatt sitzen 13.000 Touristen fest. Mit gezielten Sprengungen wollen die Beh\u00f6rden ihnen die Heimfahrt erm\u00f6glichen.<br \/>Mit kontrollieren Lawinensprengungen wollen die Schweizer Beh\u00f6rden den abgeschnittenen Urlaubsort Zermatt wieder f\u00fcr den Verkehr zug\u00e4nglich machen. Bis Mittwochabend solle der Zugverkehr der Matterhorn-Gotthard-Bahn wieder aufgenommen werden, sagte ein Sprecher der Bahngesellschaft. Rund 13.000 Urlauber sitzen derzeit in dem Skiort fest, weil instabile Schneemassen auf die Zufahrtsstra\u00dfen und die Bahnlinien des ber\u00fchmten Bergdorfs herabzust\u00fcrzen drohen.<br \/>Am Dienstag seien Erkundungsfl\u00fcge durchgef\u00fchrt worden, um die Lawinenh\u00e4nge zu identifizieren, die zur Sicherung der Bahnstrecke gesprengt werden m\u00fcssen, sagte der Sprecher. Danach m\u00fcssten Arbeiter die Gleise vom Schnee befreien. Anschlie\u00dfend sollen die Z\u00fcge der Schmalspurbahn wieder rollen. Wann die ebenfalls gesperrte Zufahrtsstra\u00dfe ger\u00e4umt werden soll, ist noch offen.<br \/>Die Lage in der Region ist so prek\u00e4r wie seit Jahren nicht mehr. Allerdings nicht f\u00fcr die Menschen im Dorf, versichert die Gemeinde. Zermatt selbst sei nicht von Lawinen bedroht, sagte eine Tourismussprecherin. Es gebe keine Panik.<br \/>Wer den Skiort trotzdem dringend verlassen musste, konnte sich am Dienstag ausfliegen lassen. Die Air Zermatt, normalerweise f\u00fcr Rettungseins\u00e4tze und Lawinensprengungen im Einsatz, flog die Menschen f\u00fcr umgerechnet 60 Euro ins wenige Kilometer entfernte T\u00e4sch. F\u00fcr Mittwoch ist allerdings keine weitere Luftbr\u00fccke geplant.<br \/>Auch in anderen D\u00f6rfern im Kanton Wallis war die Lage schwierig. Mehrere waren von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten. In Visp mussten 20 Menschen in Sicherheit gebracht werden, weil Massen von Schlamm ihre H\u00e4user bedrohten. F\u00fcr Teile des Wallis, darunter der Wintersport-Ort Saas-Fee, verh\u00e4ngte das Lawinenforschungsinstitut zeitweise die h\u00f6chste Gefahrenstufe.<br \/>Im nahen Italien gab es \u00e4hnliche Probleme. In Sestriere fiel binnen 48 Stunden mehr als zwei Meter Neuschnee. In der Nacht von Montag auf Dienstag st\u00fcrzte dort eine Lawine auf ein f\u00fcnfst\u00f6ckiges Apartmentgeb\u00e4ude nahe der Ski-Station und hinterlie\u00df Schneemassen in einigen Wohnungen. Von den 29 Menschen, die sich dort aufhielten, wurde niemand verletzt. In mehreren italienischen Skiorten waren Stra\u00dfen gesperrt. Insgesamt waren am Dienstag laut Medienberichten noch etwa 5000 Menschen von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten.<br \/>Im Ort Susa starb in der Nacht zum Dienstag eine 70-j\u00e4hrige Patientin auf dem Weg ins Krankenhaus. Ein Baum, der unter dem Gewicht der Schneemassen umgest\u00fcrzt war, blockierte eine Zufahrtsstra\u00dfe, so dass der Rettungswagen nicht mehr rechtzeitig in der Klinik eintraf.<br \/>Im D\u00e9partement Savoyen im Osten Frankreichs fiel innerhalb von 36 Stunden bis zu 1,80 Meter Schnee. Da die Lawinengefahr aber leicht zur\u00fcck ging, konnten Rettungskr\u00e4fte am Dienstag eine Suchaktion f\u00fcr einen britischen Skifahrer starten. Der 36-J\u00e4hrige sei am Sonntagabend zu einer letzten Abfahrt aufgebrochen und werde seitdem vermisst, teilte die Polizei in Albertville mit.<br \/>Dem franz\u00f6sischen Wetterdienst zufolge sind die intensiven Schneef\u00e4lle ein Ausnahmeph\u00e4nomen, das sich nur \u00ab\u00a0einmal in 30 Jahren\u00a0\u00bb ereignet. Grund f\u00fcr die Schneemassen sei die hohe Luftfeuchtigkeit in der italienischen Po-Ebene. Erreicht die feuchte Luft die Alpen, kondensiert sie und f\u00e4llt als Schnee herab.<br \/>Quelle: n-tv.de<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Behoerden-wollen-Zermatt-freisprengen-article20222583.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Behoerden-wollen-Zermatt-freisprengen-article20222583.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein seltenes Wetterph\u00e4nomen verursacht schwere Schneef\u00e4lle und akute Lawinengefahr in den westlichen Alpen. 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