<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":839660,"date":"2018-01-16T23:06:00","date_gmt":"2018-01-16T21:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=839660"},"modified":"2018-01-17T00:04:48","modified_gmt":"2018-01-16T22:04:48","slug":"das-will-die-eu-gegen-plastik-mull-tun","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/01\/das-will-die-eu-gegen-plastik-mull-tun\/","title":{"rendered":"Das will die EU gegen Plastik-M\u00fcll tun"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Europ\u00e4ische Union geht gegen Kunststoffm\u00fcll vor: Alle Plastik-Verpackungen sollen ab 2030 verwertbar sein. Was hei\u00dft das konkret und was bedeutet es f\u00fcr den&#8230;<\/b><br \/>\nGegen Plastikt\u00fcten geht die EU bereits vor. Nun folgt der Startschuss zur Vermeidung von Kunststoffm\u00fcll. Gestern hat die Br\u00fcsseler Kommission ihre Pl\u00e4ne vorgestellt. Ob die ein Erfolg wird, liegt auch am Verbraucher.<br \/>Die gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten bereiten Einweg-Kunststoffe. Dabei handelt es sich um Artikel, die nach nur einmaligem oder kurzem Gebrauch weggeworfen werden. Sie stellen die H\u00e4lfte des Abfalls aus Plastik dar. Konkret geht es dabei um Getr\u00e4nkeflaschen, Strohhalme, Verpackungen von S\u00fc\u00dfigkeiten, R\u00fchrst\u00e4bchen, Luftballons, Lebensmittelbeh\u00e4lter, Becher, Besteck \u2013 bis hin zur einzeln in Zellophan eingewickelten Gurke. Diese Abf\u00e4lle landen besonders oft im Meer. Die EU-Verwaltung will nun erreichen, dass es Alternativen gibt. Au\u00dferdem will sie mit der Industrie verhandeln, wie bereits im Wasser entsorgter M\u00fcll wieder herausgefischt werden kann.<br \/>Deutschland schm\u00fcckt sich zwar gerne mit dem Titel eines Weltmeisters beim M\u00fclltrennen, doch gleichzeitig produziert es auch besonders viel Verpackungsm\u00fcll.<br \/>In den vergangenen zehn Jahren stieg der Pro-Kopf-Verbrauch an Plastik um 30 Prozent, mittlerweile produziert jeder Bundesb\u00fcrger 37 Kilo Plastikm\u00fcll im Jahr.<br \/>Hinzu kommen die gewerblichen Abf\u00e4lle, ergibt zusammen etwa sechs Millionen Tonnen pro Jahr.<br \/>Rund ein Viertel des M\u00fclls wird exportiert, davon wiederum ging die H\u00e4lfte, 760.000 Tonnen, nach China.<br \/>Bis 2030 sollen keine Plastikbeh\u00e4ltnisse mehr auf den Deponien oder in den Verbrennungsanlagen landen \u2013 alle m\u00fcssen wiederverwertbar sein. Br\u00fcssel plant auch, mit der Fast-Food-Branche dar\u00fcber zu reden, was n\u00f6tig ist, damit sie Mehrweg-Getr\u00e4nkebecher, die der Kunde mitbringt, verwenden kann. Dabei geht es vor allem um Hygiene-Fragen.<br \/>Ja. Bisher enthalten K\u00f6rper-Peelings, Waschmittel und Zahnpasta Teilchen, die kleiner sind als f\u00fcnf Millimetern. Dieses Mikroplastik entsteht aber auch beim Abrieb der Reifen im Stra\u00dfenverkehr und beim Waschen von Textilien. Der \u201eabsichtliche\u201c Zusatz dieser Kunststoff-Partikel soll nach dem Vorsto\u00df aus Br\u00fcssel verboten werden.<br \/>Der entscheidende Ansatz liegt darin, dass Br\u00fcssel die sortenreine R\u00fccknahme erleichtern m\u00f6chte. Bisher wird Plastikm\u00fcll h\u00e4ufig in einem Container zusammengefasst. Dies macht eine erneute Nutzung zum Beispiel f\u00fcr Lebensmittel wie Wasserflaschen unm\u00f6glich. Denn diese m\u00fcssen hohen Standards entsprechen, damit sich Plastik nicht l\u00f6st und in den Inhalt \u00fcbergeht. Voraussetzung w\u00e4re, dass die unterschiedlichen Kunststoffarten getrennt gesammelt werden. Dar\u00fcber hinaus spricht sich die EU-Kommission vermehrt f\u00fcr Pfandsysteme aus, weil das vom Verbraucher als Belohnung empfunden wird.<br \/>Ja. Der Erfolg f\u00e4llt bisher sogar \u00fcberraschend aus. 2016 wurden laut Handelsverband HDE immerhin ein Drittel weniger Plastikt\u00fcten verwendet als noch im Jahr davor. Allerdings werden immer noch 3,7 Milliarden St\u00fcck genutzt. Dennoch wird das Beispiel in Br\u00fcssel als Ermutigung empfunden, in diese Richtung weiterzumachen.<br \/>Der Appell der EU-Beh\u00f6rde lautet ganz klar: Plastikm\u00fcll sollte ordnungsgem\u00e4\u00df recycelt werden. F\u00fcr den schnellen Salat in der Mittagspause gibt es ebenso Alternativen wie f\u00fcr den einmaligen Gebrauch eines Kaffee- oder Softdrink-Bechers.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/Das-will-die-EU-gegen-Plastik-Muell-tun-id43861821.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/Das-will-die-EU-gegen-Plastik-Muell-tun-id43861821.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union geht gegen Kunststoffm\u00fcll vor: Alle Plastik-Verpackungen sollen ab 2030 verwertbar sein. 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