<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":856151,"date":"2018-01-28T18:09:00","date_gmt":"2018-01-28T16:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=856151"},"modified":"2018-01-28T18:11:49","modified_gmt":"2018-01-28T16:11:49","slug":"roger-federer-das-marchen-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/01\/roger-federer-das-marchen-geht-weiter\/","title":{"rendered":"Roger Federer: &quot;Das M\u00e4rchen geht weiter&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Im Finale der Australian Open schl\u00e4gt Roger Federer Marin Cilic in f\u00fcnf S\u00e4tzen. Es ist sein 20. Grand-Slam-Titel &#8211; weshalb er ziemlich nerv\u00f6s war.<\/b><br \/>\nUnd dann \u00fcbermannte es ihn doch. Roger Federer hatte sich tapfer bem\u00fcht, bei seiner Siegerrede allen zu danken, die ihn auf seinem langen Weg zu diesem magischen 20. Grand-Slam-Titel begleitet hatten. Doch seine Stimme kippte bereits beim Dank an seine Fans. Und als er dann auch noch hin\u00fcber zu seiner Box blickte, in der seine Frau Mirka, seine Eltern und seine Trainer sa\u00dfen, erstickte seine Stimme endg\u00fcltig und die Tr\u00e4nen str\u00f6mten Federer \u00fcbers Gesicht.<br \/>Minutenlanger, tosender Jubel donnerte von den R\u00e4ngen der Rod-Laver-Arena, der sich wie eine warme, tr\u00f6stende Decke um den Schweizer schmiegte. Und es wirkte, Federer schaffte inmitten seiner Tr\u00e4nen ein L\u00e4cheln und winkte mit dem silbernen Challenge Cup in die Menge. \u201eIch bin so gl\u00fccklich und so unglaublich erleichtert\u201c, sagte er, \u201ees ist ein Traum und das M\u00e4rchen geht weiter.\u201c<br \/>Es war nach einem furiosen Start des Schweizers doch noch ein enges F\u00fcnfsatzfinale geworden, das Federer nach drei Stunden \u201eam Ende auch etwas gl\u00fccklich\u201c, wie er sagte, mit 6:2,6:7 (5:7), 6:3,3:6 und 6:1 gegen den Kroaten Marin Cilic gewann.<br \/>Dass sich Titelverteidiger Federer nach einem mehr als souver\u00e4n bew\u00e4ltigten Turnier als gro\u00dfer Favorit in seinem 30. Grand-Slam-Endspiel doch so schwer tat, hatte einen erstaunlichen Grund. \u201eIch bin richtig nerv\u00f6s geworden\u201c, gestand Federer sp\u00e4ter ein, \u201eich habe den ganzen Tag und das ganze Match \u00fcber daran gedacht: &lsquo;Was passiert, wenn ich die 20 gewinne? Was passiert, wenn nicht?&rsquo; Meine Gedanken waren \u00fcberall, ich bin fast verr\u00fcckt geworden.\u201c<br \/>Pl\u00f6tzlich hatte der Kroate im vierten Satz die Kontrolle \u00fcbernommen und schien auf bestem Wege zu seinem zweiten Major-Titel zu sein. Doch Federer fasste sich, brachte seine schwache erste Aufschlagquote wieder nach oben und vollstreckte. \u201eIch habe mir am Schluss nur noch vorgebetet: \u2019Vermassel es jetzt blo\u00df nicht!\u2019\u201c, erz\u00e4hlte Federer: \u201eUnd deshalb war ich auch so erleichtert und bin bei der Rede zusammengebrochen.\u201c<br \/>Dass ihm auch dieser Sieg noch so viel bedeutet, ist vielleicht das Besondere, das Roger Federer und seine au\u00dfergew\u00f6hnliche Tenniskarriere ausmacht. Er ist 36 Jahre alt, hat 96 Titel und 113 Millionen Dollar Preisgeld gewonnen. Beweisen muss er nichts mehr. Und doch hatte es Federer vor einem Jahr bei den Australian Open, vier Jahre nach seinem letzten Grand-Slam-Titel und nach sechsmonatiger Verletzungspause, nochmals allen gezeigt.<br \/>Eine weitere Major-Troph\u00e4e wollte er vor seinem Abschied noch gewinnen, das war damals sein gro\u00dfer Wunsch. Und daf\u00fcr hatte er geschuftet, sich gequ\u00e4lt, obwohl er es gar nicht mehr musste. Doch er wollte es, weil er diesen Sport liebt. Dann gewann er im Anschluss im vergangenen Sommer auch noch in Wimbledon und nun zum sechsten Mal in Melbourne. Die 20 ist perfekt. Und warum sollte mit ihr Schluss sein? \u201eIch genie\u00dfe das Training, ich liebe das Reisen, ich spiele nicht mehr jedes Turnier und ich habe ein tolles Team um mich. Es funktioniert einfach f\u00fcr mich\u201c, sagte Federer.<br \/>Jahrelang hielt Pete Sampras mit 14 Grand-Slam-Titeln den magischen Rekord, den zuvor Roy Emerson fast 20 Jahre mit zw\u00f6lf inne hatte. 20 Titel zu schaffen, das schien f\u00fcr viele Generationen utopisch. Doch dann kam Federer. Bei den Frauen wurde diese Schallmauer in der Open Era seit 1968 von Steffi Graf (22) und zuletzt Serena Williams (23) durchbrochen. Wie Williams dominierte Federer eine \u00c4ra und scheint nun mit 36 Jahren fitter zu sein, als seine viel j\u00fcngere Konkurrenz.<br \/>Seine \u00e4rgsten Verfolger Rafael Nadal und Novak Djokovic liegen mit 16 und zw\u00f6lf Major-Siegen hinter ihm und k\u00e4mpften in Melbourne mit Verletzungen, wie auch Andy Murray, der sich an der H\u00fcfte operieren lassen musste. \u201eIch habe jetzt drei Grand Slams in zw\u00f6lf Monaten gewonnen, das ist unglaublich\u201c, sagte der Schweizer, \u201ewenn ich meine Priorit\u00e4ten richtig setze und hungrig bleibe, dann kann noch viel Gutes f\u00fcr mich passieren.\u201c Die 20 ist also wohl noch nicht der Schlussakt f\u00fcr Roger Federer gewesen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/sieg-bei-den-australian-open-roger-federer-das-maerchen-geht-weiter\/20900866.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/sieg-bei-den-australian-open-roger-federer-das-maerchen-geht-weiter\/20900866.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Finale der Australian Open schl\u00e4gt Roger Federer Marin Cilic in f\u00fcnf S\u00e4tzen. 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